Produktbild: Der Hipster von der traurigen Gestalt

Der Hipster von der traurigen Gestalt

7

15,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

40228

Erscheinungsdatum

13.07.2023

Verlag

Verlag Antje Kunstmann

Seitenzahl

180 (Printausgabe)

Dateigröße

677 KB

Übersetzt von

Christian Hansen

Sprache

Deutsch

EAN

9783956145766

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

40228

Erscheinungsdatum

13.07.2023

Verlag

Verlag Antje Kunstmann

Seitenzahl

180 (Printausgabe)

Dateigröße

677 KB

Übersetzt von

Christian Hansen

Sprache

Deutsch

EAN

9783956145766

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Die Wandlung eines Visionärs zum Realpolitiker

Bewertung am 19.07.2023

Bewertungsnummer: 1982983

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In seinem 2020 erschienenen Roman erzählt Daniel Gascon die Geschichte des Aussteigers Enrique, dem woken Hipster, den es zu seinen Verwandten in die Provinz verschlägt. Enrique erinnert dabei an Don Quijote, den Ritter von der traurigen Gestalt, der nach einem strengen Kodex lebt und unfähig erscheint, zwischen Dichtung und Wirklichkeit zu unterscheiden. Satirisch überzeichnet stellt Gascon seinen Protagonisten als einen naiven, aber idealistischen Aussteiger dar, der mit aller Kraft versucht, den Menschen um sich herum Identitätspolitik, Nachhaltigkeit und Wokeness näherzubringen. Trotz seiner eigenwilligen, teils absurden und oft belächelten Ansichten scheinen ihn die Dorfbewohner jedoch zu mögen und man wählt man ihn sogar zum Bürgermeister. Enrique merkt jedoch schnell, dass sein Idealismus in vielen Punkten in einem ständigen Spannungsfeld steht. So eröffnen sich für ihn beispielsweise Konflikte zwischen Nachhaltigkeit und der Erhaltung von Traditionen. „Ich habe ja auf Sie eingeredet, nicht dem Druck nachzugeben, ihre Kochgewohnheiten zu globalisieren. Andererseits habe ich schon den Eindruck, dass wir zu viel Fleisch essen.“ Der Roman besteht aus einer Reihe von Tagebucheinträgen, Interviews und anderen Ausschnitten. Hierbei kommen viele sprachliche Mittel zum Einsatz. Die Satire bezieht sich auf die politische Situation in Spanien. Daher sind grundlegende Kenntnisse der politischen Situation in Spanien und der spanischen Kultur für das Verständnis hilfreich. Viele der geschilderten Situationen findet man jedoch überall in Europa. Der Hipster von der traurigen Gestalt ist ein satirischer Roman, der viele Debatten unserer heutigen Zeit aufgreift.

Die Wandlung eines Visionärs zum Realpolitiker

Bewertung am 19.07.2023
Bewertungsnummer: 1982983
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In seinem 2020 erschienenen Roman erzählt Daniel Gascon die Geschichte des Aussteigers Enrique, dem woken Hipster, den es zu seinen Verwandten in die Provinz verschlägt. Enrique erinnert dabei an Don Quijote, den Ritter von der traurigen Gestalt, der nach einem strengen Kodex lebt und unfähig erscheint, zwischen Dichtung und Wirklichkeit zu unterscheiden. Satirisch überzeichnet stellt Gascon seinen Protagonisten als einen naiven, aber idealistischen Aussteiger dar, der mit aller Kraft versucht, den Menschen um sich herum Identitätspolitik, Nachhaltigkeit und Wokeness näherzubringen. Trotz seiner eigenwilligen, teils absurden und oft belächelten Ansichten scheinen ihn die Dorfbewohner jedoch zu mögen und man wählt man ihn sogar zum Bürgermeister. Enrique merkt jedoch schnell, dass sein Idealismus in vielen Punkten in einem ständigen Spannungsfeld steht. So eröffnen sich für ihn beispielsweise Konflikte zwischen Nachhaltigkeit und der Erhaltung von Traditionen. „Ich habe ja auf Sie eingeredet, nicht dem Druck nachzugeben, ihre Kochgewohnheiten zu globalisieren. Andererseits habe ich schon den Eindruck, dass wir zu viel Fleisch essen.“ Der Roman besteht aus einer Reihe von Tagebucheinträgen, Interviews und anderen Ausschnitten. Hierbei kommen viele sprachliche Mittel zum Einsatz. Die Satire bezieht sich auf die politische Situation in Spanien. Daher sind grundlegende Kenntnisse der politischen Situation in Spanien und der spanischen Kultur für das Verständnis hilfreich. Viele der geschilderten Situationen findet man jedoch überall in Europa. Der Hipster von der traurigen Gestalt ist ein satirischer Roman, der viele Debatten unserer heutigen Zeit aufgreift.

Starkes Cover, schwacher Inhalt!

