Produktbild: Tod eines Mädchens

Tod eines Mädchens Luise Pimpernells vierter Fall

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.09.2023

Verlag

Bookmundo Direct

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/1,6 cm

Gewicht

309 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-94-6485-329-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.09.2023

Verlag

Bookmundo Direct

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/1,6 cm

Gewicht

309 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-94-6485-329-2

Herstelleradresse

Bookmundo
Delftsestraat 33
3013AE Rotterdam
NL

Email: Bookmundo

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  • Ilses Lesetipps

    aus Wien

    5/5

    26.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Liebe macht blind

    „Tod eines Mädchens“ von Evelyne Weissenbach ist der mittlerweile vierte Band der Wohlfühl-Krimireihe mit der originellen Ermittlerin Luise Pimpernell. Worum geht es? Nach einem schweren Gewitter am Neusiedlersee wird die Leiche eines jungen Mädchens geborgen. Auf den ersten Blick offensichtlich ertrunken, doch eine schwere Kopfverletzung lässt auch Fremdverschulden vermuten. Was war passiert und vor allem, wer ist der geheimnisvolle Unbekannte, mit dem das Mädchen öfters segeln war? Bereits das Cover mit den schäumenden Wellen und dem bedrohlich zuckenden Blitz sowie dem vom Wasser umspülten, erstarrten Mädchengesicht stimmt hervorragend auf das Krimithema ein. Das Buch erschien 2023. Die Handlung spielt in der Gegenwart. Auch wenn man nicht – wie ich – alle (oder auch nur einige) Bände gelesen hat, kommt man problemlos ohne Vorkenntnisse in die Geschichte hinein, auch der relevante Personenkreis ist überschaubar. Der Schreibstil ist nicht nur flüssig und liest sich flott und locker, sondern ist auch humorvoll, wobei insbesondere die Wortgefechte der Ermittlerin mit dem Bürgermeister sehr amüsieren. Die kurzen Kapitel flutschen nur so dahin, die ideale Lektüre für einen geruhsamen Nachmittag. Spannende Entspannungslektüre. Die Handlung spielt in Schilfern, einem fiktiven Ort am Neusiedlersee in Burgenland, was auch sprachlich durch typisch österreichische Wörter zum Ausdruck kommt. Gut dosiert ist Regionales mit der Ermittlungsarbeit verwoben, ob durch typische kulinarische Köstlichkeiten, wie Grammelpogatscherl oder Blunzenstangerl, oder die plötzlichen Wetterumschwünge am Neusiedlersee, örtliche Bausünden oder gemütliche Weinkeller. Oberst Luise Pimpernell und ihr Kollege Abteilungsinspektor Roman Grümpl, die beide vor Ort quasi Gott und die Welt kennen, ermitteln diesmal in eher fremdem Terrain, in der Jugendszene. Je mehr sie über das ums Leben gekommene Mädchen in Erfahrung bringen, desto widersprüchlicher sind die Aussagen über dessen Charakter und desto mehr verdächtige Personen rekrutieren sich aus dessen Umfeld. Es bietet sich viel Raum fürs Mitraten und man tappt lange im Dunkeln – bis letztlich ein alles klärendes Beweisstück im wahrsten Sinne des Wortes auftaucht und den Täter entlarvt. Die Charaktere sind gut vorstellbar gezeichnet. Nicht nur die Protagonisten, auch die Nebenfiguren wirken lebendig. Luise Pimpernell ist eindeutig die zentrale Figur. Schon allein die Beschreibung ihres Äußeren, wie sie gekleidet ist, lässt einen schmunzeln. Wobei sie keineswegs eine lächerliche Figur ist. Durch ihr selbstsicheres Auftreten und ihre Durchsetzungsfähigkeit wirkt sie respekteinflößend. Es amüsiert mich immer wieder, wenn die Menschen sie aufgrund ihres Erscheinungsbildes falsch einschätzen beziehungsweise unterschätzen und Luise ihnen dann die Schneid abkauft. „Tod eines Mädchens“ ist ein ruhiger Kriminalroman ohne spektakuläre Spannung oder Action, ohne zu viel moderne Technik, vorwiegend basierend auf persönlichen Befragungen und menschlicher Intuition, alles Komponenten, die ich sehr schätze. Ich habe diese Lesestunden genossen und empfehle das Buch gerne weiter.

  • haberlei

    aus Wien

    5/5

    26.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Liebe macht blind „Tod eines…

