Produktbild: Die Unbestechliche

Die Unbestechliche Roman | Ein Roman voller Zeitgeschichte, der auf den journalistischen Erinnerungen von Maria von Welser, der Macherin von "ML Mona Lisa", basiert

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17,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

30.11.2023

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

3199 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843730617

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ePUB 3

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  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Erscheinungsdatum

30.11.2023

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

3199 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843730617

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  • Bewertung

    aus Heek

    5/5

    28.12.2023

    eBook (ePUB 3)

    interessant

    Das Buch "Die Unbestechliche" basiert auf Erinnerungen der Journalistin Maria von Welser und spielt in den 70er Jahren. Die Geschichte handelt von einer jungen Mutter, die ihre Karriere als Journalistin verfolgt, was zu dieser Zeit, in der Männer die Arbeitswelt beherrschten nicht leicht war. Trotzt Vorurteilen geht Alice ihren Weg und lässt sich nicht unterkriegen. Durch ihre Zielstrebigkeit und weil sie so entschlossen ist, gelingt es ihr, in dieser frauenfeindlichen Atmosphäre ihr Leben zu meistern. Der Autorin ist es sehr gut gelungen, dem Leser die Atmospfäre der 70 er Jahre zu vermitteln. Auch erfährt man so einiges an deutscher Zeitgeschichte, wie die Anfänge der Frauenbewegung oder auch die Studentenunruhen. Das Buch ist in einem sehr angenehm zu lesenden Schreibstil geschrieben und es macht Spaß sich in die Zeit der 70 er Jahre zu denken.

  • Magnolia

    5/5

    12.12.2023

    eBook (ePUB 3)

    Interessantes Zeitzeugnis

    Basierend auf den journalistischen Erinnerungen von Maria von Welser führt uns Waltraud Horbas zurück in die 70er Jahre des letzten Jahrhunderts. „Die Unbestechliche“ ist in drei Teile gegliedert, jedem Teil sind die politischen und gesellschaftlichen Ereignisse in Kurzfassung vorangestellt. Viel ist passiert in diesen Jahren, von den Studentenunruhen, der Ölkrise und auch dem Terror, der den Olympischen Spielen in München ihre Leichtigkeit nahm, wird berichtet, um nur einiges herauszupicken. Diese bewegten Jahre bilden den Hintergrund der Geschichte um eine junge, zielstrebige Frau, deren Gespür für Menschen eine wichtige Grundlage ist, um journalistisch erfolgreich zu sein. Meine anfänglichen Befürchtungen, dass es sich hier um eine trockene, nüchterne Aneinanderreihung der damaligen Ereignisse handelt, erwiesen sich als unbegründet. Die 21jährige Alice schnuppert als Volontärin bei einem Lokalblatt Zeitungsluft. Als Mutter einer kleinen Tochter ist es für sie nicht einfach, Beruf, der ihr bald Berufung ist, und Kind unter einen Hut zu bringen. Ein Ehemann ist schon vorhanden, der aber treibt sich als Fotograf lieber in der großen weiten Welt herum. Noch in den 70ern beherrschen die Männer die Arbeitswelt, einer Frau wird nicht allzu viel zugetraut. Aber Alice ist zielstrebig, ihr Weg ist mitunter sehr steinig und doch lässt sie sich nicht unterkriegen. Sie entlockt ihren Gesprächspartnern Interessantes, nachdem sie sich die nichtssagenden Plattitüden geduldig angehört hat, um danach zum Wesentlichen zu kommen. Wenn etwa die Ehefrau eines aufstrebenden Politikers zunächst ihre einstudierten Floskeln wiedergibt und im Laufe des von Alice geschickt gelenkten Interviews meint „…eine Unsichtbare. So nenne ich diese Frauen, die langsam von ihrer Ehe absorbiert werden, bis sie mit den Schatten verschmelzen…“ so ist das eine Aussage, die betroffen macht und nur allzu treffend das damalige Frauenbild einfängt. „Die Unbestechliche“ ist ein spannender Einblick in die journalistische Arbeit aus der Sicht einer jungen Frau, die in der Männerwelt bestehen will und sich durch nichts und niemanden unterkriegen lässt. Und dabei ihr Leben mit Kind meistert. Maria von Welser hatte ich beim Lesen schon vor Augen, sie ist seit „Mona Lisa“ der Inbegriff einer informierten, kritisch hinterfragenden, selbstbewussten und selbständigen Frau. In Zusammenarbeit mit Waltraud Horbas ist ihr ein lesenswertes Buch gelungen, das man nicht so schnell vergisst.

