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Band 4

Zum Schweigen verdammt

Aus der Reihe Leise Helden
19

13,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.07.2023

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/2,5 cm

Gewicht

422 g

Farbe

Lichtgrau / Silbergrau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-2-496-71104-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.07.2023

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/2,5 cm

Gewicht

422 g

Farbe

Lichtgrau / Silbergrau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-2-496-71104-2

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  • Bewertung

    5/5

    11.06.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend und sehr interessant

    Melanie Metzenthins Reihe der "Leisen Helden" geht mit dem vierten Buch auf eine Reise in den Iran. Der junge britische Journalist Eddy McLaine und sein Fotograf Bruno Matthiesen machen sich 1953 auf in die Welt des fernen Orients, in ein Land zwischen Moderne und Traditionen. Sie wollen eine Reisereportage schreiben und die gemeinsame Zeit auch privat nutzen. Man spürt ihre Faszination der fremden Welt, ihre Begeisterung von den Menschen, der Gastfreundschaft und der vielen neuen Eindrücke. Aber diese Geschichte hat auch ihre Schattenseiten, als sie mitten in den Putsch gegen den Schah von Persien. Eine sehr interessante Zeitreise, die zeigt, wie sehr sich dieses Land in den letzten Jahrzehnten verändert hat. Ein ehemals weltoffenes Land, deren gute Beziehungen zu westlichen Staaten sich in eine offene Feindschaft gewandelt haben. Es ist nicht nur die der Roadtrip der zwei Freunde, der mich hier gefesselt hat. Es ist auch die Einbindung dieses fiktiven Geschehens in die Geschichte eines Landes, die mir so noch gar nicht bekannt war. Klare Leseempfehlung von mir!

  • US

    aus Berlin

    5/5

    11.06.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend und sehr interessant…

    Spannend und sehr interessant Melanie Metzenthins Reihe der "Leisen Helden" geht mit dem vierten Buch auf eine Reise in den Iran. Der junge britische Journalist Eddy McLaine und sein Fotograf Bruno Matthiesen machen sich 1953 auf in die Welt des fernen Orients, in ein Land zwischen Moderne und Traditionen. Sie wollen eine Reisereportage schreiben und die gemeinsame Zeit auch privat nutzen. Man spürt ihre Faszination der fremden Welt, ihre Begeisterung von den Menschen, der Gastfreundschaft und der vielen neuen Eindrücke. Aber diese Geschichte hat auch ihre Schattenseiten, als sie mitten in den Putsch gegen den Schah von Persien. Eine sehr interessante Zeitreise, die zeigt, wie sehr sich dieses Land in den letzten Jahrzehnten verändert hat. Ein ehemals weltoffenes Land, deren gute Beziehungen zu westlichen Staaten sich in eine offene Feindschaft gewandelt haben. Es ist nicht nur die der Roadtrip der zwei Freunde, der mich hier gefesselt hat. Es ist auch die Einbindung dieses fiktiven Geschehens in die Geschichte eines Landes, die mir so noch gar nicht bekannt war. Klare Leseempfehlung von mir!

  • TochterAlice

    aus Köln

    5/5

    22.12.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Damals im Iran Nämlich nur…

    Damals im Iran Nämlich nur einige Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs, machen sich zwei Freunde zu einer Tour in den Iran auf - für die damalige Zeit auf recht unkonventionelle Art und Weise. Sie reisen in einem umgebauten Kleinbus, in dem sie auch, soweit möglich, übernachten. Denn, nun ja, sie haben etwas zu verbergen. Überhaupt nichts Schlimmes aus heutiger Sicht! Ihr Ziel ist es, über die Reise zu berichten - was dem ganzen zusätzlich Spannung beifügt: die beiden haben unterschiedliche Nationalitäten: einer ist Brite, der andere Deutscher. Und das Anfang der 1950er Jahre! Wie immer ist man bei Melanie Mezenthin gut aufgehoben, wenn man einen klugen, gut recherchierten, unterhaltsamen und zudem noch spannenden Roman lesen möchte. Gut, ich gebe zu: so spannend wie hier geht es selten zu, aber ich bin sicher nicht die Einzige, die sich nach der Lektüre auf den nächsten Roman der Autorin freut!

