Produktbild: Die bekannte Welt

Die bekannte Welt Roman | Einer der besten Romane des 21. Jahrhunderts (BBC)

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21,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

26.10.2023

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

2829 KB

Übersetzt von

Hans-Christian Oeser

Sprache

Deutsch

EAN

9783843730457

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • Sprachkennzeichnung vorhanden
  • Inhalt auch ohne Farbwahrnehmung verständlich dargestellt
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • Landmark-Navigation vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

26.10.2023

Verlag

Ullstein Ebooks

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

2829 KB

Übersetzt von

Hans-Christian Oeser

Sprache

Deutsch

EAN

9783843730457

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Vielschichtiger, komplex erzählter Roman

SimoneF am 07.12.2023

Bewertungsnummer: 2083680

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit "Die bekannte Welt" legt der Ullstein-Verlag das preisgekrönte Werk von Edward P. Jones (Pulitzerpreis 2004) neu auf. Es beleuchtet die Lebensgeschichte eines Sklaven, der freigekauft wurde und seinerseits Sklavenhalter wurde. Dass dies überhaupt möglich war, war mir zuvor  nicht bekannt, doch der Autor E.P. Jones, selbst Afroamerikaner, hat diesen rein fiktiven Roman auf der Basis umfangreicher historischer Recherchen verfasst und sich für diese ungewöhnliche Perspektive entschieden, die bereits darauf hindeutet, dass es sich der Autor nicht einfach macht und differenziert die Abgründe menschlicher Seelen unabhängig von der Hautfarbe ausleuchtet. Der komplexe Schreibstil mit mehreren Zeitebenen und Handlungssträngen und einer Vielzahl an Personen erschwert immer wieder die Lektüre, und ich habe das Buch entgegen meiner Gewohnheit nicht an einem Stück gelesen. Wenn man sich jedoch erst einmal an die teils sperrige Erzählweise gewöhnt hat, erwartet einen ein inhaltlich hochinteressanter, kraftvoller und aufwühlender Roman mit ambivalenten, plastischen und lebendigen Charakteren. Um den Überblick nicht zu verlieren, ist das Personenverzeichnis am Ende sehr hilfreich, auch wenn das Blättern insbesondere beim ebook doch recht mühsam ist. Hier lohnt es sich die entsprechenden Seiten auszudrucken und griffbereit zu haben.  Insgesamt ein sehr lesenswerter und vielschichtiger Roman über eine dunkle Epoche voller Willkür, Diskriminierung, Ausbeutung und Rassismus, bei dem es sich unbedingt lohnt, dranzubleiben.

Vielschichtiger, komplex erzählter Roman

SimoneF am 07.12.2023
Bewertungsnummer: 2083680
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit "Die bekannte Welt" legt der Ullstein-Verlag das preisgekrönte Werk von Edward P. Jones (Pulitzerpreis 2004) neu auf. Es beleuchtet die Lebensgeschichte eines Sklaven, der freigekauft wurde und seinerseits Sklavenhalter wurde. Dass dies überhaupt möglich war, war mir zuvor  nicht bekannt, doch der Autor E.P. Jones, selbst Afroamerikaner, hat diesen rein fiktiven Roman auf der Basis umfangreicher historischer Recherchen verfasst und sich für diese ungewöhnliche Perspektive entschieden, die bereits darauf hindeutet, dass es sich der Autor nicht einfach macht und differenziert die Abgründe menschlicher Seelen unabhängig von der Hautfarbe ausleuchtet. Der komplexe Schreibstil mit mehreren Zeitebenen und Handlungssträngen und einer Vielzahl an Personen erschwert immer wieder die Lektüre, und ich habe das Buch entgegen meiner Gewohnheit nicht an einem Stück gelesen. Wenn man sich jedoch erst einmal an die teils sperrige Erzählweise gewöhnt hat, erwartet einen ein inhaltlich hochinteressanter, kraftvoller und aufwühlender Roman mit ambivalenten, plastischen und lebendigen Charakteren. Um den Überblick nicht zu verlieren, ist das Personenverzeichnis am Ende sehr hilfreich, auch wenn das Blättern insbesondere beim ebook doch recht mühsam ist. Hier lohnt es sich die entsprechenden Seiten auszudrucken und griffbereit zu haben.  Insgesamt ein sehr lesenswerter und vielschichtiger Roman über eine dunkle Epoche voller Willkür, Diskriminierung, Ausbeutung und Rassismus, bei dem es sich unbedingt lohnt, dranzubleiben.

