Der Wald ist kalt, morsch der Baum - Walli ermittelt, denn der Jäger hängt tot überm Zaun
Polizeioberkommissar Wolfi Schimmel könnte sich besseres vorstellen, als den Babysitter für seine Mama zu spielen, weil diese, bei einem waghalsigen Manöver von der Leiter gestürzt ist. Und dann ereilt ihn plötzlich auch noch ein Notruf, im Wald wurde eine Leiche gefunden. Da hilft alles nichts, seine Mama Walli muss mit. Den Lerpscher Georg hats erwischt - tot hängt der Jäger unter seinem Hochsitz. Doch wie konnte das passieren? Walli ahnt gleich, hier stimmt was nicht. Der Spürsinn der Hobbydetektivin ist geweckt. Wenn der Wolfi doch bloß nicht so sehr mit seinen Infos geizen würde ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
Bewertung
5/5
16.09.2023
Hörbuch-Download
Lustig
Die "Miss Marple" aus dem Allgäu und ihre beste Freundin, kann ich mir vor meinem geistigen Auge wirklich gut vorstellen. Und die Beziehung zu ihrem Sohn finde ich witzig beschrieben. Die Autorin beschreibt ihre Figuren sehr gut und die Sprecherin haucht ihnen Leben ein. Ich liebe die Serie und hoffe, dass es bald eine Fortsetzung gibt. Mit dem 3.Teil bin ich fast fertig.
Büchertanz.de
aus Freiburg
5/5
20.07.2022
Buch (Taschenbuch)
Hoffentlich nicht der letzte Teil für die einzigartige Walli
Das Buch „Wer zweimal stirbt, ist trotzdem tot“ von Romina Angeli ist der zweite Fall für die eigensinnige und exzentrische Rentnerin Walli, die auch diesmal ihre Nase nicht aus einem rätselhaften Mordfall heraus halten kann und will.
Nach einem Sturz von der Leiter leidet Walli unter einer ordentlichen Gehirnerschütterung. Ihr Sohn, Polizeioberkommissar Wolfi, soll auf sie aufpassen und sie keine Sekunde aus den Augen lassen. Als er zu einem Tatort gerufen wird, nimmt er seine Mutter kurzerhand mit. Im Wald wurde die Leiche des Jägers Georg Lerpscher aufgefunden – aufgespießt auf einem Pfahl am Boden nach einem Sturz aus dem Hochsitz. Während für ihren Sohn der Mörder ziemlich schnell gefunden ist, ahnt Walli, dass hier etwas nicht stimmt. Ihr Ermittlerinnen-Spürsinn ist geweckt und Walli beginnt, sehr zum Ärger von Wolfi, mit ihren eigenen Nachforschungen
Im Januar 2022 hat mich die Autorin Romina Angeli angeschrieben und angefragt, ob ich ihr Buch „Die letzte Pille bringt den Tod“ gerne als Rezensionsexemplar zugesendet haben und rezensieren möchte. Ich las mir damals den Klappentext durch und ich bekam richtig Lust auf diese etwas skurril-klingende Geschichte. Eigentlich gehören Krimis nicht zu meinem bevorzugten Genre – dieser versprach aber mörderische Unterhaltung mit einem Augenzwinkern, etwas zum Abschalten. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Schon damals stand fest, dass es einen zweiten Fall für Walli geben würde und als mich die Autorn im Juni 2022 fragte, ob ich auch diesen lesen und rezensieren möchte, musste ich nicht lange überlegen und sagte zu. Walli ist einfach klasse und ich freute mich schon sehr auf ihre erneuten eigensinnigen Ermittlungen und ihre mit unter sehr derbe Art.
An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an die Autorin und an den HarperCollins-Verlag für die Bereitstellung und Zusendung des Buches als Rezensionsexemplar.