  • Magnolia

    aus Bayern

    5/5

    12.12.2023

    eBook (ePUB 3)

    Interessantes Zeitzeugnis…

    Interessantes Zeitzeugnis Basierend auf den journalistischen Erinnerungen von Maria von Welser führt uns Waltraud Horbas zurück in die 70er Jahre des letzten Jahrhunderts. „Die Unbestechliche“ ist in drei Teile gegliedert, jedem Teil sind die politischen und gesellschaftlichen Ereignisse in Kurzfassung vorangestellt. Viel ist passiert in diesen Jahren, von den Studentenunruhen, der Ölkrise und auch dem Terror, der den Olympischen Spielen in München ihre Leichtigkeit nahm, wird berichtet, um nur einiges herauszupicken. Diese bewegten Jahre bilden den Hintergrund der Geschichte um eine junge, zielstrebige Frau, deren Gespür für Menschen eine wichtige Grundlage ist, um journalistisch erfolgreich zu sein. Meine anfänglichen Befürchtungen, dass es sich hier um eine trockene, nüchterne Aneinanderreihung der damaligen Ereignisse handelt, erwiesen sich als unbegründet. Die 21jährige Alice schnuppert als Volontärin bei einem Lokalblatt Zeitungsluft. Als Mutter einer kleinen Tochter ist es für sie nicht einfach, Beruf, der ihr bald Berufung ist, und Kind unter einen Hut zu bringen. Ein Ehemann ist schon vorhanden, der aber treibt sich als Fotograf lieber in der großen weiten Welt herum. Noch in den 70ern beherrschen die Männer die Arbeitswelt, einer Frau wird nicht allzu viel zugetraut. Aber Alice ist zielstrebig, ihr Weg ist mitunter sehr steinig und doch lässt sie sich nicht unterkriegen. Sie entlockt ihren Gesprächspartnern Interessantes, nachdem sie sich die nichtssagenden Plattitüden geduldig angehört hat, um danach zum Wesentlichen zu kommen. Wenn etwa die Ehefrau eines aufstrebenden Politikers zunächst ihre einstudierten Floskeln wiedergibt und im Laufe des von Alice geschickt gelenkten Interviews meint „…eine Unsichtbare. So nenne ich diese Frauen, die langsam von ihrer Ehe absorbiert werden, bis sie mit den Schatten verschmelzen…“ so ist das eine Aussage, die betroffen macht und nur allzu treffend das damalige Frauenbild einfängt. „Die Unbestechliche“ ist ein spannender Einblick in die journalistische Arbeit aus der Sicht einer jungen Frau, die in der Männerwelt bestehen will und sich durch nichts und niemanden unterkriegen lässt. Und dabei ihr Leben mit Kind meistert. Maria von Welser hatte ich beim Lesen schon vor Augen, sie ist seit „Mona Lisa“ der Inbegriff einer informierten, kritisch hinterfragenden, selbstbewussten und selbständigen Frau. In Zusammenarbeit mit Waltraud Horbas ist ihr ein lesenswertes Buch gelungen, das man nicht so schnell vergisst.

  • Petra

    aus Grasbrunn

    4/5

    06.01.2024

    eBook (ePUB 3)

    Zeitzeugnis einer emanzipierten Reporterin in den 1970er Jahren

    Die Unbestechliche ist ein wunderbares Zeitzeugnis der Siebziger Jahre und ein Spiegelbild des beginnenden Feminismus. Erzählt wird von der (meist) alleinerziehenden Alice, die ihren Kindheitstraum wahr werden lässt und Reporterin wird – erst bei einem Miesbacher Lokalblatt und später in München bei Zeitung und Rundfunk. Dieser Weg wird ihr nicht leicht gemacht, da sie oft die erste Frau in dieser Sparte ist. Interessant fand ich auch die Darstellung der strengen Hierarchien und der Machtbesessenheit einiger Chefs. Gleichzeitig lässt das Buch aber auch die damaligen Ereignisse Revue passieren wie zum Beispiel das Attentat bei den Olympischen Spielen in München. Erstaunlich ist auch wie viele Parallelen man zu unserer heutigen Zeit findet, sei es die damalige „Pandemie“ Hongkong-Grippe, die Angst der Leute vor fehlendem Öl im Winter in der Energie-Krise oder die Skepsis der Gesellschaft gegenüber Aktivisten, in dem Fall bei der Studentenrevolte. Abgesehen von der Zeitgeschichte, die in diesem Buch anschaulich beschrieben wird, fehlt mir jedoch etwas die Verbindung zur Hauptprotagonistin. So bleibt einem Alice durchweg fremd und unnahbar. Es ist auch wenig von einer Entwicklung der jungen Frau im Laufe ihres Berufslebens zu spüren.

  • J. Kaiser

    4/5

    08.12.2023

    eBook (ePUB 3)

    Guter Einblick in die Medienlandschaft der 70 Jahre

    Geschichten in Zeitungen haben Alice schon früh interessiert. Die Artikel sind für sie ein Weitblick in die Welt. Mit 21-Jahren heuert sie bei einem Lokalblatt als Volontärin an. Nun wird die Reise in der Medienlandschaft der 70 Jahre wunderbar geschildert. Eine Gesellschaftliche Veränderung herbeizuführen ist für eine junge Frau mit Kind nicht leicht. Vor allem werden ihr Steine in den Weg gelegt von einem ihrer Machtverliebten Chefs. Alice begreift schnell, dass zu ihrem Beruf einiges mehr gehört. Mich hat bei diesem Buch fasziniert, wie Verknüpfung von historischer und persönlicher Geschichte toll miteinander verarbeitet wurden. Als Leser erhält man einen Einblick in die Gesellschaft, die sich zu Verändern beginnt. Diese Geschichte hat mich sehr interessiert. Dieses Buch empfehle ich Lesern, welche gerne historisches und gesellschaftliche Veränderungen lesen möchten.

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