Produktbild: Hitler, Stalin, meine Eltern und ich

Hitler, Stalin, meine Eltern und ich »Ein großartiges Werk, episch, bewegend und wichtig!« Robert Harris — Eine unwahrscheinliche Überlebensgeschichte

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.01.2024

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

528

Maße (L/B/H)

14,4/21,1/4,6 cm

Gewicht

710 g

Farbe

Ozeanblau / Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Barbara Schaden

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-01666-6

Beschreibung

Rezension

»Eine brillante Tour de Force, ein zutiefst persönlicher Bericht über die Verbrechen des 20. Jahrhunderts, voller Menschlichkeit, Großzügigkeit und Weisheit.« ("Philippe Sands")
»Ein eleganter, bewegender Bericht über die Geschichte einer Familie und gleichzeitig über die Geschichte des 20. Jahrhunderts. Wer Hitler und Stalin verstehen will, sollte dieses Buch lesen.« ("Anne Applebaum")
»Dieses wirklich bemerkenswerte Buch macht die Schrecken deutlich, die Adolf Hitler und Josef Stalin an einer Familie verübt haben, und dient als Anklage gegen ihre Verbrechen an Millionen. Sorgfältig recherchiert, wunderschön geschrieben und gelegentlich unerträglich bewegend, ist dies ein starkes moralisches Werk über politischen Extremismus und die Bedeutung des Zeugnisgebens, aber im Zentrum steht immer die Liebe.« ("Andrew Roberts")
»›Hitler, Stalin, meine Eltern und ich‹ erzählt von starken Menschen in den Todesmühlen ihrer Zeit.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Schicksalhaft ist die Familiengeschichte des Tory-Politikers und Journalisten Daniel Finkelstein mit den Totalitarismen des 20. Jahrhunderts verstrickt.« ("Sachbuch-Bestenliste für Februar 2024 von ZDF, Deutschlandfunk Kultur und DIE ZEIT")
»So einfach wie anrührend.« ("DIE WELT")
»Finkelstein erzählt mit fesselnder Eindringlichkeit und Eleganz.« ("HÖRZU/Gong")
»Die außergewöhnliche Geschichte einer Familie. Sie steht stellvertretend auch für die kollektiven Erfahrungen eines ganzen Jahrhunderts.« ("ORF Kultur »matinee am Sonntag«")
»Daniel Finkelsteins Buch sollte Pflichtlektüre an allen Schulen werden.« ("Die Presse")
»Ein eminentes Zeitdokument, das sich liest wie ein Roman und dabei tief zu Herzen geht.« ("Falter")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.01.2024

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

528

Maße (L/B/H)

14,4/21,1/4,6 cm

Gewicht

710 g

Farbe

Ozeanblau / Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Barbara Schaden

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-01666-6

Herstelleradresse

Hoffmann und Campe Verlag
Harvestehuder Weg 42
20149 Hamburg
DE

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  • Lesefuchs - Bücher mit Herz

    aus Bargteheide

    5/5

    06.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr interessantes Zeitporträt zweier Familien

