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Produktbild: Ours

Ours A Novel

1

16,50 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Ja

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

20.02.2024

Verlag

Penguin Publishing Group

Seitenzahl

592 (Printausgabe)

Dateigröße

2271 KB

Sprache

Englisch

EAN

9780593654835

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Ja

Zum Lesen dieses eBooks auf Geräten der tolino Familie sowie auf sonstigen eReadern und am PC benötigen Sie eine Adobe ID. Weitere Hinweise zum Lesen von kopiergeschützten eBooks finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Inhalt auch ohne Farbwahrnehmung verständlich dargestellt
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • Landmark-Navigation vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

20.02.2024

Verlag

Penguin Publishing Group

Seitenzahl

592 (Printausgabe)

Dateigröße

2271 KB

Sprache

Englisch

EAN

9780593654835

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„Saint wusste selbst nicht,…

ins_lebenlesen aus Schleswig-Holstein am 09.11.2024

Bewertungsnummer: 2901279

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Saint wusste selbst nicht, was schlimmer war: die Begegnung mit dem was man liebte, oder dem, was man über alles fürchtete.“ S.176 Saint ist eine alterslose Schwarze Magierin, die in den 1830er Jahren in der Nähe von St. Louis eine Stadt namens OURS als Zufluchtsort für befreite und ausgebrochene Sklav:innen gründet. OURS ist unsichtbar und nur seine Bewohner:innen und erwünschte Personen finden Zugang. Nachrichten von Draußen und die Vorboten des Sezessionskriegs dringen kaum in die Stadt. Saints Zauber ist mächtig und nichts ist ihr so wichtig, wie ihr Refugium zu schützen, das jedoch auf ausgelöschten Vergangenheiten und verlorenen Kulturen gebaut ist. Und so bleibt die Gegenwart eine Geisterbahn, in der die Ahnen den Takt angeben, Grenzen zwischen den Lebenden und den Toten unklar sind, wo Zauber und Flüche zur Realität gehören. Saint wird nicht nur geachtet, sondern auch gefürchtet, denn um Frieden und Sicherheit aufrecht zu erhalten, ruft sie auch dunkle Mächte an. Doch Unheil und Gefahr sind nicht aufzuhalten und vielleicht ist die größte aller Gefahren sogar die Liebe. Saint ist gerade am Anfang eine Hauptakteurin, allerdings gibt es eigentlich nur EINE zentrale Figur in diesem Roman: DIE STADT OURS. Zahlreiche ihrer Bewohner:innen mit ihren verborgenen Geschichten voller Wunden und Narben der Versklavung, werden uns vorgestellt und in Beziehung gesetzt. Vor uns ersteht eine Welt, die sich wie ein Wimmelbild im Detail der Charaktere verliert, um als ein großes farbenprächtiges Universum aufzuerstehen. Dieses Universum ist genauso viel oder wenig ein historischer oder philosophischer Roman, wie ein Mystery-Thriller, wie ein Fantasy-Märchen oder eine Parabel. Es ist von allem etwas und es ist GIGANTISCH, die amerikanische Geschichte der Sklaverei noch mal ganz anders erzählt. Zusammengehalten wird sie von einer poetischen, bis ins Detail polierten Sprache, die an Märchen aus 1001 Nacht erinnert. Ich möchte nicht wissen, wie lange Phillip B. Williams an diesen 700 Seiten modelliert hat. Es blitzt und donnert in allen Farben und Tönen, Schlangen schlängeln, Häuser sprechen, Stimmen wispern und Gerüche vernebeln die Sinne. Es „räkeln sich Zweige kahl und spitz wie der Tod“ oder „strotzen von dichtem, lebendigem Grün“ und es „schält sich ein Flüstern vom Stamm“. S.67 Doch die Stärke ist für mich gleichzeitig eine Schwäche. Bei 700 Seiten bleibt die Freude an schöner Sprache nicht erhalten, wenn sie so dominiert, dass mir die Entwicklung der vielen Charaktere verloren geht. Die Vielstimmigkeit dieser Stadt, die mich anfangs noch fasziniert hat, erschöpft mich zusehends. Andere Rezensionen, die mich ermunterten zu vertrauen, dass sich alles auflöst und zu einem guten Ende kommt, haben mich über den drohenden Abbruch hinweg getragen. Trotz der persönlichen Kritik empfehle ich es geduldigen Leser:innen mit Freude an großen Epen, in denen es viel zu entdecken gibt. Hier stecken mindestens drei Romane in einem: neben dem großen Spektakel OURS habe ich oft an Mithu Sanyals „Identitti“ gedacht oder an Percival Everetts „James“.

