Produktbild: Nach oben sinken

Nach oben sinken Roman | Der Top-10-Bestseller aus der Schweiz | Poetisch, witzig und tiefgründig: Über die Macht des Erzählens und der Suche nach der eigenen Identität

9

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

22.08.2023

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

220 (Printausgabe)

Dateigröße

3067 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783312012886

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

22.08.2023

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

220 (Printausgabe)

Dateigröße

3067 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783312012886

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    Book Circle Community

    5/5

    27.04.2025

    eBook (ePUB)

    Im Garten des Lebens ist Humor der beste Dünger

    Wilfried Meichtry nimmt uns in seinem Werk Nach oben sinken mit in die Geschichte seiner Kindheit und Jugend im Wallis. Das Buch ist nicht nur eine erzählerische Reise, sondern auch eine Reflexion über die grundlegenden menschlichen Fragen und Kämpfe. Ein zentraler Fokus des Romans liegt auf dem Begriff der Freiheit, sowohl im äußeren als auch im inneren Sinne. Meichtry führt den Leser durch Szenarien, in denen die Charaktere mit den Grenzen ihrer Freiheit konfrontiert werden – seien es gesellschaftliche Zwänge oder persönliche Dilemmata. Er zeigt eindringlich, dass Freiheit oft weniger ein Zustand, sondern vielmehr eine Sehnsucht oder ein beständiges Streben ist. Dies macht das Werk für LeserInnen, die sich mit dem Konzept von Selbstbestimmung auseinandersetzen, besonders ansprechend. Das Schweigen nimmt ebenfalls einen bedeutsamen Platz in der Geschichte ein. Meichtry untersucht Schweigen als eine vielschichtige Handlung – mal als Schutzmechanismus, mal als Ausdruck innerer Stärke oder als Quelle von Missverständnissen und Isolation. Seine feinfühlige Darstellung des Schweigens lädt dazu ein, über dessen Rolle in zwischenmenschlichen Beziehungen nachzudenken. Besonders beeindruckend sind Szenen, in denen Schweigen mehr sagt als Worte und die Dynamiken zwischen den Charakteren prägt. Die Sprache des Romans ist poetisch und durchdrungen von Symbolik. Meichtry verwendet Metaphern und subtile Bilder, die die Themen des Buches verstärken. Der Schreibstil ist klar und dennoch emotional, was den Leser tief in die Gedankenwelt der Figuren eintauchen lässt. Nach oben sinken ist ein Werk, das nachhallt und viele Fragen offen lässt – gerade das macht es so faszinierend. Es fordert uns heraus, über unsere eigene Freiheit und unser Schweigen nachzudenken und lädt dazu ein, die Feinheiten des Lebens und der menschlichen Beziehungen zu erforschen.

  • Esther N.

    Book Circle Community

    5/5

    09.09.2024

    eBook (ePUB)

    Einblicke ins Wallis der 70er und 80er Jahre

    Die männliche Hauptfigur des Buches “Nach oben sinken” bleibt während der ganzen Geschichte namenlos. Er erzählt aus seinem Leben im Wallis - von der Kindheit bis ins Erwachsenenleben. Seine Familie ist sehr schweigsam und seine Fragen bleiben unbeantwortet. Seine Suche nach der Wahrheit und seinem Platz im Leben führt ihn immer wieder in Konflikt mit der Dorfgesellschaft, die in den Jahren 1970-1980 katholisch und eng ist. Dieser Roman ist eine Mischung aus autobiografischen Elementen und Fiktion. Die Sprache ist poetische und bildhaft. Die Beschreibungen sind detailliert und atmosphärisch.   Ich mochte die Handlung sowie die emotionale Tiefe dieser Geschichte und konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Es war mein erstes Buch, das ich vom Autor gelesen haben. Ich bin sehr beeindruckt von seinem Schreibstil und werde bestimmt noch weitere seiner Bücher lesen.

