Produktbild: Czernowitz

Czernowitz Stadt der Zeitenwenden

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.06.2023

Verlag

Berenberg Verlag GmbH

Seitenzahl

88

Maße (L/B/H)

20,3/13,8/1 cm

Gewicht

168 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-949203-71-8

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.06.2023

Verlag

Berenberg Verlag GmbH

Seitenzahl

88

Maße (L/B/H)

20,3/13,8/1 cm

Gewicht

168 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-949203-71-8

Herstelleradresse

Berenberg
Sophienstr. 28
10178 Berlin
DE
info@berenberg-verlag.de

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Einst Bukowina, heute Ukraine,morgen?

Helga Pamminger aus Wiener Neustadt am 06.07.2023

Bewertungsnummer: 1975184

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Autor war 3 x innerhalb von mehreren Jahren in Czernowitz, der ehemaligen Hauptstadt der Bukowina, heute liegt sie in der Ukraine. Der Abstand zwischen den Besuchen lässt ihn mehr oder weniger jedes Mal eine andere Stadt besuchen. Auf der Suche nach dem berühmtesten Autor der Stadt, Paul Celan, sucht und findet er verschiedene Häuser, in denen Celan mehr oder weniger sicher gewohnt hat Sehr interessant, wie sich das Leben, die Stadt und die Menschen veränderten. Wäre super, wenn noch was übrig bliebe von dieser einst so schönen Stadt. Viel gelernt über die aktuellen Autoren der Ukraine, danke

Einst Bukowina, heute Ukraine,morgen?

Helga Pamminger aus Wiener Neustadt am 06.07.2023
Bewertungsnummer: 1975184
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Autor war 3 x innerhalb von mehreren Jahren in Czernowitz, der ehemaligen Hauptstadt der Bukowina, heute liegt sie in der Ukraine. Der Abstand zwischen den Besuchen lässt ihn mehr oder weniger jedes Mal eine andere Stadt besuchen. Auf der Suche nach dem berühmtesten Autor der Stadt, Paul Celan, sucht und findet er verschiedene Häuser, in denen Celan mehr oder weniger sicher gewohnt hat Sehr interessant, wie sich das Leben, die Stadt und die Menschen veränderten. Wäre super, wenn noch was übrig bliebe von dieser einst so schönen Stadt. Viel gelernt über die aktuellen Autoren der Ukraine, danke

Sehnsuchtsort

JoBerlin aus Berlin am 18.10.2023

Bewertungsnummer: 2046523

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Der Stadtname Czernowitz übt seit Jahren eine geradezu magische Anziehungskraft auf mich aus. So viel hatte ich schon gehört, so viel gelesen – ein Ort der Literatur, der Philosophie, der Kunst. Die Schriftsteller Joseph Roth und Gregor von Rezzori, die Lyriker Paul Celan und Rose Ausländer und auch Ninon Ausländer, die spätere Ehefrau Hermann Hesses stammen von dort. Doch die wechselvolle Geschichte, die wechselhafte Zugehörigkeit zu verschiedenen Ländern (Österreich, Rumänien, Sowjetunion, Ukraine), die Zerstörung dieser Stadt, die mit ihrer überwiegend jüdischen Bevölkerung durch Pogrome und Weltkrieg besonders gelitten hat, lässt sie bei weitem nicht mehr so geistvoll strahlen wie zu ihrer Blüte unter der Habsburger Regierung. Fasziniert von diesem Ort war schon in den 1970er Jahren auch der junge Student und spätere Autor und Literaturkritiker Helmut Böttiger; in diesem Buch berichtet er über seine drei Reisen in den Jahren 1993, 2005, 2022. So interessant, so gut beschrieben sind diese drei neuen Abschnitte der Geschichte der Stadt, ich werde von Helmut Böttiger geradezu in diese Entwicklung hineingezogen. Allerdings wird mir durch die Lektüre auch schnell klar, dass ich mich doch noch mehr mit der politischen Geschichte der Region um Czernowitz befassen muss. 1993: Tristesse, Sowjetgrau, Desinteresse - städtische Infrastruktur gibt es nicht, geschweige denn ein reiches, literarisches Leben. Kaum jemand interessiert sich für Geschichte, für Literatur oder Lyrik. Alte, sowjetische Seilschaften hingegen sind noch intakt und beeinflussen weiterhin das Leben. Das zu sehen und zu erleben muss bitter und natürlich enttäuschend gewesen sein. Ist das alte Czernowitz mit freiem Geist und reichem kulturellem Leben ein für alle Mal versunken? Ist Czernowitz nur noch imaginärer Ort? Darüber sollen die weiteren, späteren Reisen informieren, nur so viel möchte ich sagen: Czernowitz scheint heute – trotz Krieg und Bedrängnis - zu neuem Leben erwacht. Es gibt mittlerweile ein Celan-Literaturzentrum und ein Lyrik-Festival „Meridian“. Herbert Böttiger berichtet über diese Entwicklung in einzigartiger, persönlicher Weise. Die Lektüre ist unbedingt empfehlenswert.

