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Wo Milch und Honig fließen Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.01.2024

Abbildungen

mit 4 sw-Abbildungen

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,6/13,4/2,8 cm

Gewicht

402 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Land of Milk and Honey

Übersetzt von

Eva Regul

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397543-7

Beschreibung

Rezension

[...] ethisch wie soziologisch spannende[r] Roman[]. ("Westdeutscher Rundfunk, WDR 5 (Bücher)")
[...] stößt mit ihrer Dystopie wichtige Diskussionen an [...]. ("Buchkultur")
Zhang beschreibt mit eindringlichem Horror eine dekadente Minigesellschaft [...]. ("Die Presse")
[...] voller Gedankenexplosionen und literarisch ein Genuss. ("Brigitte")
[...] was Literatur als Kunst sein muss: nicht konsumierbare Delikatessen. Sondern food for thought. ("republik.ch")
Die Sinnlichkeit der literarischen Sprache versüsst nicht, sie kratzt auf. Gegen die emotionale Mittellage gerichtet, greift sie die Gleichgültigkeit an. ("republik.ch")
[...] ungemein raffiniert in der Komposition, mit viel psychologischer Raffinesse gezeichneten Figuren [...]. ("Kölner Stadt-Anzeiger")
[...] sehr sinnlich. ("Deutschlandfunk Kultur Studio 9")
[...] ein hypnotisierender Roman. ("rbb Kultur")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.01.2024

Abbildungen

mit 4 sw-Abbildungen

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,6/13,4/2,8 cm

Gewicht

402 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Land of Milk and Honey

Übersetzt von

Eva Regul

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397543-7

Herstelleradresse

FISCHER, S.
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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Schmerzhafte Dekadenz

Kwinsu aus Salzburg am 21.05.2024

Bewertungsnummer: 2205411

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die namenlose Erzählerin befindet sich in einer Zeit, in der ein furchtbarer Smog die Erde überströmt und den Großteil von Flora und Fauna ausgelöscht hat. Die Menschheit überlebt, doch muss sie sich fast ausschließlich von Mungobohnenprotein ernähren. Einzige Ausnahme ist ein Berg in Italien: hier haben sich Superreiche angesiedelt, die neben frischer Luft auch viele Tierarten zur Verfügung haben, welche dort durch ein Labor wieder zum Leben erweckt worden sind. Die Reichen in ihrer Dekadenz essen was ihnen unter die Finger kommt, seien es die letzten noch lebenden Schimpansen oder längst ausgestorbene Mammutüberreste. Die Erzählerin arbeitet dort als Köchin und letztlich auch Schauspielerin, muss sie doch die Frau jenes Mannes mimen, der allen Reichen Investitionen in eine Insel der Seligen abluchsen will. Und sie fängt eine ungestüme Affäre mit dessen Tochter Aida an. Sie arbeitet nur einen Sommer dort, doch dieser sollte den Rest ihres Lebens verändern... "Wo Milch und Honig fließen" ist eine Dystopie, die dystopischer kaum sein könnte. Doch irgendwie ist sie anders. Die Menschen scheinen kaum Interesse daran zu haben, den Zustand der Erde wieder zu verbessern. Nein, die Reichen wollen unter sich bleiben und alle anderen scheinen sich mit der Situation abgefunden zu haben. Doch die Welt als Gesamtes hat in dieser Geschichte ohnehin nicht viel Bedeutung, viel mehr beschreibt die Erzählerin ihren Alltag am Berg - das Zubereiten von den verschiedensten Tieren, das Verschwenden von Nahrungsmittel, die dekadentesten Abendmahle, das grausamste Gesicht der Menschen, denen es nur um ihr eigenes Wohl geht. Am Berg gibt es ein ganz eigenes System und die Erzählerin passt sich - zwar nicht bereitwillig aber doch - an dieses an, fügt sich, lässt alles geschehen. Zentral ist ihre Beziehung zu Aida, die zerstörerisch, aber leidenschaftlich ist. Schmerzhaft ist die mutmaßliche Empathielosigkeit und Gleichgültigkeit, sowohl von der Erzählerin, als auch von allen anderen beschriebenen Charakteren. Ich konnte das Buch nicht auf einmal lesen, sondern brauchte Monate dafür - so mitgenommen war ich oft von der Dekadenz und der Wurschtigkeit. Aber loslassen konnte ich das Buch trotzdem nicht. Es ist in einer genialen Sprache verfasst und die Charaktere und Atmosphäre sind so speziell, dass sie sich nachhaltig ins Gedächtnis brennen. Die Geschichte plätschert dahin, ist langatmig und der Alltag scheint sich in einem fort zu wiederholen. Doch der letzte Teil ist dann rasant, mit vielen Wendungen und einem grandiosen Finish. Plötzlich versteht man alles und weiß, dass es doch um so viel mehr ging, als nur um den einen Sommer am Berg. Mein Fazit: "Wo Milch und Honig fließen" ist wahrlich kein einfacher Roman. Es ist eine Dystopie, welche die dunkelsten Seiten der Menschheit aufzeigt. Die Autorin brilliert mit einer ganz speziellen, etwas trägen Sprache und versteht es schräge Charaktere einprägend zu beschreiben. Das Lesen tut oft weh, aber das grandiose Finale belohnt einen fürs Durchhalten. Ein wirklich spezieller Lesegenuss!

