Produktbild: Dickens und Prince
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Nick Hornby

1. Dickens und Prince

Dickens und Prince Unvergleichliche Genies

Gesprochen von
3
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Thomas Nicolai

Spieldauer

3 Stunden und 59 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

04.05.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

60

Verlag

Argon

Übersetzt von

Stephan Kleiner

Sprache

Deutsch

EAN

9783732407897

Beschreibung

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Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Thomas Nicolai

Spieldauer

3 Stunden und 59 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

04.05.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

60

Verlag

Argon

Übersetzt von

Stephan Kleiner

Sprache

Deutsch

EAN

9783732407897

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • kerstin_aus_obernbeck

    aus Ostwestfalen

    5/5

    13.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein fabelhaftes Buch!! Nick Hornby - mal anders - aber absolut genial!

    Ich sag’s ja immer: nix geht über Bücher und Musik! Ein Buch über Dickens und Prince, geschrieben von dem grandiosen Nick Hornby, ist quasi ein must-read! Nick Hornby – der Mann, der der Welt „High Fidelity“ geschenkt hat. Ich liebe das Buch und den Film. ~ Rob: Books, records, films – these things matter. Call me shallow but it’s the fuckin’ truth. ~ Nick Hornby lesen fühlt sich immer gut an, wie ein Gespräch mit einem Menschen, den man mag. Nun also ein Buch von ihm über einen brillanten Autor und einen begnadeten Musiker - eine schräge Kombi. Charles John Huffam Dickens, * 7.2.1812; † 9.6.1870 Prince Rogers Nelson, * 7.6.1958; † 21.4.2016 Wie kommt man darauf, diese beiden Künstler, die augenscheinlich nichts verbindet, in einem Essay gemeinsam zu betrachten? Hornby lässt uns zu Beginn wissen, dass es viele Kunstschaffende gibt, die ihn inspiriert, zum Nachdenken angeregt und beeinflusst haben und er nennt sie „meine Leute“. Dazu gehören auch Dickens und Prince. Beide gehören außerdem zu der Kategorie Künstler, die mit einem einzigen Namen erkannt werden, darüber hinaus einen enormen Output an künstlerischem Schaffen vorweisen können – und deren Werk heute noch lebendig ist. Und so taucht Hornby in seinem Buch tief in die Leben von Dickens und Prince ein, erzählt von ihrer Kindheit, ihren Frauen, ihrem Schaffen und ihrem Ende – und findet Gemeinsamkeiten. Genie und Obsession, eine Produktivität, die auch immer als eine Verpflichtung gegenüber dem Publikum verstanden wurde und der Wunsch nach künstlerischer Freiheit, die Dickens veranlasste, gerichtlich die Rechte an seinem geistigen Eigentum einzufordern und Prince in einen Feldzug gegen die mächtigen Plattenfirmen ziehen ließ. Ein wunderbar erzählendes Buch voller interessanter Fakten und spannender Geschichten aus den Leben zweier Ausnahmekünstler. Ich bin begeistert, habe etwas gelernt und bin überrascht, wie ähnlich sie sich letztlich doch waren. Große Leseempfehlung!

  • Lesepartie

    aus Bielefeld

    5/5

    26.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aufschlussreiche Betrachtung

    Auf den ersten Blick haben der viktorianische Romanautor Charles Dickens und die schillernde Popikone nicht viel gemeinsam. Dann kommt Nick Hornby mit den Augen eines Fans daher und deckt verblüffend viele Gemeinsamkeiten der Herren auf. Beide sind Ausnahmetalente ihrer Zeit und voll unbändigem Schaffensdrang. Nick Hornby geht bei seinen Betrachtungen chronologisch vor. Beginnend in der Kindheit hangelt er sich fortlaufend durch das Leben von Dickens und Prince. Schon die Bedingungen unter denen sowohl Dickens als auch Prince aufwuchsen ähneln sich. Die größte Übereinstimmung findet sich allerdings im kreativen Schaffen, in ihrer Produktivität. Für so ein kreatives Schaffen benötigt man Leidenschaft sowie auch Disziplin, beide Eigenschaften zeichneten Dickens ebenso wie Prince aus. Hornby deckt Parallelen auf und unterhält seine Leser mit Anekdoten und Fakten über diese Genies. Dabei zitiert er aus Interviews und aus Briefen. Der Autor lässt die beiden Leben, die in unterschiedlichen Jahrhunderten und an unterschiedlichen Orten gelebt wurden, abwechselnd Revue passieren. Als Leserin habe ich viel Neues erfahren und mein Bild von den zwei Ausnahmekünstlern ist ein anderes geworden. Ich war nie ein großer Fan von Prince und werde es auch nach der Lektüre nicht werden, dennoch habe ich mich von Hornbys Ausführung gut unterhalten gefühlt. Sein Blick auf Dickens und Prince ist der eines Bewunderers, was man beim Lesen durchaus bemerkt. Aus diesem Grund schafft der Autor es wahrscheinlich, seine Leser auf diese außergewöhnliche Gedankenreise mitzunehmen. Man muss weder ein Dickens noch Prince Fan sein, um das Buch zu verstehen oder das Interesse zu behalten.

