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Die Letzten werden die Ersten sein Roman | Unterhaltsame Satire auf den Fitnesswahn

2

15,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.11.2023

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

18,3/12/3,3 cm

Gewicht

306 g

Farbe

Elfenbein

Originaltitel

The Motion of the Body through Space

Übersetzt von

Bettina Abarbanell + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-32029-0

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.11.2023

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

18,3/12/3,3 cm

Gewicht

306 g

Farbe

Elfenbein

Originaltitel

The Motion of the Body through Space

Übersetzt von

  • Bettina Abarbanell
  • Nikolaus Hansen

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-32029-0

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

Email: info@piper.de

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Joggst du schon, oder läufst du noch?

mimitatis_buecherkiste aus Krefeld am 14.11.2022

Bewertungsnummer: 1825787

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Remington Alabaster ist 64 Jahre alt, in Pension, dies allerdings eher unfreiwillig, als er seiner Frau mitteilt, einen Marathon laufen zu wollen. Er, der Zeit seines Lebens nie Sport gemacht, nie einen Meter gelaufen ist. Serenata wiederum musste das Joggen wegen Arthrose in beiden Kniegelenken aufgeben und hadert sehr mit ihrem Schicksal. Dies ist eigentlich kein Grund, Remington mit so viel Spott und Häme zu begegnen, aber sie kann eben nicht aus ihrer Haut. Als Remingtons Vorhaben droht, exzessiv zu werden, kann Serenata nur ohnmächtig zuschauen, wie ihr Mann dem Abgrund entgegenschlittert. „Bei einem jüngeren Mann hätte das rote Stirnband vielleicht verwegen gewirkt, bei Remington mit seinen vierundsechzig Jahren sah es nach einer Verkleidung aus, die jeder Kinogänger auf den ersten Blick entschlüsselt hätte: Dieser Typ ist ein Vollidiot.“ (Seite 27) Remington nimmt sein Ziel verbissen in Angriff und zieht sein Vorhaben knallhart durch. Serenata wiederum schwankt zwischen Neid und Missgunst sowie dem Gefühl, ihre Ehe scheitern zu sehen, wenn sie dem kein Ende bereiten kann. Anfangs konnte ich ihre Bedenken nicht nachvollziehen, schwankte zwischen Unverständnis und Wut. Nach und nach solidarisierte ich mich aber mit ihr, konnte ihre Gründe verstehen und auch ihren Unmut. Diese wirklich nicht ganz einfache Person schlich sich in mein Herz, was wahrscheinlich am meisten mich erstaunt hat. Seit Jahren begeistert mich Lionel Shriver mit ihren Büchern. Der Humor ist oft grandios, die Geschichten haben aber meistens einen ernsten Hintergrund. Hier fehlt zwar ein wenig die Leichtigkeit der letzten Bücher, was mir allerdings sehr gefallen hat, denn der Grat, in die Lächerlichkeit abzurutschen, ist bei diesem Thema ganz schmal und das hat die Thematik sicherlich nicht verdient. Für mich persönlich war dies eines der besten Bücher der Autorin und ich bin jetzt schon gespannt, welches Gebiet sie sich beim nächsten mal vornimmt. Volle Punktzahl und eine Leseempfehlung gibt es diesmal von mir.

Joggst du schon, oder läufst du noch?

mimitatis_buecherkiste aus Krefeld am 14.11.2022
Bewertungsnummer: 1825787
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Remington Alabaster ist 64 Jahre alt, in Pension, dies allerdings eher unfreiwillig, als er seiner Frau mitteilt, einen Marathon laufen zu wollen. Er, der Zeit seines Lebens nie Sport gemacht, nie einen Meter gelaufen ist. Serenata wiederum musste das Joggen wegen Arthrose in beiden Kniegelenken aufgeben und hadert sehr mit ihrem Schicksal. Dies ist eigentlich kein Grund, Remington mit so viel Spott und Häme zu begegnen, aber sie kann eben nicht aus ihrer Haut. Als Remingtons Vorhaben droht, exzessiv zu werden, kann Serenata nur ohnmächtig zuschauen, wie ihr Mann dem Abgrund entgegenschlittert. „Bei einem jüngeren Mann hätte das rote Stirnband vielleicht verwegen gewirkt, bei Remington mit seinen vierundsechzig Jahren sah es nach einer Verkleidung aus, die jeder Kinogänger auf den ersten Blick entschlüsselt hätte: Dieser Typ ist ein Vollidiot.“ (Seite 27) Remington nimmt sein Ziel verbissen in Angriff und zieht sein Vorhaben knallhart durch. Serenata wiederum schwankt zwischen Neid und Missgunst sowie dem Gefühl, ihre Ehe scheitern zu sehen, wenn sie dem kein Ende bereiten kann. Anfangs konnte ich ihre Bedenken nicht nachvollziehen, schwankte zwischen Unverständnis und Wut. Nach und nach solidarisierte ich mich aber mit ihr, konnte ihre Gründe verstehen und auch ihren Unmut. Diese wirklich nicht ganz einfache Person schlich sich in mein Herz, was wahrscheinlich am meisten mich erstaunt hat. Seit Jahren begeistert mich Lionel Shriver mit ihren Büchern. Der Humor ist oft grandios, die Geschichten haben aber meistens einen ernsten Hintergrund. Hier fehlt zwar ein wenig die Leichtigkeit der letzten Bücher, was mir allerdings sehr gefallen hat, denn der Grat, in die Lächerlichkeit abzurutschen, ist bei diesem Thema ganz schmal und das hat die Thematik sicherlich nicht verdient. Für mich persönlich war dies eines der besten Bücher der Autorin und ich bin jetzt schon gespannt, welches Gebiet sie sich beim nächsten mal vornimmt. Volle Punktzahl und eine Leseempfehlung gibt es diesmal von mir.

Sport als Ersatzreligion

Bewertung am 18.07.2022

Bewertungsnummer: 1749949

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die amerikanische Autorin Shriver nimmt uns Leser:innen mit in die Welt des Fitnesskultes. Ein Ehepaar in den besten Jahren muss mit einigen Veränderungen umgehen. War sie früher die Sportliche, beginnt nun ihr Mann als Frührentner mit dem Lauftraining. Er will einen Marathon laufen. Akribisch bereitet er sich auf sein Ziel vor und lässt alles andere zur Nebensache werden. Mit viel Witz wird die amerikanische Gesellschaft und ihr Optimierungswahn beschrieben. Selbst wer nicht viel mit der Materie zu tun hat, verfolgt mit Spass die Irrungen und Wirrungen der Familienmitglieder. Ein guter und aktueller Roman über die Suche nach dem Sinn der eigenen Handlungen.

Sport als Ersatzreligion

Bewertung am 18.07.2022
Bewertungsnummer: 1749949
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die amerikanische Autorin Shriver nimmt uns Leser:innen mit in die Welt des Fitnesskultes. Ein Ehepaar in den besten Jahren muss mit einigen Veränderungen umgehen. War sie früher die Sportliche, beginnt nun ihr Mann als Frührentner mit dem Lauftraining. Er will einen Marathon laufen. Akribisch bereitet er sich auf sein Ziel vor und lässt alles andere zur Nebensache werden. Mit viel Witz wird die amerikanische Gesellschaft und ihr Optimierungswahn beschrieben. Selbst wer nicht viel mit der Materie zu tun hat, verfolgt mit Spass die Irrungen und Wirrungen der Familienmitglieder. Ein guter und aktueller Roman über die Suche nach dem Sinn der eigenen Handlungen.

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Die Letzten werden die Ersten sein

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