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Auf allen vieren Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.05.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,5/15/3,8 cm

Gewicht

594 g

Farbe

Vanille / Kaffee

Auflage

9. Auflage

Originaltitel

All Fours

Übersetzt von

Stefanie Jacobs

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00117-4

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»›Auf allen vieren‹ ist (...) eine der umfassendsten, präzisesten und aufschlussreichsten Erkundungen der weiblichen (Prä)Menopause, die es jemals aus der Expertenecke auf die Bestsellerlisten geschafft hat.« ("Die Welt am Sonntag")
»Der Roman hat einen utopischen Moment, wo eine alternative Lebensform entworfen wird.« ("SWR Lesenswert")
»Dieser Roman ist Weltliteratur. Er überwindet alle Geschlechtergrenzen und lädt über diese Geschlechtergrenzen hinweg zur Selbstidentitfikation ein.« ("WDR 2 Lesen")
»Ich finde es einfach großartig, dass wir hier ein Buch haben, das zeigt, Perimenopause und großartige Literatur, das passt wunderbar zusammen.« ("SRF 1 Literaturclub")
»Ich erlebe es selten in Romanen, dass so viel zusammenkommt, eine Leichtigkeit, Humor, Verrücktheiten, gekoppelt mit ganz ernsten existenziellen Themen.« ("SRF 1 Literaturclub")
»›Auf allen vieren‹ ist so eine Art Coming-of-Age-Geschichte, aber nicht, wie sonst üblich, über Teenager, die im Hormonstrudel sind und langsam erwachsen werden, sondern über mittelalte Frauen im Hormonstrudel.« ("rbb radioeins")
»Ein furioser Roadtrip der Gefühle, lustvoll, berührend und ungeheuer komisch.« ("Buchkultur, Österreich")
»Julys sanfte Abgründigkeit, ihr trockener Humor, ihr prätendiert naiver, dabei zugleich subtil analytischer Blick kaschieren beinahe perfekt, wie scharf das Sezierbesteck dieser Künstlerin tatsächlich schneidet.« ("Der Freitag")
»Es ist auch große Kunst, ein üblicherweise wenig attraktives Thema wie die Menopause so sinnlich aufzuladen, so unverblümt, verblüffend und humorvoll davon zu erzählen.« ("BR 24 Kulturleben")
»July [ist] eine Meisterin mit grandiosem Timing für Humor.« ("Radio fm 4")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.05.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,5/15/3,8 cm

Gewicht

594 g

Farbe

Vanille / Kaffee

Auflage

9. Auflage

Originaltitel

All Fours

Übersetzt von

Stefanie Jacobs

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00117-4

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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Ausbruch aus der Vernunft

V aus München am 24.02.2025

Bewertungsnummer: 2421034

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Großartiges Werk von Miranda July über eine nicht sehr bekannte literarische Figur: Die Frau zwischen jung und alt. Die Erzählerin hat eigentlich viel erreicht: Mann, Kind, Haus mit Garten, Karriere. Mit einem unerwarteten Geldsegen begibt sie sich alleine auf einen Roadtrip von Kalifornien nach New York, kommt dabei aber nicht weit. In diesem Buch geht es um das Aufbrechen festgefahrener Muster, die Frage (bis) wann frau begehrenswert ist, um Selbstbestimmung und ganz bestimmt nicht um vernünftige Entscheidungen. Werde ich allen Freundinnen über 40 empfehlen!

Ausbruch aus der Vernunft

V aus München am 24.02.2025
Bewertungsnummer: 2421034
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Großartiges Werk von Miranda July über eine nicht sehr bekannte literarische Figur: Die Frau zwischen jung und alt. Die Erzählerin hat eigentlich viel erreicht: Mann, Kind, Haus mit Garten, Karriere. Mit einem unerwarteten Geldsegen begibt sie sich alleine auf einen Roadtrip von Kalifornien nach New York, kommt dabei aber nicht weit. In diesem Buch geht es um das Aufbrechen festgefahrener Muster, die Frage (bis) wann frau begehrenswert ist, um Selbstbestimmung und ganz bestimmt nicht um vernünftige Entscheidungen. Werde ich allen Freundinnen über 40 empfehlen!

