Produktbild: Aspergers Schüler

Aspergers Schüler Roman | Historischer Roman über den Arzt, der den Autismus entdeckte

17

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

2508

Erscheinungsdatum

30.11.2023

Verlag

Piper ebooks

Seitenzahl

368 (Printausgabe)

Dateigröße

8032 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783492605281

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Format

ePUB 3

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

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2508

Erscheinungsdatum

30.11.2023

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Piper ebooks

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368 (Printausgabe)

Dateigröße

8032 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783492605281

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  • Katharina

    aus Sülzetal

    5/5

    23.03.2024

    eBook (ePUB 3)

    Roman nicht Sachbuch

    Als Mutter eines Autisten, ist es für mich noch ergreifender zu lesen und auch zu erfahren wie sie in der NS Zeit behandelt wurden. Sie galten als irre und deswegen als unwert. Dabei können sie ein leben so bereichern. Sie zeigen einen eine andere Sicht auf viele Dinge Ich bewundere Laura Baldini sich an das Thema heran gewagt zu haben. Man darf dieses Buch aber nicht mit einem Sachbuch vergleichen.

  • Bewertung

    5/5

    11.02.2024

    eBook (ePUB 3)

    Ein bewegendes Buch

    Wien, 1926: Erich ist acht Jahre alt, als er in die Uniklinik zu Dr. Hans Asperger kommt. Erich sieht die Welt nicht wie andere Kinder. Er kann hochkomplexe mathematische Probleme lösen, aber es fällt ihm schwer, seine Gefühle zu zeigen. Nach schrecklichen Jahren in einer Pflegefamilie wird er hier ganz anders behandelt. Man hört ihm zu, man versteht ihn. Die Krankenschwester Viktorine schließt Aspergers kleinen Schüler ganz besonders ins Herz. Für sie bricht eine Welt zusammen, als die bahnbrechende Arbeit ihrer Abteilung vom NS-Regime vereinnahmt wird. Während Asperger sich mit den neuen Machthabern arrangiert, ist Viktorine entsetzt, als sie erfährt, was an der Klinik am Spiegelgrund vor sich geht. Für Erich wird es lebensgefährlich (Klappentext Verlag/Autor). Das Buch "Asbergers Schüler" handelt von der jungen Psychologin Sarah, die 1986 nach Wien kommt, um über Dr. Asperger und seine Arbeit zu forschen. Zusammen mit dem Journalisten Stefan deckt sie erschütternde Verbrechen während der Nazi-Zeit in der Spiegelgrund-Klinik auf. Die Geschichte handelt von Dr. Asperger, der über Autismus forscht, und wird in zwei Zeitebenen erzählt: einmal aus der Gegenwart von Sarah und einmal aus der Vergangenheit, hauptsächlich aus der Sicht der Krankenschwester Viktorine und des autistischen Jungen Erich. Das Buch beruht auf wahren Begebenheiten, klärt aber nicht alle Fragen über Asperger. Es zeigt die Grausamkeiten der Nazi-Zeit in Österreich und die menschenunwürdige Behandlung von autistischen Kindern. Durch die Recherche von Sarah und ihren Begegnungen werden die Hintergründe beleuchtet. Der Roman bietet interessante Einblicke in die Arbeit mit autistischen Kindern und die historischen Umstände, zeigt aber auch die unklare Rolle von Dr. Asperger während der NS-Zeit. Der Schreibstil ist mitreißend und wechselt zwischen verschiedenen Perspektiven. Insgesamt ist der Roman berührend und schockierend zugleich, und bietet einen Blick hinter die Kulissen des Autismus und der Nazi-Verbrechen in Österreich.

