Sechs Monate war der Astronaut Thomas Pesquet als Teil der Alpha-Mission an Bord der Internationalen Raumstation ISS. Währenddessen entstanden 300 spektakuläre Aufnahmen in mehreren hundert Kilometern über der Erde. Fotos von Ozeanen, Flüssen und Städten, Wüsten, Wäldern und Bergen. Fotos, die die zerbrechliche Anmut unseres Planeten zeigen, und ein eindringlicher Appell für den Schutz unseres Planeten.
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MaWiOr
aus Halle
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06.09.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Trotz Ukraine-Krieg betreiben…
Trotz Ukraine-Krieg betreiben die Amerikaner und die Russen weiterhin die ISS. Der Betrieb auf der Internationalen Raumstation geht scheinbar normal weiter. Der französische Astronaut und Mitglied des Europäischen Astronautenkorps Thomas Pesquet war als Mitglied einer Langzeitmission schon zweimal auf der ISS: 2016/2017 196 Tage und 2021 200 Tage. Während seiner zweiten Mission unternahm er vier Weltraumausstiege in die unendliche Weite des Kosmos und nahm an mehr als 200 wissenschaftlichen Experimenten teil. Bei seinen beiden Einsätzen auf der Internationalen Raumstation ISS hat er etwa 245.000 Fotos gemacht, von denen in der Neuerscheinung „200 Tage auf der ISS“ eine Auswahl von 300 spektakulären Fotos präsentiert wird. Es sind faszinierende Fotos von unserem Heimatplaneten Erde aus einer Höhe von 400 Kilometern. Mit dem Bildband möchte Pesquet seine Liebe zu unserer Erde zum Ausdruck bringen. Die Fülle der Fotos ist dabei zur besseren Übersicht in geografische Kapitel wie Städte, Wüsten, Gebirge, Meere oder Küsten unterteilt. Da gibt es die gekrümmte Erdoberfläche in der Morgendämmerung, verschneite Berge in der Ferne, hell erleuchte Großstädte oder die Farben der Meere oder der verschiedenen Vegetationen zu bewundern. Alles verführte Pesquet dazu, auf den Auslöser zu drücken. Weiterhin gibt es einige Panoramaaufnahmen z.B. von New York oder Australiens berühmtesten Berg Uluru. Natürlich wird auch die ISS-Besatzung mit einigen Fotos vorgestellt. Die meisten Fotos sind ganz- oder sogar doppelseitig. Zudem werden sie mit kompakten Informationen erläutert. Die einzelnen Kapitel werden außerdem mit einem kurzen Text eingeführt. Viele Fotos zeigen auch die Verletzbarkeit unseres Planeten, so hat Pesquet auch Extremwetterlagen wie Wirbelstürme im Bild festgehalten. Fazit: Ein beeindruckender Bildband mit einmaligen Blicken auf die Erde.
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