Produktbild: Das Netzwerk der Gefühle
Band 18

Das Netzwerk der Gefühle Personzentrierte Emotionspsychologie in Psychotherapie und Beratung

1

31,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

43608

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.10.2023

Herausgeber

GwG-Gesellschaft für Personzentrierte Psychotherapie und Beratung

Verlag

Ernst Reinhardt Verlag

Seitenzahl

156

Maße (L/B/H)

22,7/14,6/1,4 cm

Gewicht

262 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-497-03152-8

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

43608

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.10.2023

Herausgeber

GwG-Gesellschaft für Personzentrierte Psychotherapie und Beratung

Verlag

Ernst Reinhardt Verlag

Seitenzahl

156

Maße (L/B/H)

22,7/14,6/1,4 cm

Gewicht

262 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-497-03152-8

Herstelleradresse

Reinhardt Ernst
Kemnatenstraße 46
80639 München
DE

Email: info@reinhardt-verlag.de

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gut strukturiertes Buch für Behandler und Therapeuten

Bewertung aus Koblenz am 07.01.2024

Bewertungsnummer: 2103638

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Rezension „Das Netzwerk der Gefühle – personenzentrierte Emotionspsychologie in Psychotherapie und Beratung“ von Jobst Finke, Reinhardt Verlag, ISBN: 9783497031528 Paperback, 156 Seiten, 2023 Im Reinhardt-Verlag erschien 2023 das 156 Seiten umfassende Buch „Das Netzwerk der Gefühle – personenzentrierte Emotionspsychologie in Psychotherapie und Beratung“ des Facharztes und erfahrenen Psychotherapeuten Dr. Jobst Finke. Dem Vorwort und der Zusammenfassung des Buches auf der Rückseite des Covers lässt sich entnehmen, dass sich das Buch primär an Therapeuten und Berater richtet, die regelmäßig mit Klienten therapeutisch arbeiten. Das Buch soll dabei helfen, ein „tiefergehendes Verständnis“ zu erlangen, und gleichzeitig „praxisbezogener mit Klienten auf Emotionen fokusiert zu arbeiten“. Der Praxisbezug soll unter anderem auch durch „Formulierungsbeispiele“ zu konkreten Interventionen erleichtert werden. Weiterhin soll insbesondere auch auf mit Emotionen verbundene Spannungen, die Regulation von Emotionen sowie den Umgang mit Bedürfnissen eingegangen werden. Bereits bei der Betrachtung des Inhaltsverzeichnisses des handlichen und überschaubaren Buches fällt auf, dass das Themengebiet vom Autor klar strukturiert wird, beginnend mit einer allgemeinen Einführung in den emotionszentrierten Ansatz (nach Rogers). Vertiefend wird im Anschluss jedem „Kerngefühl“ ein eigenes Kapitel gewidmet und abschließend die Bedeutung von Abwehrmechanismen und dem Umgang mit Bedürfnissen und unterbewussten Anteilen dargestellt. Durch eine geschickte und gut nachvollziehbare und sich wiederholende Gliederung der einzelnen Kapitel, lässt sich das Buch gleichermaßen leicht lesen, aber auch im Praxisalltag immer wieder gut zur Hand nehmen. Das einführende Kapitel gibt neben dem eigentlichen Ansatz der emotionszentrierten Therapie Aufschluss über Fragen, „was Gefühle eigentlich sind“ und welche funktionalen und dysfunktionalen Aspekte im Kontext relevant sein können. In den daran anschließenden Kapiteln greift das Buch intensiv die einzelnen Emotionen Angst, Ärger (Wut, Zorn, Hass), Trauer und Depression sowie Scham und Schuldgefühle auf. Auch für Berater und Therapeuten, die bisher noch nicht intensiv mit emotionalen Therapieansätzen gearbeitet haben wird das klinische Erscheinungsbild, gefolgt von Auslösern und Funktionsaspekten der Emotionen übersichtlich dargelegt. Die praxisnahe Beschreibung ist so klar differenziert, dass sich daraus unterschiedlichste Klientenfälle betrachten lassen. Das Buch kann dadurch sehr gut bei der Erarbeitung von individuellen Störungsmodellen unterstützen. Im Weiteren setzt der Autor die Aspekte in einen klinischen Kontext und ergänzt mit Formulierungsbeispielen. Dieses Vorgehen hat sich auch bei bekannten Standardwerken in der Vergangenheit als sehr sinnvoll erwiesen. Therapieempfehlungen und Anregungen zur Reflektion führen dazu, dass beim Lesen des Buches und der einzelnen Abschnitte das Gefühl entsteht, man sei in einer „fallübergreifenden Supervision“. Dadurch erscheint das Werk grundlegend geeignet, um Therapie- und Beratungseinheiten gut vor- und nach zu bearbeiten und konkrete Schritte und Aufgaben für die Klienten daraus abzuleiten. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es dem Autor gelingt, ein an sich komplexes Thema, leicht verständlich und klar strukturiert darzulegen und den Praxisbezug in eienr art herzustellen, dass dieses Buch nach dem ersten Lesen sicher nicht einfach im Bücherregal verschwindet sondern „in greifbarer Nähe liegen“ wird.