  • soinlovewithmybooks

    aus Münster

    5/5

    25.08.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein spannendes, lehrreiches Buch mit historischen sowie politischen Fakten zum Iran nach dem 2. Weltkrieg

    „Zum Schweigen verdammt“ war für mich das erste Buch, das ich von Melanie Metzenthin. Der Klappentext hat mich schon sehr gereizt das Buch zu lesen und ich muss sagen, dass dieses Buch mich nicht enttäuscht hat und ohne Zweifel fünf Sterne verdient! Bruno Matthiesen aus Westdeutschland und der Brite Eddy McLaine machen sich 1953 auf den Weg in den Iran, zu einer Zeit, in der ihre Liebe nicht offen ausgelebt werden kann. Sie sind begeistert von ihrer gemeinsamen Reise, bei der Eddy als Journalist eine Reisereportage schreiben möchte und Bruno ihren VW-Bus nutzt, um für seine Tischlerei Werbung zu machen und als Fotograf zu arbeiten. Auf dem Weg in den Iran erleben sie große Gastfreundschaft und kommen schließlich sicher in Teheran an, wo ihnen die Familie Khademi eine Unterkunft anbietet. Der britische BBC-Journalist Trevor, an den sich Eddy wenden soll, um Einblicke in die iranische Situation zu erhalten, entpuppt sich jedoch äußerst unfreundlich und scheint ihnen wichtige Informationen vorzuenthalten. Ich hatte absolut keine Schwierigkeiten mit dem Einstieg in das Buch. Der Schreibstil von Melanie Metzenthin war sehr flüssig und angenehm zu lesen. Die Autorin schafft es, die Emotionen der Charaktere auf eine eindringliche und berührende Weise darzustellen Das Buch bietet Einblicke in die Hintergründe und Machtkämpfe der Briten, Amerikaner und Russen, die um Einfluss im Iran kämpfen. Unter Reza Schah blühte das Land auf und war ein demokratischer und moderner Staat. Doch nach seinem Tod wird sein Sohn Mohammed Reza Pahlavi zum Spielball der Supermächte. Die kommunistische Tudeh-Partei unterstützt auch Premierminister Mohammad Mossadegh, und die Briten sind seit dem Ölkonflikt zu Feinden geworden. Bruno und Eddy finden sich mitten in all dem wieder und erleben den Beginn der Revolution aus erster Hand. Melanie Metzenthin hat die historischen Ereignisse der Zeit meisterhaft mit ihrer fiktiven Geschichte von Bruno und Eddy verwoben. Beide Männer sind sehr sympathische Charaktere, und durch ihre Dialoge erhalten wir persönliche Einblicke und erfahren mehr über ihre Persönlichkeiten. Melanie Metzenthin erzählt die Geschichte der Transformation eines neutralen und eher europäisch orientierten Landes in den theokratischen Staat, den wir heute kennen. Dass das Buch wieder so aktuell ist, im Hinblick auf die Demonstrationen im Iran, gibt dem ganzen eine Brisanz, welche die Autorin im Anhang des Buches näher erläutert. Es ist schockierend zu sehen, wie schnell ein neutrales und aufgeschlossenes Land in eine vollständige Diktatur abrutschen kann. Es! Auch die Rollen der USA und Russlands, mit ihren Geheimdiensten und Doppelmoral, die maßgeblich zum Niedergang des Irans beigetragen haben, werden hervorgehoben. Zum Schweigen verdammt ist ein großartiges Buch, dass sehr zum Nachdenken anregt. Ich habe es als sehr lehrreich empfunden, auch wenn dies nicht die Geschichte der beiden Männer und ihre Reise in den Hintergrund stellt. Ein gelungenes Werk von einer tollen Schriftstellerin – es wird sicherlich nicht das letzte Buch sein, dass ich von Melanie Metzenthin gelesen habe – 5 Sterne!

