• Produktbild: "Einige Herren sagten etwas dazu"
  • Produktbild: "Einige Herren sagten etwas dazu"

"Einige Herren sagten etwas dazu" Die Autorinnen der Gruppe 47

9

25,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.02.2024

Abbildungen

20 schwarzweisse -Abbildungen

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,3/14,7/3,6 cm

Gewicht

524 g

Farbe

Altrosa / Schwarz

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00353-6

Beschreibung

Rezension

»Dieses Buch legt den Finger in die richtige Wunde.« ("WDR 5")
»Nach der Lektüre von Seiferts Buch hat man das dringende Bedürfnis, die Bücher von Böll, Grass & Co. im Regal stehenzulassen und stattdessen die Werke jener Frauen zu entdecken.« ("Kölner Stadtanzeiger")
»In „Einige Herren sagten etwas dazu“ erzählt Nicole Seifert fesselnd und sarkastisch die Geschichte der Autorinnen, die an den berühmten Literaturtreffen teilnahmen – und vom männlichen Blick auf sie.« ("Die Presse")
»ein großartiges Buch» »Nicole Seifert hat mit sehr viel Material und geradezu trotziger Gelassenheit eine Kulturgeschichte geschrieben, die vielleicht deutscher nicht sein könnte. Die Gruppe 47, der Think-Tank der Literatur, hat ganz systematisch Karrieren versenkt, hat weibliche Störenfriede aus seiner patriarchalen Traumwelt verbannt.« ("NZZ")
»Nicole Seiferts Verdienst liegt nicht in der aufwendigen Recherche in Archiven, sondern in der starken Perpektivierung des Materials. Dabei arbeitet sie anschaulich die fatale Mischung aus Überhöhung und Herabwürdigung heraus, die mit dazu beitrug, dass die wenigen Schriftstellerinnen, die überhaupt einen Bezug zur Gruppe 47 hatten, kaum Kapital daraus schlagen konnten, weder symbolisches noch pekuniäres.« ("Deutschlandfunk Büchermarkt")
»Man kann das Buch auch als Empfehlung verstehen, nicht immer nur Grass, Walser, Böll aus jener Zeit zu lesen, sondern eben auch mal Bücher von Christa Reinig, Ingeborg Drewitz oder Barbara Frischmuth.« ("rbb Kultur")
»Keine Darstellung wurde bisher den Frauen und ihren Werken gerecht, insofern leistet Seifert, die ihrerseits die Herren Böll, Johnson, Enzensberger & Co. nicht ausspart, hier Pionierarbeit.« ("Berliner Morgenpost")
»„Die Autorinnen der Gruppe 47“ fügt dem Bild der Gruppe 47 Facetten hinzu, die bislang fehlten und liest sich in Teilen wie das Projekt einer unterhaltsamen feministischen Literaturgeschichte, voller skurriler Anekdoten über sexistische Entgleisungen und Ausführungen zur Frage, warum Literatur von Schriftstellerinnen oft vor allem biografisch gelesen wird.« ("Welt am Sonntag")
»Nicole Seifert deckt die Mechanismen, die hinter dem Übergehen, Verwerfen und Missverstehen stecken, nüchtern und anschaulich auf.« ("MDR Kultur")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.02.2024

Abbildungen

20 schwarzweisse -Abbildungen

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,3/14,7/3,6 cm

Gewicht

524 g

Farbe

Altrosa / Schwarz

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00353-6

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

Kundinnen und Kunden meinen

9 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Ein Stück Literaturgeschichte