    Der Autor Daniel Finkelstein ist ein britischer Journalist und ein Mitglied der Conservative Party. Mit seinem Buch „Hitler, Stalin, meine Eltern und ich“ setzt er seinen Großeltern und Eltern ein Denkmal. Er steigt tief in die Geschichte beider Familien ein. Die Inhaltsangabe auf der Homepage hier zeigt schon einiges auf, was sie in diesem Buch finden können. Aber so ganz stimmt die Inhaltsangabe nicht, denn das Hauptaugenmerk des Autors liegt auf den Großeltern. Und wer sich erhofft, etwas Näheres über die Liebesgeschichte der Eltern zu erfahren, wird enttäuscht sein. Das Buch von Daniel Finkelstein ist eine historische Betrachtung der Verfolgung zweier Jüdischer Familien unter zwei unterschiedlichen Regimen. Da ist zum einen die Geschichte seiner Mutter Mirjam, die die Tochter Alfred Wieners, des Begründers der Wiener Library, jetzt The Wiener Holocaust Library, ist. Ihr Vater war stolzer jüdischer Deutscher, der schon sehr früh die Gefahr erkannte, die von Hitler und seinen Nationalsozialisten ausging. Er versuchte mit seiner Familie rechtzeitig Deutschland zu verlassen. Doch auch seine Familie entging der Verfolgung durch die Nationalsozialisten nicht. Die Familie des Vaters, Ludwik Finkelsteins, stammte aus Polen. Der Vater war ein erfolgreicher Unternehmer, die Mutter eine gebildete Frau. Ludvig war ihr einziges Kind. Die Familie lebte in Lwów. Dieser Ort lag in dem Gebiet, welches in dem Vertrag zwischen Hitler und Stalin der UdSSR zugesprochen wurde. Und so begann auch für diese Familie die Zeit der Verfolgung, wobei die Eltern erstmals getrennt wurden. Es kam einem Wunder gleich, dass sie überlebten und einander wiedergefunden haben. In diesem Buch erzählt Daniel Finkelstein immer abwechselnd von den tragischen Geschichten der beiden Familien. Den Hauptteil nehmen dabei die Großeltern des Autoren ein. Deshalb ist der Klappentext ein wenig irreführend. Mich hat dieses Buch sehr fasziniert. Zum einen auf Grund der Geschichte Alfred Wieners, der Zeit seines Lebens Materialen gegen die Nationalsozialisten gesammelt hat. Und das hatte er auch nicht aufgegeben, als die Familie schon im Exil lebte. Zum anderen waren mir Gräueltaten der Sowjets nicht so bekannt, wie ich sie hier in diesem Buch kennengelernt habe .Man soll Leid und Verfolgung nicht gegeneinander aufrechnen. Aber nachdem ich dieses Buch gelesen habe, haben mich die Parallelen der beiden Familiengeschichten sehr erschreckt! Eine sehr persönliche und doch unglaublich informative Geschichte zweier jüdischer Familie, die durch die beiden Diktatoren Stalin und Hitler Unfassbares durchmachen mussten. Erstaunlich, was Menschen aushalten können, wenn sie überleben wollen.

  • Helga Pamminger

    aus Wiener Neustadt

    5/5

    02.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erinnerungen

    Ein tolles Buch, große Empfehlung für jeden und jede, die sich für die Schicksale von (jüdischen) Menschen interessieren. Daniel Finkelstein erzählt sehr unaufgeregt, aber eindringlich das Schicksal seiner Familie. Alle hat die Verfolgung, getroffen, die der Juden, aber auch die Verfolgung durch Stalin. Alfred Wiener, sein Großvater, war ein besonderer Nazigegner, hatte ein unglaubliches Archiv, auch das Gefühl, dass das nicht gut enden würde, hat es aber trotzdem nicht geschafft, seine Familie in Sicherheit zu bringen. Wunderbar erzählt.

  • Juma

    5/5

    01.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eiserner Überlebenswille hat…

    Eiserner Überlebenswille hat die Eltern gerettet Daniel Finkelstein hat ein gehörig Maß an Schicksal und Erinnerungskultur, dass er schultern muss. Er lebt in Großbritannien, aber seine Wurzeln sind breit gefächert: Der Vater Ludwik stammt aus Lemberg (der Stadt mit den vielen Namen und Herrschern), seine Mutter Mirjam aus Berlin. Während des Zweiten Weltkrieges erleben und überleben die Eltern sowohl den Holocaust als auch Stalins Regime. Insbesondere die Lebensgeschichte der Großeltern wird im Buch ausführlich beschrieben. Großvater Alfred Wiener, einen bekannter jüdischer Publizist und aktiver Gegner der Nazis, und seine Aktivitäten hat Daniel Finkelstein stark im Fokus. Aber auch die dramatischen Ereignisse in Lemberg, verbunden mit dem Tod des Großvaters Finkelstein, bestimmen seine Recherchen. Der Autor geht sicher davon aus, dass nicht alle seine Leser mit der Geschichte vertraut sind, vieles beschreibt er aus meiner Sicht zu ausführlich. Interessanter sind für mich die persönlichen Erlebnisse der Familienmitglieder, die Furchtbares und eigentlich Unvorstellbares erdulden und erleiden müssen. Sei es die "Verbannung" der Großmutter mit Finkelsteins Vater Ludwik, damals ein Zehnjähriger, in den unwirtlichen Kaukasus oder die Verfolgung und Deportation seiner Mutter, Tanten und Großmutter. All das ist heute schwer zu verkraften, ich gehöre zur Nachkriegsgeneration wie auch Daniel Finkelstein. Ich habe mit ihm gemeinsam, dass er alles, aber auch wirklich alles über seine jüdischen Wurzeln und die Schicksale jedes einzelnen erfahren will. Dass es ihm nicht leicht fällt, auch Passagen mit langen Erklärungen wegzulassen, kann ich verstehen. Für die Lesbarkeit dieses Buches mit über 500 Seiten wäre es besser gewesen. Fazit: Eiserner Wille und eine nicht unterzukriegende Hoffnung haben die Eltern von Daniel Finkelstein überleben und weiterleben lassen. Ein lesenswertes Stück Geschichte. #HitlerStalinmeineElternundich #NetGalleyDE