Wie auch der erste Teil lebt dieser ausgefallene Krimi von völlig überzeichneten Figuren, welche dadurch, auch durch ihre überzogenen Handlungen, noch liebenswerter sind.
Allen voran die Hauptfigur Walli Schimmel, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, wodurch der Leser/ die Leserin ihrem herrlichen und sehr skurrilen Charakter besonders nahe kommt.
Sie ist eine exzentrische und äußerst eigensinnige Person, welche einfach macht, was ihr in den Kopf kommt, ganz egal, ob sie sich damit lächerlich macht oder auch sogar in Gefahr begibt. Diskretion und Konvention kennt sie nicht, sie sagt den Menschen immer direkt, was sie denkt. Der Verlust ihres Mannes macht sie aber immer wieder auch verletzlich und auch so hat diese, anfangs völlig überdreht wirkende Frau, ihre Gründe, warum sie so ist, wie sie ist.
Wolfi, der Sohn von Walli, wird ähnlich überzeichnet dargestellt wie seine Mutter. Die Beziehung der Beiden untereinander ist teilweise so respektlos aber doch auf ihre ganz eigene Art und Weise liebevoll. Die Beiden wissen schon sehr genau, was sie aneinander haben und stehen auch immer wieder für einander ein.
Immer an Wallis Seite ist ihre beste Freundin Friedl, welche, wie auch schon im ersten Teil, im gesamten Buch mit breitester Allgäuer Mundart spricht. Dadurch musste ich einige Sätze mehrmals lesen, doch diese Mundart brachte zusätzlich wunderbaren Flair und Authentizität in die Geschichte.
Auch die anderen Figuren, welche wir alle durch die Augen von Walli kennenlernen, sind durchweg, auch in ihren Handlungen, leicht übertrieben dargestellt, wirken dadurch aber noch liebenswerter und charmanter.
Es bleibt auf jeden Fall spannend, wie es mit ihnen allen und ihren Geschichten weitergeht.
Die Handlung des Buches verläuft chronologisch und es baut sich unterschwellig eine Spannung auf, welche mich das Buch nur noch ungern aus den Händen hat legen lassen. Es macht einfach Spaß, Walli bei ihren unkonventionellen und ein wenig kriminellen Ermittlungsmethoden zu begleiten. Sie kommt immer wieder in Situationen, welche mich des Öfteren grinsen ließen und mir ein ‚Ach Walli!“ entlockten. Es ist eben nicht alles ‚todernst‘, auch wenn das Thema hinter dem Mord doch äußerst ernst ist.
Wie schon im ersten Teil landete man ohne viel Vorgeplänkel direkt in der Geschichte und erfährt im Laufe der Geschichte noch so einiges über das bewegte Leben der Charaktere.
Der wunderbar flüssige und anschauliche Schreibstil von Romina Angeli hat mich mit in die Geschichte und dank der vielen geschrieben Mundart direkt mit ins Allgäu genommen.
Danke liebe Romina Angeli für diese wunderbaren Lese-Stunden.
Fazit: Ein unheimlich guter Krimi, der mich von der ersten Seite bis zu letzten Seite bestens unterhalten hat. Ein richtig tolles Lese-Erlebnis.
Hoffentlich warten noch viele, viele weitere Fälle auf die eigensinnige Walli.
Peter Klein
aus Bodenheim
4/5
27.10.2022
Buch (Taschenbuch)
Lustiger Allgäukrimi
Walli Schimmel ermittelt wieder. Aber zuerst wird sie durch einen Unfall und dazugehöriger Gehirnerschütterung gewaltig ausgebremst. Doch wer die Walli bereits kennt, weiß, dass sie sich von so etwas nicht lange Bremsen lässt. Natürlich sehr zum Leidwesen ihres Sohnes, dem Polizeioberkomissar Wolfi Schimmel. Und so schlittert Walli von einem Schlamassel direkt in den nächsten noch größeren Schlamassel.
