Produktbild: Hund 51

Hund 51 Roman

8

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

24994

Erscheinungsdatum

17.08.2023

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

726 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Christian Kolb

Sprache

Deutsch

EAN

9783423442626

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

24994

Erscheinungsdatum

17.08.2023

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

726 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Christian Kolb

Sprache

Deutsch

EAN

9783423442626

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  • Dirk Knappe

    aus Hagen

    5/5

    26.01.2024

    eBook (ePUB 3)

    "We stopped checking for monsters under our bed, when we realized that they were inside us" | The Joker

    In Anlehnung an die jüngere griechische Entwicklung legt Laurent Gaude mit "Hund 51" einen genreübergreifenden Roman vor, der durch seine brutale Düsternis und bedrückende dystopische Zukunftsprognose besticht. Neben dem gesellschaftlichen Untergangsszenario sind vor allem die handelnden Charaktere, die vom Autor mit stimmiger Biographie ausgestattet worden sind, bedeutsam. Hervorragend übersetzt durch Christian Kolb ist ein sprachlich meisterhaftes Kunstwerk entstanden, ein "SciFi noir". "Hund 51" wirkt lange nach, sofern es gelingt, sich auf diese erschütternde Fabulierkunst einzulassen. Für mich eine klare Leseempfehlung!

  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    3/5

    21.08.2023

    eBook (ePUB 3)

    Zu wenig Spannung

    HUND 51 Laurent Gaudé Zem Sparak ist einer von den „Hunden", wie sie im Lager genannt werden, genauer gesagt ist er Hund 51, der seit zwanzig Jahren im Auftrag des Managements in Zone 3 herumschnüffelt. Früher hätte man ihn Ermittler genannt, aber früher gibt es nicht mehr. Früher war, bevor GoldTex die verschuldeten Staaten aufkaufte und sie privatisierte. Griechenland war damals das erste Land. Jetzt gibt es nur noch drei Zonen: In der Zone 1 wohnen die Reichen und Privilegierten, kaum einer kommt in diese Zone. Die Zone 2 ist für die reiche Intelligenz wie Ärzte und Studierte. Der Abschaum lebt in Zone 3, dem Ort, wo Gewalt an der Tagesordnung ist und wo es keine Schutzkuppel gibt und der saure Regen das Gesicht verätzt, wenn man nicht schnell genug ins Trockene kommt. Und genau in dieser Zone 3 wird ein Toter gefunden - aufgeschlitzt vom Hals bis zum Bauchnabel. Schnell stellt sich heraus, dass der Tote eigentlich aus der Zone 2 kommt. Und so muss Zem mit Salia Malberg, einer Polizistin aus Zone 2, zusammenarbeiten. Die Ermittlungen führen sie direkt zum Organhandel. Bestechung, Drogen, Prostitution und Clan-Machenschaften machen es den Ermittlern schwer und kurze Zeit später wird eine weitere Leiche gefunden … Ich mochte das dystopische Setting. Auch die Protagonisten gefielen mir sehr, aber der Krimi wollte einfach nicht wirklich spannend werden und dass, obwohl der Autor wirklich ein paar spezielle Ideen eingeflochten hat, wie zum Beispiel den "LOve Day“ (einmal im Jahr darf jeder mit jedem Sex haben - auf diese Idee muss man erst einmal kommen:). Letztendlich sprang der Funke bei mir leider nicht über und ich war einfach froh, als ich das Buch beendet hatte. Ich hoffe trotzdem, dass dieses Buch eine Leserschaft findet. 2½/ 5

  • Sursulapitschi

    3/5

    03.08.2023

    eBook (ePUB 3)

    Ein unterhaltsamer futuristischer Krimi

    Am Anfang ist dieses Buch hoch interessant und hoch kompliziert. Es gibt ein erstklassiges Weltuntergangsszenario, viele Menschen, einige Zeitsprünge, ein seltsames Gesellschaftssystem und einen Mord zu verarbeiten. Griechenland wurde übernommen, die Bevölkerung evakuiert oder versklavt. Zem lebte auch mal in Griechenland. Jetzt ist er Polizist in Zone drei, außerhalb der Kuppel, die die anderen beiden Zonen schützt. Hat man sich ein wenig eingelebt stellt man fest: Es ist ein Krimi, in einem verstörenden futuristischem Setting, nichtsdestotrotz ein Krimi mit einer Leiche, Ermittlungen, Positionsgerangel bei der Polizei, Gangstersyndikaten, vielleicht sogar ein bisschen Organhandel, wer weiß. In Rückblenden wird Zems griechische Vergangenheit aufgearbeitet. Für echte Krimifans ist dieses Buch sicher eine unterhaltsame Abwechslung. Ich hatte mir eigentlich ein wenig mehr davon versprochen. Das Szenario bleibt sehr schwammig. Die ganze traurige Geschichte Griechenlands wirkt bemüht, von Megacitys unter Kuppeln hat man auch schon gelesen und das einfache Volk wird doch auch immer und überall unterdrückt. Interessant fand ich das Leben mit dem sauren Regen in Zone drei. Zum Ende hin überschlagen sich die kniffligen Twists. Wollte man den bemühten Plot durch eine ordentliche Portion Unerwartetes aufpolieren? „Hund 51“ ist ein unterhaltsamer, futuristischer Krimi, der innovativer aussieht als er letztendlich ist. Man kann es gut lesen, ein nachhaltiges Erlebnis ist die Lektüre allerdings nicht.

