Produktbild: Ich war doch noch ein Junge

Ich war doch noch ein Junge Ein Holocaustüberlebender versöhnt sich mit seiner Vergangenheit

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.08.2023

Verlag

Hänssler

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

22/14,3/3,9 cm

Gewicht

569 g

Farbe

Mokka / Messing

Auflage

1

Originaltitel

Mitka’s Secret

Übersetzt von

Renate Hübsch

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7751-6189-3

Beschreibung

Rezension

»Frieden schließen mit seiner Lebensgeschichte – für Mitka fast unmöglich, nach allem, was er als jüdischer Junge durch den Holocaust und versklavt bei einem Nazi-Offizier erlebt hat. Aber durch ein Wort von Gott findet er Hoffnung. Ein langer Weg der Identitätssuche und Heilung seiner Erinnerungen beginnt...« Ekkehart Vetter, ehem. Vorsitzender der Evangelischen Allianz

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.08.2023

Verlag

Hänssler

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

22/14,3/3,9 cm

Gewicht

569 g

Farbe

Mokka / Messing

Auflage

1

Originaltitel

Mitka’s Secret

Übersetzt von

Renate Hübsch

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7751-6189-3

Herstelleradresse

Hänssler
Max-Eyth-Str. 41
71088 Holzgerlingen
Deutschland
Email: info@scm-mediengruppe.de
Url: www.haenssler.de
Telephone: +49 7031 2681188
Fax: +49 7031 2681119

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  • Bewertung

    5/5

    24.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr emotional

    Mein Fazit: Kann man mit solch einer Vergangenheit, mit solch einer Geschichte und den tragischen Erlebnissen, die Mitka erlebt hat, Frieden schließen? Man fragt sich: Wie konnte Gott diese unschuldigen Menschen so leiden lassen? Kann es Vergebung geben für diese Verbrechen? Der Autor gibt darauf Antworten, denn er erzählt die berührende Lebensgeschichte von Mitka Kalinski in sehr einfühlsamen und bewegenden Worten und wie er am Ende seines Lebens den Weg zu Gott fand. " Ich war doch noch ein Junge " ,ist eines der bewegendsten Bücher, die ich je über Holocaustüberlebende gelesen habe. Es ist 1941 : Der kleine Mitka lebt in einem ukrainischen Kinderheim und instinktiv merkt er, dass etwas anders ist als sonst. Er flieht mit einem anderen Jungen und überlebt somit die Ermordung der Kinder aus umliegenden Konzentrationslagern und diesem Heim. Selbst Soldaten, die die Kinder laut Befehl erschießen sollten, hatten Bedenken und weigerten sich. Später wurden sie vor Gruben aufgestellt und erschossen. Dieses Schicksal blieb Mitka erspart … weil er seinem Instinkt folgte. Zitat: " Die Körper fielen ins Grab. Das Wimmern und Schreien war unbeschreiblich. Viele wurden vier-oder fünfmal getroffen, bevor sie starben". Seine Flucht aus dem Kinderheim, er wurde aufgegriffen und überlebte dabei ein Erschießungskommando und etliche Konzentrationslager, die Todesfahrten in Viehwaggons, die Versklavung bei einem Offizier und seiner prügelnden Familie … All diese tragischen Erlebnisse behielt Mitka 30 Jahre für sich, bis er zusammenbrach und endlich seiner Frau und seinen 4 Kindern die Wahrheit über sein Leben offenbarte … Dieses literarische Werk überzeugt durch seine Offenheit, seine Präsenz in der heutigen Zeit, durch gut recherchierte Ereignisse, die in die Geschichte eingebaut wurden, durch eine tragische, aber auch faszinierende Lebensgeschichte, die betroffen macht. Wie stark die Kraft von Familie ist, wenn die Seele heilen muss, und der Glaube an Gott.

  • Gabriela

    aus Leopoldshöhe

    5/5

    28.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Kraft zu überleben

    Dieses Buch ist die Geschichte eines 80 jährigen Mannes, der die Hoffnung nicht aufgab und seine Vergangenheit aufarbeiten möchte. Mitka, kann die Erinnerungen an seine Kindheit nur noch bruchstückhaft und sehr schlimm vor sich sehen. Er wurde als Kleinkind in ein Kinderheim, gesteckt, wo er mit ca. 7 Jahren flüchtete! Von dort aus geriet an feindliche Soldaten, wurde als Jude abgestempelt und von einem KZ-Lager zum nächsten verfrachtet. Er überlebte eine Massenerschießungen, indem er sich unter den Leichen der erschossenen Menschen versteckte. Auch Kälte Hunger und 7 Jahre Sklaverei, indem er schlimmer behandelt wurde als die Tiere des Gutsbesitzers, konnten ihn nicht brechen. Sein Lebenswille war ungebrochen. Seine Gedanken und Gefühle, welche Verletzungen und Not Mitka erlebt, haben große Auswirkungen auf sein weiteres Leben. Eine Stimme sagte ständig zu ihm: „Irgendwann findest du dein Ziel.“ und dieser Satz trug ihn hindurch und das bis in das heute. Der größte Teil seiner Geschichte beschreibt die Zeit nach seiner Befreiung. Mitka versucht seine Wurzeln zu finden, doch die Steine auf den Weg dahin sind Felsen. Doch gerade diese Suche nach seinen Wurzeln ist fesselnd und interessant. Er immigriert in die USA und lernt hier seine Frau kennen und gründet eine Familie. Doch nicht zu wissen, wer er ist und wo er herkommt belastet auch seine Ehe über Jahrzehnte hinweg. Doch dann kommt irgendwann ein Reporten auf ihn zu um über sein Leben zu schreiben. Und mit dieser Hilfe Schaft Mika etwas, wovon er nicht mehr zu träumen gewagt hat: er kann noch einmal in seine Vergangenheit nachschauen um in seiner Gegenwart glücklich zu werden. Dieses Buch ist eine erschütternde Biographie um einen alten Mann, der sich seiner Vergangenheit gestellt hat. Ein kleines Kind, was es durch eigene Kraft geschafft hat, nicht zu zerbrechen.

  • Hopeandlive

    5/5

    08.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Am Ende findest du dein Ziel

    Wir begeben uns mit Mitka Kalinski auf seine Lebensreise, die mir als Leserin mehr als einmal den Atem genommen, die Tränen in die Augen getrieben und eine ganz bunte Gefühlspalette während des Lesens hat erleben lassen. Mitka Kalinski lebt in Nevada, in Amerika, seinem gelobten Land und führt ein lebendiges und fröhliches Familienleben. Auch wenn sich die Familie nicht sehr viel leisten kann, machen sie das Beste aus dem, was sie haben und Mitka ist auf das Überleben spezialisiert, was jedoch niemand in seiner Familie ahnt. Es ist eines von vielen Geheimnissen, dass dieser humorvolle, kreative und kontaktfreudige Mann mit sich herumträgt und dass er sehr sorgsam vor seiner Familie, seinen Freunden und Kollegen verbirgt, denn Mitka ist Jude und seine Wurzeln sind in Europa in einer der finstersten Zeiten entstanden. Mitka hat sich in Amerika neu erfunden, er ist "Tim", und eine sehr lange Zeit gelingt es ihm unter äußerster Anstrengung seine Vergangenheit zu verbergen, doch eines Tages bahnen sich die erlebten Traumata ihren Weg ans Tageslicht und verlangen angeschaut zu werden..... Er teilt seine furchtbaren Erinnerungen mit seiner Familie und gemeinsam begeben sie sich auf Spurensuche, geboren wahrscheinlich in der Ukraine, vielleicht im Jahr 1939, das weiß Mitka nicht, wurde er von seiner jüdischen Mutter in ein Kinderheim gebracht. Doch das konnte ihn von den grausamen Schergen nicht retten und Mitka muss die Qualen verschiedener Konzentrationslager erleiden, erlebt Massenerschießungen und Todesmärsche, bis er von einem Bauer aus dem Lager Pfaffenhofen bei Rotenburg a.d. Fulda "gerettet" wird. Fortan muss er als Kindersklave unter unwürdigen Bedingungen arbeiten. Der Bauer, ein strammer Parteigenosse, fälscht Mitkas Papiere und auch als der Krieg schon vorbei ist, nutzt er Mitkas Arbeitskraft aus. In einer ganz furchtbaren Nacht hört Mitka die Worte in seinem Geist, "Am Ende findest Du Dein Ziel" und diese geheimnisvollen Worte geben dem gequälten Jungen Kraft die furchtbaren Grausamkeiten auszuhalten und zu überleben. Mitka hatte keine Möglichkeit, die Schule zu besuchen und lesen und schreiben zu lernen, doch er hatte ein feines Gehör und fand Halt in der Musik und schaute Filme bis in sein hohes Alter. Nachdem die Amerikaner den Jungen gefunden hatten, konnte er auf eine wundersame Weise in sein "gelobtes" Land, dass er nur aus dem Kino kannte. Dort wächst er zu einem kräftigen Mann heran, lernt seine große Liebe Adrienne kennen und gründet eine Familie. Adrienne steht ihm die ganzen Jahre zur Seite, ganz besonders die vielen Jahre der mühsamen Spurensuche nach seinen Wurzeln, nach seinen Eltern, nach den Tätern und vor allem nach der geheimnisvollen Stimme, dem Gott seiner Väter und Mitka gelingt ein wahres Wunder, er kann Frieden mit seiner Vergangenheit schließen. Mich hat diese sorgfältig recherchierte und so fein formulierte Geschichte sehr bewegt und ich hege aufrichtige Bewunderung für Mitka. Wie er nach diesen geschilderten Grausamkeiten, und die Autoren haben sehr wahrheitsgetreu und sensibel berichtet, sich auf eine mehr als mutige Erkundungsreise in die Vergangenheit begibt, welche Wunder er erlebt, auch herbe Rückschläge, doch er lässt nicht locker und er jagt diesem Frieden, von dem der Gott seiner Väter spricht, förmlich nach. Ich konnte es nur in Etappen lesen, besonders der erste Teil seiner Kindheit hat mir oft den Atem stocken lassen, doch ab der Mitte liest es sich wie ein ermutigender Krimi und ab da konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Sehr lesenswert!

  • Bewertung

    aus Hückelhoven

    5/5

    19.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mitkas finstere Vergangenheit holt ihn doch ein

    Mitka ist noch ein Junge, während der 2. Weltkrieg tobt. Er ist zu klein, um sich an seine Eltern zu erinnern. Mitka kommt ins Waisenhaus, später überlebt er mehrere Konzentrationslager und wird in Rotenburg als Kindersklave bei einer Nazi-Familie gehalten. Die Nazi-Familie geht mit ihm ungerecht, brutal und unmenschlich um. Ihre Tiere haben es weit besser. Ich war entsetzt als ich darüber gelesen habe. Obwohl Mitka es so schlecht bei der Familie hat und sich so allein mit seinem Schmerz fühlt, ist sein Wille zu überleben stärker. Er überlebt diese vielen Jahre in der Sklaverei und wird gerettet. Seine Betreuer helfen ihm, sich in das neue Leben als freier Teenager einzufinden. In diesen wenigen Jahren der Freiheit erwacht in ihm der Wunsch in die USA auszuwandern. Und Gott, der im Hintergrund seines Lebens steht, lässt diesen Wunsch wahr werden. Mitka wandert aus und fängt ein neues Leben in seiner Wunschheimat an. Mitka kann weder lesen noch schreiben. Trotzdem gelingt es ihm, sein Leben in Amerika aufzubauen. Ich habe darüber gestaunt, wie viele Türen Gott ihm aufgemacht hat, obwohl er ein Analphabet ist. Unglaublich! Aber so ist Gott! Er ist großartig! Mitka heiratet und bekommt Kinder. Er wird zu einem wunderbaren Ehemann und tollem Vater. Leider erzählt er niemandem von seiner schlimmen Kindheit. Er vergräbt es tief in seinem Herzen. Aber irgendwann bricht es aus ihm heraus. Meine Meinung: Dieses Buch haben 3 Autoren geschrieben. Es liest sich sehr einfach. Mir kam beim Lesen so vor, als ob die Autoren die Lebensgeschichte mit Mitka geschrieben haben, weil im Text immer wieder seine ausgesprochenen Sätze vorkommen, auch seine Reaktionen (wie Mimik und Gestik) auf bestimmte Erlebnisse oder Handlungen. Diesen Schreibstil lese ich zum ersten Mal, aber er gefällt mir. Der 1 Teil der Lebensgeschichte ist dramatisch. Es sind die Jahre seiner Kindheit. Der 2 Teil erzählt, wie er in Amerika lebte. Diese Jahre haben etwas Schönes und Hoffnungsvolles. Im 3 Teil begibt sich Mitka auf die Suche nach seiner Identität. Natürlich bekommt er dabei Hilfe. Es ist eine lange, nervenzerreißende Suche, trotzdem findet er mehr, als er am Anfang erhofft hat. Mitka kommt zum Ziel! Mich hat die Biographie gepackt und bewegt. Mir hat das Buch sehr gefallen! Ich empfehle sie jedem, der harte Biographien verträgt.