buecher_liebefeld aus Ostwestfalen am 27.04.2026

Bewertungsnummer: 3122002

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nicole Seifert räumt in „Einige Herren sagten etwas dazu“ radikal mit dem Mythos der Gruppe 47 auf. Wer glaubte, die deutsche Nachkriegsliteratur sei eine reine Männerdomäne der Genies gewesen, wird hier eines Besseren belehrt. Mit scharfem Verstand und akribischer Recherche deckt Seifert auf, wie systematisch Autorinnen wie Bachmann oder Aichinger von den „Literatur-Päpsten“ herabgesetzt oder sexualisiert wurden. Das Buch ist jedoch weit mehr als eine Abrechnung: Es ist eine brillante Analyse von Machtstrukturen und eine leidenschaftliche Einladung, die verdrängten Werke dieser Frauen neu zu entdecken. Seiferts Stil ist dabei gewohnt präzise, unaufgeregt und dennoch fesselnd. Sie korrigiert unser Bild der Literaturgeschichte und zeigt, wie aktuell diese Ausgrenzungsmechanismen leider noch immer sind. Ein augenöffnendes, absolut notwendiges Lesevergnügen für alle, die Literatur lieben! Von meiner Seite eine klare Kauf- und Leseempfehlung!

Ein Stück Literaturgeschichte

buecher_liebefeld aus Ostwestfalen am 27.04.2026
Bewertungsnummer: 3122002
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nicole Seifert räumt in „Einige Herren sagten etwas dazu“ radikal mit dem Mythos der Gruppe 47 auf. Wer glaubte, die deutsche Nachkriegsliteratur sei eine reine Männerdomäne der Genies gewesen, wird hier eines Besseren belehrt. Mit scharfem Verstand und akribischer Recherche deckt Seifert auf, wie systematisch Autorinnen wie Bachmann oder Aichinger von den „Literatur-Päpsten“ herabgesetzt oder sexualisiert wurden. Das Buch ist jedoch weit mehr als eine Abrechnung: Es ist eine brillante Analyse von Machtstrukturen und eine leidenschaftliche Einladung, die verdrängten Werke dieser Frauen neu zu entdecken. Seiferts Stil ist dabei gewohnt präzise, unaufgeregt und dennoch fesselnd. Sie korrigiert unser Bild der Literaturgeschichte und zeigt, wie aktuell diese Ausgrenzungsmechanismen leider noch immer sind. Ein augenöffnendes, absolut notwendiges Lesevergnügen für alle, die Literatur lieben! Von meiner Seite eine klare Kauf- und Leseempfehlung!

Einige Damen konterten

Mrs.Moriarty am 30.06.2024

Bewertungsnummer: 2234060

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wärend der Lektüre kam mir immer öfter der Gedanke, weshalb es eigentlich so viele Männer gibt, die man als Kanon der deutschen Nachkriegsliteratur ansieht, die ihre Gedanken zu Shoah und Weimarer Republik, Kaiserzeit und Diktaturen im allgemeinen in die Welt hinausließen, aber so wenige bis gar keine Frauen, denen die gleiche Bedeutung zugewiesen wird, wie ihren Kollegen. Eigentlich keine richtige Frage, denn Nicole Seifert liefert ein Beispiel für die deutsche Literaturlandschaft warum das so ist. Frauen und ihre Romane, generell weibliche Perspektiven, sind immer schön hübsch verpackt mit gemeint. Aber kommen sie aus ihrem ihnen zugewiesenen Dasein als Muse und Hausfrau heraus, sind sie Sexualisierung auf der einen Seite und der Zuschreibung als Unbequem, unweiblich etc. auf der andren Seite ausgesetzt. Mir fiel schnell auf, das ich genau zwei Namen kannte, als ich in das Inhaltverzeichnis schaute. Laut Seifert kein Zufall. Ingeborg Bachmann ist im Grunde sogar die einzige, die ich aus dem Kopf heraus mit der "Gruppe 47" überhaupt in Verbindung gebracht hätte. Und sie ist auch die einzige deren Literatur ich aus eigener Leseerfahrung kenne. Das finde ich tatsächlich auch beschämend. Denn ich würde schon von mir sagen, das ich eine gewisse literarische Bildung besitze... Trotzdem erinnere ich mich auch selbst an Diskussionen weshalb es keine so "großen" Frauen gibt und weshalb praktisch keine Frau im Deutsch Unterricht gelesen wird. Mein eigener Lesegeschmack wird schnell belächelt und als typisch weiblich abgetan. Männer die gerne lesen, betonten ebenso gerne das sie Literatur lesen... Und werten indirekt gleich mal ab, das alles was ich so lese ja keine Literatur sein könne. (Und meinen sowieso nur das, was sie selbst als "hohe" Literatur einordnen...). Nicole Seifert beschreibt in ihrem Buch ein Beispiel dafür, weshalb weibliche Perspektiven im deutschen Literaturbetriebt so lange ignoriert wurden. In der Gruppe 47 entschieden Männer über das Stehen und Fallen einer Autorin. Walter Richter beschreibt sowieso viel lieber das Aussehen der Autorinnen, statt ihres literarischen Könnens. Nachrufe auf einige der Autorinnen die nun verstorben sind, geraten selbst im 21. Jahrhundert zur sexistischen Betrachtung auf ein Leben von ernst zu nehmenden Schriftstellerinnen. Manches hat sich verbessert, keine Frage. Anderes ist aber nach wie vor wie unter den Talaren mit Mief von Tausend Jahren ...

