Machtmissbrauch und sexuelle Gewalt in der Kirche Beiträge aus Rechtswissenschaften und Theologie von Adrian Loretan, Mary McAleese, Doris Reisinger und Wolfgang Treitler
-
- Deutsch ausgewählt
30,50 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
30.06.2023
Herausgeber
Adrian LoretanVerlag
Lit VerlagSeitenzahl
214
Maße (L/B/H)
23,2/16/1,3 cm
Gewicht
392 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-643-80385-6
Sexuelle Gewalt von Priestern wird seit Jahrhunderten in Rechtstexten thematisiert. Neu verhindert eine mediale Öffentlichkeit die Vertuschung durch die Hierarchie. Die Opfer sexueller Gewalt fordern zunehmend ihre Rechte ein. Hier trifft modernes Rechtsverständnis auf eine durch den Antimodernismus geprägte Institution.
Die Bekämpfung von Machtmissbrauch und sexueller Gewalt verlangt eine Analyse der Machtkonzentration auf zölibatäre Männer. Doch auch Handlungsoptionen sind ins Blickfeld zu rücken: Das Zweite Vatikanische Konzil und die Bischofssynode von 1967 schlagen Menschenrechte als Instrument gegen Machtmissbrauch in der Kirche vor. Mit seiner Kurienreform eröffnet Papst Franziskus 2022 den Frauen den Zugang zu den obersten Leitungsämtern. Der Heilige Stuhl hat die Kinderrechtskonvention ratifiziert. Durch deren Umsetzung wären die Rechte der Kinder in der Kirche geschützt.
Gott steht auf der Seite der Opfer. Die Amtskirche muss diesen Seitenwechsel noch einüben.
Mit Beiträgen von Doris Reisinger (Deutschland), Mary McAleese (Irland), Wolfgang Treitler (Österreich), Adrian Loretan (Schweiz)
Adrian Loretan ist Professor für Kirchenrecht/Staatskirchenrecht an der Universität Luzern.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice