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Das Glutnest Roman | Der literarische Klassiker aus Kanada | »Ein ganz herrlicher Roman.« Elke Heidenreich, Autorin von „Altern“

4

26,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.10.2023

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

20,9/13,1/3,9 cm

Gewicht

484 g

Farbe

Neon Rot

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Fire-Dwellers

Übersetzt von

Monika Baark

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96161-174-4

Beschreibung

Rezension

Margaret Laurence jongliert in ‚Das Glutnest‘ nicht nur geschickt mit Sprache, sondern auch mit Zeitebenen. Und das mit viel Humor, von bissig bis tiefschwarz. ("Die Presse am Sonntag")
Das Ganze ist so lebendig, so lustig, so schön zu lesen. (…) Ein ganz kluges Buch. ("WDR4 Buchtipp")
‘Das Glutnest‘ ist ein großartiger Klassiker aus Kanada: Hausfrau Stacey will mehr vom Leben als Ehemann und Kinder …“ ("Für Sie")
Es geht zwar um tiefe Enttäuschungen, aber es ist sehr lustig geschrieben ... Wie Margaret Laurence beschreibt, wie das Leben alle Träume und Sehnsüchte platthaut und wie bigott die Leute sind und verlogen... Das ist einfach wunderbar zu lesen. Ein ganz herrlicher Roman. Besser können Sie durch diesen Herbst gar nicht kommen. ("spiegel.de")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.10.2023

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

20,9/13,1/3,9 cm

Gewicht

484 g

Farbe

Neon Rot

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Fire-Dwellers

Übersetzt von

Monika Baark

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96161-174-4

Herstelleradresse

Julia Eisele Verlag GmbH
Lilienstraße 73
81669 München
DE

Email: kontakt@eisele-verlag.de

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Eine starke Frau

Heidrun aus Klingenberg am 12.11.2024

Bewertungsnummer: 2339448

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch schildert den Alltag von Stacey. Sie ist 39 Jahre alt, Hausfrau, hat 4 Kinder und einen Ehemann. Sie ist frustriert und trauert ihrer Jugend nach. Ihre Ehe ist eine reine Zweckgemeinschaft. Sie liebt ihre Kinder, aber gleichzeitig gehen sie ihr auf den Geist. Sie sieht keinen Ausweg aus ihrer Situation und tröstet sich mit Alkohol. Im Buch wird eigentlich nur der Alltag von Stacey beschrieben. Trotzdem hat mich das Buch gefesselt. Der Autorin gelingt es, die Personen glaubwürdig darzustellen. Es spiegelt die Situation in den 50iger Jahren in einer Kleinstadt wieder. Gleichzeitig fließen die Wünsche und Träume von Stacey in die Handlung ein. Das Buch ist 1969 erstmal erschienen. Es schildert die damaligen Lebensverhältnisse. Es ist aber noch heute absolut lesenswert, denn es steht eine starke Frau im Mittelpunkt.

Eine starke Frau

Heidrun aus Klingenberg am 12.11.2024
Bewertungsnummer: 2339448
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch schildert den Alltag von Stacey. Sie ist 39 Jahre alt, Hausfrau, hat 4 Kinder und einen Ehemann. Sie ist frustriert und trauert ihrer Jugend nach. Ihre Ehe ist eine reine Zweckgemeinschaft. Sie liebt ihre Kinder, aber gleichzeitig gehen sie ihr auf den Geist. Sie sieht keinen Ausweg aus ihrer Situation und tröstet sich mit Alkohol. Im Buch wird eigentlich nur der Alltag von Stacey beschrieben. Trotzdem hat mich das Buch gefesselt. Der Autorin gelingt es, die Personen glaubwürdig darzustellen. Es spiegelt die Situation in den 50iger Jahren in einer Kleinstadt wieder. Gleichzeitig fließen die Wünsche und Träume von Stacey in die Handlung ein. Das Buch ist 1969 erstmal erschienen. Es schildert die damaligen Lebensverhältnisse. Es ist aber noch heute absolut lesenswert, denn es steht eine starke Frau im Mittelpunkt.

„Was ist mit uns los, dass…

dracoma aus LANDAU am 28.01.2024

Bewertungsnummer: 2860938

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Was ist mit uns los, dass wir nicht reden können?“ Eine Frau in der Mitte ihres Lebens, verheiratet, ohne Beruf, Hausfrau, vier Kinder, kanadische Kleinstadt – und bis ins Innerste unzufrieden mit ihrer Situation. Ist das alles, was sie vom Leben erwarten kann? Ein Abendkurs in griechischer Mythologie brachte nicht den erhofften Aufbruch, der Smalltalk mit den Nachbarinnen erfüllt sie auch nicht, die täglichen Arbeitsabläufe erbittern und öden sie an, die Streitereien der Kinder untereinander nerven sie. Sie ist unausgeglichen und sprunghaft. Schließlich fängt sie das Trinken an und blamiert ihren aufstiegswilligen Mann übel, wenn sie betrunken schlüpfrige Witze erzählt. Kurz: sie ist eine Person, die nicht zur Identifikation einlädt. Als Leser kann man Verständnis für sie empfinden und das typische Leben einer Frau aus dem Mittelstand in den 50er Jahren beklagen. Man kann sich aber auch abgestoßen fühlen vom Selbstmitleid einer Frau, die aus ihrem (vermeintlich) festgefahrenen Leben ausbrechen will und es nicht schafft, ihr Leben zu ihrer Zufriedenheit zu gestalten. Eines aber weckt auf alle Fälle das Mitleid des Lesers: ihre Einsamkeit. Stacey leidet unter der Kommunikationsunfähigkeit ihres Mannes, ihrer Familie und ihrer Freunde. Die Gespräche bleiben unverbindlich an der Oberfläche und erschöpfen sich im Austausch von Plattitüden. Ihre Wut wächst bis hin zu gelegentlichen Gewaltfantasien, und so erklärt sich auch der Titel: das „Glutnest“ ist Staceys Inneres. Was den Roman aber zu einem großen Lese-Genuss macht, ist die sprachlich-stilistische Gestaltung. Der Leser nimmt direkt an Staceys temperamentvollen Gedankenkarrussell teil und folgt ihr in schöne Erinnerungen ihrer Jugend oder in Fantasien ihrer Zukunft. Die Dialoge werden zusammenmontiert mit Liedtexten und Kinderreimen, mit Fetzen aus der Fernsehwerbung und auch mit Nachrichten, die Staceys kleine Befindlichkeiten im Großen widerspiegeln. Gegenwart, Vergangenheit und eventuelle Zukunft werden miteinander vermischt, aber ohne dass der Leser Orientierungsprobleme hat. Dazu gelingen der Autorin wunderbar bissige Schilderungen z. B. einer Art Tupperparty im Nachbarhaus. Diese Mischung aus Sarkasmus und Ernst macht den Roman so wohltuend menschlich. Lese-Empfehlung! 4,5*

„Was ist mit uns los, dass…

dracoma aus LANDAU am 28.01.2024
Bewertungsnummer: 2860938
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Was ist mit uns los, dass wir nicht reden können?“ Eine Frau in der Mitte ihres Lebens, verheiratet, ohne Beruf, Hausfrau, vier Kinder, kanadische Kleinstadt – und bis ins Innerste unzufrieden mit ihrer Situation. Ist das alles, was sie vom Leben erwarten kann? Ein Abendkurs in griechischer Mythologie brachte nicht den erhofften Aufbruch, der Smalltalk mit den Nachbarinnen erfüllt sie auch nicht, die täglichen Arbeitsabläufe erbittern und öden sie an, die Streitereien der Kinder untereinander nerven sie. Sie ist unausgeglichen und sprunghaft. Schließlich fängt sie das Trinken an und blamiert ihren aufstiegswilligen Mann übel, wenn sie betrunken schlüpfrige Witze erzählt. Kurz: sie ist eine Person, die nicht zur Identifikation einlädt. Als Leser kann man Verständnis für sie empfinden und das typische Leben einer Frau aus dem Mittelstand in den 50er Jahren beklagen. Man kann sich aber auch abgestoßen fühlen vom Selbstmitleid einer Frau, die aus ihrem (vermeintlich) festgefahrenen Leben ausbrechen will und es nicht schafft, ihr Leben zu ihrer Zufriedenheit zu gestalten. Eines aber weckt auf alle Fälle das Mitleid des Lesers: ihre Einsamkeit. Stacey leidet unter der Kommunikationsunfähigkeit ihres Mannes, ihrer Familie und ihrer Freunde. Die Gespräche bleiben unverbindlich an der Oberfläche und erschöpfen sich im Austausch von Plattitüden. Ihre Wut wächst bis hin zu gelegentlichen Gewaltfantasien, und so erklärt sich auch der Titel: das „Glutnest“ ist Staceys Inneres. Was den Roman aber zu einem großen Lese-Genuss macht, ist die sprachlich-stilistische Gestaltung. Der Leser nimmt direkt an Staceys temperamentvollen Gedankenkarrussell teil und folgt ihr in schöne Erinnerungen ihrer Jugend oder in Fantasien ihrer Zukunft. Die Dialoge werden zusammenmontiert mit Liedtexten und Kinderreimen, mit Fetzen aus der Fernsehwerbung und auch mit Nachrichten, die Staceys kleine Befindlichkeiten im Großen widerspiegeln. Gegenwart, Vergangenheit und eventuelle Zukunft werden miteinander vermischt, aber ohne dass der Leser Orientierungsprobleme hat. Dazu gelingen der Autorin wunderbar bissige Schilderungen z. B. einer Art Tupperparty im Nachbarhaus. Diese Mischung aus Sarkasmus und Ernst macht den Roman so wohltuend menschlich. Lese-Empfehlung! 4,5*

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Das Glutnest

von Margaret Laurence

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