Produktbild: Engel und Heilige

Engel und Heilige

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.11.2023

Herausgeber

Beatrice Fassbender

Verlag

Berenberg Verlag GmbH

Seitenzahl

168

Maße (L/B/H)

22,8/16,3/2,1 cm

Gewicht

405 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

1

Originaltitel

Angels & Saints

Übersetzt von

Beatrice Fassbender

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-949203-68-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.11.2023

Herausgeber

Beatrice Fassbender

Verlag

Berenberg Verlag GmbH

Seitenzahl

168

Maße (L/B/H)

22,8/16,3/2,1 cm

Gewicht

405 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

1

Originaltitel

Angels & Saints

Übersetzt von

Beatrice Fassbender

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-949203-68-8

Herstelleradresse

Berenberg
Sophienstr. 28
10178 Berlin
DE
info@berenberg-verlag.de

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  • Juti

    aus HD

    4/5

    14.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Engelstheologie Mich wundert…

    Engelstheologie Mich wundert an diesem Buch am meisten, dass der bekennende Atheist Denis Scheck den Autor für seine Sendung besucht hat. Das kann doch nur heißen, dass wir mit einem Augenzwinkern wahrnehmen sollen. Aber tun das außer den 150 prozentigen Katholiken nicht eh schon alle? Respekt für die Rezension von Hubert Winkels, der vieles schon gesagt hat, doch die Zeit spricht von christlichen Engel. Und da ist das erste Manko: Engel gibt es auch im Judentum und im Islam. Wie steht der Buddhismus zu Engel. Also Herr Weinberger, schreiben Sie Band 2! Gleich zu Beginn werden verschiedene Rechnungen vorgestellt zu der Anzahl der Engel. Winkels stellt die höchste Anzahl vor. Mir gefällt aber eine der ersten besonders gut. Jede Legion hat 6.666 Engel und in jeder Ordnung gibt es 6.666 Legionen. Bei 9 Ordnungen macht das 6.666*6.666*9 und das sind 399.920.004 – Ich mag diese 4 Engel nach den viele Nullen, die wie eine gerundete Zahl aussehen. Sie erinnern mich an „Alice im Wunderland“. Dort wird der Hirte gefragt, wie viele Schafe er hätte. „1.007“ war seine Antwort. Dann kam die Nachfrage, woher er das so genau wüsste, er könne doch sagen etwa tausend Schafe. „Nein“, sagte er darauf, „die 7 stehe hier vorne, nur bei den 1.000 bin ich mir nicht so ganz sicher.“ Dann geht der Autor der Tätigkeit von Engeln nach. Obwohl Weinberger seinen Leserinnen vermittelt, dass er genau recherchiert hat, bleiben seine Erkenntnisse vage. Biblische Engel seien meist junge Männer – ich glaube nicht, dass die Bibel weibliche Engel kennt, aber das verschweigt der Autor. Wir kennen vor allem die Verkündigungsengel und die Schutzengel, die sich auf den 91. Psalm beziehen. Schutzengel versagen nicht, wenn Menschen doch ein Unglück passiert, es liegt an der Unachtsamkeit der Menschen.Aber Engel können eigentlich alles. Die Reformation konnte die Theologie der Engel nicht richtig ernst nehmen, was sie in der Frage ausdrückten, wie viele Engel auf den Kopf einer Stecknadel passen. Thomas von Aquin, der Engelexperte des Mittelalters, gibt hier keine klare Antwort, doch mir scheint plausibel, dass sie weder an Raum noch an Zeit gebunden sind. Engel werden ewig sein, sind aber nicht ewig gewesen. Im Gegensatz zur Aeternitas, der Ewigkeit Gottes, die Gott nur alleine besitzt, spricht man bei den Engeln von Aevernitas, da die Himmelswesen einen Anfang , aber wohl niemals ein Ende haben. Auch wenn Winkels anderes schreibt, so wird der gefallene Engel, der Dämon oder Teufel doch behandelt. Diese cleveren Wesen nutzen die sieben Arten der Versuchung: Importuna (ständige Belästigung), Dubia (Zweifel), Subita (plötzliche Versuchung, die so die Vernunft ausschaltet), Oculta (geheime Arglist), Violenta (der Wille wird durch die Angst vor dem Tod gebrochen), Perplexa (zwischen zwei Übeln gefangen) und Fraudulenta (der Wille wird durch den Anschein etwas Gutes getäuscht). Im zweiten Abschnitt geht es mehr um Engelsversionen, die die Heiligenanekdoten schon etwas vorwegnehmen, im dritten Abschnitt folgt die Hierarchie der Engel: Ganz oben sind Seraphim, Cherubim und Throne, dann folgen Herrschaften, Mächte und Gewalten. Auf der untersten Stufe stehen Fürstentümer,Erzengel oder einfach nur Engel. Abschnitt 4 ist historisch, Abschnitt 5 eine Aufzählung von Engeln, 6 und 7 Anhänge. Da meine Engelstheologie so lang war, kann zu den Heiligengeschichte nur sagen, dass sie meistens kurz und knapp sind und dass du dich am Ende fragst, was sie zu Heiligen macht. Und zu guter letzt kehrte doch einer mal aus dem Jenseits zurück und erklärte, dass die Regeln dort viel strenger seien. Ein sehr inhaltsreiches Buch, das wegen der dargestellten Lücken, aber nur 4 Sterne erhalten kann.

