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Ingeborg Bachmann, meine Schwester

Erinnerungen und Bilder | Der Bruder der weltberühmten Dichterin erinnert sich | Die Frau hinter dem Briefwechsel

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Ingeborg Bachmann, meine Schwester

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.08.2023

Verlag

Piper

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

20,6/12,9/2,1 cm

Beschreibung

Rezension

»Heinz Bachmanns Erinnerungen sind ein großes Dokument der Zuneigung, ein Kommentar zu einem Leben, das ihm gleichermaßen phantastisch wie tragisch erscheint.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Was der Verlust der ältesten Schwester für die Familie Bachmann bedeutete, dass wird durch Heinz Bachmanns Erinnerungsband auf bewegende Weise nachvollziehbar.« ("ORF 2 „ZIB“")

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.08.2023

Verlag

Piper

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

20,6/12,9/2,1 cm

Gewicht

268 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-07250-2

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Erinnerungen eines Bruders

Lust_auf_literatur am 04.10.2023

Bewertungsnummer: 2036483

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Am 17. Oktober 2023 jährt sich der Tod Ingeborg Bachmanns zum 50. Mal. Zu diesem Anlass veröffentlicht ihr Bruder Heinz zusammen mit dem Piper Verlag diesen kleinen Band mit sehr persönlichen Erinnerungen und Bildern. Daraus geht hervor, wie eng und liebevoll die Verbindung der drei Bachmann Geschwister Ingeborg, Isolde und Heinz war. Bachmanns Bruder beschreibt, ausgehend von seinen frühesten Kindheitserinnerungen, wie sich sein Verhältnis zur 13 Jahre älteren Schwester von distanzierter Bewunderung mit zunehmenden Alter in eine Beziehung auf Augenhöhe verwandelte. Es ist gleichzeitig eine Zeitreise in das Österreich in den Ausläufern der Nazizeit und in die 50er, 60er und 70er Jahre. Heinz Bachmann erzählt von seinen persönlichen Eindrücken, die er von den Männerbekanntschaften seiner Schwester hatte, formuliert seine Meinung höflich aber doch erkennbar. Heinz Bachmann schriebt liebevoll über seine schon damals berühmte Schwester ohne sie zu idealisieren. Es liegt an der respektvollen Natur dieser Geschwisterbeziehung, dass Heinz Bachmann einige dunklere und autodestruktive Fazetten Ingeborg Bachmanns, wie sie beispielsweise die Biografie von Ina Hartwig beschreibt, nur sehr dezent andeutet. Generell ist Heinz Bachmann ein direkter und schnörkelloser Erzähler, dessen sachlicher Bericht auf mich wohltuend nüchtern wirkt aber dennoch fesselt. Gleich im ersten Kapitel geht er nochmals auf den tragischen und vermutlich vermeidbaren Tod Bachmanns ein, der die Schriftstellerin so unerwartet und viel zu früh aus dem Leben riss. Nur Tage zuvor hatte ein Verkehrsunfall dem Ehemann von Ingeborgs Schwester Isolde das Leben genommen und die Familie schwerst erschüttert. Aus den Zeilen Heinz Bachmanns kann ich heute noch die furchtbare und bodenlose Erschütterung spüren, die diese beiden Todesfälle ausgelöst hat. Ein Trauma, das bis heute nachhallt. An die emotionale Wucht und die Intensität des Briefwechsels zwischen Bachmann und Frisch, das zum den bewegendsten Büchern dieses Jahres für mich gehörte, kommt das kleine Büchlein von Heinz Bachmann nicht heran und das muss es natürlich auch gar nicht. Es viel mehr genau das, was der Titel sagt: die Erinnerungen eines Bruders an vergangene, gute wie schlechte und auch traumatische Zeiten. Die Erinnerungen an eine Schwester, Schriftstellerin und an einen Menschen, sowohl wunderbar und einzigartig, wie auch am Leben und der Liebe verzweifelt. An Ingeborg Bachmann, die ihre Welt, ihre Zeit und auch mich mit ihrem Leben und ihren Werken beeinflusst und geprägt hat und es bis heute tut. „Unser Leben ohne Ingeborg wird bis heute von ihr und ihrem Schreiben stark beeinflusst. Ihr Schreiben verbindet uns auf immer.“
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Erinnerungen eines Bruders

Lust_auf_literatur am 04.10.2023
Bewertungsnummer: 2036483
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Am 17. Oktober 2023 jährt sich der Tod Ingeborg Bachmanns zum 50. Mal. Zu diesem Anlass veröffentlicht ihr Bruder Heinz zusammen mit dem Piper Verlag diesen kleinen Band mit sehr persönlichen Erinnerungen und Bildern. Daraus geht hervor, wie eng und liebevoll die Verbindung der drei Bachmann Geschwister Ingeborg, Isolde und Heinz war. Bachmanns Bruder beschreibt, ausgehend von seinen frühesten Kindheitserinnerungen, wie sich sein Verhältnis zur 13 Jahre älteren Schwester von distanzierter Bewunderung mit zunehmenden Alter in eine Beziehung auf Augenhöhe verwandelte. Es ist gleichzeitig eine Zeitreise in das Österreich in den Ausläufern der Nazizeit und in die 50er, 60er und 70er Jahre. Heinz Bachmann erzählt von seinen persönlichen Eindrücken, die er von den Männerbekanntschaften seiner Schwester hatte, formuliert seine Meinung höflich aber doch erkennbar. Heinz Bachmann schriebt liebevoll über seine schon damals berühmte Schwester ohne sie zu idealisieren. Es liegt an der respektvollen Natur dieser Geschwisterbeziehung, dass Heinz Bachmann einige dunklere und autodestruktive Fazetten Ingeborg Bachmanns, wie sie beispielsweise die Biografie von Ina Hartwig beschreibt, nur sehr dezent andeutet. Generell ist Heinz Bachmann ein direkter und schnörkelloser Erzähler, dessen sachlicher Bericht auf mich wohltuend nüchtern wirkt aber dennoch fesselt. Gleich im ersten Kapitel geht er nochmals auf den tragischen und vermutlich vermeidbaren Tod Bachmanns ein, der die Schriftstellerin so unerwartet und viel zu früh aus dem Leben riss. Nur Tage zuvor hatte ein Verkehrsunfall dem Ehemann von Ingeborgs Schwester Isolde das Leben genommen und die Familie schwerst erschüttert. Aus den Zeilen Heinz Bachmanns kann ich heute noch die furchtbare und bodenlose Erschütterung spüren, die diese beiden Todesfälle ausgelöst hat. Ein Trauma, das bis heute nachhallt. An die emotionale Wucht und die Intensität des Briefwechsels zwischen Bachmann und Frisch, das zum den bewegendsten Büchern dieses Jahres für mich gehörte, kommt das kleine Büchlein von Heinz Bachmann nicht heran und das muss es natürlich auch gar nicht. Es viel mehr genau das, was der Titel sagt: die Erinnerungen eines Bruders an vergangene, gute wie schlechte und auch traumatische Zeiten. Die Erinnerungen an eine Schwester, Schriftstellerin und an einen Menschen, sowohl wunderbar und einzigartig, wie auch am Leben und der Liebe verzweifelt. An Ingeborg Bachmann, die ihre Welt, ihre Zeit und auch mich mit ihrem Leben und ihren Werken beeinflusst und geprägt hat und es bis heute tut. „Unser Leben ohne Ingeborg wird bis heute von ihr und ihrem Schreiben stark beeinflusst. Ihr Schreiben verbindet uns auf immer.“

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von Heinz Bachmann

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