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Edvard Munch Zauber des Nordens

2

57,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.09.2023

Abbildungen

246 Abbildungen in Farbe

Herausgeber

Stefanie Heckmann + weitere

Verlag

Hirmer

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

28,7/22,8/3,2 cm

Gewicht

1456 g

Farbe

Terracotta / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7774-4217-4

Beschreibung

Rezension

»Eine hinreißende Wiederentdeckung.«
Die Zeit

Portrait

Stefanie Heckmann leitet seit 2014 die Sammlung Bildende Kunst der Berlinischen Galerie und ist Kuratorin der Ausstellung..
Thomas Köhler ist seit 2010 Direktor der Berlinischen Galerie..
Janina Nentwig ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Sammlung Bildende Kunst der Berlinischen Galerie.

Produktdetails

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.09.2023

Abbildungen

246 Abbildungen in Farbe

Herausgeber

Verlag

Hirmer

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

28,7/22,8/3,2 cm

Gewicht

1456 g

Farbe

Terracotta / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7774-4217-4

Herstelleradresse

Hirmer Verlag GmbH
Bayerstraße 57-59
80335 München
DE

Email: info@hirmerverlag.de

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Munch und Berlin = schöpferische und kraftvolle Symbiose

Bewertung am 01.10.2023

Bewertungsnummer: 2034217

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Munchs Bilder sind provokant, sinnlich und radikal. Und genau diese Tatsachen spalten die Gemüter, denn die Gemälde Munchs machen etwas mit den Betrachtenden - sie verlangen die ungeteilte Aufmerksamkeit, um die Wucht der Farben auch aushalten zu können. Der vorliegende Begleitband zur Ausstellung ist eine harmonische Zusammenstellung der Werke Munchs und zeigt, wie groß sein Einfluss in Berlin gewesen ist. Zeitgenössische Kunst, die mit romantischen Vorstellungen aufräumt, das Innerste nach Außen kehrt und mitunter schockierend in ihrer darstellenden Aussage ist. Munch weiß wie kein Anderer die Zeichen der Zeit zu nutzen, um seine Werke für Sammler:innen und Mäzen:innen zu präsentieren, damit er auf der Erfolgswelle der Begeisterung schwimmen kann. Zusammengefasst in Wort und Bild, reisen die Interessierten zurück und schnuppern in Munchs Leben und Wirken hinein. Aussagekräftige Begleittexte machen auf Besonderheiten und Zusammenhänge aufmerksam und schildern in begeisternden Worten von Munchs "psychisch verdichteten Bildwelten". Ein mehr als gelungener Begleitkatalog, der Kunstkenner:innen begeistert, das Gesehene der Ausstellung verfestigt und zum immer wieder Nachschlagen und Anschauen einlädt.

Munch und Berlin = schöpferische und kraftvolle Symbiose

Bewertung am 01.10.2023
Bewertungsnummer: 2034217
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Munchs Bilder sind provokant, sinnlich und radikal. Und genau diese Tatsachen spalten die Gemüter, denn die Gemälde Munchs machen etwas mit den Betrachtenden - sie verlangen die ungeteilte Aufmerksamkeit, um die Wucht der Farben auch aushalten zu können. Der vorliegende Begleitband zur Ausstellung ist eine harmonische Zusammenstellung der Werke Munchs und zeigt, wie groß sein Einfluss in Berlin gewesen ist. Zeitgenössische Kunst, die mit romantischen Vorstellungen aufräumt, das Innerste nach Außen kehrt und mitunter schockierend in ihrer darstellenden Aussage ist. Munch weiß wie kein Anderer die Zeichen der Zeit zu nutzen, um seine Werke für Sammler:innen und Mäzen:innen zu präsentieren, damit er auf der Erfolgswelle der Begeisterung schwimmen kann. Zusammengefasst in Wort und Bild, reisen die Interessierten zurück und schnuppern in Munchs Leben und Wirken hinein. Aussagekräftige Begleittexte machen auf Besonderheiten und Zusammenhänge aufmerksam und schildern in begeisternden Worten von Munchs "psychisch verdichteten Bildwelten". Ein mehr als gelungener Begleitkatalog, der Kunstkenner:innen begeistert, das Gesehene der Ausstellung verfestigt und zum immer wieder Nachschlagen und Anschauen einlädt.