  • Bücher in meiner Hand

    4/5

    22.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zweigeteilt

    Der Autor trägt Wissen, Ansichten und Legenden über Engel im Laufe der Jahrhunderte und aus der Geschichte zusammen. Eliot Weinberger sammelt sozusagen Aussagen von Kirchengelehrten, berühmten Leuten und "Heiligen", in welchen sie ihre diversen Vorstellungen wie Engel aussehen und was sie tun, kund tun. Dazu schreibt Weinberger kurz dazu, welche Engel tatsächlich in der Bibel erwähnt werden und welche nicht. Er stellt Aussagen nebeneinander ohne zu werten. Bis hierhin fand ich das Buch gelungen, interessant und auch humorvoll. Nun folgt der zweite Teil des Buches, in dem es um Heilige und Märtyrer geht. Der Autor zählt die Wundergeschichten einiger "Heiligen" auf. Manche sind bekannter als andere, von den meisten hab ich noch nie gehört. Allesamt sehr "unglaubliche" Lebensgeschichten, oft nur mit einem einzigen Satz beschrieben. Diese Aufzählung hab ich nicht verstanden, sie hat mich auch nicht interessiert. Ich frage mich, was daran - und für wen - das irgendwie lesenswert sein sollte. Diesen zweiten Teil hätte es nicht gebraucht, da es keinerlei Mehrwert gibt, denn die vielen Namen hat man spätestens eine Seite später schon wieder vergessen. Vielleicht wäre dieser Teil lesbarer gewesen, wenn der Autor sich vielleicht nur auf die "vielen" Teresas oder Hyazinthen beschränkt hätte und statt nur Namen aufzählen, noch etwas dazu geschrieben hätte, Gemeinsamkeiten ausserhalb des Namens zum Beispiel. Fazit: 4 Punkte für den Teil mit den Engeln. Der zweite Teil ist völlig nichtssagend und unnötig, deshalb keine Punkte dafür.

  • Eskalina

    aus Hannover

    4/5

    20.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was essen Engel zum Frühstück?