  • Hoelzchen

    aus Bad Oldesloe

    5/5

    24.01.2024

    eBook (ePUB 3)

    Berührende Wahrheiten

    Die junge Engländerin Sarah verbringt 1986 einige Monate in Wien, um dort an ihrer Doktorarbeit über Dr. Asperger zu schreiben. Bei ihrer Recherche lernt sie den Jungjournalisten Stephan kennen. Gemeinsam graben sie immer tiefer in die Geschehnisse der 1940er Jahre und finden tatsächlich Antworten auf ihre Fragen. Der Roman „Aspergers Schüler“ von Laura Baldini ist in zwei Zeitebenen geschrieben und diese wechseln sich im Laufe des Romans ab. Die Kapitelüberschriften geben Ort, Datum und Person an. So findet man sich gut zurecht und kann der Handlung sehr gut folgen. Die Handlung und die Personen aus dem Jahr 1986 sind fiktiv, doch die beschriebenen Geschehnisse in den 30er und 40er Jahren beruhen zum Teil auf wahre Begebenheiten und auch einige Personen sind historisch belegt. Mich hat dieser Roman tief berührt. Das auch in Österreich das Naziregime herrscht ist bekannt und leider auch die Verbrechen, die an Menschen verübt worden sind. Leider haben sich auch viele Ärzte, Ärztinnen und Pflegekräfte schuldig gemacht. Fassungslos musste ich lesen, das Dr. Asperger, Forscher und Entdecker des Autismus, nicht unschuldig an diesen Taten war. Letztendlich wird sein Wirken in der NS-Zeit in diesem Roman nicht vollständig geklärt und es bleibt ein bitterer Nachgeschmack. Diese wahren Ereignisse, kombiniert die Autorin mit einer fiktiven Geschichte. Herausgekommen ist ein sehr lesenswerter Roman. Ich habe viel neues erfahren, denn bislang hatte ich nur wenig Berührungspunkte zum Thema Autismus. Die Protagonistin Sarah war mir von Beginn an sehr sympathisch, aber sie dominiert nicht in diesem Roman und das Gleichgewicht beider Handlungsstränge bleibt erhalten, war mir sehr gut gefällt. Im Nachwort wird nochmals deutlich, wie wichtig der Autorin dieses Thema ist und ich vergebe 5 Sterne für diese tolle Umsetzung ihrer Recherche.

  • Giselas Lesehimmel

    aus Landshut

    5/5

    04.01.2024

    eBook (ePUB 3)

    Gegen das Vergessen

    Meine Meinung: *Gegen das Vergessen* Ich habe Probleme zu schreiben, dass mir dieser Roman gefallen hat. Warum? Weil dies ist eins der traurigsten Bücher ist, die ich je in meinem Leben gelesen habe. 1926, Uniklinik Wien Ich darf an Erichs Gedankenwelt teilnehmen. Der 8jährige spricht nicht viel und sein Umfeld enthält zuviele Reize, die er nicht verarbeiten kann. Einzig die liebevolle Krankenschwester Viktorine findet Zugang zu ihm. Ist beeindruckt von Erichs Zahlenverständnis. Viktorine liebt den kleinen Jungen. Gibt im so viel Zuwendung wie möglich. Sie verehrt Dr. Hans Asperger, den Entdecker des Aspergers Syndrom. Der österreichische Arzt erforscht das Verhalten von Kindern, die sich nicht in die Gemeinschaft einfügen können. Auch er zeigt Geduld für die Kinder. Die meisten Kinder in der Klinik sind von ihren Eltern aufgegeben worden. So konnte den Kleinen gar nichts besseres passieren, als von Dr. Asperger und Viktorine betreut zu werden. Doch dann hält das NS-Regime Einzug .... 1986 erforscht die junge Psychologin Sarah die Geschichte um Dr. Asperger und die damaligen Geschehnisse in der Klinik. Stellenweise wird es der jungen Frau zuviel. Was sie und der Journalist Stefan ans Tageslicht bringen, könnte genauso gut einem Horrorroman entsprungen sein. Der Schreibstil ist mitreißend. Abwechselnd wird aus der Sicht von Viktorine, Erich und Sarah erzählt. Erichs Gedankenwelt ist mir besonders nahe gegangen. Der hochintelligente Junge fühlt sich im Klassenzimmer wohler, wenn er neben einer Wand sitzt. Auf den ersten Blick scheint es, als könnten er und die anderen Kinder keine Gefühle zeigen. Nur mit viel Empathie und Geduld kann man den Kindern näher kommen. Erich empfindet es als besonders schlimm, wenn er in eine Zwangsjacke gesteckt wird. Seine Gedanken in diesen Momenten haben mir einige Tränen entlockt. Nachdem das Nazi Regime das Sagen in der Klinik hat, flüchten qualifizierte jüdische Ärzte. Was dann mit den Kindern passiert, will man wirklich nicht lesen. In Österreich hat man lange die Augen vor diesen Gräueltaten verschlossen. Beim Lesen dachte ich mir oft, ob Dr. Asperger nicht selbst ein Autist war. Im späteren Verlauf äußert auch Sarah den Verdacht. Genau kann man einfach nicht sagen, wie weit der Arzt in die Gräueltaten an Kindern involviert war. Wie oft Kinder von ihm in die Heilanstalt *Spiegelgrund* überwiesen wurden, bei der Nazi-Ärzte die Kinder zu Tode quälten. Sarahs Recherchen und Begegnungen sind spannend und sehr emotional. Sie gelangt an Aufzeichnungen von Viktorine. Ich bin sehr beeindruckt von der mutigen Krankenschwester. Mehr möchte ich jetzt nicht mehr erzählen. Fazit: Wieder ein Buch *Gegen das Vergessen*! Diese wunderbare Romanbiografie mutet besonders tragisch an, da es hier um Kinder geht. Das Buch ist ausnehmend gut geschrieben. Was damals passiert ist kann keinem gefallen. Danke Laura Baldini für die Einblicke.

