Produktbild: Amazonia

Amazonia Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.07.2023

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

19/12,4/2,5 cm

Gewicht

315 g

Auflage

1

Übersetzt von

Holger Fock + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-20980-0

Beschreibung

Rezension

»Den legendären Forschern, Eroberern und Revolutionären, den fernwehkranken Glücksrittern und Literaten dieser Welt ist Devilles Werk gewidmet. Es trägt uns fort wie ein fliegender Teppich, befördert uns an Horizonte, wo es nur so brodelt vor Träumen und Räuschen, Pioniergeist und Machtdrang, Gewinn und Ruin.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Eine feinsinnige Vater-Sohn-Geschichte – und ein Kaleidoskop menschlicher Maßlosigkeit: Goldrausch, Kaffeewahn, Kautschukboom.« ("Das Feuilleton")
»Den Amazonas hinauf nach Iquitos, auf der Suche nach aussterbenden Tierarten und Spuren vergangenen Lebens, hungrig nach Abenteuer, nach Zufällen und Gefahren.« ("Le Temps")
»Eine Reise mit Deville ist eine Reise durch die Zeit, eine Reise durch die Weltliteratur.« ("L’Obs")
»Eingehend sind die üppigen Beschreibungen von Flora und Fauna, eindringlicher und persönlicher noch die Beschreibung zwischen Vater und Sohn.« ("Le Figaro")
»Auf seiner Reise entlang des Amazonas und auf den Spuren der Leidenswege seiner Vorgänger sammelt Patrick Deville Geschichten verunglückter Abenteurer und Jener, die von großen Hoffnungen und Träumen in die Irre geführt wurden.« ("Analyse Opinion Critique")
»Mit Amazonia beweist Deville die Weite seines schriftstellerischen Horizonts. Es ist ein ehrgeiziges Projekt, zugleich Reisetagebuch, Reportage und Autobiografie. Neben berührenden Momenten zwischen Vater und Sohn offenbart uns dieses Buch die dramatischen Veränderungen im Amazonas, die jede Sekunde voranschreiten.« ("Le Devoir")
»Patrick Deville verbindet Geschichte und Geschichten, Geografie, Zeit und intime Gespräche, in einer Sprache, so üppig wie der Urwald des Amazonas selbst. Fast kommt es einem so vor, als segele man selbst an Devilles Seite.« ("Radio Télévision Suisse")
»All unsere Sinne werden in diesem historischen Roman angesprochen: lebhafte Bilder wirbeln vorüber, über sechzig Vogelarten jubeln im Einklang miteinander und unsere Fantasie tanzt!« ("Culture Tops")
»Auf fast magische Art und Weise nimmt uns Deville mit auf eine berauschende Weltreise und in andere Zeiten und lässt uns den Echos aus ferner Vergangenheit lauschen.« ("Le Soir")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.07.2023

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

19/12,4/2,5 cm

Gewicht

315 g

Auflage

1

Übersetzt von

  • Holger Fock
  • Sabine Müller

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-20980-0

EU-Ansprechpartner

Unionsverlag AG
Siemensstr. 16
35463 Fernwald
DE
mail@unionsverlag.ch

Herstelleradresse

Verlag C.H.Beck oHG
Neptunstraße 20
8032 Zürich
CH
produktsicherheit@beck.de

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  • Almut Scheller-Mahmoud

    aus 21109 Hamburg

    5/5

    24.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ungeordnete Annalen eines Weltenwanderers

    Die Lektüre eines Deville’schen Buches ist immer wieder wie ein Tauchgang in die Tiefen von Geschichte und Kultur, von Geschichten und Anekdoten. In seinem neuesten Buch öffnet er abermals seine Homme de lettres-Schatulle und reist mit uns durch Amazonien, ein Gebiet fast so groß wie Australien mit dem längsten Fluss der Erde mit über 1000 großen Nebenflüssen. Es ist die grüne Lunge unserer Erde, die bedroht ist von Hab- und Machtgierigen, denen weder Fauna und Flora noch die indigenen Menschen und Ihre Lebensweise etwas bedeuten. Deville spannt Bögen durch Zeit und Raum wie ein Zen-Bogenschütze und verbindet die Schicksale von Abenteurern, Entdeckern, Eroberern, Königen, Politikern, Schriftstellern, Forschern und Dichtern: Menschen, die ihr Umfeld, ihre Umwelt, die Welt prägten und beeinflussten. Wir reisen mit ihm durch die Jahrhunderte – von den Inkas zu Pizarro und Cortes zu Aguirre und Fitzcarraldo, von Darwin zu Pasteur zu Alexander von Humboldt, von Bolivar zu den Sandinisten, von den Sklaven zu den Latifundisten. Von den indigenen Einwohnern zu der weißen Herrscherklasse. Gold, Kautschuk, Holz und Kaffee weisen uns den Weg der Ausbeuter durch das grüne Labyrinth der Wasserwege, des Regen-waldes. Seine literarischen Weggefährten: von Thoreau zu Rimbaud zu Cendrars zu Lévi-Strauss. All diese „Who is who“-Nebenflüsse verbinden sich zu einem großen Strom. Kern dieses neuen Buches seines Abrakadabra-Projektes ist die Beziehung zwischen Vätern und Söhnen. Er reist diesmal nicht allein durch Länder und Zeiten, sondern in Begleitung von Pierre, seinem Sohn. Pierre ist Fotograf, Musiker und ebenso wie der Vater ein besessener Notizbuchschreiber. Mal sind sie sich nah, mal gibt es Fremdheit und Distanz zwischen ihnen. Ein natürliches Phänomen der Vater- und Sohnesschaft, besonders auf beengtem Raum. Vater- und Sohnesliebe sind archetypische Verknüpfungen: schon Montaigne stellte fest, „dass dem kleinen Samentropfen, aus dem wir hervorgehen, nicht alleine Gestalt, sondern auch die Denkweise und Neigungen unserer Väter eingeprägt sind“. Allerdings – wo bleiben die Denkweisen und Neigungen der Mutter? Da war Montaigne wohl nicht ganz auf der feministischen Höhe…. Deville ist ein Kosmopolit, ein Welt-Erfahrener, ein Welt-Erfahrender, er ist kein Voyeur, sondern ein Lotse, der Verbindungen über Kontinente und Zeiten opulent zu schildern weiß. Er ist eben kein „In 80 Tagen um die Welt“-Reisender wie die heutigen Instagrammer, die bei ihren Stippvisiten glauben, „Land und Leute“ kennengelernt zu haben. Für mich ist jedes Buch von Patrick Deville wie ein Torso, den ich selbst lebendig werden lassen muss. Indem ich wie er tauche, eintauche in den globalen Kreislauf von Wissen und Bildung. Für dieses enzyklopädische Wimmelbuch ein großes Dankeschön.