  • Bewertung

    aus Attenhofen

    5/5

    14.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Durch den Krieg entwurzelt

    Der kleine Mitka liegt in seinem Bettchen im Kinderheim. Die lauten Geräusche, die er hört, machen ihm Angst. Seit Tagen sind alle Pflegerinnen verschwunden. Er kann es nicht erklären, aber er spürt deutlich: Er muss so schnell wie möglich weg! Der kleine Junge im Vorschulalter rennt um sein Leben, barfuß und im Nachthemd. Nach langer Suche findet er Obdach bei einer älteren Frau. Er darf gegen Brot und Bett auf ihre Kühe aufpassen, aber nur so lange bis der Sohn der Frau zurückkehrt. Als das viel zu bald geschieht, muss Mitka weiterziehen. Gleich danach wird er vom Militär aufgegriffen und muss sich in einen mit Menschen beladenen Lastwagen quetschen. Die nächsten Monate sind unvorstellbar schrecklich. Erschießungen, Massentransporte, mehrere Konzentrationslager. Und das alles erlebt er als Kind im Grundschulalter. Das letzte Lager hätte er wohl nicht überlebt, wenn ihn der grausame Herr Dörr nicht gerettet hätte. Mitka wird als Zwangsarbeiter auf einen Bauernhof geholt, dabei ist er noch ein kleiner Junge! Zwei Jahre später ist der Krieg vorbei, aber Mitka bleibt an dem einzigen Platz, der sich trotz aller Misshandlungen wie ein Zuhause anfühlt. Zum Glück werden die Ämter auf diesen Jungen aufmerksam und retten ihn. Dreißig Jahre nach seinem Neuanfang in Amerika bricht er unter der Last der Erinnerungen zusammen. Er hat es geschafft sich eine neue Existenz aufzubauen. Niemand, noch nicht einmal seine engsten Familienangehörigen, ahnen, was er mitgemacht hat. Als er sein Schweigen bricht, kann er nicht aufhören, über die Gräuel zu reden, die er überlebt hat. Da seine Erlebnisse so außergewöhnlich ist, wollen die Autoren dieses Buchs Mitkas Geschichte unbedingt erzählen. Sie hören sich seine Erinnerungen an, überprüfen alles, und erzählen in diesem Buch sowohl vom kleinen Mitka, als auch vom jungen Mann und Familienvater, und schließlich vom älteren Mann, der so darunter leidet, nicht zu wissen wer er ist und zu wem er gehört. Der Erzählstil ist dokumentarisch. Die vielen Fußnoten weisen auf Quellen und weiterführende Informationen hin. Die Erlebnisse von Mitka in den Kriegsjahren sind erschütternd, was jedoch dieses Buch auszeichnet, ist die Beschreibung von der Art und Weise, wie Mitka mit seinen Erinnerungen und Erlebnissen umgeht, und seine Suche nach Wert und Identität. Mitka erlebt an entscheidenden Stellen seines Lebens Führung und Ermutigung, und findet später in der Gemeinschaft der Juden ein Zuhause, aber außer diesen wenigen Hinweisen auf Gott, spielt der Glaube in diesem Buch keine große Rolle. Fazit: Eine außergewöhnlich tragische Lebensgeschichte, die vor allem interessant ist, weil sie am Beispiel Mitkas zeigt, wie sich das Erleben von traumatischen Ereignissen im späteren Leben auswirkt und wie diese verarbeitet werden können. Sehr empfehlenswert!

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