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Wie man eine Raumkapsel verlässt

Aus der Reihe Reihe Hanser
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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

8210

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

12 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

14.03.2024

Abbildungen

mit 100 Abbildungen

Verlag

dtv

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,6/13,3/1,9 cm

Gewicht

250 g

Farbe

Cognac / Wollweiß

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

What I leave behind

Übersetzt von

Birgitt Kollmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-62802-0

Beschreibung

Rezension

Alison McGhee spricht mit wenigen Worten von großen Emotionen. ("ZEIT")
Eine besondere, anrührende und hoffnungsvolle Geschichte. Kurze Kapitel, wenig Handlung, aber eine Intensität wie ein Blitzeinschlag. ("Deutschlandfunk")
In der Punktgenauigkeit, mit der Emotionen, Situationen, Beziehungen beobachtet und vermittelt werden, liegt die Stärke des Buches. ("Ö1, Ex Libris")
Dabei entstanden ist ein berührendes, lyrisches Werk, das über den Verlust und den Blick auf die Welt konzentriert erzählt. Sprachlich präzise mit einer Hauptfigur, die man nicht vergisst! ("Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e.V., Juli 2021")
Eine unglaubliche, traurige Geschichte, die dennoch Hoffnung schenkt. Absolut empfehlenswert! ("kidsbestbooks.com")
›Wie man eine Raumkapsel verlässt‹ ist eine melancholische Geschichte über die Bewältigung eines Traumas. ("Münchner Merkur")
Besonders gut an diesem Buch hat mir tatsächlich die Gestaltung der Erzählung gefallen (…). ("die-vor-leser.de")
Alison McGhee hat mit Wie man eine Raumkapsel verlässt ein leicht zugängliches, berührendes und besonders stimmungsvolles Buch geschrieben. ("jugendbuch-couch.de")
Ich ziehe jedenfalls meinen Hut vor der Autorin, vor der Übersetzerin und vor diesem Buch, das für mich eindeutig einen Literaturpreis verdient hat. ("jugendbuchtipps.de")
Durch kunstvolle Reduktion schafft die preisgekrönte Autorin neben dem konkreten Thema ›Depression‹ ein allgemeingültiges Stimmungsbild über die Isolation des Einzelnen in der Gesellschaft (...). ("Der Rote Elefant, November 2021")

Produktdetails

Verkaufsrang

8210

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

12 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

14.03.2024

Abbildungen

mit 100 Abbildungen

Verlag

dtv

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,6/13,3/1,9 cm

Gewicht

250 g

Farbe

Cognac / Wollweiß

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

What I leave behind

Übersetzt von

Birgitt Kollmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-62802-0

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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Ein sehr schöner Roman

Bewertung am 08.07.2022

Bewertungsnummer: 1743713

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der 16-jährige Will geht viel. Dabei verarbeitet seine Gedanken über den Tod des Vaters, die Vergewaltigung einer Kindheitsfreundin, den kleinen Jungen, der Schmetterlinge fängt. Jedes der 100 Kapitel hat 100 Wörter und nur jede zweite Seite ist mit Text bedruckt; auf der anderen Seite steht das jew. japanische Schriftzeichen für die Zahl des Kapitels. Die kleinen Episoden geben nur flüchtig einen Einblick in Wills Alltag. Durch die Begrenzung der Wörter jedoch auf ein Minimum regt das Buch aber zum Nachdenken an. Die Sprache des Buches und die Atmosphäre, die McGhee hier geschaffen hat, haben mir sehr gefallen. Dass das Buch sowohl von der Jugend-, als auch von der Kritikerjury für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2022 nominiert wurde, darf als Beleg für die Besonderheit dieses Buches gewertet werden.

Ein sehr schöner Roman

Bewertung am 08.07.2022
Bewertungsnummer: 1743713
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der 16-jährige Will geht viel. Dabei verarbeitet seine Gedanken über den Tod des Vaters, die Vergewaltigung einer Kindheitsfreundin, den kleinen Jungen, der Schmetterlinge fängt. Jedes der 100 Kapitel hat 100 Wörter und nur jede zweite Seite ist mit Text bedruckt; auf der anderen Seite steht das jew. japanische Schriftzeichen für die Zahl des Kapitels. Die kleinen Episoden geben nur flüchtig einen Einblick in Wills Alltag. Durch die Begrenzung der Wörter jedoch auf ein Minimum regt das Buch aber zum Nachdenken an. Die Sprache des Buches und die Atmosphäre, die McGhee hier geschaffen hat, haben mir sehr gefallen. Dass das Buch sowohl von der Jugend-, als auch von der Kritikerjury für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2022 nominiert wurde, darf als Beleg für die Besonderheit dieses Buches gewertet werden.

