Mein Herz ist eine Krähe

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.09.2023

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

18,8/12,6/3,2 cm

Gewicht

408 g

Beschreibung

Rezension

»Lina Nordquists Roman - ihr Debüt - besticht durch ungebrochene Sprachkraft, Beobachtungslust, lakonische Nüchternheit und poetische Verdichtung.« Jutta Duhm-Heitzmann / WDR 5 WDR 5

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.09.2023

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

18,8/12,6/3,2 cm

Gewicht

408 g

Auflage

1

Originaltitel

Dit du går, följer jag

Übersetzt von

Stefan Pluschkat

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07261-7

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So ist das Leben

Kaffeeelse am 03.03.2024

Bewertungsnummer: 2144719

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Lina Nordquist hat hier eine Familiengeschichte geschrieben. Doch „Mein Herz ist eine Krähe“ ist nicht nur eine Familiengeschichte. Dieses Buch ist viel viel mehr, denn es ist spannend und fesselnd wie ein Thriller, düster und dunkel wie so einige Bücher aus den nordischen Gefilden und es ist unheimlich intensiv und ergreifend, ohne dabei auf die Tränendrüse zu drücken. Eine interessante Mischung! Und ein Buch, welches ich im vorigen Jahr sehr, sehr gern gelesen habe. Es war eines meiner Jahreshighlights! Und das heißt etwas. Alle, die mein Tun im Literaturbereich in den letzten Jahren verfolgen, werden dies wissen. Diese Familiengeschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt, einmal erzählt Unni von der Flucht der Familie um 1900 aus Norwegen nach Schweden und der zweite Handlungsstrang wird von Kåra erzählt, rund 70 Jahre später, kurz nach Roars Tod, Unnis Sohn und Kåras Schwiegervater. Lina Nordquist erzählt hier eine unheimlich intensive Familiengeschichte, deren Figuren psychologisch dicht gestrickt sind und die ein Leben in den nordischen Gefilden widerspiegelt, welches schockiert und gleichzeitig bei mir auch düstere Ahnungen bestätigt. Denn manch altes Geschehen hat seine Fühler ins Jetzt ausgestreckt und verfolgt die Generationen. Diese Geschichte ist wunderbar von Lina Nordquist verfasst worden und ich spende einen tosenden Applaus für dieses fesselnde Buch. Dieser Roman sollte der heutigen Leserschaft zeigen, in welch glücklichen Zeiten wir leben. Vielleicht lässt es unsere nörgelnden und niffenden Gedanken mal kurz verstummen und lässt diesem grausigen Geschehen seinen gebührenden Platz. Denn solange her ist dieses Geschehen nicht. Gerade uns Frauen sollte der Roman zeigen, in welch glücklichen Zeiten wir leben. Und dieses Buch sollte uns auch zeigen wieviel diese freie Zeit, in der wir leben, uns wert sein sollte. Gerade in den heutigen Zeiten, in denen diese braunblaue Brut uns Frauen in unseren Rechten wieder einschränken möchte und uns unseren ihrer Meinung nach angestammten Platz am Herd zuweisen möchte. Denn dabei vergisst diese rechte Brut die Geschichte mit ihren Kriegerinnen und auch die urgermanischen Walküren. Dieses Buch, die Handlung ist brutal und hart, das schreckt sicher ab. Aber mir kam diese Härte nicht als zu viel oder irgendwie unglaubwürdig rüber. Nein, dieser Roman spiegelt für mich das Leben wider, schrecklich und schön zugleich, dieser Roman hat Charaktere, die nicht Schwarz oder Weiß sind, sie verkörpern beides und gerade dies macht dieses Buch sehr authentisch. Denn mal ehrlich, wir sinds ja auch nicht, wir sind ja auch nicht Schwarz oder Weiß, auch wenn wir es sein wollen und uns Mühe geben. Aber letztendlich scheitern wir auch an unseren hehren Zielen und manchmal gewinnt einfach die falsche Seite.
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So ist das Leben

