Der Wandel der Protagonisten-Typik in der mittelalterlichen Tierepik. Der "Mückenkrieg" (1600) von Christopher Fuchs
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
08.05.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
560 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346868244
Bei der literarischen Gattung der mittelalterlichen Tierepik handelt es sich allgemein um eine narrative Großform, welche oftmals in Versen verfasst ist, mit Tieren als Handlungsträgern. Tiere treten in diesen "zwischen Komik und Ernst changierenden Texten" durch den Austausch ihrer Gedanken, Gefühle und Gebärden miteinander wie Menschen in Kontakt und leben in einer dieser entsprechenden Gesellschaft. Im Laufe der Formation der Gattung etablierte sich eine gewisse Typik der handelnden Tierfiguren und deren Assoziationen mit bestimmten körperlichen und intellektuellen Fähigkeiten. So wurde der protagonistische Schwerpunkt stets durch den weit verbreiteten Fuchs-Wolf-Antagonismus verkörpert, bei dem der Fuchs die Rolle des schwachen schlauen Charakters während dem Wolf die Rolle des starken dummen Charakters zukam.
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