Produktbild: Dorf unter Verdacht
Band 10

Dorf unter Verdacht historischer Kriminalroman

11

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.10.2023

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

12,4/18,5/3,6 cm

Gewicht

372 g

Farbe

Hellblau / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Dear Little Corpses

Übersetzt von

Anna-Christin Kramer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-5012-9

Beschreibung

Rezension

»Erneut stellt Upson ihr Gespür für die Zeit der 30er-Jahre unter Beweis. Der sehr gut recherchierte und detailreiche Roman liefert dem Leser ein authentisches Bild Englands zu Beginn des Zweiten Weltkrieges.« Thomas Gisbertz, Krimi-Couch, 6. Dezember 2023 ("Krimi Couch")
»Ein besonderes Highlight [...] ist aber das Auftreten der [...] Kriminalautorin Margery Allingham. Das Aufeinandertreffen der beiden Krimiautorinnen des Golden Age sprüht vor Witz und Charme. Der Roman ist fast schon alleine deswegen lesenswert.« Thomas Gisbertz, Krimi-Couch, 6. Dezember 2023 ("Krimi Couch")
»Nicht nur Kriminalromane, sondern begeistern durch eine differenzierte, genaue Figurendarstellung sowie eine sehr atmosphärische Darstellung der damaligen Zeit und ihrer Menschen.« Thomas Gisbertz, Krimi Couch, 02.11.2023 ("Krimi Couch")
»Eine große Freude, den fiktiven Figuren ihre realen Vorbilder zuzuordnen... Nicola Upson erzählt mit ruhigem Blick für Details... Ein Lesevergnügen, das mit Hangen und Bangen durchsetzt ist.« Tanzschrift, 27.10.2023 ("Tanzschrift")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.10.2023

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

12,4/18,5/3,6 cm

Gewicht

372 g

Farbe

Hellblau / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Dear Little Corpses

Übersetzt von

Anna-Christin Kramer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-5012-9

EU-Ansprechpartner

Kein & Aber Verlag
Württembergallee 12
14052 Berlin
DE
berlin@keinundaber.de

Herstelleradresse

Kein & Aber AG
Bäckerstrasse 52
8004 Zürich
CH
berlin@keinundaber.de

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  • Bewertung

    5/5

    12.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Saat des Misstrauens

    Kriegsausbruch 1939. In das Dorf, in dem Josephine sich gerade aufhält, werden Kinder in Sicherheit gebracht. Doch ein Mädchen ist verschwunden. War es überhaupt in dem Bus oder ist es vielleicht im falschen Ort ausgestiegen? Oder hat jemand die Wirren des aufziehenden Unheils für ein schreckliches Verbrechen genutzt? Josephine und Archie haben es bald auf allen Seiten mit Misstrauen und Ablehnung zu tun während auch bei Josephine ein Junge ein vorübergehendes Zuhause finden soll.

  • wal.li

    4/5

    17.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf dem Land

    Josephine Tey und ihre Freundin Marta Fox verbringen die letzten Tage des Sommers 1939 in Josephines Cottage auf dem Land. Bald muss Marta nach Hollywood reisen, um Alfred Hitchcock bei Dreh seines Filmes Rebecca zu unterstützen. Sie wollen die verbleibende Zeit in trauter Zweisamkeit genießen. Doch London ist sich der Gefahren des herannahenden Krieges bewusst. Man beschließt die Kinder aus der Stadt aufs Land zu schicken. In mehreren Bussen kommen die Kinder in dem kleinen Ort an. Es sind viel mehr als angekündigt. Josephine und Marta sehen es als ihre Pflicht an, entgegen ihrer eigentlichen Planungen doch ein Kind aufzunehmen. Ein Kind verschwindet, das ist wohl das Schlimmste, was Eltern passieren kann. Es ist nicht Josephines Schützling, der wie vom Erdboden verschluckt ist. Ein kleines Mädchen aus dem Dorf wird vermisst. Archie Penrose, der Josephine seine neue Freundin vorstellen wollte, ist vor Ort und kann den Beginn der Ermittlungen übernehmen. Als Polizist musste er schon häufiger schlimme Fälle aufklären, doch wenn Kinder betroffen sind, ist ihm seine Arbeit besonders wichtig, doch in diesem Momenten ist sie auch besonders belastend. Fieberhaft wird mit der Suche begonnen. Immer unter der Bedrohung, dass es jederzeit zu Luftangriffen kommen könnte. Dies ist der zehnte Band einer bisher elfteiligen Reihe. Die Bände erscheinen nach und nach in deutscher Übersetzung. Recht gemächlich beginnt dieser Roman. Allerdings immer unter dem Eindruck der beklemmenden Furcht vor dem ausbrechenden Krieg. Das Leben verändert sich, der letzte Krieg ist nicht vergessen. Gasmasken werden verteilt, die Verdunkelung wird vorbereitet, es werden Lazarette eingerichtet und viele weitere Dinge. Das normale Leben ist einfach nicht mehr normal. Wie bei einem Tanz auf dem Vulkan wollen die Menschen die letzten friedlichen Tage genießen. Doch mit der Verschickung der Kinder ist wirklich jedem klar, dass es in jedem Moment ernst werden kann. Dass in dieser Situation ein Kind abhanden kommt, ist eine Katastrophe. Je mehr klar wird, dass nicht jeder die volle Wahrheit von sich gibt, desto spannender wird es. Mit einem Twist ist wirklich nicht zu rechnen und dann wird es so rasant und außerordentlich dramatisch und beklemmend, dass man zum einen nicht mehr aufhören kann zu lesen, sich zum anderen jedoch eine Weile von dem Gelesenen erholen muss. Dieser düstere Kriminalroman hat einen Nachhall. 4,5 Sterne

