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Mondscheintarif

Aus der Reihe Hörbestseller
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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

4459

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.12.2023

Abbildungen

mit Abbildungen

Illustriert von

Jens Boldt

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

12,1/18,7/1,6 cm

Gewicht

210 g

Farbe

Seidengrau / Aubergine

Auflage

3. Auflage, Neuausgabe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01285-3

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

4459

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.12.2023

Abbildungen

mit Abbildungen

Illustriert von

Jens Boldt

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

12,1/18,7/1,6 cm

Gewicht

210 g

Farbe

Seidengrau / Aubergine

Auflage

3. Auflage, Neuausgabe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01285-3

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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Cora Hübsch - Ü30, verliebt und auf seinen Anruf wartend - back to the past

Immer mal wieder... am 16.01.2024

Bewertungsnummer: 2110073

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nach vielen vielen Jahren habe ich Cora Hübsch wiedergetroffen - Der gerade erschienene Folgeroman "Eine halbe Ewigkeit", in dem Cora, die Protagonistin aus "Mondscheintarif", uns mehr als zwei Jahrzehnte später ihre neue/alte Geschichte erzählt, liegt noch auf meinem Nachttisch. Nachdem ich angefangen hatte, die neue Geschichte rund um die Ü50-Cora zu lesen, wollte ich unbedingt nochmal zurückgehen und sie in ihren Dreißigern erleben. Daher habe ich mir das Hörbuch zu "Mondscheintarif" parallel zum Buch "Eine halbe Ewigkeit" angehört. "Mondscheintarif" ist - wenn man so will - "ein Produkt seiner Zeit" . Der Roman erschien zur Jahrtausendwende (1999). Es gibt viele Anspielungen auf die damalige Werbung. Es existierten noch keine Smartphones und wir Frauen hatten ggf. ein etwas andere Sicht auf die Dinge als Frauen heute. Unbeschwerter ist vielleicht nicht der richtige Ausdruck, aber es es war dennoch eine andere Zeit. Daher kann es gut sein, dass sich Frauen, die heute 30 sind, nicht einhundertprozentig mit Cora Hübsch, einer Frau meiner Generation (und die der Autorin), identifizieren können. Für mich aber war "Mondscheintarif" eine vergnügliche Reise in die Vergangenheit: Cora Hübsch ist Anfang 30 und verliebt in Daniel, einem äußerst charmanten Arzt, den sie in einer (ihrer vielen) peinlichen Situation zum ersten Mal begegnet. Nach der ersten Nacht träumt Cora bereits davon, als Gattin dieses gutverdienenden Mediziners, die Blumenbouquets in der gemeinsamen Wohnnung zu arrangieren. Aber Daniel ruft einfach nicht an. Cora, ganz moderne Frau der 90er, versucht stark zu bleiben und ihm nicht hinterherzulaufen. Weiß man doch, dass es bestimmte Regeln gibt, um einen Mann dauerhaft an sich zu binden. Nebenbei hadert Cora mit ihrer Figur, ihrer Frisur und vor allen Dingen mit ihren Füßen (was das ursprüngliche Cover aus den 90er Jahren erklärt) ... Die erfolgreiche Geschichte wurde verfilmt, ist locker, leicht und humorvoll erzählt. Jede Ü50 Frau wird sich beim Lesen an ihre 30er Jahre erinnert wissen. War schön mit dir Cora! Mal sehen, wie das Leben für dich weiter verlief. Greife nun zum Nachttisch.

