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Glorreiche Taten Roman | Der Sunday Times-Bestseller: „Ich liebe dieses Buch.“ Douglas Stuart

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

34534

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.02.2024

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,7/13,3/3 cm

Gewicht

430 g

Farbe

Grau / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Glorious Exploits

Übersetzt von

Thomas Überhoff

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00353-1

Beschreibung

Rezension

Der Charme des actionreichen Romans liegt in der Kühnheit und Leichtigkeit, mit der Lennon die antike Alltagswelt heraufbeschwört. Richard Kämmerlings Welt am Sonntag 20240303

Produktdetails

Verkaufsrang

34534

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.02.2024

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,7/13,3/3 cm

Gewicht

430 g

Farbe

Grau / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Glorious Exploits

Übersetzt von

Thomas Überhoff

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00353-1

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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3,5⭐️ Ein seltsames Schelmenstück für Fans griechischer Tragödien

Sue aus Uelzen am 17.11.2024

Bewertungsnummer: 2343267

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Im Herzen sind die Menschen gleich, wohin man auch geht. Der Rest ist Kulisse." "Glorreiche Taten" von Ferdia Lennon ist ein sehr spezieller historischer Roman, der wie ein Schelmenstück daherkommt. Sprachlich ist es auf dem Punkt, allerdings ist die gesamte Geschichte, wie es typisch fürs Theater ist, vollends überzeichnet und zudem teilweise sehr grotesk und abgedreht. Syrakus 412 v. Chr.: Die Ausweitung des Poleponnesischen Krieges führt die Athener nach Sizilien. Doch die Belagerung von Syrakus durch hunderte athenische Kriegsschiffe endet für die Griechen in einer vernichtenden Niederlage. Die kriegsgefangenen Athener wurden als Sklavenarbeiter in die Marmorsteinbrüche von Syrakus gebracht. Dort starben viele Gefangene an der großen Hitze, vor Durst, Hunger und an Krankheiten in Massen. Unser Erzähler Lampo und sein Freund Gelo, beide Töpfer von Beruf und große Verehrer des griechischen Dramatikers Euripedes, kommen auf die wahnwitzige Idee mit den Gefangenen Euripedes Meisterwerk "Medea" zu inszenieren. Als Dank und Lohn sollen die Gefangenen Wein, Brot und Oliven bekommen. Es soll eine richtige und große Aufführung werden und der Steinbruch soll als Kulisse herhalten. Doch was die beiden Freunde nicht bedacht haben: Das Syrakuser Publikum ist verständlicher Weise wenig begeistert, den Männern zuzujubeln, die ihre Söhne und Männer im Krieg getötet haben. Ferdia Lennon stellt die Verrohung der Gesellschaft mittels wirklich extremer Gewalt in den Mittelpunkt. Er zeigt uns im Laufe der Geschichte, wie zwischen all der Gewalt Menschlichkeit und Gnade entstehen und wie die Kunst es schafft die ethischen Werte hochzuhalten. Die Charaktere sind überaus exzentrisch und während Gelon dabei noch sehr geistreich ist, wirkt unser Erzähler etwas einfacher gestrickt, wankelmütig und linkisch. Der Einstieg ins Buch ist nicht leicht und anfangs ist die Geschichte eher verwirrend. Man fragt sich beim Lesen oft, was das jetzt soll und weiß eigentlich auch nicht, wie die beiden Chaoten eigentlich auf die Idee kommen, diese Theaterstück zu inszenieren. Im weiteren Verlauf der Geschichte wird dieses "Warum?" jedoch unwichtig, weil man dann bei den Vorbereitungen des Stücks mitfiebert. Auch das Drumherum wird dann allmählich interessant, obwohl es mich auch weiterhin oft verwirrt hat. Fazit: Das Buch ist für mich zwar weder ein Highlight noch ein Buch, das ich groß loben kann, aber es war interessantes Stück, das mich trotzdem zu fesseln verstand. Für Fans griechische Tragödien ist diese Buch auf jeden Fall eine Leseempfehlung. Übersetzt aus dem Englischen von Thomas Überhoff.

3,5⭐️ Ein seltsames Schelmenstück für Fans griechischer Tragödien

Sue aus Uelzen am 17.11.2024
Bewertungsnummer: 2343267
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Im Herzen sind die Menschen gleich, wohin man auch geht. Der Rest ist Kulisse." "Glorreiche Taten" von Ferdia Lennon ist ein sehr spezieller historischer Roman, der wie ein Schelmenstück daherkommt. Sprachlich ist es auf dem Punkt, allerdings ist die gesamte Geschichte, wie es typisch fürs Theater ist, vollends überzeichnet und zudem teilweise sehr grotesk und abgedreht. Syrakus 412 v. Chr.: Die Ausweitung des Poleponnesischen Krieges führt die Athener nach Sizilien. Doch die Belagerung von Syrakus durch hunderte athenische Kriegsschiffe endet für die Griechen in einer vernichtenden Niederlage. Die kriegsgefangenen Athener wurden als Sklavenarbeiter in die Marmorsteinbrüche von Syrakus gebracht. Dort starben viele Gefangene an der großen Hitze, vor Durst, Hunger und an Krankheiten in Massen. Unser Erzähler Lampo und sein Freund Gelo, beide Töpfer von Beruf und große Verehrer des griechischen Dramatikers Euripedes, kommen auf die wahnwitzige Idee mit den Gefangenen Euripedes Meisterwerk "Medea" zu inszenieren. Als Dank und Lohn sollen die Gefangenen Wein, Brot und Oliven bekommen. Es soll eine richtige und große Aufführung werden und der Steinbruch soll als Kulisse herhalten. Doch was die beiden Freunde nicht bedacht haben: Das Syrakuser Publikum ist verständlicher Weise wenig begeistert, den Männern zuzujubeln, die ihre Söhne und Männer im Krieg getötet haben. Ferdia Lennon stellt die Verrohung der Gesellschaft mittels wirklich extremer Gewalt in den Mittelpunkt. Er zeigt uns im Laufe der Geschichte, wie zwischen all der Gewalt Menschlichkeit und Gnade entstehen und wie die Kunst es schafft die ethischen Werte hochzuhalten. Die Charaktere sind überaus exzentrisch und während Gelon dabei noch sehr geistreich ist, wirkt unser Erzähler etwas einfacher gestrickt, wankelmütig und linkisch. Der Einstieg ins Buch ist nicht leicht und anfangs ist die Geschichte eher verwirrend. Man fragt sich beim Lesen oft, was das jetzt soll und weiß eigentlich auch nicht, wie die beiden Chaoten eigentlich auf die Idee kommen, diese Theaterstück zu inszenieren. Im weiteren Verlauf der Geschichte wird dieses "Warum?" jedoch unwichtig, weil man dann bei den Vorbereitungen des Stücks mitfiebert. Auch das Drumherum wird dann allmählich interessant, obwohl es mich auch weiterhin oft verwirrt hat. Fazit: Das Buch ist für mich zwar weder ein Highlight noch ein Buch, das ich groß loben kann, aber es war interessantes Stück, das mich trotzdem zu fesseln verstand. Für Fans griechische Tragödien ist diese Buch auf jeden Fall eine Leseempfehlung. Übersetzt aus dem Englischen von Thomas Überhoff.

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Glorreiche Taten

von Ferdia Lennon

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