„Saint wusste selbst nicht,…

ins_lebenlesen aus Schleswig-Holstein am 09.11.2024
Bewertungsnummer: 2901279
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Saint wusste selbst nicht, was schlimmer war: die Begegnung mit dem was man liebte, oder dem, was man über alles fürchtete.“ S.176 Saint ist eine alterslose Schwarze Magierin, die in den 1830er Jahren in der Nähe von St. Louis eine Stadt namens OURS als Zufluchtsort für befreite und ausgebrochene Sklav:innen gründet. OURS ist unsichtbar und nur seine Bewohner:innen und erwünschte Personen finden Zugang. Nachrichten von Draußen und die Vorboten des Sezessionskriegs dringen kaum in die Stadt. Saints Zauber ist mächtig und nichts ist ihr so wichtig, wie ihr Refugium zu schützen, das jedoch auf ausgelöschten Vergangenheiten und verlorenen Kulturen gebaut ist. Und so bleibt die Gegenwart eine Geisterbahn, in der die Ahnen den Takt angeben, Grenzen zwischen den Lebenden und den Toten unklar sind, wo Zauber und Flüche zur Realität gehören. Saint wird nicht nur geachtet, sondern auch gefürchtet, denn um Frieden und Sicherheit aufrecht zu erhalten, ruft sie auch dunkle Mächte an. Doch Unheil und Gefahr sind nicht aufzuhalten und vielleicht ist die größte aller Gefahren sogar die Liebe. Saint ist gerade am Anfang eine Hauptakteurin, allerdings gibt es eigentlich nur EINE zentrale Figur in diesem Roman: DIE STADT OURS. Zahlreiche ihrer Bewohner:innen mit ihren verborgenen Geschichten voller Wunden und Narben der Versklavung, werden uns vorgestellt und in Beziehung gesetzt. Vor uns ersteht eine Welt, die sich wie ein Wimmelbild im Detail der Charaktere verliert, um als ein großes farbenprächtiges Universum aufzuerstehen. Dieses Universum ist genauso viel oder wenig ein historischer oder philosophischer Roman, wie ein Mystery-Thriller, wie ein Fantasy-Märchen oder eine Parabel. Es ist von allem etwas und es ist GIGANTISCH, die amerikanische Geschichte der Sklaverei noch mal ganz anders erzählt. Zusammengehalten wird sie von einer poetischen, bis ins Detail polierten Sprache, die an Märchen aus 1001 Nacht erinnert. Ich möchte nicht wissen, wie lange Phillip B. Williams an diesen 700 Seiten modelliert hat. Es blitzt und donnert in allen Farben und Tönen, Schlangen schlängeln, Häuser sprechen, Stimmen wispern und Gerüche vernebeln die Sinne. Es „räkeln sich Zweige kahl und spitz wie der Tod“ oder „strotzen von dichtem, lebendigem Grün“ und es „schält sich ein Flüstern vom Stamm“. S.67 Doch die Stärke ist für mich gleichzeitig eine Schwäche. Bei 700 Seiten bleibt die Freude an schöner Sprache nicht erhalten, wenn sie so dominiert, dass mir die Entwicklung der vielen Charaktere verloren geht. Die Vielstimmigkeit dieser Stadt, die mich anfangs noch fasziniert hat, erschöpft mich zusehends. Andere Rezensionen, die mich ermunterten zu vertrauen, dass sich alles auflöst und zu einem guten Ende kommt, haben mich über den drohenden Abbruch hinweg getragen. Trotz der persönlichen Kritik empfehle ich es geduldigen Leser:innen mit Freude an großen Epen, in denen es viel zu entdecken gibt. Hier stecken mindestens drei Romane in einem: neben dem großen Spektakel OURS habe ich oft an Mithu Sanyals „Identitti“ gedacht oder an Percival Everetts „James“.

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Williams, P: Ours

von Phillip B. Williams

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