Cora Hübsch - Ü30, verliebt und auf seinen Anruf wartend - back to the past

Immer mal wieder... am 16.01.2024
Bewertungsnummer: 2110073
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nach vielen vielen Jahren habe ich Cora Hübsch wiedergetroffen - Der gerade erschienene Folgeroman "Eine halbe Ewigkeit", in dem Cora, die Protagonistin aus "Mondscheintarif", uns mehr als zwei Jahrzehnte später ihre neue/alte Geschichte erzählt, liegt noch auf meinem Nachttisch. Nachdem ich angefangen hatte, die neue Geschichte rund um die Ü50-Cora zu lesen, wollte ich unbedingt nochmal zurückgehen und sie in ihren Dreißigern erleben. Daher habe ich mir das Hörbuch zu "Mondscheintarif" parallel zum Buch "Eine halbe Ewigkeit" angehört. "Mondscheintarif" ist - wenn man so will - "ein Produkt seiner Zeit" . Der Roman erschien zur Jahrtausendwende (1999). Es gibt viele Anspielungen auf die damalige Werbung. Es existierten noch keine Smartphones und wir Frauen hatten ggf. ein etwas andere Sicht auf die Dinge als Frauen heute. Unbeschwerter ist vielleicht nicht der richtige Ausdruck, aber es es war dennoch eine andere Zeit. Daher kann es gut sein, dass sich Frauen, die heute 30 sind, nicht einhundertprozentig mit Cora Hübsch, einer Frau meiner Generation (und die der Autorin), identifizieren können. Für mich aber war "Mondscheintarif" eine vergnügliche Reise in die Vergangenheit: Cora Hübsch ist Anfang 30 und verliebt in Daniel, einem äußerst charmanten Arzt, den sie in einer (ihrer vielen) peinlichen Situation zum ersten Mal begegnet. Nach der ersten Nacht träumt Cora bereits davon, als Gattin dieses gutverdienenden Mediziners, die Blumenbouquets in der gemeinsamen Wohnnung zu arrangieren. Aber Daniel ruft einfach nicht an. Cora, ganz moderne Frau der 90er, versucht stark zu bleiben und ihm nicht hinterherzulaufen. Weiß man doch, dass es bestimmte Regeln gibt, um einen Mann dauerhaft an sich zu binden. Nebenbei hadert Cora mit ihrer Figur, ihrer Frisur und vor allen Dingen mit ihren Füßen (was das ursprüngliche Cover aus den 90er Jahren erklärt) ... Die erfolgreiche Geschichte wurde verfilmt, ist locker, leicht und humorvoll erzählt. Jede Ü50 Frau wird sich beim Lesen an ihre 30er Jahre erinnert wissen. War schön mit dir Cora! Mal sehen, wie das Leben für dich weiter verlief. Greife nun zum Nachttisch.

Was wäre wenn... beeindruckende Hypothese die nachdenklich macht

soulcritique am 13.10.2025

Bewertungsnummer: 2625154

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Beeindrucken schildert die Mareike Fallwickl, was wäre, wenn die Frauen aufhören Care-Arbeit zu leisten. Gelesen wurde das Buch von Marie-Isabel Walke, Astrid Kohrs und Henning Nöhren. Jeder der Leser übernahm einen der drei Hauptfiguren. Elin ist Anfang zwanzig und flüchtet gerne in Sex, zu Beginn des Buches wurde ihr Gewalt angetan. Oder ist doch keine Gewalt, wenn man zu Sex eingewilligt hat und der Partner einfach das Kondom wegwirft? Es sind Fragen über Schuld und Lebenssinn und die Sprecherin schafft es stark, ihren Werdegang zu verfolgen und zu vertiefen. Denn Elin wird zu ihrer Großmutter gerufen, sie macht einen stillen Prozess und legt sich vor ein Krankenhaus einfach hin. Das Warum, ist erschreckend und wird im Buch eindringlich erzählt. Im Grunde geht es um die toxische Männlichkeit, dieses Selbstverständnis, dass wir Frauen Kochen, Putzen, Kinder erziehen, minderwertige Jobs ausführen und am Ende noch die Eltern pflegen. Es ist die Selbstverständlichkeit, dass es Männer gibt, die unsere Identität nicht anders erkennen und sehen wollen. Und diese Selbstverständlichkeit finde ich sehr bedrückend. Ruth, ist eine Krankenschwester, in ihren Blickwinkel wird ohne Scham und Schönreden, das Pflegen, die Überarbeitung der Pflegekräfte bis zur völligen Erschöpfung und darüber hinaus beschrieben. Im Laufe des Buches kommt es zu einer ersten Anbandlung einer Liebesbeziehung, welche tragisch endet. In ihren Passagen wird auch thematisiert, wenn man alleinerziehende Mutter eines behinderten Kindes ist. Es ist traurig und leider so realistisch, denn ‘Ironie an’ wie kann man den nur, ein behindertes Kind auf die Welt setzen ‘Ironie aus’... Auch sie entwickelt sich im Laufe des Buches weiter und wird ein wichtiger Part der Sisterhood. Und dann wäre da noch der Gegenpart oder in meinem Auge, der Change Breaker, denn nicht nur Frauen machen Care-Arbeit, auch Männer. In Fall des Buches ist es Nuri. Er kommt aus einer prekären Situation und versucht über Wasser zu bleiben und auch er wird mit den Füßen getreten. Er muss Arbeiten erledigen, die sind unter aller Würde, er hat mehrere Jobs gleichzeitig, bekommt nicht das Geld, dass ihn zusteht und macht die niederen Jobs. Er zeigt auf, was passiert, wenn die Frauen von heute auf morgen nicht mehr ihren Teil der Arbeit erledigen, und er bringt es doch auch auf den Punkt. Müssen wir Männer immer so sein, wie die Gesellschaft uns haben will? Ein sehr bedrückender Roman, der durch die Sprecher an Tiefe bekam und ich oft nachdenklich am System das Zweifeln beginn. Vor allem finde ich hier die Thematik Sisterhood großartig herausgearbeitet.