  • speedy208

    Book Circle Community

    5/5

    09.09.2024

    eBook (ePUB)

    Lenz oder das Schweigen im Walde

    Der Ich-Autor versucht von klein auf der Enge und dem Schweigen der Heimat zu entfliehen, interessiert sich für Fragen, auf die die Umwelt keine Antwort weiss oder wissen will. Er wächst inmitten dieser abgeschlossenen Welt in einem liebevollen Elternhaus auf. Die humorvolle Oma meistert ihr Schicksal mit Herz und Humor, der sowohl Familie wie das triste, verschlafene Dorf erheitert und tröstet. Die teils verschrobenen und groben Nachbarn sind einfach gestrickt, jeder weiss alles über jeden. Und über allem thront die Religion, der wöchentliche Kirchgang ist ein Muss. Beten, Arbeiten, Leben ist die Devise, nichts hinterfragen, alles als gottgegeben ansehen. Unzucht oder Sex ist tabu, auch im ausgehenden 20.Jahrhundert. Davon und darüber redet man nicht, und wenn, dann wird es nicht geglaubt, als Lüge hingestellt. Aber sie kennen das Leben, wissen, dass man seinem Schicksal nicht entfliehen kann und wenn, dann schweigen oder dieses im Alkohol ertränken. Der Erzähler ist von klein auf belesen, schreibt Tagebücher, liebt Karl May, aber fügt sich der Religion, bemüht sich um gute Noten in diesem Fach und verdient sich ein Taschengeld auf Friedhöfen. Bei einem dieser Anlässe stösst er auf das “schwarze Schaf” der Familie: Jean, den Bruder der Oma. Er will mehr darüber erfahren, bricht ins Archiv ein  und wird vom Gymi gechasst. Nicht schweisstreibende Arbeit verrichten nur “Dummköpfe” bekommt er vom Vater zu hören, als er sich als temporärer Schafhirt anheuern lässt. Dort wird er sprichwörtlich zum Mann, auf sich allein gestellt, lernt eine temporäre Kuhhirtin kennen und lieben. Danach will er ausbrechen, sucht eine Wohnung oder ein Zimmer, findet diese:s in einer Villa bei einer alten, vornehmen Madame. Für diese macht er Botengänge und putzt die Villa, ihre Annäherungsversuche schlägt er aus (Standesdünkel), bis er sie in seinem Zimmer beim Schnüffeln in seinem Tagebuch erwischt. Von da an ändert sich alles, das Rätsel “Jean” ist nahe daran gelöst zu werden; zwischen beiden entwickelt sich eine Art Freund- und Seelenverwandtschaft. Ein Roman, der mir Wallis näher gebracht hat, der sich wie ein Film liest. Kernige Charaktere, kleine Menschen in der grossen Natur, hilflos, ergeben und doch zäh. Bietet viel Denkansätze. Spannend, klar und humorvoll.

  • Claudia92

    5/5

    18.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    wow

    Es ist schlimm, wenn man als phantasievolles Kind, welches so viele Fragen hat, in einer Familie aufwächst, die alles verschweigt. Sie sagen, man kann die Vergangenheit nicht ändern, es ist geschehen, deswegen muss man nicht darüber reden. Genau so geht es dem Protagonist in diesem Büchlein. Er wächst in den 1970/80er Jahren im Wallis auf und wundert sich über das Schweigen der Erwachsenen. Dieses Buch hat mir ausgesprochen gut gefallen, ich konnte es nicht aus der Hand legen. Der Schreibstil ist einfach und klar. Es ist ein Text zum Augen öffnen und nachdenken. Wunderbarer Text.

  • Bewertung

    5/5

    17.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geniales Buch

    Brilliant geschrieben. Ein Entwicklungsroman im besten Sinn. Habe mich beim Lesen immer wieder gefunden. Meine Kindheit und Pubertät fand zur gleichen Zeit wie die des Protagonisten statt (Jhg. 1964). Zucht und Strenge in Schule und Elternhaus, Prügelnde Priester, Sexualität als Sünde und Tabu, der Beichtstuhl als Folter. Danke für dieses offene, tolle Buch Herr Meichtry!

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