Schmerzhafte Dekadenz

Kwinsu aus Salzburg am 21.05.2024
Bewertungsnummer: 2205411
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die namenlose Erzählerin befindet sich in einer Zeit, in der ein furchtbarer Smog die Erde überströmt und den Großteil von Flora und Fauna ausgelöscht hat. Die Menschheit überlebt, doch muss sie sich fast ausschließlich von Mungobohnenprotein ernähren. Einzige Ausnahme ist ein Berg in Italien: hier haben sich Superreiche angesiedelt, die neben frischer Luft auch viele Tierarten zur Verfügung haben, welche dort durch ein Labor wieder zum Leben erweckt worden sind. Die Reichen in ihrer Dekadenz essen was ihnen unter die Finger kommt, seien es die letzten noch lebenden Schimpansen oder längst ausgestorbene Mammutüberreste. Die Erzählerin arbeitet dort als Köchin und letztlich auch Schauspielerin, muss sie doch die Frau jenes Mannes mimen, der allen Reichen Investitionen in eine Insel der Seligen abluchsen will. Und sie fängt eine ungestüme Affäre mit dessen Tochter Aida an. Sie arbeitet nur einen Sommer dort, doch dieser sollte den Rest ihres Lebens verändern... "Wo Milch und Honig fließen" ist eine Dystopie, die dystopischer kaum sein könnte. Doch irgendwie ist sie anders. Die Menschen scheinen kaum Interesse daran zu haben, den Zustand der Erde wieder zu verbessern. Nein, die Reichen wollen unter sich bleiben und alle anderen scheinen sich mit der Situation abgefunden zu haben. Doch die Welt als Gesamtes hat in dieser Geschichte ohnehin nicht viel Bedeutung, viel mehr beschreibt die Erzählerin ihren Alltag am Berg - das Zubereiten von den verschiedensten Tieren, das Verschwenden von Nahrungsmittel, die dekadentesten Abendmahle, das grausamste Gesicht der Menschen, denen es nur um ihr eigenes Wohl geht. Am Berg gibt es ein ganz eigenes System und die Erzählerin passt sich - zwar nicht bereitwillig aber doch - an dieses an, fügt sich, lässt alles geschehen. Zentral ist ihre Beziehung zu Aida, die zerstörerisch, aber leidenschaftlich ist. Schmerzhaft ist die mutmaßliche Empathielosigkeit und Gleichgültigkeit, sowohl von der Erzählerin, als auch von allen anderen beschriebenen Charakteren. Ich konnte das Buch nicht auf einmal lesen, sondern brauchte Monate dafür - so mitgenommen war ich oft von der Dekadenz und der Wurschtigkeit. Aber loslassen konnte ich das Buch trotzdem nicht. Es ist in einer genialen Sprache verfasst und die Charaktere und Atmosphäre sind so speziell, dass sie sich nachhaltig ins Gedächtnis brennen. Die Geschichte plätschert dahin, ist langatmig und der Alltag scheint sich in einem fort zu wiederholen. Doch der letzte Teil ist dann rasant, mit vielen Wendungen und einem grandiosen Finish. Plötzlich versteht man alles und weiß, dass es doch um so viel mehr ging, als nur um den einen Sommer am Berg. Mein Fazit: "Wo Milch und Honig fließen" ist wahrlich kein einfacher Roman. Es ist eine Dystopie, welche die dunkelsten Seiten der Menschheit aufzeigt. Die Autorin brilliert mit einer ganz speziellen, etwas trägen Sprache und versteht es schräge Charaktere einprägend zu beschreiben. Das Lesen tut oft weh, aber das grandiose Finale belohnt einen fürs Durchhalten. Ein wirklich spezieller Lesegenuss!