Lustvolle Geschichte über weibliches Begehren

MarieOn am 28.11.2024

Bewertungsnummer: 2351928

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sie wohnt mit ihrem Mann Harris und Sam, ihrem siebenjährigen non-binären Kind in einem Haus am Stadtrand von Los Angeles. Sie kommt nach Hause und findet einen Zettel ihres Nachbarn Brian. Ein Mann habe mithilfe eines Teleobjektives ihr Haus fotografiert. Brian arbeitet beim FBI, das weiß sie, weil er seine schusssichere Weste immer trägt. Sie erzählt Harris davon, der wie so oft nur halb zuhört und kaum verständliche Töne in seinen Bart brummt. Sie schleichen umeinander herum und führen den bekannten Eiertanz aus. Sie ist Schriftstellerin und um einiges weniger erfolgreich als Harris der Musikproduzent ist. Sie will immer wissen, wie es sich anfühlt, jemand anders zu sein, deshalb horcht sie ihre Freundinnen aus, die sie dann per E-Mails oder Screenshot an ihren Beziehungen teilhaben lassen. Seit Jahren schicken sie sich immer mal wieder Nackt Selfies, um sich gegenseitig ihr noch vorhandenes Sex-Appeal zu bestätigen. Bei Harris bemüht sie sich, im sieben Tage Rhythmus seinen Bedarf an Körperlichkeit zu befriedigen und seine Stimmung zu heben. Eine Whiskyfirma hat einen ihrer Sätze für einen Werbespot benutzt und sie reichlich entlohnt. Für dieses Whiskygeld will sie sich etwas Gutes tun und nach New York fliegen, sie ist jetzt fünfundvierzig. Harris findet, dass sie die Strecke mit dem Auto bewältigen sollte, denn so eine Reise verspreche die Aussicht auf gute Unterhaltung. Sie will sich nicht anmerken lassen, dass sie sich eine Fahrt quer durch Amerika alleine nicht zutraut und lässt sich zähneknirschend darauf ein. Sie steigt guter Dinge in den Wagen und strandet nur dreißig Minuten von Zuhause entfernt in einem Motelzimmer, das ihr ihre ganze Kreativität abverlangen und ihre weibliche Lust entfachen wird. Fazit: Miranda July hat eine ganz außerordentliche Geschichte geschaffen. Ihre namenlose Ich-Erzählerin ist eine quirlige Mittvierzigerin in der Perimenopause. Die Angst, alt und nicht mehr begehrenswert zu sein, treibt wilde Blüten. Um ihre eigenen Bedürfnisse zu erfüllen verstrickt sie sich in Lügen. Sie entwickelt eine Liaison zu einem ortsansässigen jungen Mann, der sie bewundert und wertschätzt. Bei ihm findet sie eine Nähe und Intimität, die neu für sie ist, daraus entwickelt sie eine Obsession aus sexuellen Fantasien, die ihre schier unersättliche Lust schüren, die vor keinem Geschlecht halt macht. Die Erzählung ist abgefahren und wider Erwarten kein bisschen schmuddelig, sondern durch und durch lustvoll. Während des Lesens war ich mitten drin in dem Motelzimmer, lag auf der roten Seidentagesdecke oder saß auf einem der Louis quatorze Sessel und sah ihr dabei zu, wie sie zu sich selbst findet. Großartige Unterhaltung und eine emotionale Offenbarung.

Lustvolle Geschichte über weibliches Begehren

MarieOn am 28.11.2024
Bewertungsnummer: 2351928
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sie wohnt mit ihrem Mann Harris und Sam, ihrem siebenjährigen non-binären Kind in einem Haus am Stadtrand von Los Angeles. Sie kommt nach Hause und findet einen Zettel ihres Nachbarn Brian. Ein Mann habe mithilfe eines Teleobjektives ihr Haus fotografiert. Brian arbeitet beim FBI, das weiß sie, weil er seine schusssichere Weste immer trägt. Sie erzählt Harris davon, der wie so oft nur halb zuhört und kaum verständliche Töne in seinen Bart brummt. Sie schleichen umeinander herum und führen den bekannten Eiertanz aus. Sie ist Schriftstellerin und um einiges weniger erfolgreich als Harris der Musikproduzent ist. Sie will immer wissen, wie es sich anfühlt, jemand anders zu sein, deshalb horcht sie ihre Freundinnen aus, die sie dann per E-Mails oder Screenshot an ihren Beziehungen teilhaben lassen. Seit Jahren schicken sie sich immer mal wieder Nackt Selfies, um sich gegenseitig ihr noch vorhandenes Sex-Appeal zu bestätigen. Bei Harris bemüht sie sich, im sieben Tage Rhythmus seinen Bedarf an Körperlichkeit zu befriedigen und seine Stimmung zu heben. Eine Whiskyfirma hat einen ihrer Sätze für einen Werbespot benutzt und sie reichlich entlohnt. Für dieses Whiskygeld will sie sich etwas Gutes tun und nach New York fliegen, sie ist jetzt fünfundvierzig. Harris findet, dass sie die Strecke mit dem Auto bewältigen sollte, denn so eine Reise verspreche die Aussicht auf gute Unterhaltung. Sie will sich nicht anmerken lassen, dass sie sich eine Fahrt quer durch Amerika alleine nicht zutraut und lässt sich zähneknirschend darauf ein. Sie steigt guter Dinge in den Wagen und strandet nur dreißig Minuten von Zuhause entfernt in einem Motelzimmer, das ihr ihre ganze Kreativität abverlangen und ihre weibliche Lust entfachen wird. Fazit: Miranda July hat eine ganz außerordentliche Geschichte geschaffen. Ihre namenlose Ich-Erzählerin ist eine quirlige Mittvierzigerin in der Perimenopause. Die Angst, alt und nicht mehr begehrenswert zu sein, treibt wilde Blüten. Um ihre eigenen Bedürfnisse zu erfüllen verstrickt sie sich in Lügen. Sie entwickelt eine Liaison zu einem ortsansässigen jungen Mann, der sie bewundert und wertschätzt. Bei ihm findet sie eine Nähe und Intimität, die neu für sie ist, daraus entwickelt sie eine Obsession aus sexuellen Fantasien, die ihre schier unersättliche Lust schüren, die vor keinem Geschlecht halt macht. Die Erzählung ist abgefahren und wider Erwarten kein bisschen schmuddelig, sondern durch und durch lustvoll. Während des Lesens war ich mitten drin in dem Motelzimmer, lag auf der roten Seidentagesdecke oder saß auf einem der Louis quatorze Sessel und sah ihr dabei zu, wie sie zu sich selbst findet. Großartige Unterhaltung und eine emotionale Offenbarung.

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