    Liebe macht blind „Tod eines Mädchens“ von Evelyne Weissenbach ist der mittlerweile vierte Band der Wohlfühl-Krimireihe mit der originellen Ermittlerin Luise Pimpernell. Worum geht es? Nach einem schweren Gewitter am Neusiedlersee wird die Leiche eines jungen Mädchens geborgen. Auf den ersten Blick offensichtlich ertrunken, doch eine schwere Kopfverletzung lässt auch Fremdverschulden vermuten. Was war passiert und vor allem, wer ist der geheimnisvolle Unbekannte, mit dem das Mädchen öfters segeln war? Bereits das Cover mit den schäumenden Wellen und dem bedrohlich zuckenden Blitz sowie dem vom Wasser umspülten, erstarrten Mädchengesicht stimmt hervorragend auf das Krimithema ein. Das Buch erschien 2023. Die Handlung spielt in der Gegenwart. Auch wenn man nicht – wie ich – alle (oder auch nur einige) Bände gelesen hat, kommt man problemlos ohne Vorkenntnisse in die Geschichte hinein, auch der relevante Personenkreis ist überschaubar. Der Schreibstil ist nicht nur flüssig und liest sich flott und locker, sondern ist auch humorvoll, wobei insbesondere die Wortgefechte der Ermittlerin mit dem Bürgermeister sehr amüsieren. Die kurzen Kapitel flutschen nur so dahin, die ideale Lektüre für einen geruhsamen Nachmittag. Spannende Entspannungslektüre. Die Handlung spielt in Schilfern, einem fiktiven Ort am Neusiedlersee in Burgenland, was auch sprachlich durch typisch österreichische Wörter zum Ausdruck kommt. Gut dosiert ist Regionales mit der Ermittlungsarbeit verwoben, ob durch typische kulinarische Köstlichkeiten, wie Grammelpogatscherl oder Blunzenstangerl, oder die plötzlichen Wetterumschwünge am Neusiedlersee, örtliche Bausünden oder gemütliche Weinkeller. Oberst Luise Pimpernell und ihr Kollege Abteilungsinspektor Roman Grümpl, die beide vor Ort quasi Gott und die Welt kennen, ermitteln diesmal in eher fremdem Terrain, in der Jugendszene. Je mehr sie über das ums Leben gekommene Mädchen in Erfahrung bringen, desto widersprüchlicher sind die Aussagen über dessen Charakter und desto mehr verdächtige Personen rekrutieren sich aus dessen Umfeld. Es bietet sich viel Raum fürs Mitraten und man tappt lange im Dunkeln – bis letztlich ein alles klärendes Beweisstück im wahrsten Sinne des Wortes auftaucht und den Täter entlarvt. Die Charaktere sind gut vorstellbar gezeichnet. Nicht nur die Protagonisten, auch die Nebenfiguren wirken lebendig. Luise Pimpernell ist eindeutig die zentrale Figur. Schon allein die Beschreibung ihres Äußeren, wie sie gekleidet ist, lässt einen schmunzeln. Wobei sie keineswegs eine lächerliche Figur ist. Durch ihr selbstsicheres Auftreten und ihre Durchsetzungsfähigkeit wirkt sie respekteinflößend. Es amüsiert mich immer wieder, wenn die Menschen sie aufgrund ihres Erscheinungsbildes falsch einschätzen beziehungsweise unterschätzen und Luise ihnen dann die Schneid abkauft. „Tod eines Mädchens“ ist ein ruhiger Kriminalroman ohne spektakuläre Spannung oder Action, ohne zu viel moderne Technik, vorwiegend basierend auf persönlichen Befragungen und menschlicher Intuition, alles Komponenten, die ich sehr schätze. Ich habe diese Lesestunden genossen und empfehle das Buch gerne weiter.

  • Gertie G.

    aus Wien

    4/5

    03.09.2023

    eBook (ePUB)

    Frau Oberst ermittelt wieder

    Evelyne Weissenbach, Wahl-Burgenländerin und Schöpferin der Frau Oberst Luise Pimpernell lässt sie nun schon zum vierten Mal am Neusiedlersee ermitteln. Diesmal ist es ein junges Mädchen, das nach einem Segelausflug während eines Gewitter tot aus dem See geholt wird. Sie ist augenscheinlich ertrunken, doch eine Kopfverletzung macht die Nachforschungen der Polizei notwendig. Wie üblich kennt die Pimpernell rund um den See Gott und die Welt, und die wenigen, die sie nicht kennt, sind ihrem Mitarbeiter Roman Grümpel bekannt. Die Ermittler müssen erkennen, dass das sechzehnjährige Mädchen auf der einen Seite schon recht erwachsen war, zumal sie zielstrebig an einer Karriere als Sängerin gearbeitet, aber andererseits doch noch manchmal recht kindlich war. Das Ergebnis der Ermittlungen wird vermutlich einige Leser überraschen. Meine Meinung: Ich mag die unkonventionelle Frau Oberst, die mit beiden Beinen im Leben steht, sich aber von absurden Modetrends nicht beeinflussen lässt. Die Luise stammt aus dem fiktiven Weinort Schilfern, der in den Krimis immer wieder eine Rolle spielen darf. Sie ist eine sympathische wie scharfsichtige Ermittlerin. Sie ist alleinstehend, strickt gerne und kleidet sich, nun ja, ein wenig unkonventionell. Mir gefällt es, wenn sie forschen Schrittes in ihren Haferlschuhen mit Hut und Schweinslederaktentasche auftritt. Damit überrascht sie sowohl Verdächtige als auch manchen Neuzugang bei der Polizei. Obwohl ich keine passionierte Seglerin bin, habe ich recht bald eine Idee gehabt, was während des Gewitters auf dem Meer der Wiener genannten Neusiedlersee, der oft ziemlich unberechenbar sein kann, passiert ist. Fazit: Eine gelungene Fortsetzung, der ich gerne 4 Sterne gebe.

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Bewertungen (3)

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