  • Hoelzchen

    aus Bad Oldesloe

    5/5

    13.08.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Zwei mutige Männer

    1953: der britische Journalist Eddy und Bruno, ein Tischler aus Hamburg, sind ein Paar. Doch die Zeit ist noch nicht reif, um ihre gleichgeschlechtliche Liebe zu zeigen. Mit einem, von Bruno zum Wohnmobil umgebauten VW, begeben sie sich auf eine Reise in den Iran. Auf dem Weg dorthin, treffen sie auf viele freundliche Menschen und sie verständigen sich mit Händen und Füßen. Auch im Iran ist die Gastfreundschaft groß. So treffen sie auf die Familie Khademi. Dort können sie parken und die Annehmlichkeiten des Hauses genießen. Schlafen tun die beiden weiterhin im Auto, um auch Zeit für sich zu haben und ungestört miteinander sprechen zu können. Doch schon bald kommen Zweifel auf. War das Aufeinandertreffen tatsächlich ein Zufall? Können sie der Familie trauen? Was anfangs als harmlose Reisereportage für Eddys Arbeitgeber, der BBC in London, geplant war, schlägt plötzlich um, denn die politischen Unruhen nehmen zu. Der Iran steht an einem Scheidepunkt: Demokratie, Tradition oder sogar Sozialismus? Für Eddy und Bruno wird die Situation immer gefährlicher und dann wird Eddy auch noch von seiner Vergangenheit eingeholt. Die Lage wird immer undurchsichtiger, doch es gibt einen Ausweg und Eddy und Bruno müssen Kompromisse eingehen, bis sie ihre Rückreise nach Hamburg antreten können. „Zum Schweigen verdammt“ von Melanie Metzenthin ist der vierte Band aus der „Stumme-Helden-Reihe“. Das Buch kann aber völlig unabhängig von den anderen Teilen gelesen werden. Für mich war es der erste Roman aus dieser Reihe. Er hat mir so gut gefallen, dass ich nun auch neugierig auf die Vorgängerromane geworden bin. Ich mag den Schreibstil der Autorin, die mir schon aus der „Hafenschwester-Saga“ bekannt ist. Bei dem vorliegenden Roman gefällt mir die Mischung aus einer fiktiven Geschichte und historischen Ereignissen. Ich habe viel dazugelernt. Leider muss ich gestehen, dass ich bislang nicht viel über den Iran wusste. Meine Kenntnisse waren geprägt, durch die aktuellen, schlimmen Ereignisse in diesem Land. Umso erstaunter war ich zu lesen, dass der Iran in den 50er Jahren wesentlich freier daherkam als Deutschland. Im Nachwort erfährt man so einiges, so war zum Beispiel Homosexualität im Iran bis 1979 straffrei, während es in Deutschland erst seit 1994 straffrei ist. Das Tauziehen der Amerikaner, Engländer und Russen um den Iran ist von wichtiger Bedeutung, um die Entwicklung dieses Landes besser verstehen zu können. Vielen Dank an Melanie Metzenthin, dass sie mir auf so entspannte Art und Weise die Hintergründe nähergebracht hat. Die beiden Protagonisten Eddy und Bruno finde ich sehr sympathisch. Ich mag ihre charmante Art und ihren Witz. Zudem bewundere ich ihren Mut, sich auf diese Reise begeben zu haben. Unter heutigen Maßstäben kaum vorstellbar. Die digitale Welt hat uns fest im Griff. Die Leichtigkeit von früher ist uns in vielen Dingen abhandengekommen. Ein Zurück gibt es nicht mehr, aber der Roman erinnert uns an diese Zeiten und vielleicht hilft es uns, sich nicht immer so wichtig zu nehmen und auch mehr Leichtigkeit an den Tag zu legen. Zwar sind Eddy und Bruno zum Schweigen verdammt worden, doch die beiden haben sich nicht unterkriegen lassen und sind ihren Weg gegangen. Was für eine tolle Botschaft. Ich wünsche mir deshalb viele Leser und Leserinnen für dieses tolle Buch und vergebe 5 Sterne.

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Bewertungen (19)

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