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Weißen Feminismus canceln Warum unser Feminismus feministischer werden muss

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

45758

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.09.2023

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,7/13,2/3 cm

Gewicht

374 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397549-9

Beschreibung

Rezension

Sibel Schick hat ein wichtiges, aufrüttelndes Buch geschrieben, das uns alle herausfordert, feministische Solidarität neu zu denken ("Palais F*luxx")
Schick nimmt (...) die wichtigsten feministischen Debatten in Deutschland auseinander, sucht Quellen zusammen und korrigiert falsche Aussagen, kurz: Sie räumt auf. ("WOZ – Die Wochenzeitung")
Mit sehr genauem, analytischen Blick ("MDR Kultur")
Wer sich tiefer mit dem Thema intersektionaler Feminismus auseinandersetzen möchte, den könnte das aktuelle Buch der Autorin Sibel Schick interessieren. ("gofeminin")
Das empfehlenswerte Buch liefert Ideen, wie ein intersektionaler Feminismus der Zukunft gestaltet sein kann, der eine tatsächliche Veränderung und Verbesserung für alle anstrebt. ("an.schläge - Das feministische Magazin")

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45758

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.09.2023

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,7/13,2/3 cm

Gewicht

374 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397549-9

Herstelleradresse

FISCHER, S.
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

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  • ancla_books4life

    aus Schwerte

    4/5

    11.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hoch politisch, reflektiert und ein Weckruf

    **** Worum geht es? **** Was ist weißer Feminismus? Was bedeutet in dem Kontext eigentlich Canceln? Was für alternative feministische Bewegungen gibt es eigentlich? Es erinnert an die ursprünglichen Ziele und führt aus vielen Perspektiven Minderheiten in das Bild. Was bedeutet es wenn eine Minderheit eine andere Minderheit diskriminiert? Wann sprechen wir auch hier von Begrifflichkeiten wie Ausgrenzung oder gar Rassismus? Die Grenzen sind fein und die Stimmen laut, vielleicht nicht laut genug? Und welchen Stimmen kann man noch vertrauen? Die Autorin nagt mit ihrer Argumentation ganz klar am Zahn der Zeit. **** Mein Eindruck **** Reflektiert, reflektiert, reflektiert! Der Inhalt des Buches zeugt von intensiver Recherche und einem eigenen Meinungsbild, was hier immer klar getrennt und mit Fremdargumentation unterstützt wird. Jeder Satz wirkte für mich sehr durchdacht und evaluiert. Vieles deckte sich hier mit dem Meinungsbild, das ich selbst auf diesem Gebiet auf universitärer Ebene und von Kongressen erfahre. Es stellt optimal das Problem der Gleichstellungsbewegung dar. Diversität vs. Elitärität. Ein Thema was uns wirklich alle etwas angeht. Das Buch stellt viele Fakten und Bewegungen auf kurze und informative Weise dar, weiß dabei aber eben auch die Leserschaft zu fesseln. Die Argumente sind inhaltlich stringent und logisch aufeinander aufgebaut. Ein roter Pfaden ist klar zu erkennen. Es handelt sich hierbei um ein lebhaftes und bewegendes Sachbuch, das in Gänze an dem aktuellen System und den Problemen nagt und für eine Veränderung steht. Dem Bewusstsein, dass dies Arbeit ist und dem Appell, dass sich diese lohnen wird. Ich fühle mich dazu inspiriert zu sagen, dass am Ende noch immer das Sprichwort gilt: von nichts kommt nichts. Das Buch erinnert auf die beste Art, die ich mir vorstellen kann, dass Feminismus kein Schimpfwort ist, sondern harte Arbeit um für Gleichheit zu sorgen. Einziges Manko sind die sich immer wiederholenden Fakten und Argumente, zwar in einem weitergefassten Kontext, dennoch hätte ich mir da mehr Präzision aufgrund der Relevanz gewünscht.   **** Empfehlung? **** Wollt ihr Teil des Problems werden, es erkennen und angehen oder es zumindest auf erster Distanz verstehen? Dann kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Es informiert und motiviert auf konstruktive und evaluierte Weise.

  • Cha

    aus Baden-Baden

    5/5

    09.10.2023

    eBook (ePUB 3)

    So wichtig

    So ein wichtiges Buch, das alle lesen sollten, besonders aber alle, die sich als Feminist*in bezeichnen, denn hier gilt es nochmal sich selbst und die eigenen Denkweisen zu hinterfragen. Auch für mich waren noch einige Anstöße dabei und ich werde ganz sicher noch einiges ändern. Dabei schreibt die Autorin gut verständlich und nicht anklagend. Wirklich ein tolles Buch, das so viel Wichtiges und sicher für viele Neues aufzeigt. Definitive Leseempfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    03.10.2023

    eBook (ePUB 3)

    Feministisches Standardwerk

    In ihrem neuen Sachbuch beschäftigt sich Sibel Schick, wie der Buchtitel schon verrät, mit dem sogenanntem weißen Feminismus. Gemeint ist dabei ein Feminismus, der nicht nach der Abschaffung von Machtstrukturen und echter Gerechtigkeit strebt, sondern der die Privilegien von weißen, mächtigen Männern für eine privilegierte Gruppe Frauen – meist weiße, nicht behinderte, heterosexuelle cis Frauen aus der Mittelschicht – fordert. Sibel Schick zeigt in „Weißen Feminismus canceln“ eindrücklich, dass dies aber nur durch die Ausbeutung und den Ausschluss anderer, meist mehrfach marginalisierten, Menschen geschehen kann. Dies wird im sog. weißen Feminismus aber entweder bewusst ignoriert oder sogar befürwortet und aktiv genutzt. Anhand aktueller Debatten zeigt die Autorin die Ausschluss- und Machtmechanismen des weißen Feminismus und warum er echter Gerechtigkeit im Weg steht. Dabei erklärt Schick wichtige Begriffe wie z.B. TERF und geht unter anderem auf transfeindlichen Positionen z.B. im Emma Magazin, prominent vertreten durch ihre Gründerin und Chefredakteurin Alice Schwarzer, ein. Haltlose, pseudowissenschaftliche Aussagen gegen Transmenschen oder Sexarbeit werden als solche entlarvt. Sibel Schick schreibt immer klar verständlich und pointiert und zeigt anhand einiger Beispiele mit welchen Methoden der weiße Feminismus seine Narrative verbreitet und dass ein Feminismus der zum Beispiel Rassismus, Armut, Transfeindlichkeit oder die Ausbeutung anderer Menschen ignoriert oder fördert nie zu Gerechtigkeit führen kann. Dieses Buch ist vor allem eine Aufforderung und ein Plädoyer unser Verständnis von Feminismus, Demokratie und Freiheit immer wieder neu zu hinterfragen. Unbedingt lesen!

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