gut strukturiertes Buch für Behandler und Therapeuten

Bewertung aus Koblenz am 07.01.2024
Bewertungsnummer: 2103638
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Rezension „Das Netzwerk der Gefühle – personenzentrierte Emotionspsychologie in Psychotherapie und Beratung“ von Jobst Finke, Reinhardt Verlag, ISBN: 9783497031528 Paperback, 156 Seiten, 2023 Im Reinhardt-Verlag erschien 2023 das 156 Seiten umfassende Buch „Das Netzwerk der Gefühle – personenzentrierte Emotionspsychologie in Psychotherapie und Beratung“ des Facharztes und erfahrenen Psychotherapeuten Dr. Jobst Finke. Dem Vorwort und der Zusammenfassung des Buches auf der Rückseite des Covers lässt sich entnehmen, dass sich das Buch primär an Therapeuten und Berater richtet, die regelmäßig mit Klienten therapeutisch arbeiten. Das Buch soll dabei helfen, ein „tiefergehendes Verständnis“ zu erlangen, und gleichzeitig „praxisbezogener mit Klienten auf Emotionen fokusiert zu arbeiten“. Der Praxisbezug soll unter anderem auch durch „Formulierungsbeispiele“ zu konkreten Interventionen erleichtert werden. Weiterhin soll insbesondere auch auf mit Emotionen verbundene Spannungen, die Regulation von Emotionen sowie den Umgang mit Bedürfnissen eingegangen werden. Bereits bei der Betrachtung des Inhaltsverzeichnisses des handlichen und überschaubaren Buches fällt auf, dass das Themengebiet vom Autor klar strukturiert wird, beginnend mit einer allgemeinen Einführung in den emotionszentrierten Ansatz (nach Rogers). Vertiefend wird im Anschluss jedem „Kerngefühl“ ein eigenes Kapitel gewidmet und abschließend die Bedeutung von Abwehrmechanismen und dem Umgang mit Bedürfnissen und unterbewussten Anteilen dargestellt. Durch eine geschickte und gut nachvollziehbare und sich wiederholende Gliederung der einzelnen Kapitel, lässt sich das Buch gleichermaßen leicht lesen, aber auch im Praxisalltag immer wieder gut zur Hand nehmen. Das einführende Kapitel gibt neben dem eigentlichen Ansatz der emotionszentrierten Therapie Aufschluss über Fragen, „was Gefühle eigentlich sind“ und welche funktionalen und dysfunktionalen Aspekte im Kontext relevant sein können. In den daran anschließenden Kapiteln greift das Buch intensiv die einzelnen Emotionen Angst, Ärger (Wut, Zorn, Hass), Trauer und Depression sowie Scham und Schuldgefühle auf. Auch für Berater und Therapeuten, die bisher noch nicht intensiv mit emotionalen Therapieansätzen gearbeitet haben wird das klinische Erscheinungsbild, gefolgt von Auslösern und Funktionsaspekten der Emotionen übersichtlich dargelegt. Die praxisnahe Beschreibung ist so klar differenziert, dass sich daraus unterschiedlichste Klientenfälle betrachten lassen. Das Buch kann dadurch sehr gut bei der Erarbeitung von individuellen Störungsmodellen unterstützen. Im Weiteren setzt der Autor die Aspekte in einen klinischen Kontext und ergänzt mit Formulierungsbeispielen. Dieses Vorgehen hat sich auch bei bekannten Standardwerken in der Vergangenheit als sehr sinnvoll erwiesen. Therapieempfehlungen und Anregungen zur Reflektion führen dazu, dass beim Lesen des Buches und der einzelnen Abschnitte das Gefühl entsteht, man sei in einer „fallübergreifenden Supervision“. Dadurch erscheint das Werk grundlegend geeignet, um Therapie- und Beratungseinheiten gut vor- und nach zu bearbeiten und konkrete Schritte und Aufgaben für die Klienten daraus abzuleiten. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es dem Autor gelingt, ein an sich komplexes Thema, leicht verständlich und klar strukturiert darzulegen und den Praxisbezug in eienr art herzustellen, dass dieses Buch nach dem ersten Lesen sicher nicht einfach im Bücherregal verschwindet sondern „in greifbarer Nähe liegen“ wird.

