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Produktbild: Gespräch über die Trauer

Gespräch über die Trauer

3

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

44442

Erscheinungsdatum

26.07.2023

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

6708 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783104917603

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

44442

Erscheinungsdatum

26.07.2023

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

6708 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783104917603

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Tagebuch mit Essays und Lyrik

yellowdog am 26.07.2023

Bewertungsnummer: 1987899

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Gespräch über die Trauer ist von sprachlicher Brillanz und ein exzellent ausgearbeiteter Text, Aufgebaut ist es als Tagebuch, mit lyrischen Passagen. Es sind z.B. auch Gedichte von Martynovas verstorbenen Mann, dem Dichter Oleg Jurjew, enthalten, eins davon sogar von Elke Erb übersetzt. Es ist nicht nur ein Tagebuch, denn es gibt auch immer wieder längere, stark essayistische Einwürfe. Manches davon kann einen auch überfordern, z.B. wenn es um griechische Mythologie geht. Olga Martynova ist eine kluge Autorin, de viel weiß und es bleibt daher doch sehr viel, mit dem ich auch viel anfangen kann. Immer wieder stellt Olga Martynova Zusammenhänge mit bekannten Texten über Trauer her und bringt Zitate von wichtigen Autoren. Das sind z.B. Julian Barnes, Roland Barthes, Joan Didion, Novalis … Es ist ein ausdrucksstarker Text! Ein Buch, das man wohl nicht so schnell vergisst! Vielleicht eins, das bleibt!

Tagebuch mit Essays und Lyrik

yellowdog am 26.07.2023
Bewertungsnummer: 1987899
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Gespräch über die Trauer ist von sprachlicher Brillanz und ein exzellent ausgearbeiteter Text, Aufgebaut ist es als Tagebuch, mit lyrischen Passagen. Es sind z.B. auch Gedichte von Martynovas verstorbenen Mann, dem Dichter Oleg Jurjew, enthalten, eins davon sogar von Elke Erb übersetzt. Es ist nicht nur ein Tagebuch, denn es gibt auch immer wieder längere, stark essayistische Einwürfe. Manches davon kann einen auch überfordern, z.B. wenn es um griechische Mythologie geht. Olga Martynova ist eine kluge Autorin, de viel weiß und es bleibt daher doch sehr viel, mit dem ich auch viel anfangen kann. Immer wieder stellt Olga Martynova Zusammenhänge mit bekannten Texten über Trauer her und bringt Zitate von wichtigen Autoren. Das sind z.B. Julian Barnes, Roland Barthes, Joan Didion, Novalis … Es ist ein ausdrucksstarker Text! Ein Buch, das man wohl nicht so schnell vergisst! Vielleicht eins, das bleibt!

Essay über Trauer

Bewertung am 15.08.2023

Bewertungsnummer: 2001350

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Abwesenheit der Gegenwart. Gleichzeitiger Lauf der Vergangenheit und der Zukunft. Dazwischen ein Vakuumkorridor. Eine temporale Anomalie einer Grenzverfahrung.« |7 Die Bachmannpreisgewinnerin von 2012 nimmt es auf mit der Abwesenheit der Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft. Luftleer und erfüllend zeichnet sie die Trauer um Ihren Geliebten Oleg Jurjew. Sie nähert sich über die Literatur einem Thema, das viel sagen möchte und meist laut zu schweigen vermag. Dabei ist schon viel gesprochen, geschrieben und geredet worden über jenen Teil des Lebens, der in unser aller Verstummen enden wird. Wie es ist, zurück zu bleiben, zu trauern, weiterzuleben mit der Trauer und gar nicht das Ziel zu haben, sie wieder loszulassen, darum handelt »Gespräch über die Trauer«. Wenn Martynova von Gespräch schreibt, meint sie einen inneren Monolog, einen nicht verhallenden Dialog mit ihrem verstorbenen Liebsten und den intertextuellen Gedankenaustausch mit Texten über Trauer, die meist selbst schon verstorbene Autor:innen verfassten. Martynova geht ihrem Trauertext nach, sie mischt dabei eigene Tagebucheinträge, essayistische Gedanken mit jenen von relevanten Anderen. Dabei streift sie Fragen der Identität einer russischen Intellektuellen im Exil in Zeiten des Krieges mit der Ukraine, die den Rückzug und die Wahlverwandtschaft zu ihrem Oleg und den anderen Verstorbenen ihrer Profession intensiviert. Die Eindringlichkeit des Essays ist von wechselhafter Qualität. Er spiegelt die changierende Intensität des aus der Welt gefallen Seins stimmig, doch fällt der Text selbst in alle Richtungen. Mehr Halt oder weniger Text und Themen, dafür prägnantere Passagen hätten mir noch besser gefallen, aber das bräuchte eine andere Verfassung von Autorin und Text.

Essay über Trauer

Bewertung am 15.08.2023
Bewertungsnummer: 2001350
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Abwesenheit der Gegenwart. Gleichzeitiger Lauf der Vergangenheit und der Zukunft. Dazwischen ein Vakuumkorridor. Eine temporale Anomalie einer Grenzverfahrung.« |7 Die Bachmannpreisgewinnerin von 2012 nimmt es auf mit der Abwesenheit der Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft. Luftleer und erfüllend zeichnet sie die Trauer um Ihren Geliebten Oleg Jurjew. Sie nähert sich über die Literatur einem Thema, das viel sagen möchte und meist laut zu schweigen vermag. Dabei ist schon viel gesprochen, geschrieben und geredet worden über jenen Teil des Lebens, der in unser aller Verstummen enden wird. Wie es ist, zurück zu bleiben, zu trauern, weiterzuleben mit der Trauer und gar nicht das Ziel zu haben, sie wieder loszulassen, darum handelt »Gespräch über die Trauer«. Wenn Martynova von Gespräch schreibt, meint sie einen inneren Monolog, einen nicht verhallenden Dialog mit ihrem verstorbenen Liebsten und den intertextuellen Gedankenaustausch mit Texten über Trauer, die meist selbst schon verstorbene Autor:innen verfassten. Martynova geht ihrem Trauertext nach, sie mischt dabei eigene Tagebucheinträge, essayistische Gedanken mit jenen von relevanten Anderen. Dabei streift sie Fragen der Identität einer russischen Intellektuellen im Exil in Zeiten des Krieges mit der Ukraine, die den Rückzug und die Wahlverwandtschaft zu ihrem Oleg und den anderen Verstorbenen ihrer Profession intensiviert. Die Eindringlichkeit des Essays ist von wechselhafter Qualität. Er spiegelt die changierende Intensität des aus der Welt gefallen Seins stimmig, doch fällt der Text selbst in alle Richtungen. Mehr Halt oder weniger Text und Themen, dafür prägnantere Passagen hätten mir noch besser gefallen, aber das bräuchte eine andere Verfassung von Autorin und Text.

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Gespräch über die Trauer

von Olga Martynova

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