Einige Damen konterten

Mrs.Moriarty am 30.06.2024
Bewertungsnummer: 2234060
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wärend der Lektüre kam mir immer öfter der Gedanke, weshalb es eigentlich so viele Männer gibt, die man als Kanon der deutschen Nachkriegsliteratur ansieht, die ihre Gedanken zu Shoah und Weimarer Republik, Kaiserzeit und Diktaturen im allgemeinen in die Welt hinausließen, aber so wenige bis gar keine Frauen, denen die gleiche Bedeutung zugewiesen wird, wie ihren Kollegen. Eigentlich keine richtige Frage, denn Nicole Seifert liefert ein Beispiel für die deutsche Literaturlandschaft warum das so ist. Frauen und ihre Romane, generell weibliche Perspektiven, sind immer schön hübsch verpackt mit gemeint. Aber kommen sie aus ihrem ihnen zugewiesenen Dasein als Muse und Hausfrau heraus, sind sie Sexualisierung auf der einen Seite und der Zuschreibung als Unbequem, unweiblich etc. auf der andren Seite ausgesetzt. Mir fiel schnell auf, das ich genau zwei Namen kannte, als ich in das Inhaltverzeichnis schaute. Laut Seifert kein Zufall. Ingeborg Bachmann ist im Grunde sogar die einzige, die ich aus dem Kopf heraus mit der "Gruppe 47" überhaupt in Verbindung gebracht hätte. Und sie ist auch die einzige deren Literatur ich aus eigener Leseerfahrung kenne. Das finde ich tatsächlich auch beschämend. Denn ich würde schon von mir sagen, das ich eine gewisse literarische Bildung besitze... Trotzdem erinnere ich mich auch selbst an Diskussionen weshalb es keine so "großen" Frauen gibt und weshalb praktisch keine Frau im Deutsch Unterricht gelesen wird. Mein eigener Lesegeschmack wird schnell belächelt und als typisch weiblich abgetan. Männer die gerne lesen, betonten ebenso gerne das sie Literatur lesen... Und werten indirekt gleich mal ab, das alles was ich so lese ja keine Literatur sein könne. (Und meinen sowieso nur das, was sie selbst als "hohe" Literatur einordnen...). Nicole Seifert beschreibt in ihrem Buch ein Beispiel dafür, weshalb weibliche Perspektiven im deutschen Literaturbetriebt so lange ignoriert wurden. In der Gruppe 47 entschieden Männer über das Stehen und Fallen einer Autorin. Walter Richter beschreibt sowieso viel lieber das Aussehen der Autorinnen, statt ihres literarischen Könnens. Nachrufe auf einige der Autorinnen die nun verstorben sind, geraten selbst im 21. Jahrhundert zur sexistischen Betrachtung auf ein Leben von ernst zu nehmenden Schriftstellerinnen. Manches hat sich verbessert, keine Frage. Anderes ist aber nach wie vor wie unter den Talaren mit Mief von Tausend Jahren ...

Kundinnen und Kunden meinen

"Einige Herren sagten etwas dazu"

von Nicole Seifert

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: "Einige Herren sagten etwas dazu"
  • Produktbild: "Einige Herren sagten etwas dazu"