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  • Produktbild: Das Netzwerk der Gefühle
  • Vorwort. 8
    1 Emotionszentrierter Ansatz. 9
    1.1 Personzentrierte Erkenntnishaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
    1.2 Bedeutung der Gefühle in der Personzentrierten Therapie. . . . . . . . . . 14
    1.3 Was sind Gefühle? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
    1.4 Funktionen und Dysfunktionen der Gefühle. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
    1.5 Konzept von Inkongruenz und Abwehr. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
    1.5.1 Therapietheoretische und -praktische Konsequenzen
    des Inkongruenz-Abwehr-Modells. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
    1.5.2 Abwehrkonzept und Abwehrmuster. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
    1.6 Schema, Komplex, Repräsentanz und Inneres Arbeitsmodell . . . . . . . 35
    1.7 Abwehr und Bewältigung als Motor des emotionalen Prozesses. . . . . . 39
    2 Angst. 43
    2.1 Erscheinungsbild der Angst . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
    2.2 Anlässe von Angst. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
    2.2.1 Verlust von physischer Integrität bzw. Angst
    vor physischer Vernichtung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
    2.2.2 Verlust des Selbst. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
    2.2.3 Verlust von Sicherheit und Geborgenheit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
    2.2.4 Verlust von Autonomie. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
    2.2.5 Verlust von Beachtung und Anerkennung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
    2.2.6 Verlust von Sinn . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
    2.3 Funktionen der Angst. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
    2.4 Vernetzung der Angst im Erlebensprozess bei Agoraphobie. . . . . . . . . 55
    2.4.1 Gefühle und Bedürfnisse im Erlebensumfeld von Angst . . . . . . . . . . . 56
    2.4.2 Angst im Netzwerk der Gefühle bei Klienten mit Agoraphobie. . . . . . 58
    6 Inhalt
    2.5 Therapiepraxis. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
    2.5.1 Beruhigen, informieren und Selbstvertrauen stärken. . . . . . . . . . . . . . 64
    2.5.2 Gefühle identifizieren, differenzieren und amplifizieren. . . . . . . . . . . 66
    2.5.3 Abgewehrte Gefühle und Bedürfnisse evozieren
    und legalisieren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67
    2.5.4 Verzicht auf Vermeidung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71
    3 Ärger, Wut, Zorn und Hass . 72
    3.1 Erscheinungsbild . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73
    3.1.1 Gehemmter Ärger. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73
    3.1.2 Unterdrückter Ärger. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
    3.1.3 Unterregulierter Ärger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
    3.2 Anlass von Ärger, Wut und Zorn. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
    3.3 Funktionen des Ärgers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76
    3.4 Vernetzung von Ärgergefühlen im Erlebensprozess . . . . . . . . . . . . . . . 77
    3.4.1 Gehemmter Ärger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77
    3.4.2 Unterdrückter Ärger. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
    3.4.3 Ärger als unterregulierte Aggres