Produktbild: Sharpes Aufstieg
Band 6

Sharpes Aufstieg Historischer Roman

Aus der Reihe Sharpe
3

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Verkaufsrang

27848

Erscheinungsdatum

26.05.2023

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

432 (Printausgabe)

Dateigröße

1308 KB

Auflage

1. Auflage 2023

Originaltitel

Sharpe's Rifles

Übersetzt von

Bernd Müller

Sprache

Deutsch

EAN

9783751748216

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

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Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Verkaufsrang

27848

Erscheinungsdatum

26.05.2023

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

432 (Printausgabe)

Dateigröße

1308 KB

Auflage

1. Auflage 2023

Originaltitel

Sharpe's Rifles

Übersetzt von

Bernd Müller

Sprache

Deutsch

EAN

9783751748216

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  • Bewertung

    aus Hamburg

    5/5

    20.06.2019

    Buch (Taschenbuch)

    spannend und kurzweilig

    wie die vorigen Teile, auch wenn diese vom Autor später veröffentlicht worden waren. Man muss Sharpe einfach mögen, er ist ehrlich, geradeaus, aber auch gerissen und mutig. Wie immer hat der Autor ein paar spannende Wendungen eingebaut und die Handlung bleibt die meiste Zeit spannend.

  • Stefan Heidsiek

    aus Darmstadt

    5/5

    22.11.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Offizier und Bastard

    Nach dem doch etwas zäheren „Sharpes Beute“ ist der sechste Band wieder ein echter Cornwell von Schrot und Korn. Er ist der eigentliche Beginn der Reihe, dessen vorherige Bände, allesamt später geschrieben und erschienen, inhaltlich eher als Einleitung und näheren Vorstellung der Figur Richard Sharpe dienten. Hier beginnen die wirklichen Napoleonischen Kriege und mit ihnen die Schlachten der „Rifles“, einer grünberockten Eliteeinheit, welche den Kern der Serie bilden, und deren Mitglieder in späteren Büchern noch gewichtige Rolle zu spielen haben. Ein Soldat, und vielleicht DER wichtigste neben Sharpe selbst, ist Patrick Harper. Ein grober, roher, Engländer-hassender Ire mit großem Herz, der, anfänglich noch ärgster Widersacher Sharpes, bald dessen engster Freund wird. Auch wenn Cornwell in der Figurenzeichnung damit einem durchaus üblich Schema folgt, ist es, neben den episch und detailliert geschilderten Schlachten, gerade diese, welche den Reiz der „Sharpe“-Reihe ausmacht. Offiziere und Gentleman sucht man hier vergebens. Stattdessen marschiert man inmitten fluchender, saufender und vögelnder Soldaten, denen die Politik vollkommen egal ist und die in erster Linie eins wollen: Überleben. Dafür sorgt Richard Sharpe. Und das in fast jedem Buch. Wer nun meint, das wäre sterbenslangweilig, irrt aber gewaltig. Im Gegenteil: Bernard Cornwell versteht es wie kein Zweiter die Spannung aufzubauen, mit der Erwartung eines Gefechts zu spielen und die letztliche Konfrontation in einem martialischen Gemetzel zu entladen, das den Krieg in einer Art und Weise auf Papier bringt, wie das sonst selbst Filme nicht vermögen. Dabei meistert er die Kunst, das Töten nicht zu verherrlichen, wenngleich er sich das ein oder andere soldatische Pathos natürlich nicht verkneifen kann. Aber wen störts, wenn dabei so ein Wurf herauskommt. Und ein richtig guter Wurf ist „Sharpes Aufstieg“ allemal. Gespickt mit allerlei Überraschungen und einmal mehr in Punkto Geschichte haargenau recherchiert kommt hier jeder Freund militärhistorischer Romane wieder voll auf seine Kosten. Ein überzeugender, packender Roman und ein zweiter Beginn dieser Reihe, welche ich ganz sicher bis zu ihrem Ende treu verfolgen werde.