Was wäre wenn... beeindruckende Hypothese die nachdenklich macht

soulcritique am 13.10.2025
Bewertungsnummer: 2625154
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Beeindrucken schildert die Mareike Fallwickl, was wäre, wenn die Frauen aufhören Care-Arbeit zu leisten. Gelesen wurde das Buch von Marie-Isabel Walke, Astrid Kohrs und Henning Nöhren. Jeder der Leser übernahm einen der drei Hauptfiguren. Elin ist Anfang zwanzig und flüchtet gerne in Sex, zu Beginn des Buches wurde ihr Gewalt angetan. Oder ist doch keine Gewalt, wenn man zu Sex eingewilligt hat und der Partner einfach das Kondom wegwirft? Es sind Fragen über Schuld und Lebenssinn und die Sprecherin schafft es stark, ihren Werdegang zu verfolgen und zu vertiefen. Denn Elin wird zu ihrer Großmutter gerufen, sie macht einen stillen Prozess und legt sich vor ein Krankenhaus einfach hin. Das Warum, ist erschreckend und wird im Buch eindringlich erzählt. Im Grunde geht es um die toxische Männlichkeit, dieses Selbstverständnis, dass wir Frauen Kochen, Putzen, Kinder erziehen, minderwertige Jobs ausführen und am Ende noch die Eltern pflegen. Es ist die Selbstverständlichkeit, dass es Männer gibt, die unsere Identität nicht anders erkennen und sehen wollen. Und diese Selbstverständlichkeit finde ich sehr bedrückend. Ruth, ist eine Krankenschwester, in ihren Blickwinkel wird ohne Scham und Schönreden, das Pflegen, die Überarbeitung der Pflegekräfte bis zur völligen Erschöpfung und darüber hinaus beschrieben. Im Laufe des Buches kommt es zu einer ersten Anbandlung einer Liebesbeziehung, welche tragisch endet. In ihren Passagen wird auch thematisiert, wenn man alleinerziehende Mutter eines behinderten Kindes ist. Es ist traurig und leider so realistisch, denn ‘Ironie an’ wie kann man den nur, ein behindertes Kind auf die Welt setzen ‘Ironie aus’... Auch sie entwickelt sich im Laufe des Buches weiter und wird ein wichtiger Part der Sisterhood. Und dann wäre da noch der Gegenpart oder in meinem Auge, der Change Breaker, denn nicht nur Frauen machen Care-Arbeit, auch Männer. In Fall des Buches ist es Nuri. Er kommt aus einer prekären Situation und versucht über Wasser zu bleiben und auch er wird mit den Füßen getreten. Er muss Arbeiten erledigen, die sind unter aller Würde, er hat mehrere Jobs gleichzeitig, bekommt nicht das Geld, dass ihn zusteht und macht die niederen Jobs. Er zeigt auf, was passiert, wenn die Frauen von heute auf morgen nicht mehr ihren Teil der Arbeit erledigen, und er bringt es doch auch auf den Punkt. Müssen wir Männer immer so sein, wie die Gesellschaft uns haben will? Ein sehr bedrückender Roman, der durch die Sprecher an Tiefe bekam und ich oft nachdenklich am System das Zweifeln beginn. Vor allem finde ich hier die Thematik Sisterhood großartig herausgearbeitet.

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Mondscheintarif

von Ildikó von Kürthy

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