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    15.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Düstere Aussichten

    Als in Zone 3 ein Toter aufgefunden wird, weist man Zem Sparak an, die Ermittlung zusammen mit einer Beamtin aus der Zone 2 durchzuführen. Die junge Salia Malberg ist darüber, genauso wie Zem Sparak, nicht begeistert, aber Befehlen widerspricht man nicht und so raufen sich die beiden unterschiedlichen Polizisten zusammen. Die erste Spur führt in Zone 1, wo die Privilegierten und Mächtigen wohnen, die alles dafür tun würden, dass Ihre Geheimnisse nicht ans Licht kommen. Ich habe eine gewisse Zeit benötigt, um ins Buch zu finden, was nicht etwa am Schreibstil lag, sondern daran, dass die Welt, die der Autor da skizziert hat, einfach erschreckend und nicht einmal so abwegig gewesen ist. Staaten, die pleite gegangen, Regierungen, die gestürzt, und Länder, die privatisiert worden sind. Eine Drei-Klassen-Gesellschaft, der Reichtum der einen auf dem Rücken der anderen aufgebaut und aufrechterhalten. Daneben eine Mordermittlung, die sich über drei Zonen erstreckt, durchgeführt durch Polizeibeamte, die sich nicht vertrauen und trotzdem zusammenarbeiten müssen. Ein paar Kapitel hat es gebraucht, aber dann war ich versunken in dieser neuen Welt, gebeutelt von Klimakatastrophen und korrupt, wie nicht anders zu erwarten war. „Sparak ist von Marias Anblick wie hypnotisiert und fragt sich, ob Griechenland um seine Kinder geweint und getrauert hat, die abgewandert sind, um all die jungen Menschen, die sich GoldTex angeschlossen haben, weil man ihnen erzählt hat, dass es sinnlos ist, Bürger eines bankrotten Landes zu sein, dass eine neue Zeitrechnung begonnen hat, an der sie teilhaben können.“ (Seite 273) Die Protagonisten Zem und Salia waren beide gleichermaßen sympathisch wie abstoßend, in Zwischensequenzen erfuhr ich den Grund dafür. Erst schrittweise verstand ich, was passiert war, wobei vieles bis zum Schluss etwas nebulös geblieben ist, was aber nicht tragisch war, da es für den vorliegenden Fall und auch zum besseren Verständnis unwichtig gewesen ist. Die Auflösung hat mich überrascht, viele Handlungen auf dem Weg dahin fassungslos gemacht und auch wenn das Ende nicht ganz nach meinem Geschmack gewesen ist, so war es passend, denn so und nicht anders musste es ausgehen, dieses tragische Stück. Eine großartige Dystopie, ein düsteres und bisweilen trostloses Szenario, das mich zusammen mit den Krimi-Elementen bis zuletzt begeistert hat. Eine Geschichte, auf die man sich einlassen muss, dafür aber belohnt wird. Volle Punktzahl gibt es dafür von mir und eine Leseempfehlung.

  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    21.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine atmosphärisch dichte Near-Future-Dystopie

    Ganz im Krimi-Noir Stil geschrieben, nimmt uns der französiche Autor Laurent Gaudé mit in eine nahe Zukunft, in der einige wenige Weltkonzerne praktisch überall das Sagen haben: Während das Klima zum globalen Problem geworden ist, kaufen sie ganze Länder auf und gestalten sie für ihre Zwecke um. Auch Griechenland hat es erwischt, denn das Land wurde nach der Staatspleite von einem unbarmherzigen Konsortium erworben, das alle EInwohner*innen evakuiert hat und die Gegend nur noch als Müllhalde benutzt. Stattdessen leben die Menschen nun in einer namenlosen Megacity, nach Einkommen getrennt in drei verschieden gut ausgestatteten Zonen. Im Mittelpunkt steht der Grieche Zem Sparak, der immer noch mit den Dämonen seiner Vergangenheit zu kämpfen hat und sich in seiner neuen Heimat einem ebenso zynischen wie unmenschlichen System gegenübersieht. Mit diesem Setting gelingt Laurent Gaudé eine atmosphärisch dichte Near-Future-Dystopie, die uns poetisch angehaucht und dennoch eiskalt zeigt, wie die Zukunft hoffentlich nicht aussieht. Sehr lesenswert.

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