  • Bewertung

    aus Ditzingen

    5/5

    01.01.2024

    eBook (ePUB 3)

    Ein sehr bewegendes Buch

    Dieses Buch hat mich in der Adventszeit sehr bewegt. Sara eine junge Psychologin reist 1986 nach Wien, um dort zu Asperger zu forschen. Asperger kenne ich als den Mann der in der Autismus Forschung geforscht hat. Und der er auch dem Asperger Syndrom , eine spezielle Form des Autismus, seinen Namen gegeben hat. Der Roman spielt in zwei Zeitebenen, einmal in der NS Zeit, in Österreich, Und dann wieder im Jahre 1986 wo Sara eben Nachforschungen anstellt. Sie ist von Asperger beeindruckt gewesen. Im Laufe des Buches kommt auch ihre Geschichte ein bisschen mit ins Spiel. Asperger hat geforscht, und es gab dort eine Krankenschwester Viktorine, die im zur Seite stand. Diese Frau hat jahrelang im Krankenhaus Seite an Seite mit ihm gearbeitet. Was mich im Laufe der Geschichte wirklich gegruselt hat, war die Tatsache, wie akribisch die Nazis dann ihre Forschungen dokumentiert haben. Ich habe Namen gegoogelt und es gab diese Personen. Die Krankenschwester die einen bestimmten Patienten über diese ganze Zeit begleitet. Ein Autist, zuerst ein Kind, auch dieses kommt zu Wort, immer wieder kommt Hans zu Wort. Und es hat mich sehr bewegt. Sara , bekommt immer mehr zu lesen, Die Klinik am Spiegelgrund, die Klinik wo so viele Kinder verschwinden. Die Österreicher haben sich wie auch die Deutschen in der NS Zeit vieler Verbrechen schuldig gemacht. Ich habe bis heute aber nicht gewusst, im welchen Ausmaß. Aspergs Rolle darin kannte ich auch nicht, denn wer liest sich schon zu Asperger ein. Ein wirklich gutes Buch

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Bewertungen (17)

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  • Zum Bewerterprofil von Birgit Matthews

    Birgit Matthews

    Thalia St. Pölten

    Buchhändler*in

    5/5

    15.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tief ergreifend

    Tief bewegend und fassungslos hat mich der neue Roman von Laura Baldini alias Beate Maly zurückgelassen. Die Schriftstellerin hat eine Gabe die Leser in die Geschichte Österreichs hineinzuführen als hätte man alles selbst miterlebt. In diesem aufwühlenden, nach wahren Ereignissen stattfindenden Roman, erhalten die Leser einen tiefen Einblick in die Forschungsarbeiten von dem berühmten Kinderarzt Dr. Asperger, seiner Assistentin und eines seiner Kinderpatienten. Fesselnd bis zum Schluss.

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