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Produktbild: Der Diener des Philosophen

Der Diener des Philosophen Roman

4

17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

26.07.2023

Verlag

Wallstein Erfolgstitel - Belletristik und Sachbuch

Seitenzahl

149 (Printausgabe)

Dateigröße

3641 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783835385009

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

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Ja

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Text-to-Speech

Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

26.07.2023

Verlag

Wallstein Erfolgstitel - Belletristik und Sachbuch

Seitenzahl

149 (Printausgabe)

Dateigröße

3641 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783835385009

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Kant aus Sicht seines Dieners und seines langjährigen "Freundes"

annlu am 20.08.2023

Bewertungsnummer: 2004186

Bewertet: eBook (PDF)

Als Immanuel Kant stirbt blicken zwei seiner Wegbegleiter mit ganz unterschiedlicher Sicht auf den Philosophen zurück: Zum einen ist da sein langjähriger Diener Lampe, den Kant für einen Trottel hielt und der diese Meinung ausnutzte. Zum anderen ist da sein langjähriger „Freund“ Wassinski, der sich alles andere als freundschaftlich verhält. Kant ist tot und die Beiden schauen auf die Abschnitte zurück, die sie gemeinsam erlebt haben. Weder der Diener noch der Freund haben eine hohe Meinung vom Philosophen. Lampe wurde von Kant immer wieder für dumm gehalten – war es zu Beginn ihrer Begegnung vielleicht auch, hat dann aber den Ansporn gefunden, Unwissendes aufzuholen und Kant seine Unzulänglichkeiten versteckt in seiner „Dummheit“ aufzuzeigen. Seine Sicht auf Kant und seinen Unmut über dessen Arroganz konnte ich nachvollziehen. Weniger erfreulich fand ich Wasianski, der dem Philospophen Freundschaft vorspielt, ihn aber eigentlich manipulieren will. So findet er Kants Thesen und Kritiken nicht sonderlich intelligent und zielt nur darauf ab, sich im Schatten des Ruhmes zu sonnen. Die Geschichte ist recht kurz. Ich hab sie gerne gelesen und fand die Kritik, die hier an Kants verbissenem Beharren auf der Überlegenheit des Verstandes geübt wird, gut untergebracht. Allerdings erschließt sich mir nicht so recht, was mir die Geschichte sagen will. Sie bleibt den Handelnden gegenüber distanziert, ein Mitleben mit ihnen war mir daher verwehrt. Ich bin ihren gemeinsamen Weg mit Kant gerne gefolgt, habe aber bis zuletzt drauf gewartet, dass sich bei mir ein „Aha-Effekt“ einstellt, der die vielen beleuchteten Abschnitte aus Kants Leben zu einem Ganzen zusammenbringt. Fazit: Das Buch war leicht und schnell zu lesen – die kurzen Einblicke in Kants Leben und seiner Wegbegleiter fand ich unterhaltsam. Ich hätte mir aber eine bestimmte „Moral der Geschichte“ erwartet, die ich leider nicht rauslesen konnte. Nichtsdestotrotz habe ich das Buch gerne gelesen.

Kant aus Sicht seines Dieners und seines langjährigen "Freundes"

annlu am 20.08.2023
Bewertungsnummer: 2004186
Bewertet: eBook (PDF)

Als Immanuel Kant stirbt blicken zwei seiner Wegbegleiter mit ganz unterschiedlicher Sicht auf den Philosophen zurück: Zum einen ist da sein langjähriger Diener Lampe, den Kant für einen Trottel hielt und der diese Meinung ausnutzte. Zum anderen ist da sein langjähriger „Freund“ Wassinski, der sich alles andere als freundschaftlich verhält. Kant ist tot und die Beiden schauen auf die Abschnitte zurück, die sie gemeinsam erlebt haben. Weder der Diener noch der Freund haben eine hohe Meinung vom Philosophen. Lampe wurde von Kant immer wieder für dumm gehalten – war es zu Beginn ihrer Begegnung vielleicht auch, hat dann aber den Ansporn gefunden, Unwissendes aufzuholen und Kant seine Unzulänglichkeiten versteckt in seiner „Dummheit“ aufzuzeigen. Seine Sicht auf Kant und seinen Unmut über dessen Arroganz konnte ich nachvollziehen. Weniger erfreulich fand ich Wasianski, der dem Philospophen Freundschaft vorspielt, ihn aber eigentlich manipulieren will. So findet er Kants Thesen und Kritiken nicht sonderlich intelligent und zielt nur darauf ab, sich im Schatten des Ruhmes zu sonnen. Die Geschichte ist recht kurz. Ich hab sie gerne gelesen und fand die Kritik, die hier an Kants verbissenem Beharren auf der Überlegenheit des Verstandes geübt wird, gut untergebracht. Allerdings erschließt sich mir nicht so recht, was mir die Geschichte sagen will. Sie bleibt den Handelnden gegenüber distanziert, ein Mitleben mit ihnen war mir daher verwehrt. Ich bin ihren gemeinsamen Weg mit Kant gerne gefolgt, habe aber bis zuletzt drauf gewartet, dass sich bei mir ein „Aha-Effekt“ einstellt, der die vielen beleuchteten Abschnitte aus Kants Leben zu einem Ganzen zusammenbringt. Fazit: Das Buch war leicht und schnell zu lesen – die kurzen Einblicke in Kants Leben und seiner Wegbegleiter fand ich unterhaltsam. Ich hätte mir aber eine bestimmte „Moral der Geschichte“ erwartet, die ich leider nicht rauslesen konnte. Nichtsdestotrotz habe ich das Buch gerne gelesen.

Der Philosoph und seine Diener

Bewertung am 05.11.2023

Bewertungsnummer: 2062286

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Roman über Immanuel Kant, seinen Diener namens Lampe und seinen Diener im Geiste names Wasianski. Ein Buch für Philosophen oder solche, die es gerne wären. 149 äusserst kurzweilige und empfehlenswerte Seiten. Aufgrund des weisen Inhaltes, der schönen Aufmachung und des überschaubaren Umfangs durchaus als Geschenksidee nahezulegen. Vogelfreunde dabei nicht vergessen, nicht nur wegen der Umschlagbilder, Pinguinliebhaber sollten aber tapfer sein.

Der Philosoph und seine Diener

Bewertung am 05.11.2023
Bewertungsnummer: 2062286
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Roman über Immanuel Kant, seinen Diener namens Lampe und seinen Diener im Geiste names Wasianski. Ein Buch für Philosophen oder solche, die es gerne wären. 149 äusserst kurzweilige und empfehlenswerte Seiten. Aufgrund des weisen Inhaltes, der schönen Aufmachung und des überschaubaren Umfangs durchaus als Geschenksidee nahezulegen. Vogelfreunde dabei nicht vergessen, nicht nur wegen der Umschlagbilder, Pinguinliebhaber sollten aber tapfer sein.

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Der Diener des Philosophen

von Felix Heidenreich

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