Sehnsuchtsort

JoBerlin aus Berlin am 18.10.2023
Bewertungsnummer: 2046523
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Der Stadtname Czernowitz übt seit Jahren eine geradezu magische Anziehungskraft auf mich aus. So viel hatte ich schon gehört, so viel gelesen – ein Ort der Literatur, der Philosophie, der Kunst. Die Schriftsteller Joseph Roth und Gregor von Rezzori, die Lyriker Paul Celan und Rose Ausländer und auch Ninon Ausländer, die spätere Ehefrau Hermann Hesses stammen von dort. Doch die wechselvolle Geschichte, die wechselhafte Zugehörigkeit zu verschiedenen Ländern (Österreich, Rumänien, Sowjetunion, Ukraine), die Zerstörung dieser Stadt, die mit ihrer überwiegend jüdischen Bevölkerung durch Pogrome und Weltkrieg besonders gelitten hat, lässt sie bei weitem nicht mehr so geistvoll strahlen wie zu ihrer Blüte unter der Habsburger Regierung. Fasziniert von diesem Ort war schon in den 1970er Jahren auch der junge Student und spätere Autor und Literaturkritiker Helmut Böttiger; in diesem Buch berichtet er über seine drei Reisen in den Jahren 1993, 2005, 2022. So interessant, so gut beschrieben sind diese drei neuen Abschnitte der Geschichte der Stadt, ich werde von Helmut Böttiger geradezu in diese Entwicklung hineingezogen. Allerdings wird mir durch die Lektüre auch schnell klar, dass ich mich doch noch mehr mit der politischen Geschichte der Region um Czernowitz befassen muss. 1993: Tristesse, Sowjetgrau, Desinteresse - städtische Infrastruktur gibt es nicht, geschweige denn ein reiches, literarisches Leben. Kaum jemand interessiert sich für Geschichte, für Literatur oder Lyrik. Alte, sowjetische Seilschaften hingegen sind noch intakt und beeinflussen weiterhin das Leben. Das zu sehen und zu erleben muss bitter und natürlich enttäuschend gewesen sein. Ist das alte Czernowitz mit freiem Geist und reichem kulturellem Leben ein für alle Mal versunken? Ist Czernowitz nur noch imaginärer Ort? Darüber sollen die weiteren, späteren Reisen informieren, nur so viel möchte ich sagen: Czernowitz scheint heute – trotz Krieg und Bedrängnis - zu neuem Leben erwacht. Es gibt mittlerweile ein Celan-Literaturzentrum und ein Lyrik-Festival „Meridian“. Herbert Böttiger berichtet über diese Entwicklung in einzigartiger, persönlicher Weise. Die Lektüre ist unbedingt empfehlenswert.

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von Helmut Böttiger

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