Kurz vor Weihnachten taucht in dem Dorf Buchelfingen eine Frau auf, die ihr Gedächtnis verloren hat und nicht mehr weiß, wer sie ist. Man gibt ihr den Namen Maria, und die etwas verschrobenen Brüder Gunnar und Leander Biber nehmen sie bei sich auf. Dabei haben sie derzeit eigentlich ganz andere Probleme: Ihre Mutter ist seit einer Woche spurlos verschwunden, und sie erhalten Drohbriefe, die ihnen ein Verbrechen unterstellen und Vergeltung dafür ankündigen. Bald werden im Dorf erste Vermutungen laut, dass diese rätselhafte Maria etwas damit zu tun haben könnte. Eine Frau ist sich sogar sicher, sie aus ihrer Jugendzeit zu kennen. Doch was tatsächlich hinter Marias Aufenthalt in Buchelfingen steckt, ahnt niemand.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Daniela Weigel
5/5
17.03.2025
Buch (Taschenbuch)
Wer ist Maria?
Kurz vor Weihnachten taucht eine Frau in Buchtelfingen auf. Sie kann sich an nichts erinnern, weiß weder woher sie kommt noch wie sie heißt. Der Frau des Dorfarztes kommt sie irgendwie bekannt vor, aber woher? Die Dorfbewohner nehmen sie auf, geben ihr den Namen Maria und bringen sie bei den Brüdern Leander und Gunnar unter. Die beiden können Hilfe im Haushalt gut gebrauchen, denn ihre Mutter ist spurlos verschwunden und sie erhalten Drohbriefe. Bald fragen sich die ersten Buchtelfinger, ob Maria etwas mit den Vorfällen zu tun hat.
Friedliche, besinnliche Weihnachten? Nicht in Buchtelfingen. Was nach außen hin heimelig und harmonisch wirkt, trügt gewaltig. Hinter Marias Fassade konnte ich nicht blicken, sie kam mir, obwohl sie nett ist, irgendwie merkwürdig vor. Die beiden Brüder sind richtige Kotzbrocken, so jemanden möchte man nicht in seiner Umgebung haben. Überhaupt gibt es in Buchtelfingen den einen oder anderen, der alles andere als sympathisch ist.
Der Schreibstil ist angenehm und konnte mich fesseln, ich war wirklich gespannt, was sich dahinter verbirgt. Die Autorin hat geschickt Wendungen eingebaut, die mich immer wieder in eine andere Richtung gelenkt haben und am Ende war ich so überrascht. Damit hätte ich nicht gerechnet.
Ein Weihnachtskrimi den man nicht nur zu Weihnachten lesen kann.
Von mir gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
Nina Albert
5/5
23.09.2023
Buch (Taschenbuch)
„Morgen Kinder wird’s was geben…“
Das Buch ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite.
In einem kleinen Dorf taucht plötzlich eine Frau, hier genannt Maria, ohne Erinnerungen auf. Gleichzeitig ist die Mutter der seltsamen Biber Brüder verschwunden. Hängen die beiden Fälle zusammen?
Die Biber Brüder haben auf alle Fälle Geheimnisse. Es gibt Andeutungen wer Maria sein könnte und warum sie ausgerechnet in dieses Dorf gekommen ist. Hat sie wirklich ihr Gedächtnis verloren?
Die Auflösung ist sehr gelungen und die Bösen erhalten ihre gerechte Strafe.
Ein kurzweiliger und unterhaltsamer Krimi.
Nina Albert
5/5
23.09.2023
Buch (Taschenbuch)
„Morgen Kinder wird’s was…
„Morgen Kinder wird’s was geben…“ Das Buch ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite. In einem kleinen Dorf taucht plötzlich eine Frau, hier genannt Maria, ohne Erinnerungen auf. Gleichzeitig ist die Mutter der seltsamen Biber Brüder verschwunden. Hängen die beiden Fälle zusammen? Die Biber Brüder haben auf alle Fälle Geheimnisse. Es gibt Andeutungen wer Maria sein könnte und warum sie ausgerechnet in dieses Dorf gekommen ist. Hat sie wirklich ihr Gedächtnis verloren? Die Auflösung ist sehr gelungen und die Bösen erhalten ihre gerechte Strafe. Ein kurzweiliger und unterhaltsamer Krimi.
Ilses Lesetipps
aus Wien
5/5
18.09.2023
Buch (Taschenbuch)
Weihnachten mit einer Fremden
„Rattenweihnacht“ von Ingrid Zellner ist ein Krimi mit etwas Weihnachtsflair, aber vor allem mit einer außergewöhnlichen Geschichte, spannend und überraschend.
Klappentext:
Kurz vor Weihnachten taucht in dem Dorf Buchelfingen eine Frau auf, die ihr Gedächtnis verloren hat und nicht mehr weiß, wer sie ist. Man gibt ihr den Namen Maria, und die etwas verschrobenen Brüder Gunnar und Leander nehmen sie bei sich auf. Dabei haben sie derzeit eigentlich ganz andere Probleme: Ihre Mutter ist seit einer Woche spurlos verschwunden, und sie erhalten Drohbriefe, die ihnen ein Verbrechen unterstellen und Vergeltung dafür ankündigen. Bald werden im Dorf erste Vermutungen laut, dass diese rätselhafte Maria etwas damit zu tun haben könnte. Eine Frau ist sich sogar sicher, sie aus ihrer Jugendzeit zu kennen. Doch was tatsächlich hinter Marias Aufenthalt in Buchelfingen steckt, ahnt niemand.
