Produktbild: Der eiserne Marquis

Der eiserne Marquis Roman

1

38,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.09.2023

Verlag

Liebeskind

Seitenzahl

928

Maße (L/B/H)

14,5/21,1/6,4 cm

Gewicht

968 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95438-165-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.09.2023

Verlag

Liebeskind

Seitenzahl

928

Maße (L/B/H)

14,5/21,1/6,4 cm

Gewicht

968 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95438-165-4

Herstelleradresse

Liebeskind Verlagsbhdlg.
Tal 15
80331 München
DE

Email: j.c.kill@liebeskind.de

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Was für ein Meisterwerk

Bewertung aus Villach am 04.01.2024

Bewertungsnummer: 2101508

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wohl eines der besten Bücher die ich 2023 gelesen habe. Erzählt wird uns Ratten – so die Bezeichnung des Erzählers für uns Leser*innen - die Lebensgeschichte des Jakob Kainer aus einer Irrenanstalt. Wir befinden uns mitten im 18. Jahrhundert. Jakob Kainer kommt vom Land in die Großstadt Wien und beginnt dort als Uhrmacherlehrling. Nach der Begehung eines Mordes (auch das berichtet uns der Erzähler gleich zu Beginn) muss er aus Wien flüchten und begibt sich als Soldat in den Dienst des Preußenkönigs. Aufgrund einer schweren Kriegsverletzung verbringt er längere Zeit in einem Lazarett und wird dort vom Marquis D. ausgewählt, in seine Dienste zu treten. Jakob Kainer besitzt großes handwerkliches Geschick. Der Marquis D. leidet an einer Krankheit, die ihm immer wieder dazu veranlasst, sich den Arm stückchenweise zu amputieren und als Ersatz dient ihm ein eiserner Arm, der ihm direkt in die Wunde eingenäht wird. Um dies zu optimieren und eventuell auch andere Körperteile oder Organe zu ersetzen, werden Versuche an Menschen und Tieren im Keller der Villa des Marquis D. durchgeführt, die überaus gruselig sind. Dies vermittelt der Geschichte eine besonders düstere Stimmung, da vieles sehr detailreich dargestellt wird – man kann sich das sehr real vorstellen. Der Roman ist ein dicker Wälzer von über 900 Seiten, doch jede einzelne habe ich mit großem Genuss gelesen. Gerade die außergewöhnliche Sprache macht diesen Roman so faszinierend – ganz so, als ob dieser im 18. Jahrhundert geschrieben wurde; dies ist vielleicht am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, dann jedoch gut und quasi authentisch zu lesen. Ein Meisterwerk, wie von einem der großen, alten Franzosen geschrieben.

Was für ein Meisterwerk

Bewertung aus Villach am 04.01.2024
Bewertungsnummer: 2101508
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wohl eines der besten Bücher die ich 2023 gelesen habe. Erzählt wird uns Ratten – so die Bezeichnung des Erzählers für uns Leser*innen - die Lebensgeschichte des Jakob Kainer aus einer Irrenanstalt. Wir befinden uns mitten im 18. Jahrhundert. Jakob Kainer kommt vom Land in die Großstadt Wien und beginnt dort als Uhrmacherlehrling. Nach der Begehung eines Mordes (auch das berichtet uns der Erzähler gleich zu Beginn) muss er aus Wien flüchten und begibt sich als Soldat in den Dienst des Preußenkönigs. Aufgrund einer schweren Kriegsverletzung verbringt er längere Zeit in einem Lazarett und wird dort vom Marquis D. ausgewählt, in seine Dienste zu treten. Jakob Kainer besitzt großes handwerkliches Geschick. Der Marquis D. leidet an einer Krankheit, die ihm immer wieder dazu veranlasst, sich den Arm stückchenweise zu amputieren und als Ersatz dient ihm ein eiserner Arm, der ihm direkt in die Wunde eingenäht wird. Um dies zu optimieren und eventuell auch andere Körperteile oder Organe zu ersetzen, werden Versuche an Menschen und Tieren im Keller der Villa des Marquis D. durchgeführt, die überaus gruselig sind. Dies vermittelt der Geschichte eine besonders düstere Stimmung, da vieles sehr detailreich dargestellt wird – man kann sich das sehr real vorstellen. Der Roman ist ein dicker Wälzer von über 900 Seiten, doch jede einzelne habe ich mit großem Genuss gelesen. Gerade die außergewöhnliche Sprache macht diesen Roman so faszinierend – ganz so, als ob dieser im 18. Jahrhundert geschrieben wurde; dies ist vielleicht am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, dann jedoch gut und quasi authentisch zu lesen. Ein Meisterwerk, wie von einem der großen, alten Franzosen geschrieben.

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Der eiserne Marquis

von Thomas Willmann

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