  • Mrs.Moriarty

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    01.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Cozy Crime mit düsterer Atmosphäre...

    Tatsächlich ist es ganz interessant, das bisher fast jedes Buch der Reihe ein anderes Setting hatte. Nach wie vor finde ich es etwas unglücklich, das der Verlag das ganze nicht in der richtigen Reihenfolge übersetzt hat. So scheint es, das man das Dorf als Setting wohl schon kennen würde. Gleichzeitig ist es wirklich gut eingefangen, vor allem auch das Chaos und die Sorge die durch die Suche ausgelöst wurden. Aber auch die Dynamiken die im Dorf herrschen, ohne das man alle Figuren gut kennen würde. Dazu verknüpft Upson auch die ersten Kriegstage, in denen die Kinderlandverschickung aus den Großstädten einsetzte. Ich hatte in anderen Bänden mit dem historischen Kontext manchmal meine Schwierigkeiten, aber hier fand ich, das es der Autorin gelungen ist, die Situation gut ein zu fangen. Der eigentliche Fall war gut konstruiert, außerdem er hatte so etwas unterschwellig Unheimliches an sich, das passte gut im Kontrast zu der restlichen doch eher Cozy Crime Atmosphäre. Der bisher traurigste und tragischste Fall der Bände die ich bisher gelesen habe, gefiel mir sehr. Vielleicht gerade, weil er nach und nach an Leichtigkeit verloren hat.

  • KimVi

    aus Niedersachsen

    4/5

    21.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zu Beginn des Zweiten…

    Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs verlassene Tausende Kinder London und werden aufs Land geschickt, um den drohenden Bombardierungen zu entgehen. Am Bahnhof herrscht Chaos. Josephine Tey hält sich gerade in ihrem Cottage in Suffolk auf und wird deshalb gebeten, bei der Ankunft der Kinder zu helfen, die in dem kleinen Ort untergebracht werden sollen. Am nächsten Tag stellt sich heraus, dass eines der Kinder in dem Trubel verschwunden ist. Zum Glück ist gerade Archie Penrose vor Ort und beginnt, die Suche zu koordinieren. Das Verschwinden des Mädchens senkt sich wie ein Schatten über den Ort und lässt sogar den Ausbruch des Krieges nebensächlich wirken. Alte Konflikte kochen wieder hoch und je länger die Suche dauert, desto misstrauischer reagieren die Dorfbewohner.... Es gelingt der Autorin hervorragend, den damaligen Zeitgeist zu beschreiben und eindrucksvoll zu vermitteln. Dadurch ist man vom ersten Moment an im Geschehen. Handlungsorte und Protagonisten wirken authentisch, wodurch man sich die beschriebenen Ereignisse mühelos vorstellen kann. Dadurch erlebt man die turbulenten Szenen bei der Abfahrt und Ankunft der Kinder hautnah mit.  Der Hauptteil der Handlung trägt sich in einem kleinen Ort in Suffolk zu. Man hat die Bewohner lebhaft vor Augen. Der Krimi startet zunächst eher gemächlich, ist dabei aber nie langweilig, sondern regt dazu an, auf kleine Details zu achten, die Hinweise auf den Verbleib des verschwundenen Mädchens geben könnten. Zunächst scheint das Dorf eng zusammenzuhalten, obwohl man bereits merkt, dass einige Bewohner dunkle Geheimnisse hüten. Unter der Oberfläche beginnt es zu brodeln. Deshalb steigt die Spannung im Verlauf der Handlung stetig an. Zum Ende verknüpfen sich die zusammengetragenen Hinweise schlüssig und gipfeln in einem spannenden Finale, das einige Überraschungen bietet.  Ein zunächst eher ruhiger Krimi, der allerdings durch authentische Charaktere und eine stimmungsvolle Hintergrundkulisse überzeugt. 