Alison McGhee greift Themen…

KinderLeseWunder aus Ratzeburg am 26.08.2021

Bewertungsnummer: 2825122

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Alison McGhee greift Themen wie Einsamkeit, Suizid und Vergewaltigung auf. Und doch, nach der Lektüre sehe ich hoffnungsvoll und lebensbejahend in die Zukunft. Sie selbst schreibt dazu „Das Leben ist schön, und es ist schwer.“ Der 16-jährige Will ist ein aufmerksamer und empathischer Junge. Man könnte ihn sicherlich als extrovertierten Hochsensiblen bezeichnen. Auf seinem Weg begegnet er seinen Mitmenschen sehr aufmerksam, egal ob es ein kleiner Junge in einem fremden Garten, ein Obdachloser oder sein Chef ist. Für alle hat er ein besonderes Gespür. Nur er selbst steckt in einer Art Raumkapsel, abgeschnitten von der Welt, nach einem traumatischen Erlebnis. Diesem Zustand versucht er seit Jahren gehend zu entkommen. Er hat gelernt, alles, was ihm unter die Haut geht, muss er „durch die Fußsohlen rauslaufen“. Bereits die graphische Gestaltung dieses Buches ist besonders. Immer auf der linken Seite sind die Nummern der Kapitel in chinesischen Zeichen notiert. Immer auf der rechten Seiten befindet sich der Text des dazugehörenden Kapitels. Pro Kapitel verwendet die Autorin 100 Wörter. Jeweils 100 Wörter auf 100 Seiten. Die Übersetzerin Birgitt Kollmann ist es sehr überzeugend gelungen diesen Rahmen einzuhalten. Durch dieses Gerüst, in dem diese Geschichte steckt, entsteht das Gefühl von Sicherheit. Sicherheit, die bei so manchem Leid Trost spendet. Der Leser dieses besonderen Werkes kann hautnah erfahren, was Resilienz ist und wieviel ein echtes Gespräch heilen kann. Auf der letzten Seite ist eine Email eines anonymen Teenagers abgedruckt, durch die die Wirkung dieser Geschichte auf den Leser deutlich wird: „Vielen Dank für dieses Buch. Hätte ich es nicht gehabt, wäre ich jetzt wahrscheinlich nicht mehr am Leben.“ Ich wünsche dieser Geschiche viele junge Leser, die erfahren, dass sie mit diesen Gefühlen nicht alleine sind.

Alison McGhee greift Themen…

KinderLeseWunder aus Ratzeburg am 26.08.2021
Bewertungsnummer: 2825122
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Alison McGhee greift Themen wie Einsamkeit, Suizid und Vergewaltigung auf. Und doch, nach der Lektüre sehe ich hoffnungsvoll und lebensbejahend in die Zukunft. Sie selbst schreibt dazu „Das Leben ist schön, und es ist schwer.“ Der 16-jährige Will ist ein aufmerksamer und empathischer Junge. Man könnte ihn sicherlich als extrovertierten Hochsensiblen bezeichnen. Auf seinem Weg begegnet er seinen Mitmenschen sehr aufmerksam, egal ob es ein kleiner Junge in einem fremden Garten, ein Obdachloser oder sein Chef ist. Für alle hat er ein besonderes Gespür. Nur er selbst steckt in einer Art Raumkapsel, abgeschnitten von der Welt, nach einem traumatischen Erlebnis. Diesem Zustand versucht er seit Jahren gehend zu entkommen. Er hat gelernt, alles, was ihm unter die Haut geht, muss er „durch die Fußsohlen rauslaufen“. Bereits die graphische Gestaltung dieses Buches ist besonders. Immer auf der linken Seite sind die Nummern der Kapitel in chinesischen Zeichen notiert. Immer auf der rechten Seiten befindet sich der Text des dazugehörenden Kapitels. Pro Kapitel verwendet die Autorin 100 Wörter. Jeweils 100 Wörter auf 100 Seiten. Die Übersetzerin Birgitt Kollmann ist es sehr überzeugend gelungen diesen Rahmen einzuhalten. Durch dieses Gerüst, in dem diese Geschichte steckt, entsteht das Gefühl von Sicherheit. Sicherheit, die bei so manchem Leid Trost spendet. Der Leser dieses besonderen Werkes kann hautnah erfahren, was Resilienz ist und wieviel ein echtes Gespräch heilen kann. Auf der letzten Seite ist eine Email eines anonymen Teenagers abgedruckt, durch die die Wirkung dieser Geschichte auf den Leser deutlich wird: „Vielen Dank für dieses Buch. Hätte ich es nicht gehabt, wäre ich jetzt wahrscheinlich nicht mehr am Leben.“ Ich wünsche dieser Geschiche viele junge Leser, die erfahren, dass sie mit diesen Gefühlen nicht alleine sind.

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