Aus der Schlacht … in die Legenden Narvila, Aiby, Decanra, Cinn und Mef wurden als Königstöchter geboren – heute sind sie eine Truppe knallharter Söldnerinnen. Mit Schwertlanze und Streitaxt stellen sie sich allen Bestien und Bastarden, wobei sie besonders oft Maiden in Nöten retten. Doch nun erhalten die Prinzessinnen den Auftrag, Prytos zu beschützen, den großen Helden des Götterkrieges, dessen Unsterblichkeit allerdings so gut wie aufgebraucht ist. Als Leibwächterinnen der ungebrochen selbstherrlichen und draufgängerischen Legende müssen es Narvila und die anderen mit Dämonen, Zauberern, Drachen, Seeungeheuern und Untoten aufnehmen. Und natürlich mit Prytos selbst … »Düster, packend und feministisch – wie eine Kreuzung aus einem Quentin Tarantino-Film und den Märchen in ihrer ursprünglichen, blutigen Form.« – Christian Handel (Autor von »Schattengold«)
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
Cawi
5/5
05.07.2024
Buch (Taschenbuch)
Und weiter geht’s …
Auch im zweiten Band wird man in tollen Welten entführt.
Neben Prytos, der Held des Götterkrieges, geht es in neue Schlachten und neue Feinde zu bezwingen. Jede Prinzessin bleibt bei ihren unverwechselbaren Charakter was das Ganze so schön humorvoll, derb und spannend macht.
Freue mich auf Band 3 !
Bewertung
5/5
29.03.2024
Buch (Taschenbuch)
„Die Prinzessinnen“ sind Kult!
Mit dem ersten Band seiner „Prinzessinnen“ hat uns Christian Endres einen mehr als beeindruckenden Klopper an Grimdark-Fantasy mit Ecken und Kanten geliefert, der an vorderster Front durch einen ganz eigenen Erzählstil, ein unglaubliches Tempo, ausgefeilte Charaktere und nicht zuletzt tiefgründige Passagen und Facetten vollauf überzeugen konnte.
Genau diese geniale Mixtur gelingt ihm mit dem zweiten Band um seine wilde Truppe erneut, wenn nicht sogar noch besser, noch gezielter und auf den Punkt. „Die Prinzessinnen“ und ihr Chronist haben einen unwiderstehlichen Rhythmus gefunden und machen „Helden und andere Dämonen“ zu einem Leckerbissen der modernen und progressiven Fantasy, den man auf keinen Fall verpassen sollte!
Bewertung
aus Eisenach
5/5
21.01.2024
Buch (Taschenbuch)
Hilfe, ein Held
5 Prinzessinnen, aus den unterschiedlichsten Gründen aus ihren adligen Familien verstoßen. Doch ihr Schicksal hat sie zusammengeführt, und so wurden sie zu Freundinnen. Als „Die Prinzessinnen“ bilden sie eine Söldnertruppe, die entführte Jungfrauen rettet oder Dörfer von Drachen und Ogern befreit. Als sie allerdings den Auftrag annehmen, den legendären Helden Prytos, dem langsam seine göttlichen Kräfte ausgehen, zu beschützen, wird ihr Leben erst richtig kompliziert.
Fantasy-Abenteuer, in denen die (natürlich männlichen) Helden Prinzessinnen und andere Jungfrauen retten, finden sich reichlich. Schließlich gibt es dieses Thema ja schon in alten Märchen in diversen Formen. In Christian Endress Fantasy-Reihe ist das natürlich ganz anders! Hier sind es gleich 5 Prinzessinnen, die für (mehr oder weniger) gute Bezahlung zur Stelle sind, wenn Ungeheuer bekämpft oder in Not Geratene gerettet werden müssen. Wenn nötig helfen sie sogar Männern. Und Jungfrauen sind diese Prinzessinnen definitiv nicht. Der Autor spielt hier ganz bewusst (und massiv) mit allen gängigen Clichés. Und wer unter einer Schimpfwort-Allergie leidet, sollte um dieses Buch einen ganz großen Bogen machen. Man kann dieses Buch – und bestimmt auch Band 1 der Reihe, den ich allerdings nicht kenne – durchaus als Parodie des Genres verstehen. Oder auch ganz einfach als Fantasy-Abenteuer-Klamotte. Egal, wie man das sieht, eines hat man nach der Lektüre unter Garantie: ein gut trainiertes Zwerchfell. Und da es einige Andeutungen auf eventuelle zukünftige Entwicklungen gibt, darf man wahrscheinlich auch auf Nachschub hoffen.
