Produktbild: Flammentochter

Flammentochter Historischer Kriminalroman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.08.2023

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,1/13,2/1,9 cm

Gewicht

262 g

Farbe

Orangerot

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-1874-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.08.2023

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,1/13,2/1,9 cm

Gewicht

262 g

Farbe

Orangerot

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-1874-6

Herstelleradresse

Emons
Cäcilienstr. 48
50667 Köln
DE
info@emons-verlag.de

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Spannender historischer Roman

Bewertung aus Belm am 25.09.2023

Bewertungsnummer: 2029569

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich lese sehr gerne historische Romane, die mich in eine andere Zeit versetzen. Dieses Buch hat in mir besonderes Interesse geweckt, da die Geschichte auf wahren Begebenheiten beruht und das Leben schreibt ja die spannendsten Geschichten! Inhaltlich dreht sich die Geschichte um das Schicksal eines jungen Mädchens, das als Hexe angeklagt werden soll. 1627, Rothenburg ob der Tauber: Nach dem Tod ihrer Eltern lebt die dreizehnjährige Margaretha bei einer Müllersfamilie, wo sie tagein, tagaus schikaniert wird. Um den Umständen zu entfliehen und endlich bei ihrem geliebten Bruder unterzukommen, bezichtigt sich Margaretha als Hexe. Ihr Plan geht vorerst auf, doch dann soll sie trotz ihrer jungen Jahre vor Gericht gestellt werden. Obwohl der Stadtrat von ihrer Unschuld überzeugt ist, scheinen düstere Mächte ihre Finger im Spiel zu haben. Für Margaretha beginnt ein Kampf ums Überleben. Der Schreibstil liest sich sehr flüssig und hat gut zum Genre gepasst. Sehr bildhaft wird das Leben zur Zeit der Hexenverfolgung beschrieben und mir ist es teilweise kalt den Rücken runter gelaufen. Margaretha ist eine sehr sympathische Protagonistin die ich sehr schnell ins Herz geschlossen habe. Ich habe ihre Gedanken sehr gut nachvollziehen können und habe mit ihr gehofft und gebangt. Die Handlung ist sehr mitreißend und interessant geschrieben, es geht um die Hexenverfolgung aber auch um Katholiken gegen Protestanten. Und mitten drin findet sich auch noch eine sehr gefährliche Person, die dem Mädchen schaden möchte... Sehr interessant ist auch das Nachwort indem nochmal auf historische Fakten eingegangen wurde. Ich habe das Buch rundum gerne gelesen und gebe daher eine Leseempfehlung sowie die vollen 5 Sterne.

Spannender historischer Roman

Bewertung aus Belm am 25.09.2023
Bewertungsnummer: 2029569
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich lese sehr gerne historische Romane, die mich in eine andere Zeit versetzen. Dieses Buch hat in mir besonderes Interesse geweckt, da die Geschichte auf wahren Begebenheiten beruht und das Leben schreibt ja die spannendsten Geschichten! Inhaltlich dreht sich die Geschichte um das Schicksal eines jungen Mädchens, das als Hexe angeklagt werden soll. 1627, Rothenburg ob der Tauber: Nach dem Tod ihrer Eltern lebt die dreizehnjährige Margaretha bei einer Müllersfamilie, wo sie tagein, tagaus schikaniert wird. Um den Umständen zu entfliehen und endlich bei ihrem geliebten Bruder unterzukommen, bezichtigt sich Margaretha als Hexe. Ihr Plan geht vorerst auf, doch dann soll sie trotz ihrer jungen Jahre vor Gericht gestellt werden. Obwohl der Stadtrat von ihrer Unschuld überzeugt ist, scheinen düstere Mächte ihre Finger im Spiel zu haben. Für Margaretha beginnt ein Kampf ums Überleben. Der Schreibstil liest sich sehr flüssig und hat gut zum Genre gepasst. Sehr bildhaft wird das Leben zur Zeit der Hexenverfolgung beschrieben und mir ist es teilweise kalt den Rücken runter gelaufen. Margaretha ist eine sehr sympathische Protagonistin die ich sehr schnell ins Herz geschlossen habe. Ich habe ihre Gedanken sehr gut nachvollziehen können und habe mit ihr gehofft und gebangt. Die Handlung ist sehr mitreißend und interessant geschrieben, es geht um die Hexenverfolgung aber auch um Katholiken gegen Protestanten. Und mitten drin findet sich auch noch eine sehr gefährliche Person, die dem Mädchen schaden möchte... Sehr interessant ist auch das Nachwort indem nochmal auf historische Fakten eingegangen wurde. Ich habe das Buch rundum gerne gelesen und gebe daher eine Leseempfehlung sowie die vollen 5 Sterne.