Dieser Allgäukrimi ist für alle die gemacht, die eine unterhaltsame Lektüre mit einem kriminalistischen Hintergrund und viel Lokalkolorit lieben. Mir persönlich war die Walli dann doch das ein oder andere Mal „Too much“. Aber trotzdem habe ich viel beim Lesen gelacht.
Mattisbuecherecke
aus Detmold
4/5
23.09.2022
Buch (Taschenbuch)
Die Reihe hat durchaus Potential…
Wer zweimal stirbt, ist trotzdem Tot ist der zweite Band der Allgäu-Krimi-Reihe aus der Feder von Romina Angeli.
Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom HarperCollins Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.
Meine Meinung
Das dies bereits der zweite Band der Reihe ist, und ich den ersten Band bisher nicht gelesen habe, hat beim Verständnis nicht geschadet.
Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Walli Schimmel erzählt. Diese Art, Geschichten zu erzählen, mag ich auch echt gerne.
Der Schreib- und Erzählstil von Romina Angeli ist auch sehr flüssig. Ich mag auch, dass die Kapitel relativ kurz sind.
Was ich persönlich allerdings ziemlich gewöhnungsbedürftig finde ist, dass der Protagonistin Walli in ihren Träumen immer wieder ihr lange verstorbener Ehemann Adalbert erscheint, und sie bereits vor vielen Jahren im wahren Leben erlebtes noch einmal in den Traumszenen durchlebt. Da ich ja wie oben bereits erwähnt bisher Band eins nicht kenne, weiß ich natürlich nicht, ob das der momentanen, gesundheitlichen Einschränkungen von Walli geschuldet ist, oder ob das immer so ist.
Letzteres bräuchte ich persönlich nicht, denn es trägt nicht zur Falllösung bei.
Da wären wir auch schon bei einem weiteren Punkt, den ich schwierig finde: Die Protagonistin schweift ziemlich oft vom eigentlichen Thema ab, und so entstehen hier und da Längen, was bei knapp 300 Seiten bei einem Kriminalroman schon auch eine Leistung ist.
Desweiteren finde ich, dass die Auflösung des Falles dann doch etwas zu kurz kommt. Da hätte ich mir mehr Spannung und Informationen gewünscht.
Was mir aber wiederum gut gefallen hat ist der Humor. Der kam definitiv nicht zu kurz.
Fazit
Alles in allem hat mich das Buch gut unterhalten, auch wenn ich die Art der Protagonistin schon sehr gewöhnungsbedürftig finde.
Ich denke, die Reihe hat durchaus Potential und ich werde auch zeitnah den ersten Band lesen.
J. Kaiser
4/5
17.09.2022
Buch (Taschenbuch)
Ein leichter, witziger Krimi
Bei einem Manöver fiel die Mama von Polizeioberkommissar Wolfi Schimmel von der Leiter und verletzte sich. Nun muss er auf sie aufpassen. Als ein Notruf eingeht, muss er seine Mama mitnehmen. Im Wald wurde die Leiche von Lerpscher Georg gefunden. Er hängt unter seinem Hochsitz. Walli ahnt. Dass hier etwas gar nicht stimmt. Ihr Instinkt wird geweckt, aber ihr Sohn gibt ihr nur wenige Informationen. Auch in diesem zweiten Fall kann sich die Rentnerin Walli nicht verkneifen eigene Recherchen anzustellen. Die Spannung wird kontinuierlich aufgebaut das macht das Lesen so fesselnd. Es ist ein Vergnügen Walli bei ihren Ermittlungen über die Schulter zu schauen. Vieles was man liest, ist nicht todernst zu nehmen. Auch wenn das Thema ernster Natur bleibt. Man wird als Leser sofort in die Geschichte mit eingebunden dies fand ich sehr gut. Der Autorin ist erneut ein Krimi gelungen, der unterhalten kann und für mich war er ein tolles Leseerlebnis. Sehr empfehlenswertes Buch.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.