  • dracoma

    aus LANDAU

    5/5

    12.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mein Hör-Eindruck: Dickens…

    Mein Hör-Eindruck: Dickens und Prince? Eine erstaunliche Kombination! Was ist es, was diese beiden Künstler gemeinsam haben? Und über die Jahrhunderte hinweg verbindet? Eine Gemeinsamkeit haben sie auf alle Fälle: sie werden vom Autor verehrt, und zwar so sehr, dass ihre Portraits wie Ikonen über seinem Schreibtisch hängen, wie er am Schluss seines Essays zugibt. Hornby begibt sich quasi auf Spurensuche und stellt die beiden Ausnahmekünstler anhand von Schwerpunkten vor. Er hat penibel recherchiert und findet tatsächlich einige erstaunliche Parallelen. Er beginn bei der traumatischen Kindheit, die beide hatten: eine harte Jugend, die von bitterer Armut und Verlassenheit geprägt war. Beide waren gezwungen, früh auf eigenen Beinen zu stehen, und beide waren schon als junge Erwachsene sehr erfolgreich. Trotz oder wegen ihres außerordentlichen Erfolges hatten beide großen Ärger mit ihrem Agenten bzw. Verleger, der sie sehr verbitterte: Prince bekriegte sich jahrelang sehr plakativ mit seiner Plattenfirma Warners, während Dickens das Recht auf geistiges Eigentum einforderte und gegen seine Plagiatoren ausgiebig (und vergeblich) prozessierte. Interessant ist eine weitere Gemeinsamkeit, auf die Hornby ausführlich eingeht: Sowohl Dickens als auch Prince finden ihre Lösung darin, neue mediale Wege auszuprobieren. Dickens entscheidet sich für das Format der Fortsetzungsromane und Prince nutzt die medialen Möglichkeiten des Internets, und beide erkennen, dass es nicht ausreicht, zu komponieren und zu dichten, sondern dass sie ihre Werke entsprechend vorstellen müssen. Und so werden sie beide zu Performern: Prince in seinen aufwändigen Bühnenshows, und Dickens bei seinen theatermäßig gestalteten Lesungen, die ihm viel Geld einbrachten. Hornby hebt die unglaubliche und nie nachlassende Kreativität und Produktivität dieser beiden Künstler hervor, die allerdings v. a. bei Dickens auch auf wirtschaftlichem Druck beruhte. Trotzdem: beide sind ungeheuer fleißig, sie verbrennen quasi, und sie hinterlassen ein gewaltiges Werk. Was macht ein Genie zum Genie? Welche Eigenschaften sind es, die Dickens und Prince so erfolgreich machten? Hornby hat einige Ratgeber befragt und stellt fest, dass Dickens und auch Prince offenbar alles verkehrt gemacht haben. Sie haben nicht jahrelang geübt, und, ganz wichtig, beide hatten keine Zeit zum Perfektionieren ihrer Werke: sie „wollten kreieren, nicht grübeln.“ Es geht aber nicht nur um Dickens und Prince, sondern Hornby räsonniert auch über sein eigenes Schaffen, und damit bekommt dieser Essay einen sehr persönlichen Anstrich. Der Essay wird eingelesen von Thomas Nicolai, und es gelingt ihm hervorragend, mit seiner modulationsstarken Stimme den Witz und Humor dieses launigen und kurzweiligen Essays wiederzugeben.

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