  • bolie

    aus Langscheid

    5/5

    05.02.2024

    eBook (ePUB 3)

    Wer behauptet, er könne…

    Wer behauptet, er könne verstehen oder nachempfinden, was Menschen während des „Dritten Reiches“ erleiden mussten, der hat den Ernst der Lage nicht erkannt. So klar muss man das sagen. In seinem Buch „Hitler Stalin meine Eltern und ich“ schreibt Daniel Finkelstein das, was seine Eltern und Großeltern vor, während und nach den Wirren des Zweiten Weltkriegs durchlebten. Schon früh erkannte Daniels Großvater, was auf Deutschland zukommt. Die Anzeichen dafür gab es bereits im November 1918, kurz nach dem Waffenstillstand. Alfred Wiener warnte vor einem Antisemitismus ungeahnten Ausmaßes. Es interessierte aber kaum einen Menschen und die Warnungen wurden als unhaltbar abgetan. Wie es auch heute etliche versuchen, so wollte er die Menschen mit Fakten aufklären. Stieß allerdings auf taube Ohren. Viele von ihnen mochten Herrn Hi zwar auch nicht, meinten aber, dass die Partei doch harmlos sei. (Wie heute?) Das Buch liest sich wie ein spannender Roman. Dabei ist es der Bericht über einen Lebensabschnitt, wie er grausamer nicht sein kann. Der Großvater von Herrn Finkelstein war übrigens maßgeblich am Prozess gegen die Herausgeber von „Protokolle der Weisen von Zion“ beteiligt. Mehr verrate ich jetzt aber nicht. Viele Fotos der Familie und ein Register der hier erwähnten Menschen zeugen von der Authentizität des Werkes. Zudem gibt es 552 Fußnoten, die im Anhang näher erläutert werden. Dieses Buch lege ich jedem ans Herz. Vor allen Dingen jenen, die von der Harmlosigkeit heutiger Rechter Vereinigungen überzeugt sind. Für mich ein Highlight im Lesejahr 2024.

  • Bewertung

    aus Quickborn

    5/5

    01.02.2024

    eBook (ePUB 3)

    Eiserner Überlebenswille hat die Eltern gerettet

    Daniel Finkelstein hat ein gehörig Maß an Schicksal und Erinnerungskultur, dass er schultern muss. Er lebt in Großbritannien, aber seine Wurzeln sind breit gefächert: Der Vater Ludwik stammt aus Lemberg (der Stadt mit den vielen Namen und Herrschern), seine Mutter Mirjam aus Berlin. Während des Zweiten Weltkrieges erleben und überleben die Eltern sowohl den Holocaust als auch Stalins Regime. Insbesondere die Lebensgeschichte der Großeltern wird im Buch ausführlich beschrieben. Großvater Alfred Wiener, einen bekannter jüdischer Publizist und aktiver Gegner der Nazis, und seine Aktivitäten hat Daniel Finkelstein stark im Fokus. Aber auch die dramatischen Ereignisse in Lemberg, verbunden mit dem Tod des Großvaters Finkelstein, bestimmen seine Recherchen. Der Autor geht sicher davon aus, dass nicht alle seine Leser mit der Geschichte vertraut sind, vieles beschreibt er aus meiner Sicht zu ausführlich. Interessanter sind für mich die persönlichen Erlebnisse der Familienmitglieder, die Furchtbares und eigentlich Unvorstellbares erdulden und erleiden müssen. Sei es die "Verbannung" der Großmutter mit Finkelsteins Vater Ludwik, damals ein Zehnjähriger, in den unwirtlichen Kaukasus oder die Verfolgung und Deportation seiner Mutter, Tanten und Großmutter. All das ist heute schwer zu verkraften, ich gehöre zur Nachkriegsgeneration wie auch Daniel Finkelstein. Ich habe mit ihm gemeinsam, dass er alles, aber auch wirklich alles über seine jüdischen Wurzeln und die Schicksale jedes einzelnen erfahren will. Dass es ihm nicht leicht fällt, auch Passagen mit langen Erklärungen wegzulassen, kann ich verstehen. Für die Lesbarkeit dieses Buches mit über 500 Seiten wäre es besser gewesen. Fazit: Eiserner Wille und eine nicht unterzukriegende Hoffnung haben die Eltern von Daniel Finkelstein überleben und weiterleben lassen. Ein lesenswertes Stück Geschichte. #HitlerStalinmeineElternundich #NetGalleyDE

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