  • SternMG

    aus Nordhessen

    5/5

    24.07.2011

    Buch (Taschenbuch)

    Nachdem Sharp in Indien einem…

    Nachdem Sharp in Indien einem General das Leben gerettet hatte, war er vom Sergeant zum Leutnant befördert worden und zählt damit im englischen Herr zu den seltenen Ausnahmen: Offiziere aus Mannschaftsdienstgraden waren höchst selten und hatten so ihre Probleme, in der vom Adel für sich beanspruchten Welt der Offiziere respektiert und anerkannt zu werden. nach der Schlacht von Trafalgar findet sich Sharp in Spanien wieder. Mal wieder auf verlorenem Posten. Die Truppen Napoleons schlagen die Streitkräfte der Spanier wie auch der Engländer scheinbar nach Belieben. Spanier und Engländer müssen sich auf einen für beide blutigen und verlustreichen Rückzug begeben. Und selbstverständlich erweisen sich die arroganten, von sich eingenommenen adeligen Offiziere als Hindernis - zumindest so lange, bis der Feind sie niedermetzelt. Sharp gelingt es, sich mit nur 50 Überlebenden dem Zugriff der französischen Kavallerie zu entziehen. Als letzter überlebende Offizier entspricht er aber nicht gerade der Autoritätsperson, die die Mannschaftsdienstgrade eigentlich erwarten: Sharp muss mit harter Hand durchsetzen, dass er das Sagen hat. Auf der Flucht nach Süden stoßen sie auf einen Trupp Spanier, allesamt Elitesoldaten, die eine komische Holzkiste quer durch Spanien transportieren und versuchen, diese vor den Franzosen in Sicherheit zu bringen. Sharps Reise auf dem Weg nach oben ist eines der gelungenen Beispiele längerer Romanreihen, bei denen die Bücher allesamt für sich gesehen durchweg spannend bleiben. Sharp ist ein sympathischer Kerl, das Herz am rechten Fleck. Er kennt Recht und Unrecht und kann sich auch danach verhalten. Freilich ist er auch Soldat: Als Sohn einer Hure, der nie erfahren, wer denn nun sein Vater ist, groß geworden in der Großstadtgosse, wo nur der Stärkste und pfiffigste lange überlebt, hat ihm schon die Kindheit Härte beigebracht. Aber eben darum kristallisiert sich das Leserinteresse auch an ihm: Nicht überkandidelt, bodenständig, nicht vom Glück verwöhnt sondern selbst der Schmied seines Lebenseisens, dass er auch noch am Glühen halten muss, eine Rossnatur, die nicht unterzukriegen ist. Einzig die Beförderungen verhagelnd ihm bisweilen die Laune, denn einfach war es für ihn nie, mit höherem Grad der Beförderungen freilich wächst auch seine Außenseiter Rolle. Freilich kennen die Bücher und so auch dieses so seine Längen; hochgeistige Gespräche sind eigentlich nicht Sharpes Sache, der spanische Offizier, der die Kiste hütet, kommt aber nicht immer umhin, eben solche mit ihm zu führen. Andererseits wird der wissbegierige, bis dato aber in diesem Bereich unbeleckte Leser den einen oder anderen Hinweis zum Aberglauben des damaligen Spanier (Wassergeister), dem Hintergrund der Pilgerwege in Spanien (Jakobsweg) oder aber andere kulturelle Besonderheiten zu Kenntnis nehmen dürfen. Freunde von Charakterstudien wird das Buch evtl. nicht wirklich zusagen, den wirklich ausgeschärft kommen die Figuren nicht daher, zu sehr wird die Spannung eben von der Handlung dominiert und transportiert. Ausgesprochene Charaktersierungen fehlen, die Charaktere müssen da eher mit dem Vorlieb nehmen, was der Handlung bedarf: Das mag dem einen blass erscheinen, dem anderen genügen, es ist der Preis, den diese serialisierten Literatur zu zahlen hat. Fazit Die Bücher rund um Sharp sind zwar alle schon mal auf dem deutschen Buchmarkt zu haben gewesen - das ist aber so lange her, dass diese Bücher auch antiquarisch nicht mehr zu haben sind. Mit der Neuauflage der Sharpes - Reihe nach so langer Zeit sind die Bücher fast schon wieder Neuerscheinungen. Insgesamt durchweg spannend ist Sharpes Aufstieg der aktuell erhältliche späteste band der Sharp- Reihe. Als historische Lektüre insgesamt voll zu empfehlen, freilich mit dem Manko, dass das Lesen der vorhergehenden Bücher durchaus sinnvoll erscheint, denn auf diese wird immer wieder direkt oder indirekt verwiesen.

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