Kann ein Pferd das Leben seiner Besitzer von Grund auf verändern?
Als die Autorin von ihrem Mann einen Gutschein für Anfängerstunden in der nahen Reitschule erhält, trifft sie dort auf das schwer traumatisierte Schulpferd Sanchez, dessen Schicksal sie nicht mehr loslässt. Gegen alle Vernunft kauft sie das Pferd und lernt, auf sein Wesen und seine Bedürfnisse einzugehen. Doch Sanchez leidet an einer heimtückischen Krankheit, die beide vor neue Herausforderungen stellt.
Die gemeinsame Entwicklung verändert nicht nur Sanchez, sondern prägt auch Vera Malissa, die zu einem Menschen wird, für den das Wohl der Pferde im Mittelpunkt steht.
Ein Buch über Zweifel, Angst und Liebe, wie es nur das Leben schreiben kann.
Mit 12 farbigen Abbildungen.
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Unglaublich berührende Geschichte
Buchbahnhof aus Dithmarschen am 28.08.2023
Bewertungsnummer: 2009479
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Die Geschichte um das Pferd Sanchez ist wirklich unglaublich berührend. Als wir Sanchez kennenlernen, steht er in einem Reitstall unter unglaublich schlechten Haltungsbedingungen. Ich war so wütend, dass ich teilweise kaum weiterlesen konnte. Pferde sind soziale Wesen und er wird, weil kein anderer Platz frei ist, teilweise in einer Ecke eines dunklen Stalls ganz allein gehalten. Und niemand unternimmt etwas dagegen. Wie kann das sein? Sind wir Menschen wirklich so verroht? Anscheinend ja leider ja, wie man ja auch an anderen Themen (Massentierhaltung, Tierversuche, etc.) sieht.
Sanchez hat aber Glück. Obwohl er unglaublich viele Probleme hat und sicher kein einfaches Pferd ist, kaufen die Autorin und ihr Mann ihn. Ab da beginnt für ihn ein besseres Leben. Was wir aber auch erfahren ist, dass Sanchez sehr viele Jahre Leid und schlechte Haltung nicht einfach abstellen kann. Er ist unglaublich verängstigt, hat seine Macken, wie z. B. das Koppen und mißtraut den Menschen einfach. Und das zu Recht, wie ich finde.
Ich fand es unglaublich schön, zu lesen, wie die Autorin sich für Sanchez einsetzt, wie sie ihm Zeit gibt, Vertrauen aufzubauen, wie er nicht weiter geritten wird, wenn er Schmerzen hat. Da wir mal einen Kater hatten, der auch dachte, dass alle Menschen böse sind, weiß ich, wie viel Zeit, Geduld und Liebe es braucht, um auch nur den kleinsten Erfolg zu erzielen. Meinen Respekt vor der Autorin, die Sanchez diese Liebe entgegenbringt.
Der Schreibstil von Vera Melissa ist schon zu lesen. Sie schreibt einem Sanchez direkt ins Herz. Die Autorin berührt mit ihren Worten und beschönigt doch nichts. Vera Melissa zeigt uns mit diesem Buch, dass es sich lohnt, sich für andere Wesen, sei es Menschen, oder Tiere, einzusetzen. Mit Geduld und Liebe lässt sich sehr viel, wenn auch sicher nicht alles, verbessern. Für Sanchez hat sich das Leben auf jeden Fall enorm verbessert, auch wenn er seine Vergangenheit, so ist meine Vermutung, wohl nie zu 100% abstreifen wird. Wir alle sind die Summe unserer Erfahrungen und die lassen sich nicht komplett vergessen.
Interessant fand ich persönlich, dass die Autorin an Sanchez eine Tierkommunikation durchführen lassen hat und auch selbst diese Fähigkeit erlernt hat. Ich habe bei ihr nachgefragt, warum as Thema im Buch nur ganz kurz erwähnt, aber nicht weiter ausgeführt wird. Sie erklärte mir, dass sie nicht möchte, dass es zu „esoterisch“ wird, weil die Haltungsform und andere eher handfeste Dinge, die in dem Buch beschrieben werden, so unglaublich wichtig sind. Das kann ich nachvollziehen, finde es aber persönlich ein bisschen schade, da ich das Thema unglaublich spannend gefunden hätte.
Ich vergebe gerne 5 Sterne für einen spannenden Bericht über eine geschundene Pferdeseele.
Sehr schön
lesenbirgit aus Verl am 19.08.2023
Bewertungsnummer: 2003678
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Also das Buch bzw die Geschichte hat mich sehr berührt. Da ich nicht so gerne ein EBook lesen werde ich es mir nochmal in Buchform kaufen.
Also zu der Geschichte mit dem schönen Cover. Es hat mit Pferden logischerweise zu tun und zwar mit dem Pferd Sanchez übrigens ein schöner Name. Die Autorin bekommt von ihrem Mann Reitstunden geschenkt und nun fängt damit alles an.
Sanchez ist aber kein einfaches Pferd und schlussendlich kaufen sie ihn. Was ich sehr gut fand. Denn dort hat er wohl ein schönes Zuhause gefunden mit seinen Problemen die bestimmt von Menschen gemacht worden sind.
Ich finde, die meisten machen sich keine Gedanken wie ein Pferd untergebracht ist. Für sie ist es normal wie fast alle es machen nämlich die Stallhaltung. Und mit Weidegang höchstens. Pferde sind aber empfindsame Wesen die ihre Artgenossen brauchen. So wie wir Menschen auch. Oder möchte jemand in einem Zimmer in seiner Wohnung nur hocken?.
Mir hat es super gefallen und ich kann es wärmstens empfehlen zu lesen.
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