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Bis wir unsere Stimme finden

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

Forbidden Love/Romance + weitere

Erscheinungsdatum

13.10.2023

Herausgeber

Astrid Töpfner

Verlag

Nova MD

Seitenzahl

396

Maße (L/B/H)

11,9/19/3,2 cm

Gewicht

346 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9859592-5-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

  • Forbidden Love/Romance
  • Victim Gets Revenge
  • Star-Crossed Lovers

Erscheinungsdatum

13.10.2023

Herausgeber

Astrid Töpfner

Verlag

Nova MD

Seitenzahl

396

Maße (L/B/H)

11,9/19/3,2 cm

Gewicht

346 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9859592-5-9

Herstelleradresse

NOVA MD
Raiffeisenstraße 4
83377 Vachendorf
DE

Email: bestellung@novamd.de

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Eine leise Stimme gegen das Vergessen

Bettina Hertz Lesehertzen aus Brandenburg am 14.02.2026

Bewertungsnummer: 3045877

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bis wir unsere Stimme finden ist ein historischer Roman von Astrid Töpfner. Im Mittelpunkt stehen Fanny und Jakob. Sie lernen sich als Kinder auf einer dramatischen Flucht von Österreich in die Schweiz während des 2. Weltkrieges kennen. Durch fatale Umstände sind sie plötzlich auf sich allein gestellt, Fanny kaum 5 Jahre, Jakob ungefähr 10. Um nicht getrennt zu werden, geben sie sich als Geschwister aus und werden von Pflegefamilie zu Pflegefamilie gereicht, auch nach Kriegsende. Sie werden vom Staat regelrecht verschachert und müssen unglaublich hart arbeiten. Das einzige was sie haben, sind sie selbst. Durch ein tragisches Unglück werden sie dennoch getrennt und treffen sich 15 Jahre später in Zürich wieder. Bis sie ihre Stimme erheben und ihre Vergangenheit aufarbeiten können, braucht es eine lange Zeit. Was für eine Geschichte! Ich wusste anfangs nicht so recht, wo die Reise hingeht, von den sogenannten Verdingkindern in der Schweiz (ein wirklich dunkles Kapitel) hatte ich zuvor noch nie gehört. Viele Waisenkinder wurden während des 2. Weltkrieges und auch danach in Pflegefamilien gesteckt, es gab viele davon, die ihre anvertrauten Kinder anständig und liebevoll behandelten, doch dieser Roman gibt jenen eine Stimme, die Ausbeutung, Gewalt und seelische Grausamkeit ertragen mussten. Der Schreibstil ist fesselnd, sensibel und tief berührend. Es gibt zwei Zeitebenen, in der Vergangenheit von 1942 - 1953 und in der Gegenwart von 1968 - 1971. Die bildgewaltige Ausdrucksweise beschreibt die einzelnen Situationen sehr detailliert und die Zustände real. Gerade die Zeit in den Pflegefamilien ist kaum auszuhalten. Ich kann gar nicht so genau sagen, wer schlimmer behandelt wurde, es waren unglaubliche Grausamkeiten, die Körper und Seele zerstörten, ihr ganzes Leben ist davon geprägt worden. Astrid Töpfner schildert das wirklich sehr bewegend und eindrucksvoll. Wie im Klappentext erwähnt, wird ihnen alles genommen: Familie, Identität, Würde, Zukunft und später ist vieles unausgesprochen geblieben. Neben der Beschichte über Fanny und Jacob flechtet die Autorin die Frauenbewegung in der Schweiz ein, darüber findet man im Nachwort noch sehr interessante Fakten. Ein erschütternder Roman über Unrecht, Verlust und Überlebenswillen. Zwei starke Protagonisten, die sich ihren Platz im Leben mühsam zurückerobern müssen. Von mir gibt es eine ganz große Leseempfehlung.