Histo-Krimi mit Gänsehautfaktor

Recensio aus Datteln am 06.09.2023

Bewertungsnummer: 2016243

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Unsere Hauptprotagonistin ist die 13-jährige Margaretha, die nach dem Pesttod der Eltern vom Bruder zur Müllerin abgeschoben wurde, die Kinder als billige Arbeitskräfte aufnimmt. Ich hatte sofort Mitgefühl mit dem zarten Mädchen, das mit ansehen musste, wie ihr Elternhaus abgebrannt wurde, in dem die Mutter gerade starb. Ich wollte sie in die Arme nehmen und weinen lassen. Alles was sie möchte, ist, mit ihrem Bruder zusammen zu sein. Sie wünscht es sich so sehr, dass sie sich selbst als Hexe bezichtigt, nachdem sie in der Schule von den Hexenprozessen gehört hat. Was muss in dem Mädchen vorgehen, dass sie sich zu einem solch drastischen Schritt entscheidet? Im Fokus steht de facto der Prozess gegen Margaretha. Interessant fand ich die unterschiedlichen Sichtweisen und Sympathien für das Mädchen von Seiten, von denen ich es nicht erwartet hätte. Natürlich gibt es einen dunklen Gegenspieler, der die Situation zugunsten eines Glaubensmachtkampfes ausnutzen möchte und der den Ereignissen noch zusätzliche Spannungsmomente beschert. Was mich am meisten beeindruckt, ist Margarethas Sichtweise auf den Glauben, der in der damaligen Zeit geradezu das ganze Leben bestimmte. Sie stellt Fragen, die mich heute selber noch beschäftigen. Obwohl sie gläubig ist und ich nicht, konnte ich mich in den Gesprächen, die sie mit dem Pfarrer im Gefängnis führte, wiederfinden. Man mag sich heute gar nicht vorstellen, wie furchtbar das war: Kälte, Nässe, Gestank, Ratten und schimmeliges Stroh um sich herum. Da bekomme ich schon von der Vorstellung Gänsehaut. Gut fand ich die Kapitelgliederung, die in die jeweiligen Tage, Monate und das Jahr eingeteilt sind. Das Ende kam etwas abrupt; es ist definitiv passend, aber ich dachte: Ups, schon zu Ende?! Wichtig ist der Epilog, in dem viel erklärt wird über die tatsächlichen Personen und in dem der Hintergrund nochmal anders beleuchtet wird. Großes Kompliment an die - mit 20 Jahren wirklich sehr junge - Autorin, wegen ihrer guten Recherche, dem Eintauchen in die eigene Familiengeschichte und einem guten, schnökerlosen Schreibstil. Fazit: Leseempfehlung für Freunde historischer Romane, insbesondere über das düstere Kapitel des Dreißigjährigen Krieges, über Pest und Hexenverbrennung.

Histo-Krimi mit Gänsehautfaktor

Recensio aus Datteln am 06.09.2023
Bewertungsnummer: 2016243
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Unsere Hauptprotagonistin ist die 13-jährige Margaretha, die nach dem Pesttod der Eltern vom Bruder zur Müllerin abgeschoben wurde, die Kinder als billige Arbeitskräfte aufnimmt. Ich hatte sofort Mitgefühl mit dem zarten Mädchen, das mit ansehen musste, wie ihr Elternhaus abgebrannt wurde, in dem die Mutter gerade starb. Ich wollte sie in die Arme nehmen und weinen lassen. Alles was sie möchte, ist, mit ihrem Bruder zusammen zu sein. Sie wünscht es sich so sehr, dass sie sich selbst als Hexe bezichtigt, nachdem sie in der Schule von den Hexenprozessen gehört hat. Was muss in dem Mädchen vorgehen, dass sie sich zu einem solch drastischen Schritt entscheidet? Im Fokus steht de facto der Prozess gegen Margaretha. Interessant fand ich die unterschiedlichen Sichtweisen und Sympathien für das Mädchen von Seiten, von denen ich es nicht erwartet hätte. Natürlich gibt es einen dunklen Gegenspieler, der die Situation zugunsten eines Glaubensmachtkampfes ausnutzen möchte und der den Ereignissen noch zusätzliche Spannungsmomente beschert. Was mich am meisten beeindruckt, ist Margarethas Sichtweise auf den Glauben, der in der damaligen Zeit geradezu das ganze Leben bestimmte. Sie stellt Fragen, die mich heute selber noch beschäftigen. Obwohl sie gläubig ist und ich nicht, konnte ich mich in den Gesprächen, die sie mit dem Pfarrer im Gefängnis führte, wiederfinden. Man mag sich heute gar nicht vorstellen, wie furchtbar das war: Kälte, Nässe, Gestank, Ratten und schimmeliges Stroh um sich herum. Da bekomme ich schon von der Vorstellung Gänsehaut. Gut fand ich die Kapitelgliederung, die in die jeweiligen Tage, Monate und das Jahr eingeteilt sind. Das Ende kam etwas abrupt; es ist definitiv passend, aber ich dachte: Ups, schon zu Ende?! Wichtig ist der Epilog, in dem viel erklärt wird über die tatsächlichen Personen und in dem der Hintergrund nochmal anders beleuchtet wird. Großes Kompliment an die - mit 20 Jahren wirklich sehr junge - Autorin, wegen ihrer guten Recherche, dem Eintauchen in die eigene Familiengeschichte und einem guten, schnökerlosen Schreibstil. Fazit: Leseempfehlung für Freunde historischer Romane, insbesondere über das düstere Kapitel des Dreißigjährigen Krieges, über Pest und Hexenverbrennung.

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Flammentochter

von Nasila Staudt

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