Betrug

Betrug

Roman

eBook

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Betrug

Ebenfalls verfügbar als:

Gebundenes Buch

Gebundenes Buch

ab 27,50 €
eBook

eBook

ab 19,99 €

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

3258

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

02.11.2023

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Beschreibung

Details

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion text-to-speech können Sie sich im aktuellen tolino webReader das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/text-to-speech.

Verkaufsrang

3258

Erscheinungsdatum

02.11.2023

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

528 (Printausgabe)

Dateigröße

2916 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Tanja Handels

Sprache

Deutsch

EAN

9783462311839

Unsere Kundinnen und Kunden meinen

4.0

10 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

(0)

Eine Geduldsprobe

Sursulapitschi am 07.11.2023

Bewertungsnummer: 2063394

Bewertet: eBook (ePUB)

Diesen Roman zu beurteilen, fällt mir sehr schwer. Er hat mich gleichzeitig tief beeindruckt und geärgert. Das Thema ist originell und beruht auf einer wahren Begebenheit. Es ist fast eine Künstlerbiografie und erzählt reizend ironisch vom Leben eines englischen Autors im 19.Jahrhundert. William Ainsworths Bücher waren beliebt und bekannt, nur waren die seines Kollegen Charles Dickens legendär. Seine Cousine, Muse und Haushälterin Eliza Touchet plaudert aus dem Nähkästchen, erzählt vom Leben mit einem Star, von Künstlertreffen, Starallüren, dem Ringen um Anerkennung und seinem skurrilen Privatleben. Erlaubt ist, was niemand mitbekommt in der englischen Gesellschaft. Gleichzeitig erregt die Tichborne-Affaire die Gemüter. Da behauptet ein Metzger aus Übersee ein verschollen geglaubter Erbe zu sein. Die Skandalpresse stürzt sich auf das Thema, zu dem jeder Engländer eine Meinung hat. Die Welt wird gespalten durch hitzigen Tichbornismus. Der Stil ist toll, klug, originell, sogar witzig, und macht das Lesen zum Vergnügen. Allerdings ist es auch furchtbar weitschweifig, macht lauter Schlenker, ungekennzeichnete Zeitsprünge, jeder Protagonist hat zwei Namen und dann noch Spitznamen, möglichst mehrere. Man muss höllisch aufpassen, neigt aber immer wieder zum Querlesen. Die Kapitel sind kurz. Dafür können wir aber durchaus dann mal 3 Kapitel lang auf einem Friedhof verweilen und es passiert da nichts. Das Buch ist eine Geduldsprobe. Theoretisch hat dieses Buch alles, was mich an Büchern begeistert, das geht nur unter in viel zu viel Drumherum.
Melden

Eine Geduldsprobe

Sursulapitschi am 07.11.2023
Bewertungsnummer: 2063394
Bewertet: eBook (ePUB)

Diesen Roman zu beurteilen, fällt mir sehr schwer. Er hat mich gleichzeitig tief beeindruckt und geärgert. Das Thema ist originell und beruht auf einer wahren Begebenheit. Es ist fast eine Künstlerbiografie und erzählt reizend ironisch vom Leben eines englischen Autors im 19.Jahrhundert. William Ainsworths Bücher waren beliebt und bekannt, nur waren die seines Kollegen Charles Dickens legendär. Seine Cousine, Muse und Haushälterin Eliza Touchet plaudert aus dem Nähkästchen, erzählt vom Leben mit einem Star, von Künstlertreffen, Starallüren, dem Ringen um Anerkennung und seinem skurrilen Privatleben. Erlaubt ist, was niemand mitbekommt in der englischen Gesellschaft. Gleichzeitig erregt die Tichborne-Affaire die Gemüter. Da behauptet ein Metzger aus Übersee ein verschollen geglaubter Erbe zu sein. Die Skandalpresse stürzt sich auf das Thema, zu dem jeder Engländer eine Meinung hat. Die Welt wird gespalten durch hitzigen Tichbornismus. Der Stil ist toll, klug, originell, sogar witzig, und macht das Lesen zum Vergnügen. Allerdings ist es auch furchtbar weitschweifig, macht lauter Schlenker, ungekennzeichnete Zeitsprünge, jeder Protagonist hat zwei Namen und dann noch Spitznamen, möglichst mehrere. Man muss höllisch aufpassen, neigt aber immer wieder zum Querlesen. Die Kapitel sind kurz. Dafür können wir aber durchaus dann mal 3 Kapitel lang auf einem Friedhof verweilen und es passiert da nichts. Das Buch ist eine Geduldsprobe. Theoretisch hat dieses Buch alles, was mich an Büchern begeistert, das geht nur unter in viel zu viel Drumherum.