Ein ehemaliger Sklave, der selbst zum Sklavenhalter wird

Bewertung am 30.11.2025

Bewertungsnummer: 2666804

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Henry Townsend war früher Sklave, als er später selbst zum Sklavenhalter wurde. Als er dann am Ende seines Lebens stirbt, gerät das zarte Gefüge seiner Farm ins Wanken: Seine Ehefrau verfällt in tiefe Trauer, während die Sklaven fliehen und ihr Glück woanders suchen. Der Klappentext verspricht ein Buch, dass aufzeigt, wie »die Institution der Sklaverei ihre eigene Welt errichtet [...].«Das hat mich super neugierig auf die Geschichte gemacht, da mich gesellschaftliche Themen (aus der Vergangenheit) wahnsinnig interessieren und ich deshalb wissen wollte, wie es dazu gekommen ist, dass Henry als ehemaliger Sklave selbst eine eigene Farm mit Sklaven besitzt. Denn wie kann es sein, dass jemand, der selbst unfrei ist und dann frei wird, irgendwann später beschließt, andere zu versklaven und für sich schuften zu lassen?! Der Schreibstil von Edward P. Jones ist sehr komplex – so locker flockig lässt sich der Roman also nicht lesen, da man sehr gut aufpassen muss, was gerade passiert. Die im Buch verwendete Sprache ist zudem auch eher »alt« und es werden oft Wörter verwendet, die wir heute in unserer Zeit nicht mehr so sagen. (Beispielsweise wird das N-Wort oft benutzt.) Das fand ich macht die Handlung realistisch und authentisch, auch wenn es politisch komplett inkorrekt ist. Nur leider hatte ich so meine erheblichen Schwierigkeiten mit den vielen Zeitsprüngen und der Vielzahl an Personen klar zu kommen, weshalb ich mir oft verloren vorkam beim Lesen. (Hinten ist zwar ein Personenverzeichnis, das ist allerdings für ein E-Book eher unpraktisch.) Daher habe ich das Buch auch ehrlicherweise bei ca. 50% abgebrochen, obwohl mir die Grundprämisse des Romans gefallen hat. Also: »Die bekannte Welt« ist keineswegs ein schlechtes Buch. Es war nur nicht mein Buch. Und sicherlich findet es seine Leser:innen, die mehr Durchhaltevermögen als ich haben.

Ein ehemaliger Sklave, der selbst zum Sklavenhalter wird

Bewertung am 30.11.2025
Bewertungsnummer: 2666804
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Henry Townsend war früher Sklave, als er später selbst zum Sklavenhalter wurde. Als er dann am Ende seines Lebens stirbt, gerät das zarte Gefüge seiner Farm ins Wanken: Seine Ehefrau verfällt in tiefe Trauer, während die Sklaven fliehen und ihr Glück woanders suchen. Der Klappentext verspricht ein Buch, dass aufzeigt, wie »die Institution der Sklaverei ihre eigene Welt errichtet [...].«Das hat mich super neugierig auf die Geschichte gemacht, da mich gesellschaftliche Themen (aus der Vergangenheit) wahnsinnig interessieren und ich deshalb wissen wollte, wie es dazu gekommen ist, dass Henry als ehemaliger Sklave selbst eine eigene Farm mit Sklaven besitzt. Denn wie kann es sein, dass jemand, der selbst unfrei ist und dann frei wird, irgendwann später beschließt, andere zu versklaven und für sich schuften zu lassen?! Der Schreibstil von Edward P. Jones ist sehr komplex – so locker flockig lässt sich der Roman also nicht lesen, da man sehr gut aufpassen muss, was gerade passiert. Die im Buch verwendete Sprache ist zudem auch eher »alt« und es werden oft Wörter verwendet, die wir heute in unserer Zeit nicht mehr so sagen. (Beispielsweise wird das N-Wort oft benutzt.) Das fand ich macht die Handlung realistisch und authentisch, auch wenn es politisch komplett inkorrekt ist. Nur leider hatte ich so meine erheblichen Schwierigkeiten mit den vielen Zeitsprüngen und der Vielzahl an Personen klar zu kommen, weshalb ich mir oft verloren vorkam beim Lesen. (Hinten ist zwar ein Personenverzeichnis, das ist allerdings für ein E-Book eher unpraktisch.) Daher habe ich das Buch auch ehrlicherweise bei ca. 50% abgebrochen, obwohl mir die Grundprämisse des Romans gefallen hat. Also: »Die bekannte Welt« ist keineswegs ein schlechtes Buch. Es war nur nicht mein Buch. Und sicherlich findet es seine Leser:innen, die mehr Durchhaltevermögen als ich haben.

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Die bekannte Welt

von Edward P. Jones

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