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Produktbild: Blutmähne

Blutmähne Sachmets Vermächtnis

1

5,49 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

26.10.2023

Verlag

Weltenbaum Verlag

Seitenzahl

388 (Printausgabe)

Dateigröße

865 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783949640445

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

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Kopierschutz

Nein

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Ja

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Text-to-Speech

Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

26.10.2023

Verlag

Weltenbaum Verlag

Seitenzahl

388 (Printausgabe)

Dateigröße

865 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783949640445

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Gute Fantasy aus Deutschland

autor.michael-kothe@gmx.de am 11.04.2023

Bewertungsnummer: 1919601

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Historische Fantasy mit erotischem Einschlag Erster Eindruck: Der kryptisch klingende Prolog erschloss sich mir erst nach einem Drittel des Buches, als ich lernte, dass die Geschichte der Unsterblichen vor Tausenden von Jahren ihren Anfang nahm. Im Mittelpunkt stehen Donatella, Elani und später Anshu als Ich-Erzählerinnen. Spannend zieht der bildgewaltige und blumige Schreibstil Leserinnen und Leser in seinen Bann, und die Identifizierung mit einer der beiden ersten Figuren – oder mit beiden – erzeugt Kopfkino. Inhalt: Als sich Donatella in Elanis Gewalt wiederfindet, weiß sie nicht, wie sehr sich ihre Schicksalsfäden ineinander verweben werden. Als Unsterbliche und Bluttrinkerin verhasst – das Wort „Vampir“ taucht im Roman nicht auf – lebt sie seit Jahrhunderten unter Menschen und versucht, das Geheimnis ihrer Bestimmung zu lüften und dabei nicht aufzufallen. Der Titel „Blutmähne“ bezieht sich auf ihr rotes Haar und nicht auf ihren oft gezügelten Durst nach dem Blut zumeist zufälliger Opfer. Der Verrat durch einen früheren gemeinsamen Liebhaber macht Donatella und Elani zu Verbündeten, obwohl Elani Donatella dafür hasst, ihren Vater getötet und ihre Mutter entführt zu haben. Die Ziele ihrer Suche sind unterschiedlich: Während Elani überzeugt ist, ihre Mutter Salomé lebe noch und sie werde sie finden, sucht Donatella zu ergründen, welche Gefahr den Unsterblichen droht. Ruhender Pol ist eine Sippe der Roma um Anshu, mit der Donatella einen Pakt geschlossen hat: Die Roma schützen sie bei Tag und sie die Roma des Nachts. Von hier bricht sie mit Elani ins historische Paris auf, um den Zusammenhang zwischen dem Schicksal der Bluttrinker und dem Salomés zu enträtseln. Schreibstil: Eine lebhafte und trotz der Düsternis farbenfrohe Erzählweise macht den Fantasyroman leicht lesbar, schon im ersten Kapitel hatte ich „Blut geleckt“. Dreidimensionale Figuren, liebevoll gezeichnete Umgebungsdetails und eine bildreiche Sprache zeichnen Andy Klemms Handschrift aus. In meinen eigenen Werken versuche ich, beschreibende Adjektive zu vermeiden, in „Blutmähne – Sachmets Vermächtnis“ ziehen sie sich dominant durch das ganze Buch. Und was soll ich sagen? Ich habe sie genossen! Die Sprache ist trotz des unheilgeladenen Ambientes locker, häufige Dialoge erfrischen mit einer gehörigen Portion Ironie und Selbstironie, ohne dass Dramatik und Spannung leiden würden. Wie es sich gehört, vermitteln Gefühle und Gesten das berühmte „Show, don’t tell!“, und der Tod liebgewonnener Figuren folgt der literarischen Forderung „Kill your darlings!“ im wörtlichen Sinn. Häppchenweise führt Klemm seine Leser mit kurzen Spannungsbögen in die Jahrtausende alte Geschichte der Unsterblichen ein und offenbart in kleinen Schritten streng gehütete Geheimnisse und Zusammenhänge. Dazu gehören Ortswechsel, Rückblenden und der sich wiederholende Auftritt von Personen, die man hier und jetzt nicht erwartet. Noch eine Motivation zum Weiterlesen bietet die fein dosierte Erotik – angedeutete Homoerotik zwischen den Protagonistinnen eingeschlossen. Alles mit feiner Ironie und ohne schlüpfrig zu werden. Kurz: Der Schreibstil macht „Blutmähne“ zum literarischen Leckerbissen. Fazit: Einfach ein Vampirroman? Mitnichten! Zwar hält der rote Lebenssaft Donatella & Co aufrecht, aber die Suche nach Herkunft und Zukunft der Unsterblichen steht im Vordergrund und ermöglicht es Klemm, seine drei Ich-Erzählerinnen auf die so genannte „innere Heldenreise“ zu schicken, also ihren Charakter an der Aufgabe wachsen und sich wandeln zu lassen. Das vermisse ich in all den Romanen, in denen die Figuren so bleiben, wie sie uns eingangs vorgestellt werden. Hier ist es gut gelungen, und mit ihrem Hass, aber auch mit ihrer Zuneigung, mit ihrer Furcht und ihrer Hoffnung zeichnet Andy Klemm von ihnen ein Bild, das in uns Lesern auflebt. Handlung und historische Hintergründe sind solide durchdacht und werden konsequent vorangetrieben. Genauso konsequent möchte das Buch an einem Stück durchgelesen werden. Zu Recht!