Melden

Ein herausfordernder Roman

leseratte1310 am 31.01.2024

Bewertungsnummer: 2120528

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit ihrem Roman „Betrug“ führt uns Autorin Zadie Smith ins 19. Jahrhundert. Seinerzeit erregte der Tichborne-Fall großes Aufsehen. Ein Mann, wahrscheinlich ein Metzger aus Australien, behauptete der verschollene Sohn und Erbe der Lady Tichborne zu sein. Als Zeuge soll der ehemalige Sklave Andrew Bogle aussagen. Um diesen Prozess herum rankt sich die Geschichte der verwitweten Mrs. Eliza Touchet, die ihrem angeheirateten Cousin, dem ehemals erfolgreichen Schriftstellers William Ainsworth, den Haushalt führt. Als sie die Gerichtsverhandlung besucht, kommt sie mit Bogle ins Gespräch und erfährt seine höchst eigene Geschichte. Die Autorin hat es mir wahrlich nicht leicht gemacht mit ihrem Roman. Die Zeitsprünge und Perspektivwechsel wie auch die unterschiedlichen Namen der Beteiligten erfordern höchste Aufmerksamkeit beim Lesen. Manches ist nur angedeutet und man muss sich selbst einen Reim darauf machen, was dahintersteckt. Gefallen hat mir allerdings die Sprache, die wirklich toll, manchmal sogar witzig ist. Von den Personen ist mir eigentlich niemand wirklich sympathisch, ausgenommen Eliza Touchet, die eine beeindruckende Frau ist. Ihr Leben ist nicht immer einfach gewesen. Sie ist unangepasst, klug und selbstkritisch, hat einen realistischen Blick auf das Leben und die Umstände und weiß auch den eigentümlichen Ainsworth richtig einzuschätzen. Er betrachtet sich als Genie, hat einen erfolgreichen Roman verfasst und ansonsten nicht viel zustande gebracht. Eliza zweifelt sogar, ob er talentiert ist. Aber auch Bogles Geschichte ist interessant. Während Eliza versucht, der Wahrheit im Tichborne-Fall näher zu kommen, setzt sich so nach und nach ein Bild zusammen. Wie der Romantitel besagt, geht es um Betrug und Wahrheit. Aber es geht auch um das Frauenbild jener Zeit, um Rassismus, Kolonialismus und die gesellschaftlichen Umstände. Die Themen sind auch heute noch aktuell. Wirklich begeistert hat mich dieser ausschweifende Roman nicht. Man muss sich auf ihn einlassen können.
Melden

Ein herausfordernder Roman

leseratte1310 am 31.01.2024
Bewertungsnummer: 2120528
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit ihrem Roman „Betrug“ führt uns Autorin Zadie Smith ins 19. Jahrhundert. Seinerzeit erregte der Tichborne-Fall großes Aufsehen. Ein Mann, wahrscheinlich ein Metzger aus Australien, behauptete der verschollene Sohn und Erbe der Lady Tichborne zu sein. Als Zeuge soll der ehemalige Sklave Andrew Bogle aussagen. Um diesen Prozess herum rankt sich die Geschichte der verwitweten Mrs. Eliza Touchet, die ihrem angeheirateten Cousin, dem ehemals erfolgreichen Schriftstellers William Ainsworth, den Haushalt führt. Als sie die Gerichtsverhandlung besucht, kommt sie mit Bogle ins Gespräch und erfährt seine höchst eigene Geschichte. Die Autorin hat es mir wahrlich nicht leicht gemacht mit ihrem Roman. Die Zeitsprünge und Perspektivwechsel wie auch die unterschiedlichen Namen der Beteiligten erfordern höchste Aufmerksamkeit beim Lesen. Manches ist nur angedeutet und man muss sich selbst einen Reim darauf machen, was dahintersteckt. Gefallen hat mir allerdings die Sprache, die wirklich toll, manchmal sogar witzig ist. Von den Personen ist mir eigentlich niemand wirklich sympathisch, ausgenommen Eliza Touchet, die eine beeindruckende Frau ist. Ihr Leben ist nicht immer einfach gewesen. Sie ist unangepasst, klug und selbstkritisch, hat einen realistischen Blick auf das Leben und die Umstände und weiß auch den eigentümlichen Ainsworth richtig einzuschätzen. Er betrachtet sich als Genie, hat einen erfolgreichen Roman verfasst und ansonsten nicht viel zustande gebracht. Eliza zweifelt sogar, ob er talentiert ist. Aber auch Bogles Geschichte ist interessant. Während Eliza versucht, der Wahrheit im Tichborne-Fall näher zu kommen, setzt sich so nach und nach ein Bild zusammen. Wie der Romantitel besagt, geht es um Betrug und Wahrheit. Aber es geht auch um das Frauenbild jener Zeit, um Rassismus, Kolonialismus und die gesellschaftlichen Umstände. Die Themen sind auch heute noch aktuell. Wirklich begeistert hat mich dieser ausschweifende Roman nicht. Man muss sich auf ihn einlassen können.

Melden

Unsere Kundinnen und Kunden meinen

Betrug

von Zadie Smith

4.0

0 Bewertungen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • Betrug