Der Autor wechselt zwischen der aus Narvilas Sicht erzählten Haupthandlung und zahlreichen Rückblicken in die Geschichte der beteiligten Prinzessinnen.
Fazit:
Dieses sehr humorvolle Fantasy-Abenteuer trifft mit seinem derben Humor nicht jedermanns Geschmack. Wenn passt aber alles!
Addicted2Books
aus Waiblingen
5/5
15.01.2024
Buch (Taschenbuch)
Jahreshighlight
Dieser zweite Band ist der absolute Wahnsinn und ich feiere diesen Band so sehr. Denn ich liebe es und vor allem liebe ich den Schreibstil von Christian Endres. Vor allem liebe ich, dass er definitiv kein Blatt vor den Mund nimmt und seine Protagonistinnen ungehemmt fluchen lässt. Es ist definitiv ein Grund, warum ich dieses Buch so sehr liebe.
Die Geschichte hat mich von Anfang an gepackt und auch nicht mehr losgelassen.
Ja, manche würden sich über die teilweise vulgär anmutenden Dialoge aufregen - ich feiere den Autor dafür. Meine Vermutung ist, dass wenn die Protagonisten Männer wären, wäre die Empörung wohl nicht so groß. Aber genau diese unglaubliche Direktheit der Charaktere ist es was einfach dieses Buch zu einem Meisterwerk macht.
Ich liebe jeden Dialog, denn die sind unglaublich genial dadurch, dass sie vollkommen ungefiltert aus den Charakteren herauszuplatzen zu scheinen.
Ich habe auch zwei Lieblingsstellen, ach was sage ich denn eigentlich ist das ganze Buch eine Lieblingsstelle.
Gefühlt haben die Prinzessinnen nonstop gegen Drachen und andere Monster kämpfen müssen und hatten keinerlei Atempausen. Aber die hatte ich beim Lesen auch nicht und flog einfach nur so durch die Seiten. Einerseits ist das ja wirklich ein unglaublich gutes Zeichen, aber auf der anderen Seite war das Buch dadurch sehr schnell ausgelesen und es dürstet mich nach mehr Abenteuer meiner persönlichen Heldinnen.
Gefühlt kämpfen die Prinzessinnen gegen drölfzigtausend Drachen und andere Monster. Aber ich hätte nie gedacht, dass Christian Endres mich zum Weinen bringt. Aber er hat es getan und ich bin ihm dafür dankbar. Auch wenn es wie ein Schlag in die Magengrube war, steigert es nur meine Begeisterung für das Buch. Denn die Tatsache, dass der Autor eine solche Reaktion bei mir auslöst, macht ihn zu einem Genie.
Fazit
Die Prinzessinnen Helden und andere Dämonen ist einfach gigantisch. Ich konnte und wollte mich auch nicht davon losreißen.
Ich möchte mich bei Christian Endres für diese Geschichte bedanken. Der Autor hat einen feministischen Roman geschrieben, aber ohne dass dieser zu sehr mit dem erhobenen Zeigefinger daherkommt.
Ja, der Schreibstil ist wie eine Abrissbirne und mitten auf die Zwölf. Es ist eine Präsenz, die von Anfang an das Buch prägt. Was ist der Autor genial - ist etwas was ich nicht genug betonen kann.
Es wird einfach nie langweilig und ich liebe es, mit was für einer Selbstverständlichkeit queere Charaktere in diesem Buch präsent sind. Genau wegen diesem Gesamtpaket muss ich quasi diese Geschichte so abfeiern.
Am liebsten möchte ich weiterlesen und hoffe auf einen dritten Band.