Eine leise Stimme gegen das Vergessen

Bettina Hertz Lesehertzen aus Brandenburg am 14.02.2026
Bewertungsnummer: 3045877
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bis wir unsere Stimme finden ist ein historischer Roman von Astrid Töpfner. Im Mittelpunkt stehen Fanny und Jakob. Sie lernen sich als Kinder auf einer dramatischen Flucht von Österreich in die Schweiz während des 2. Weltkrieges kennen. Durch fatale Umstände sind sie plötzlich auf sich allein gestellt, Fanny kaum 5 Jahre, Jakob ungefähr 10. Um nicht getrennt zu werden, geben sie sich als Geschwister aus und werden von Pflegefamilie zu Pflegefamilie gereicht, auch nach Kriegsende. Sie werden vom Staat regelrecht verschachert und müssen unglaublich hart arbeiten. Das einzige was sie haben, sind sie selbst. Durch ein tragisches Unglück werden sie dennoch getrennt und treffen sich 15 Jahre später in Zürich wieder. Bis sie ihre Stimme erheben und ihre Vergangenheit aufarbeiten können, braucht es eine lange Zeit. Was für eine Geschichte! Ich wusste anfangs nicht so recht, wo die Reise hingeht, von den sogenannten Verdingkindern in der Schweiz (ein wirklich dunkles Kapitel) hatte ich zuvor noch nie gehört. Viele Waisenkinder wurden während des 2. Weltkrieges und auch danach in Pflegefamilien gesteckt, es gab viele davon, die ihre anvertrauten Kinder anständig und liebevoll behandelten, doch dieser Roman gibt jenen eine Stimme, die Ausbeutung, Gewalt und seelische Grausamkeit ertragen mussten. Der Schreibstil ist fesselnd, sensibel und tief berührend. Es gibt zwei Zeitebenen, in der Vergangenheit von 1942 - 1953 und in der Gegenwart von 1968 - 1971. Die bildgewaltige Ausdrucksweise beschreibt die einzelnen Situationen sehr detailliert und die Zustände real. Gerade die Zeit in den Pflegefamilien ist kaum auszuhalten. Ich kann gar nicht so genau sagen, wer schlimmer behandelt wurde, es waren unglaubliche Grausamkeiten, die Körper und Seele zerstörten, ihr ganzes Leben ist davon geprägt worden. Astrid Töpfner schildert das wirklich sehr bewegend und eindrucksvoll. Wie im Klappentext erwähnt, wird ihnen alles genommen: Familie, Identität, Würde, Zukunft und später ist vieles unausgesprochen geblieben. Neben der Beschichte über Fanny und Jacob flechtet die Autorin die Frauenbewegung in der Schweiz ein, darüber findet man im Nachwort noch sehr interessante Fakten. Ein erschütternder Roman über Unrecht, Verlust und Überlebenswillen. Zwei starke Protagonisten, die sich ihren Platz im Leben mühsam zurückerobern müssen. Von mir gibt es eine ganz große Leseempfehlung.

Ein schweres, wichtiges Werk, das man nicht einfach liest – sondern erlebt.

whatabout_nadine aus Handewitt am 05.11.2025

Bewertungsnummer: 2646476

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch hat mich zutiefst aufgewühlt und emotional erschüttert. Bis wir unsere Stimme finden ist keine leichte Lektüre – es ist eine Geschichte, die weh tut, die schockiert und die noch lange nachhallt. Menschen brauchen keinen Krieg, um grausame Dinge zu tun – und genau das zeigt Astrid Töpfer hier auf so eindringliche Weise. Ich wusste nichts über dieses dunkle Kapitel in der Schweiz, und ich war schlicht sprachlos und fassungslos darüber, was man den kleinsten und wehrlosesten Menschen angetan hat. Wie ein ganzer Staat einfach zugeschaut und auch in Kauf genommen hat. Ich musste das Buch mehrfach zur Seite legen, tief durchatmen, weil mich die Schilderungen so sehr getroffen haben. Es hat mir das Herz zerrissen – und gleichzeitig eine unbändige Wut in mir ausgelöst, vor allem darüber, wie mit den Frauen umgegangen wurde. Die Autorin, hat mit einer solchen Feinfühligkeit geschrieben, dass man gar nicht anders kann, als mitzuleiden, mitzufühlen, mitzufluchen. Ein stilles, starkes und erschütterndes Buch, das aufrüttelt und dem Schweigen eine Stimme gibt.

Ein schweres, wichtiges Werk, das man nicht einfach liest – sondern erlebt.

whatabout_nadine aus Handewitt am 05.11.2025
Bewertungsnummer: 2646476
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch hat mich zutiefst aufgewühlt und emotional erschüttert. Bis wir unsere Stimme finden ist keine leichte Lektüre – es ist eine Geschichte, die weh tut, die schockiert und die noch lange nachhallt. Menschen brauchen keinen Krieg, um grausame Dinge zu tun – und genau das zeigt Astrid Töpfer hier auf so eindringliche Weise. Ich wusste nichts über dieses dunkle Kapitel in der Schweiz, und ich war schlicht sprachlos und fassungslos darüber, was man den kleinsten und wehrlosesten Menschen angetan hat. Wie ein ganzer Staat einfach zugeschaut und auch in Kauf genommen hat. Ich musste das Buch mehrfach zur Seite legen, tief durchatmen, weil mich die Schilderungen so sehr getroffen haben. Es hat mir das Herz zerrissen – und gleichzeitig eine unbändige Wut in mir ausgelöst, vor allem darüber, wie mit den Frauen umgegangen wurde. Die Autorin, hat mit einer solchen Feinfühligkeit geschrieben, dass man gar nicht anders kann, als mitzuleiden, mitzufühlen, mitzufluchen. Ein stilles, starkes und erschütterndes Buch, das aufrüttelt und dem Schweigen eine Stimme gibt.

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