  • Almut Scheller-Mahmoud

    aus Hamburg

    5/5

    24.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ungeordnete Annalen eines…

    Ungeordnete Annalen eines Weltenwanderers. Die Lektüre eines Deville’schen Buches ist immer wieder wie ein Tauchgang in die Tiefen von Geschichte und Kultur, von Geschichten und Anekdoten. In seinem neuesten Buch öffnet er abermals seine Homme de lettres-Schatulle und reist mit uns durch Amazonien, ein Gebiet fast so groß wie Australien mit dem längsten Fluss der Erde mit über 1000 großen Nebenflüssen. Es ist die grüne Lunge unserer Erde, die bedroht ist von Hab- und Machtgierigen, denen weder Fauna und Flora noch die indigenen Menschen und Ihre Lebensweise etwas bedeuten. Deville spannt Bögen durch Zeit und Raum wie ein Zen-Bogenschütze und verbindet die Schicksale von Abenteurern, Entdeckern, Eroberern, Königen, Politikern, Schriftstellern, Forschern und Dichtern: Menschen, die ihr Umfeld, ihre Umwelt, die Welt prägten und beeinflussten. Wir reisen mit ihm durch die Jahrhunderte – von den Inkas zu Pizarro und Cortes zu Aguirre und Fitzcarraldo, von Darwin zu Pasteur zu Alexander von Humboldt, von Bolivar zu den Sandinisten, von den Sklaven zu den Latifundisten. Von den indigenen Einwohnern zu der weißen Herrscherklasse. Gold, Kautschuk, Holz und Kaffee weisen uns den Weg der Ausbeuter durch das grüne Labyrinth der Wasserwege, des Regen-waldes. Seine literarischen Weggefährten: von Thoreau zu Rimbaud zu Cendrars zu Lévi-Strauss. All diese „Who is who“-Nebenflüsse verbinden sich zu einem großen Strom. Kern dieses neuen Buches seines Abrakadabra-Projektes ist die Beziehung zwischen Vätern und Söhnen. Er reist diesmal nicht allein durch Länder und Zeiten, sondern in Begleitung von Pierre, seinem Sohn. Pierre ist Fotograf, Musiker und ebenso wie der Vater ein besessener Notizbuchschreiber. Mal sind sie sich nah, mal gibt es Fremdheit und Distanz zwischen ihnen. Ein natürliches Phänomen der Vater- und Sohnesschaft, besonders auf beengtem Raum. Vater- und Sohnesliebe sind archetypische Verknüpfungen: schon Montaigne stellte fest, „dass dem kleinen Samentropfen, aus dem wir hervorgehen, nicht alleine Gestalt, sondern auch die Denkweise und Neigungen unserer Väter eingeprägt sind“. Allerdings – wo bleiben die Denkweisen und Neigungen der Mutter? Da war Montaigne wohl nicht ganz auf der feministischen Höhe…. Deville ist ein Kosmopolit, ein Welt-Erfahrener, ein Welt-Erfahrender, er ist kein Voyeur, sondern ein Lotse, der Verbindungen über Kontinente und Zeiten opulent zu schildern weiß. Er ist eben kein „In 80 Tagen um die Welt“-Reisender wie die heutigen Instagrammer, die bei ihren Stippvisiten glauben, „Land und Leute“ kennengelernt zu haben. Für mich ist jedes Buch von Patrick Deville wie ein Torso, den ich selbst lebendig werden lassen muss. Indem ich wie er tauche, eintauche in den globalen Kreislauf von Wissen und Bildung. Für dieses enzyklopädische Wimmelbuch ein großes Dankeschön.

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