Der norwegische Maler und…

MaWiOr aus Halle am 25.09.2023

Bewertungsnummer: 2821253

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der norwegische Maler und Grafiker Edvard Munch (1863-1944) war einer der wichtigsten Künstler der Moderne. Er gilt als Wegbereiter des Symbolismus und Expressionismus. Neben über 1700 Gemälden schuf er auch zahlreiche Grafiken und Zeichnungen. Viele seiner Gemälde mit ihrer radikalen Modernität schockierten zur Jahrhundertwende (1900) die Öffentlichkeit, heute dagegen sind sie weltberühmt und sie sind in vielen Museen vertreten. Vor allem in Deutschland war Munch sehr beliebt; so gab es von 1892 bis 1933 immerhin 65 Ausstellungen in Berlin. Die damalige Reichshauptstadt wurde für ihn zu einem wichtigen Produktions- und Ausstellungsort. Die enge Geschichte von Edvard Munch und Berlin will nun die Ausstellung „Zauber des Nordens“ (15. September 2023 bis 22. Januar 2024) anhand von rund 80 Werken (Gemälden, Grafiken und Fotografien) erzählen und dokumentieren. Im Hirmer Verlag ist der umfangreiche und reich illustrierte Begleitkatalog zu dieser bemerkenswerten Ausstellung erschienen. Der Katalogteil zeigt neben den Ausstellungswerken auch Werke anderer Künstler dieser Epoche. So wird der Übergang vom Naturalismus zur Moderne dargestellt. Im Essayteil (sieben Beiträge) beleuchten renommierte KunsthistorikerInnen besondere Aspekte in Munchs Leben und Berliner Schaffen. Sabine Meister widmet sich Munchs erster Ausstellung in Berlin 1892, die sich zu einem Skandal ausweitete, Janina Nentwig beschäftigt sich mit Munchs „Lebensfries“ in der Berliner Secession 1902, in dem der Künstler zentrale Themen seines Werkes abhandelte. Während Andreas Schalhorn einen Überblick über Munchs Druckgrafik der Berliner Jahre gibt, behandelt Christina Feilchenfeldt die Zusammenarbeit mit der Kunsthandlung Paul Cassirer. Abschließend lässt Dieter Scholz die große Munch-Retrospektive in der Berliner Nationalgalerie 1927 Revue passieren. In dem umfangreichen Anhang „Edvard Munch und Berlin“ sind neben einem Verzeichnis der ausgestellten Werke und Literaturhinweisen die einzelnen Berliner Ausstellungen im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts noch einmal näher kurz erläutert und mit einigen historischen Abbildungen ergänzt. Fazit: Ausstellung und Katalog dokumentieren umfassend Munchs fruchtbare Jahre in der Kunstmetropole Berlin.

Der norwegische Maler und…

MaWiOr aus Halle am 25.09.2023
Bewertungsnummer: 2821253
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der norwegische Maler und Grafiker Edvard Munch (1863-1944) war einer der wichtigsten Künstler der Moderne. Er gilt als Wegbereiter des Symbolismus und Expressionismus. Neben über 1700 Gemälden schuf er auch zahlreiche Grafiken und Zeichnungen. Viele seiner Gemälde mit ihrer radikalen Modernität schockierten zur Jahrhundertwende (1900) die Öffentlichkeit, heute dagegen sind sie weltberühmt und sie sind in vielen Museen vertreten. Vor allem in Deutschland war Munch sehr beliebt; so gab es von 1892 bis 1933 immerhin 65 Ausstellungen in Berlin. Die damalige Reichshauptstadt wurde für ihn zu einem wichtigen Produktions- und Ausstellungsort. Die enge Geschichte von Edvard Munch und Berlin will nun die Ausstellung „Zauber des Nordens“ (15. September 2023 bis 22. Januar 2024) anhand von rund 80 Werken (Gemälden, Grafiken und Fotografien) erzählen und dokumentieren. Im Hirmer Verlag ist der umfangreiche und reich illustrierte Begleitkatalog zu dieser bemerkenswerten Ausstellung erschienen. Der Katalogteil zeigt neben den Ausstellungswerken auch Werke anderer Künstler dieser Epoche. So wird der Übergang vom Naturalismus zur Moderne dargestellt. Im Essayteil (sieben Beiträge) beleuchten renommierte KunsthistorikerInnen besondere Aspekte in Munchs Leben und Berliner Schaffen. Sabine Meister widmet sich Munchs erster Ausstellung in Berlin 1892, die sich zu einem Skandal ausweitete, Janina Nentwig beschäftigt sich mit Munchs „Lebensfries“ in der Berliner Secession 1902, in dem der Künstler zentrale Themen seines Werkes abhandelte. Während Andreas Schalhorn einen Überblick über Munchs Druckgrafik der Berliner Jahre gibt, behandelt Christina Feilchenfeldt die Zusammenarbeit mit der Kunsthandlung Paul Cassirer. Abschließend lässt Dieter Scholz die große Munch-Retrospektive in der Berliner Nationalgalerie 1927 Revue passieren. In dem umfangreichen Anhang „Edvard Munch und Berlin“ sind neben einem Verzeichnis der ausgestellten Werke und Literaturhinweisen die einzelnen Berliner Ausstellungen im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts noch einmal näher kurz erläutert und mit einigen historischen Abbildungen ergänzt. Fazit: Ausstellung und Katalog dokumentieren umfassend Munchs fruchtbare Jahre in der Kunstmetropole Berlin.

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