    Gelobt wird das Buch als „überaus eleganter Essay“, der theologische Schriften aus vielen Jahrhunderten kondensiert. Die Definition von Essay laut Duden ist eine schriftliche Abhandlung, die eine wissenschaftliche oder literarische Frage auf präzise, knappe, aber zugleich anspruchsvolle Art behandelt. Unter diesem Gesichtspunkt sollte man das Buch lesen, denn anfangs irritiert es tatsächlich mit seiner Aneinanderreihung von Recherche-Ergebnissen zum Thema „Engel und Heilige“. Eliot Weinberger hat knapp und sachlich Fundstücke zu Engeln und Heiligen aufgeschrieben, ohne eine eigene Meinung durchscheinen zu lassen. Wie oft werden Engel in der Bibel genannt? Wie viele Engel gibt es? Typisch menschlich wurde nachgerechnet, dass es genau 301 655 722 Engel sein müssen, andere kommen auf 399 920 004. In welcher Gestalt erschienen die Engel in den biblischen Schilderungen, wie kommt es, dass sie bei Menschen als Gäste einkehrten und zusammen mit ihnen essen konnten? Haben Engel die geeigneten Verdauungsorgane? Können sie überhaupt riechen, schmecken, reden? Trotz der sachlichen Sprache sind die Begründungen für die allzu menschlichen Gedanken zu den himmlischen Heerscharen oft sehr amüsant, obwohl sie zu ihrer Entstehungszeit ernst gemeint waren. Es finden sich sehr viele kleine und interessante Details zu Engeln, bis es dann im zweiten Abschnitt zu den Heiligen geht, in dem sich eine Auflistung von Heiligen und ihren Lebensläufen befindet. Dieser Abschnitt ist eine kurze Aneinanderreihung über verschiedene Heilige aus zum Teil lange zurückliegenden Zeiten und liest sich eher wie ein kleines Nachschlagewerk. Die einzelnen, teils sehr kurzen Beschreibungen zeigen oft wunderliche und seltsame Biographien auf, die von dem Glauben und dem Aufklärungsstand ihrer jeweiligen Zeit geprägt sind. Kann man dieses kleine Büchlein empfehlen? Man muss sich auf diesen Essay einlassen, muss Interesse an beiden enthaltenen Themen haben, dann wird man mit interessanten, teils amüsanten, teils spannenden Informationen versorgt, zu denen man sich seine eigenen Gedanken machen kann…

  • Deidree C.

    aus Oberösterreich

    2/5

    06.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gefühlt lese ich Quellenangabe…

    Gefühlt lese ich Quellenangaben mit kurzen Zitaten Die Antworten kennt Eliot Weinberger, steht in der Kurzbeschreibung. Ja, er gibt sehr, sehr viele Hinweise, woraus er seine Ansichten und Antworten bezieht. Wobei in meinen Augen genau das, seine Antworten, auf der Strecke geblieben sind. Das Buch „Engel und Heilige“ besteht gefühlt aus aneinandergereihten Quellenhinweisen und kurzen Zitaten aus eben jenen Quellen. Auch wenn ein Essay ein Thema in knapper und anspruchsvoller Form abhandeln soll. Hier finde ich für mich keine befriedigenden Antworten. Natürlich ist es ein Thema bei dem sich der Autor nur auf alte Texte stützen kann. Wer hat schon selbst Engel gesehen? Wer mit Heiligen gesprochen? Dennoch konnte ich mit seinem Ansatz nichts anfangen. Auch der Teil der Heiligen ist dürftig. Es gibt sehr viele und nicht jeden kann man großartig beschreiben, wenn sich die Seitenzahl in Grenzen halten soll. Aber bei manchen ist es nicht einmal ein richtiger Absatz geworden. Ich, für meinen Teil, bin von dem Buch ganz und gar nicht überzeugt. Ich würdige die Recherchearbeit des Autors, die sicherlich die Hauptarbeit hierbei gewesen sein muss. Aber empfehlen kann ich das Buch leider nicht.

  • Deidree C.

    aus Altmünster

    2/5

    06.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gefühlt lese ich Quellenangaben mit kurzen Zitaten

    Die Antworten kennt Eliot Weinberger, steht in der Kurzbeschreibung. Ja, er gibt sehr, sehr viele Hinweise, woraus er seine Ansichten und Antworten bezieht. Wobei in meinen Augen genau das, seine Antworten, auf der Strecke geblieben sind. Das Buch „Engel und Heilige“ besteht gefühlt aus aneinandergereihten Quellenhinweisen und kurzen Zitaten aus eben jenen Quellen. Auch wenn ein Essay ein Thema in knapper und anspruchsvoller Form abhandeln soll. Hier finde ich für mich keine befriedigenden Antworten. Natürlich ist es ein Thema bei dem sich der Autor nur auf alte Texte stützen kann. Wer hat schon selbst Engel gesehen? Wer mit Heiligen gesprochen? Dennoch konnte ich mit seinem Ansatz nichts anfangen. Auch der Teil der Heiligen ist dürftig. Es gibt sehr viele und nicht jeden kann man großartig beschreiben, wenn sich die Seitenzahl in Grenzen halten soll. Aber bei manchen ist es nicht einmal ein richtiger Absatz geworden. Ich, für meinen Teil, bin von dem Buch ganz und gar nicht überzeugt. Ich würdige die Recherchearbeit des Autors, die sicherlich die Hauptarbeit hierbei gewesen sein muss. Aber empfehlen kann ich das Buch leider nicht.

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