Die Prinzessinnen Helden und andere Dämonen ist ein unangefochtenes Jahreshighlight.
PMelittaM
aus Köln
5/5
14.01.2024
Buch (Taschenbuch)
Spannender zweiter Band, hat mir sogar noch besser als Band 1 gefallen
Die Prinzessinnen gehen wieder einmal ihrer Berufung nach, sie wurden zum Schutz der Prinzessin Tiarlak angeheuert, die auf dem Weg zu ihrem zukünftigen Ehemann ist. Tatsächlich gibt es einen Überfall auf die Gruppe, der schon fast abgewehrt wurde, als sich ein Mann einmischt, den letzten Angreifer tötet und sich als derjenige aufspielt, der die Gruppe gerettet hat. Es handelt sich um den Prytos, den unsterblichen Helden der Götterkriege. Anscheinend steht es mit der Unsterblichkeit aber nicht mehr allzu gut, und so werden die Prinzessinnen von Prytos' Begleiter angeheuert, den Helden auf dem Weg in seine Heimatstadt, wo er sich zur Ruhe setzen soll, zu beschützen. Schnell ist man genervt von Prytos, wird ihn aber doch nicht so schnell los, wie erhofft, denn es steht Unheil bevor, das man nur gemeinsam bekämpfen kann.
Die Prinzessinnen sind eine Söldnerinnengruppe aus, wie der Name schon sagt, (ehemaligen) Prinzessinnen, aus verschiedenen Gründen konnten oder wollten sie das Leben einer Prinzessin nicht weiterführen. Der erste Band der Prinzessinnen-Reihe hat mir gut gefallen, für mich war die Geschichte damit aber abgeschlossen, ich war überrascht, dass bereits ein weiterer Band angekündigt worden war. Nun, nachdem ich diesen gelesen habe, bin ich froh über die Fortsetzung, denn sie hat mir gut gefallen, sogar noch etwas besser als der erste Band. Und nun hoffe ich natürlich, dass die Reihe noch länger weitergeführt wird.
Auch hier gibt es wieder zwei Erzählebenen. In mit „Einst“ überschriebenen Kapitel erfahren wir weiteres aus dem vorherigen Leben der Prinzessinnen, teilweise bevor sie zueinander gefunden hatten. Die Rückblenden passen jeweils gut zum aktuellen Geschehen und sind auch für sich gut zu lesen. Die Kapitel, die mit „Narvila“ überschrieben werden, erzählen das aktuelle Geschehen. Narvila ist als letzte zur Gruppe gestoßen, die Geschichte darüber kann man im Vorgängerband erfahren. Wem übrigens das eine oder andere bekannt vorkommt, Christian Enders hat ein paar mehr oder weniger gut versteckte Anspielungen eingebaut, wie z. B. einen etwas anderen Froschkönig.
Prytos ging auch mir schnell auf die Nerven, seine Prahlereien und sein Verhalten sind schon fast die Parodie eines Helden. Sein Begleiter Kaer dagegen ist sympathisch. Seine Familie dient Prytos bereits in dritter Generation, er ist nicht nur Begleiter sondern verwaltet auch die Finanzen, macht Werbung und räumt auf.
Wie aus dem Vorgängerband gewohnt, ist die Geschichte spannend, actionreich und bildhaft erzählt. Blut und andere Flüssigkeiten spritzen nur so durch die Gegend, die Sprache der Prinzessinnen ist sehr derb, Schimpfwörter und nicht jugendfreien Humor, hier vor allem auf Prytos Kosten, können sie gut. Gleich der erste Satz des Roman gibt bereits den Weg perfekt vor.
Band 2 der Prinzessinnen-Reihe hat mir noch etwas besser gefallen als Band 1, das kommt nicht oft vor. Wieder geht es actionreich, blutig und derbe zu. Dieses Mal ist ein Held zu beschützen, eine neue Erfahrung für die Gruppe, und nicht nur wegen verschiedener Angreifer nicht einfach. Ich freue mich auf weitere Bände und vergebe gerne eine Leseempfehlung für die bisherige Reihe.
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