Das Cover mit der Ratte im Schnee, die die Distel schmückt, unterstreicht stimmig den Titel. Das Buch erschien 2023, auch die Handlung spielt im Dezember dieses Jahres. Die Kapitel in angenehmer Länge sind exakt datiert. Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, sehr atmosphärisch.
Die Geschichte entwickelt sich langsam, macht zunächst einmal mit den agierenden Personen und der Dorfgemeinschaft bekannt, verbreitet schneereiche vorweihnachtliche Stimmung beim Weihnachtsmarkt mit Bratwürsten und Glühwein. Man spürt Herzenswärme und Nächstenliebe. Doch hinter dieser liebenswerten Kulisse lauert etwas, etwas noch Unbekanntes. Aber vorerst ist man von dem Rätsel um Maria gefangengenommen. Ihr Schicksal berührt. Es muss furchtbar sein, nicht zu wissen, wer man ist. Gebannt verfolgt man die Versuche der Dorfbewohner, ihrem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen. Die Polizei ist zwar sowohl mit der Suche nach einer verschwundenen Dorfbewohnerin, ominösen Drohbriefen und mit den Nachforschungen bezüglich der unbekannten Frau betraut, agiert jedoch eher erfolglos nur am Rande. Die Handlung wird immer interessanter. Je mehr Geheimnisse, auch Untaten, ans Tageslicht kommen, desto mehr wandelt sich das Weihnachtsflair zu einem Krimi mit unerwarteten Erkenntnissen, verbrecherischen Taten und gefährlichen Momenten. Die zahlreichen Fragen sowie in die Irre führenden Spuren geben viel Raum zum Mitraten. Die Spannung hält sich auf diese Weise kontinuierlich bis zum dramatischen, alles klärenden, verblüffenden Ende - ja, und dann erst versteht man den Titel des Krimis - Rattenweihnacht!
Sehr anschaulich ist die Dorfatmosphäre dargestellt, die Neugier und das Interesse an der Fremden, der kursierende Dorftratsch. Es ist ein Dorf, wo noch jeder jeden kennt, wo man sich auch umeinander noch kümmert. Wo es aber auch Außenseiter gibt wie die beiden arbeitsscheuen Brüder. Die Personen wirken lebendig und sind gut vorstellbar.
„Rattenweihnacht“ hat mich vom Anfang bis zum Ende gefesselt. Man will das Buch gar nicht zur Seite legen, selbst wenn man irgendwann zu ahnen beginnt, welche Richtung das Ganze nimmt. Ein besonderer Krimi, den ich gerne weiterempfehle!
haberlei
aus Wien
5/5
18.09.2023
Buch (Taschenbuch)
Weihnachten mit einer Fremden…
Weihnachten mit einer Fremden „Rattenweihnacht“ von Ingrid Zellner ist ein Krimi mit etwas Weihnachtsflair, aber vor allem mit einer außergewöhnlichen Geschichte, spannend und überraschend. Das Cover mit der Ratte im Schnee, die die Distel schmückt, unterstreicht stimmig den Titel. Das Buch erschien 2023, auch die Handlung spielt im Dezember dieses Jahres. Die Kapitel in angenehmer Länge sind exakt datiert. Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, sehr atmosphärisch. Die Geschichte entwickelt sich langsam, macht zunächst einmal mit den agierenden Personen und der Dorfgemeinschaft bekannt, verbreitet schneereiche vorweihnachtliche Stimmung beim Weihnachtsmarkt mit Bratwürsten und Glühwein. Man spürt Herzenswärme und Nächstenliebe. Doch hinter dieser liebenswerten Kulisse lauert etwas, etwas noch Unbekanntes. Aber vorerst ist man von dem Rätsel um Maria gefangengenommen. Ihr Schicksal berührt. Es muss furchtbar sein, nicht zu wissen, wer man ist. Gebannt verfolgt man die Versuche der Dorfbewohner, ihrem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen. Die Polizei ist zwar sowohl mit der Suche nach einer verschwundenen Dorfbewohnerin, ominösen Drohbriefen und mit den Nachforschungen bezüglich der unbekannten Frau betraut, agiert jedoch eher erfolglos nur am Rande. Die Handlung wird immer interessanter. Je mehr Geheimnisse, auch Untaten, ans Tageslicht kommen, desto mehr wandelt sich das Weihnachtsflair zu einem Krimi mit unerwarteten Erkenntnissen, verbrecherischen Taten und gefährlichen Momenten. Die zahlreichen Fragen sowie in die Irre führenden Spuren geben viel Raum zum Mitraten. Die Spannung hält sich auf diese Weise kontinuierlich bis zum dramatischen, alles klärenden, verblüffenden Ende - ja, und dann erst versteht man den Titel des Krimis - Rattenweihnacht! Sehr anschaulich ist die Dorfatmosphäre dargestellt, die Neugier und das Interesse an der Fremden, der kursierende Dorftratsch. Es ist ein Dorf, wo noch jeder jeden kennt, wo man sich auch umeinander noch kümmert. Wo es aber auch Außenseiter gibt wie die beiden arbeitsscheuen Brüder. Die Personen wirken lebendig und sind gut vorstellbar. „Rattenweihnacht“ hat mich vom Anfang bis zum Ende gefesselt. Man will das Buch gar nicht zur Seite legen, selbst wenn man irgendwann zu ahnen beginnt, welche Richtung das Ganze nimmt. Ein besonderer Krimi, den ich gerne weiterempfehle!
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