  • Klaus

    5/5

    17.06.2024

    eBook (ePUB)

    Ein Kind verschwindet

    In London ist die Stimmung gedrückt, hunderte Eltern bringen ihre Kinder zum Bahnhof, um sie vor den drohenden Bombenangriffen der Deutschen in Sicherheit zu bringen. Die Kinder fahren aufs Land, in die vermeintliche Sicherheit, leider aber gilt das nicht für alle. Das Buch ist bereits das 10. aus der Reihe rund um Autorin Josephin Tey und den Ermittler Archie Penrose, ich hatte bisher keines davon gelesen. Der Stil der Autorin hat mich direkt abgeholt. Das Setting des Buches rund um das beschauliche englische Dorf in den 1930er/1940er Jahren, hier direkt zu Beginn des 2. Weltkriegs, hat mich stark an die Bücher von Agatha Christie und auch G. K. Chesterton erinnert, obwohl hier natürlich die Leichtigkeit und der unterschwellige Humor fehlen. Stattdessen erwartet den Leser eine klassisch aufgebaute Kriminalgeschichte, mit viel Spannung, eingebettet in die Dorfidylle mit ihren Bewohnern als Verdächtigen. Die Figuren, allen voran die auf einer echten Person basierende Josephin sind sehr gut gezeichnet und direkt sympatisch. Auch wenn man keine Vorkenntnisse zu den Hintergründen hat baut man eine Beziehung zu ihnen auf. Auch für die Dorfbewohnern werden schnell Sympathie und Antipathie geweckt. Wie von der Autorin beabsichtigt zieht man als Leser schnell Schlüsse zu möglichen Verdächtigen und ihren Motiven. Die Autorin versteht es hier exzellent falsche Spuren zu legen und den Leser so lange im Unklaren zu lassen. Der Spannungsbogen entwickelt sich stetig nach oben, um dann eine überraschende, oder vielleicht auch doch nicht so überraschende Wendung zu bringen, hatte ich doch ganz, ganz kurz mal eine Vermutung in diese Richtung. Was ich an diesem Krimi unglaublich gut gemacht finde, ist die Grundstimmung. Der Leser spürt die allgegenwärtige Angst vor dem bevorstehenden Krieg. Auch die dörfliche Idylle, das sonnige Wetter, schaffen es nicht die Erinnerungen der Ältern an die Ereignisse 20 Jahre zuvor zu verdrängen, als man schon einmal in einem verheerenden Krieg Väter, Brüder, Söhne verloren hat. Ein Zitat zum bevorstehenden Eintritt Großbritanniens in den Krieg hat mich hier leider sehr an die aktuellen Ereignisse unserer Zeit erinnert - "Das kommt davon, wenn man tatenlos zusieht, wie etwas Schreckliches passiert, selbst wenn es einen nichts angeht." Auch die Emotionen rund um das Verschwinden des Kindes sind unglaublich nachvollziehbar dargestellt, die Ängste der Eltern, die Vorwürfe die man sich in einer solchen Situation macht, der Eifer der Polizei und der Suchtrupps, ihre beginnende Resignation, aber auch das Misstrauen und die Verdächtigungen innerhalb der Dorfgemeinschaft, die tiefliegenden Argwohn und alte Feindschaften offenlegen. Bevor ich dieses Buch gelesen habe, habe ich die Reihe, auch auf Grund ihres Covers, in die Abteilung "cosy Crime" gesteckt. Diese Einschätzung muss ich hiermit redigieren, cosy ist an diesem Fall so gar nichts, im Gegenteil. Das beschriebene Szenario ist emotional aufgeladen, düster und bewegend, die Bezüge zu realen Ereignissen, deren Verlauf der Leser kennt machen die Geschichte greifbar. Definitiv nicht das letzte Buch der Reihe für mich.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (11)

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