Bewertung aus Enger am 15.08.2023

Bewertungsnummer: 2001422

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Was für ein tolles Cover! Dies war mein erster Gedanke, als ich das Buch in den Händen gehalten habe. Und dazu noch dieser ironische Titel. Zwei Volltreffer! Da konnte doch eigentlich nichts mehr schief gehen. Es musste ein Lesevergnügen werden. Dies war leider nicht ganz der Fall, obwohl die Geschichte eine Menge Potential hat. Es geht nämlich um den Hipster Enrique, der zu seiner Tante in ein kleines Dorf mit Namen La Cañada zieht, um dem Stadtleben zu entfliehen und neue Projekte zu etablieren. Mit viel Engagement und Motivation versucht er die Dorfbewohner davon zu überzeugen moderner und nachhaltiger zu leben und die Werte des alten Dorflebens hinter sich zu lassen. Zunächst von allen belächelt, schafft er es dennoch die Herzen der Dorfgemeinschaft zu erobern und wird sogar zum Bürgermeister gewählt. Doch Enriques Idealismus soll schon bald auf eine harte Probe gestellt werden. Eine richtig gute Ausgangslage für eine witzige und politische Satire also. Dass die Geschichte leider nicht so richtig als spaßige Karikatur funktioniert, liegt vor allem an der eher unsympathisch angelegten Hauptfigur Enriques. Es ist wirklich schwer mit diesem Charakter warm zu werden. Im richtigen Leben würde man ziemlich schnell genervt von ihm und seinen Projekten sein. Es gibt zwar immer mal wieder ein paar echt lustige Szenen und Witze, aber die können die Geschichte nicht alleine bis zum Ende tragen. Um das Buch wirklich genießen zu können, sollte man außerdem gut über die spanische Geschichte Bescheid wissen. Andernfalls besteht die Gefahr Teile des Inhalts nicht zu verstehen. Gefallen hat mir dagegen der Schreibstil. Diese Mischung aus Texten, Liedern und Tagebucheinträgen hat durchaus unterhalten. Vor allem diese ewig langen Schachtelsätze haben einem als Leser mehrmals ein Lächeln auf’s Gesicht gezaubert. Fazit: Ein Buch, das mit einem sympathischeren Hauptcharakter viel besser funktionieren würde. So fehlt einem als Leser/in der Held, mit dem man mitfiebert und den man gerne auf seiner Reise begleitet. Die gewählte Sprache hingegen ist sehr gelungen und fasziniert über das ganze Buch. Kein Buch für jedermann. Unbedingt anlesen vor dem Kauf.

Starkes Cover, schwacher Inhalt!

Bewertung aus Enger am 15.08.2023
Bewertungsnummer: 2001422
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Was für ein tolles Cover! Dies war mein erster Gedanke, als ich das Buch in den Händen gehalten habe. Und dazu noch dieser ironische Titel. Zwei Volltreffer! Da konnte doch eigentlich nichts mehr schief gehen. Es musste ein Lesevergnügen werden. Dies war leider nicht ganz der Fall, obwohl die Geschichte eine Menge Potential hat. Es geht nämlich um den Hipster Enrique, der zu seiner Tante in ein kleines Dorf mit Namen La Cañada zieht, um dem Stadtleben zu entfliehen und neue Projekte zu etablieren. Mit viel Engagement und Motivation versucht er die Dorfbewohner davon zu überzeugen moderner und nachhaltiger zu leben und die Werte des alten Dorflebens hinter sich zu lassen. Zunächst von allen belächelt, schafft er es dennoch die Herzen der Dorfgemeinschaft zu erobern und wird sogar zum Bürgermeister gewählt. Doch Enriques Idealismus soll schon bald auf eine harte Probe gestellt werden. Eine richtig gute Ausgangslage für eine witzige und politische Satire also. Dass die Geschichte leider nicht so richtig als spaßige Karikatur funktioniert, liegt vor allem an der eher unsympathisch angelegten Hauptfigur Enriques. Es ist wirklich schwer mit diesem Charakter warm zu werden. Im richtigen Leben würde man ziemlich schnell genervt von ihm und seinen Projekten sein. Es gibt zwar immer mal wieder ein paar echt lustige Szenen und Witze, aber die können die Geschichte nicht alleine bis zum Ende tragen. Um das Buch wirklich genießen zu können, sollte man außerdem gut über die spanische Geschichte Bescheid wissen. Andernfalls besteht die Gefahr Teile des Inhalts nicht zu verstehen. Gefallen hat mir dagegen der Schreibstil. Diese Mischung aus Texten, Liedern und Tagebucheinträgen hat durchaus unterhalten. Vor allem diese ewig langen Schachtelsätze haben einem als Leser mehrmals ein Lächeln auf’s Gesicht gezaubert. Fazit: Ein Buch, das mit einem sympathischeren Hauptcharakter viel besser funktionieren würde. So fehlt einem als Leser/in der Held, mit dem man mitfiebert und den man gerne auf seiner Reise begleitet. Die gewählte Sprache hingegen ist sehr gelungen und fasziniert über das ganze Buch. Kein Buch für jedermann. Unbedingt anlesen vor dem Kauf.

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Der Hipster von der traurigen Gestalt

von Daniel Rodriguez Gascón

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