Gute Fantasy aus Deutschland

autor.michael-kothe@gmx.de am 11.04.2023
Bewertungsnummer: 1919601
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Historische Fantasy mit erotischem Einschlag Erster Eindruck: Der kryptisch klingende Prolog erschloss sich mir erst nach einem Drittel des Buches, als ich lernte, dass die Geschichte der Unsterblichen vor Tausenden von Jahren ihren Anfang nahm. Im Mittelpunkt stehen Donatella, Elani und später Anshu als Ich-Erzählerinnen. Spannend zieht der bildgewaltige und blumige Schreibstil Leserinnen und Leser in seinen Bann, und die Identifizierung mit einer der beiden ersten Figuren – oder mit beiden – erzeugt Kopfkino. Inhalt: Als sich Donatella in Elanis Gewalt wiederfindet, weiß sie nicht, wie sehr sich ihre Schicksalsfäden ineinander verweben werden. Als Unsterbliche und Bluttrinkerin verhasst – das Wort „Vampir“ taucht im Roman nicht auf – lebt sie seit Jahrhunderten unter Menschen und versucht, das Geheimnis ihrer Bestimmung zu lüften und dabei nicht aufzufallen. Der Titel „Blutmähne“ bezieht sich auf ihr rotes Haar und nicht auf ihren oft gezügelten Durst nach dem Blut zumeist zufälliger Opfer. Der Verrat durch einen früheren gemeinsamen Liebhaber macht Donatella und Elani zu Verbündeten, obwohl Elani Donatella dafür hasst, ihren Vater getötet und ihre Mutter entführt zu haben. Die Ziele ihrer Suche sind unterschiedlich: Während Elani überzeugt ist, ihre Mutter Salomé lebe noch und sie werde sie finden, sucht Donatella zu ergründen, welche Gefahr den Unsterblichen droht. Ruhender Pol ist eine Sippe der Roma um Anshu, mit der Donatella einen Pakt geschlossen hat: Die Roma schützen sie bei Tag und sie die Roma des Nachts. Von hier bricht sie mit Elani ins historische Paris auf, um den Zusammenhang zwischen dem Schicksal der Bluttrinker und dem Salomés zu enträtseln. Schreibstil: Eine lebhafte und trotz der Düsternis farbenfrohe Erzählweise macht den Fantasyroman leicht lesbar, schon im ersten Kapitel hatte ich „Blut geleckt“. Dreidimensionale Figuren, liebevoll gezeichnete Umgebungsdetails und eine bildreiche Sprache zeichnen Andy Klemms Handschrift aus. In meinen eigenen Werken versuche ich, beschreibende Adjektive zu vermeiden, in „Blutmähne – Sachmets Vermächtnis“ ziehen sie sich dominant durch das ganze Buch. Und was soll ich sagen? Ich habe sie genossen! Die Sprache ist trotz des unheilgeladenen Ambientes locker, häufige Dialoge erfrischen mit einer gehörigen Portion Ironie und Selbstironie, ohne dass Dramatik und Spannung leiden würden. Wie es sich gehört, vermitteln Gefühle und Gesten das berühmte „Show, don’t tell!“, und der Tod liebgewonnener Figuren folgt der literarischen Forderung „Kill your darlings!“ im wörtlichen Sinn. Häppchenweise führt Klemm seine Leser mit kurzen Spannungsbögen in die Jahrtausende alte Geschichte der Unsterblichen ein und offenbart in kleinen Schritten streng gehütete Geheimnisse und Zusammenhänge. Dazu gehören Ortswechsel, Rückblenden und der sich wiederholende Auftritt von Personen, die man hier und jetzt nicht erwartet. Noch eine Motivation zum Weiterlesen bietet die fein dosierte Erotik – angedeutete Homoerotik zwischen den Protagonistinnen eingeschlossen. Alles mit feiner Ironie und ohne schlüpfrig zu werden. Kurz: Der Schreibstil macht „Blutmähne“ zum literarischen Leckerbissen. Fazit: Einfach ein Vampirroman? Mitnichten! Zwar hält der rote Lebenssaft Donatella & Co aufrecht, aber die Suche nach Herkunft und Zukunft der Unsterblichen steht im Vordergrund und ermöglicht es Klemm, seine drei Ich-Erzählerinnen auf die so genannte „innere Heldenreise“ zu schicken, also ihren Charakter an der Aufgabe wachsen und sich wandeln zu lassen. Das vermisse ich in all den Romanen, in denen die Figuren so bleiben, wie sie uns eingangs vorgestellt werden. Hier ist es gut gelungen, und mit ihrem Hass, aber auch mit ihrer Zuneigung, mit ihrer Furcht und ihrer Hoffnung zeichnet Andy Klemm von ihnen ein Bild, das in uns Lesern auflebt. Handlung und historische Hintergründe sind solide durchdacht und werden konsequent vorangetrieben. Genauso konsequent möchte das Buch an einem Stück durchgelesen werden. Zu Recht!

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Blutmähne

von Andy Klemm

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