Eine Wandertour über den Saar-Hunsrück-Steig, klingt das nicht nach einer netten Auszeit? Überhaupt nicht, finden Kommissarin Toni Kuppertz und der lauffaule Polizeidackel Günther - und wandern trotzdem mit. Die Tour bietet weit mehr Thrill als erwartet, denn jemand nimmt das Thema Auszeit wörtlich. Ein Vorfall jagt den nächsten: ein Weidezaun, der bei Berührung regelrecht röstet, ein Brand in einem Schloss und eine Kneippanlage, die tödlich elektrisiert. Verdeckt ermitteln Toni und Günther in der Wandergruppe und spüren dabei mehr Verdächtige auf, als ihnen lieb sind.
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Wanderung am Saar-Hunsrück-Steig mit Hindernissen
Bewertung aus St. Ingbert am 03.09.2023
Bewertungsnummer: 2013747
Bewertet: eBook (ePUB)
Klappentext:
Eine Wandertour über den Saar-Hunsrück-Steig, klingt das nicht nach einer netten Auszeit? Überhaupt nicht, finden Kommissarin Toni Kuppertz und der lauffaule Polizeidackel Günther - und wandern trotzdem mit. Die Tour bietet weit mehr Thrill als erwartet, denn jemand nimmt das Thema Auszeit wörtlich. Ein Vorfall jagt den nächsten: ein Weidezaun, der bei Berührung regelrecht röstet, ein Brand in einem Schloss und eine Kneippanlage, die tödlich elektrisiert. Verdeckt ermitteln Toni und Günther in der Wandergruppe und spüren dabei mehr Verdächtige auf, als ihnen lieb sind. ...
Der Mord am Saar-Hunsrück-Steig ist schon der 3. Fall, den Kommissarin Toni und Polizeidackel Günther gemeinsam lösen. Den Roman kann man jedoch lesen, auch ohne die beiden vorhergehenden zu kennen, da er unabhängig von den beiden anderen geschrieben wurde. Allerdings sind auch diese beiden Bände lesenswert. Ein heiterer, emotionaler, typisch saarländischer Krimi mit viel Lokalkolorit.
Toni, die Kommissarin bekommt zu ihrem Geburtstag von den Kollegen eine Wandertour am Saar-Hunsrück-Steig geschenkt. Eher lustlos startet sie die Tour im „Gepäck“ Polizeihund Günther Doch eine Auszeit wird das Geschenk nicht, eher im Gegenteil. Unfälle und Leichen pflastern dabei ihren Weg Aber liest selbst…..
Der Krimi wird aus der Sicht verschiedener Protagonisten erzählt, wozu natürlich auch Günther mit von der Partie ist. Günther, der Polizeihund, der mich von der ersten Seite an natürlich wieder in seinen Bann zog. Auch die einzelnen Personen, mit denen Toni und Günther unterwegs sind, sind so beschrieben, dass man sie sich genau vorstellen kann. Wanderer, die unterschiedlicher nicht sein konnten; alle waren mir von Anfang an sympathisch.
Jedes Kapitel entspricht einer neuen Etappe der Tour und diese ist jedes Mal aus der Sicht eines anderen Wander erzählt. Den Anfang macht wer? Natürlich Günther, der sich erst mal darüber aufregt, dass Toni an ihrem Geburtstag viel mehr Aufmerksamkeit bekommt als er bekam ( er bekam schließlich nur einen viertel Ring Lyoner) Der Dialekt der Wanderer und die Vorstellung der einzelnen besuchten Orte ließ mein saarländisches Herz höher schlagen, da ich mir die einzelnen (Tat-) Orte sehr gut vorstellen konnte und teilweise schon besucht habe. Aber auch für einen Ortsfremden erzählt die Autorin so anschaulich, dass sich jede/r die einzelnenTatorte gut vorstellen kann. Die Kapitelanfänge und einzelnen Etappen sind jeweils durch anschauliche Karten unterlegt und die Autorin hat dabei auch auf Kleinigkeiten geachtet. Marion Damme-Zech erzählt dabei abwechslungsreich und spannend und bis zum Ende bleibt offen, wer der Täter/ die Täterin sei könnte, da die Spuren immer wieder in verschiedene Richtungen führten.
Ich denke, nicht nur ich als Saarländerin fand mich in diesem tollen Regionalkrimi auf den einzelnen Etappen gut zurecht. Der spannende „Wanderoman“ fand nach einigen Irreführungen, von der Autorin bewusst herbei geführt, ein schlüssiges Ende. Sie versteht es mit ihrem lockeren und auch humorigen Schreibstil den Leser gut zu unterhalten, so dass sich das Buch flüssig liest. Von mir eine klare Leseempfehlung! *****
Saarlänner stehen ganz gehörig unter Strom
Nanette aus Heinsberg am 25.07.2025
Bewertungsnummer: 2549375
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Marion Demme-Zech entfaltet in diesem originellen, eindrucks- und humorvollen, spektakulären Wanderkrimi neben dem kriminellen Potenzial der äußerst reizvollen Region Saarland und Hunsrück auch deren unwiderstehlich charmantes, faszinierendes, atemberaubend schönes Lokalkolorit.
Dies unterstreicht sie sehr gekonnt mit dem einfließenden Saarbrücker Platt und kulinarischen Spezialitäten.
Durch viele verschiedene menschliche sowie zwei tierische Perspektiven, die die Geschichte immer weiter voranbringen und nicht jede einzelne Szene aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten, verleiht sie der durchweg spannenden Handlung eine ganz besondere Dynamik und bringt uns jede einzelne Persönlichkeit näher.
Die Gruppendynamik der unterschiedlichen starken, facettenreichen Charaktere mit Ecken und Kanten, darunter auch zwei Polizeihunde - Günther (Dackel in Ausbildung des Hauptkommissars Wolfgang Forsberg) und Yoshi (Rottweiler von Jan-Alexander Dannhäuser, Leiter einer SEK-Truppe) - gestaltet sich in vielerlei Hinsicht aufregend.
Dank zahlreicher Informationen stand ich nicht auf der Leitung. Ganz im Gegenteil habe ich das Miträtseln sehr genossen.
Der flüssige, empathische, liebevoll detaillierte, bild- und lebhafte Schreibstil zog mich nicht nur in den Bann, sondern mitten ins Geschehen.
Als Quereinsteigerin in diese Buchreihe fehlten mir keinerlei Kenntnisse zum Verständnis.
Die funkensprühende Begeisterung der Autorin für ihre Heimat ist auf mich übergesprungen und hat mich dermaßen elektrifiziert, dass ich dringenden Anschlussbedarf an Band 1 und 2 verspüre.
Genießt auch Ihr es, Licht ins Dunkle zu bringen!
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