Eine facettenreiche und…

Arietta am 25.01.2024

Bewertungsnummer: 2837325

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine facettenreiche und starke Geschichte Meine Meinung zur Autorin Es ist mein erster Roman von C. Pam Zhang , ein etwas außergewöhnlicher und mutiger Roman , der einem herausfordert beim Lesen. Die Autorin beschreibt sehr bildlich, eine dunkle und bedrückende Weltuntergangsstimmung , nichts ist mehr wie es vorher war, es gibt keine Tiere mehr, kein Fleisch, Früchte oder frisches Gemüse. Die Welt versinkt im Smog. Es gibt nur noch Mungoprotein-Soja- Algenmehl, womit sich die Weltbevölkerung ernähren kann. Ein Buch das einem erschaudern lässt und nachdenklich macht beim lesen. Vielleicht möchte die Autorin uns die Augen öffnen, und zu einem Umdenken bewegen, wie wir so Achtlos mit unserer Welt umgehen. Eine junge Köchin die von Amerika nach England geflohen ist, träumt von köstlichen Erdbeeren, frischer Butter, Fisch, Fleisch saftigen und Süßen Früchten. Alles das gibt es nicht mehr, nur noch dieses graues Mehl das Mungoprotein, das von der Regierung ausgegeben wird. Eines Tages bekommt sie einen Job von einem reichen Mann angeboten, auf einem einsamen Berggipfel in Italien für ihn , seine Tochter und seine Gäste zu kochen. Die Bedingungen die er stellt sind nicht einfach , sogar hart in meinen Augen. Ich glaube ich hätte es auch getan , um nach Italien auf den Bergipfel zu fliehen, auch wenn völlig abgeschirmt von der außen Welt. Ein gelobtes Land in dem Milch und Honig fließen, wie in der Bibel beschrieben das Land „ Kanaan „ eine noch fruchtbare Welt. Sie begegnet dort oben einem brutalen Luxus, Abgeschiedenheit , sinnliche Genüsse, es ist alles in Hülle und Fülle vorhanden. Es tun sich tiefe Abgründe auf beim Lesen. Die Geschichte ist köstlichen Genüssen und Gerichten gefüllt. Ein wirklich außergewöhnliches Buch, über das Versagen und die Zerbrechlichkeit unserer Welt. Ob sie es schafft aus diesem Labyrinth das sie gefangen hält hinaus zu schaffen. Lasst euch überraschen, was für ein unvorhersehbares Ende. Ich hoffe das wir es niemals erleben müssen.

Eine facettenreiche und…

Arietta am 25.01.2024
Bewertungsnummer: 2837325
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine facettenreiche und starke Geschichte Meine Meinung zur Autorin Es ist mein erster Roman von C. Pam Zhang , ein etwas außergewöhnlicher und mutiger Roman , der einem herausfordert beim Lesen. Die Autorin beschreibt sehr bildlich, eine dunkle und bedrückende Weltuntergangsstimmung , nichts ist mehr wie es vorher war, es gibt keine Tiere mehr, kein Fleisch, Früchte oder frisches Gemüse. Die Welt versinkt im Smog. Es gibt nur noch Mungoprotein-Soja- Algenmehl, womit sich die Weltbevölkerung ernähren kann. Ein Buch das einem erschaudern lässt und nachdenklich macht beim lesen. Vielleicht möchte die Autorin uns die Augen öffnen, und zu einem Umdenken bewegen, wie wir so Achtlos mit unserer Welt umgehen. Eine junge Köchin die von Amerika nach England geflohen ist, träumt von köstlichen Erdbeeren, frischer Butter, Fisch, Fleisch saftigen und Süßen Früchten. Alles das gibt es nicht mehr, nur noch dieses graues Mehl das Mungoprotein, das von der Regierung ausgegeben wird. Eines Tages bekommt sie einen Job von einem reichen Mann angeboten, auf einem einsamen Berggipfel in Italien für ihn , seine Tochter und seine Gäste zu kochen. Die Bedingungen die er stellt sind nicht einfach , sogar hart in meinen Augen. Ich glaube ich hätte es auch getan , um nach Italien auf den Bergipfel zu fliehen, auch wenn völlig abgeschirmt von der außen Welt. Ein gelobtes Land in dem Milch und Honig fließen, wie in der Bibel beschrieben das Land „ Kanaan „ eine noch fruchtbare Welt. Sie begegnet dort oben einem brutalen Luxus, Abgeschiedenheit , sinnliche Genüsse, es ist alles in Hülle und Fülle vorhanden. Es tun sich tiefe Abgründe auf beim Lesen. Die Geschichte ist köstlichen Genüssen und Gerichten gefüllt. Ein wirklich außergewöhnliches Buch, über das Versagen und die Zerbrechlichkeit unserer Welt. Ob sie es schafft aus diesem Labyrinth das sie gefangen hält hinaus zu schaffen. Lasst euch überraschen, was für ein unvorhersehbares Ende. Ich hoffe das wir es niemals erleben müssen.

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