Kaffeeelse am 03.03.2024
Bewertungsnummer: 2144719
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Lina Nordquist hat hier eine Familiengeschichte geschrieben. Doch „Mein Herz ist eine Krähe“ ist nicht nur eine Familiengeschichte. Dieses Buch ist viel viel mehr, denn es ist spannend und fesselnd wie ein Thriller, düster und dunkel wie so einige Bücher aus den nordischen Gefilden und es ist unheimlich intensiv und ergreifend, ohne dabei auf die Tränendrüse zu drücken. Eine interessante Mischung! Und ein Buch, welches ich im vorigen Jahr sehr, sehr gern gelesen habe. Es war eines meiner Jahreshighlights! Und das heißt etwas. Alle, die mein Tun im Literaturbereich in den letzten Jahren verfolgen, werden dies wissen. Diese Familiengeschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt, einmal erzählt Unni von der Flucht der Familie um 1900 aus Norwegen nach Schweden und der zweite Handlungsstrang wird von Kåra erzählt, rund 70 Jahre später, kurz nach Roars Tod, Unnis Sohn und Kåras Schwiegervater. Lina Nordquist erzählt hier eine unheimlich intensive Familiengeschichte, deren Figuren psychologisch dicht gestrickt sind und die ein Leben in den nordischen Gefilden widerspiegelt, welches schockiert und gleichzeitig bei mir auch düstere Ahnungen bestätigt. Denn manch altes Geschehen hat seine Fühler ins Jetzt ausgestreckt und verfolgt die Generationen. Diese Geschichte ist wunderbar von Lina Nordquist verfasst worden und ich spende einen tosenden Applaus für dieses fesselnde Buch. Dieser Roman sollte der heutigen Leserschaft zeigen, in welch glücklichen Zeiten wir leben. Vielleicht lässt es unsere nörgelnden und niffenden Gedanken mal kurz verstummen und lässt diesem grausigen Geschehen seinen gebührenden Platz. Denn solange her ist dieses Geschehen nicht. Gerade uns Frauen sollte der Roman zeigen, in welch glücklichen Zeiten wir leben. Und dieses Buch sollte uns auch zeigen wieviel diese freie Zeit, in der wir leben, uns wert sein sollte. Gerade in den heutigen Zeiten, in denen diese braunblaue Brut uns Frauen in unseren Rechten wieder einschränken möchte und uns unseren ihrer Meinung nach angestammten Platz am Herd zuweisen möchte. Denn dabei vergisst diese rechte Brut die Geschichte mit ihren Kriegerinnen und auch die urgermanischen Walküren. Dieses Buch, die Handlung ist brutal und hart, das schreckt sicher ab. Aber mir kam diese Härte nicht als zu viel oder irgendwie unglaubwürdig rüber. Nein, dieser Roman spiegelt für mich das Leben wider, schrecklich und schön zugleich, dieser Roman hat Charaktere, die nicht Schwarz oder Weiß sind, sie verkörpern beides und gerade dies macht dieses Buch sehr authentisch. Denn mal ehrlich, wir sinds ja auch nicht, wir sind ja auch nicht Schwarz oder Weiß, auch wenn wir es sein wollen und uns Mühe geben. Aber letztendlich scheitern wir auch an unseren hehren Zielen und manchmal gewinnt einfach die falsche Seite.

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Im historischen Norden von Schweden abtauchen

nil_liest aus RheinMain Gebiet am 04.02.2024

Bewertungsnummer: 2123764

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch mit knapp 450 Seiten ist ein tiefer Blick in das historische naturnahe Leben im Norden von Schweden. Es ist ein Roman, der alle begeistert, die gerne das Raue der Natur erlesen und sich ein Leben im Einklang der Jahreszeit und der Abhängigkeit von den Erträgen der Ernten vorstellen möchten. Aber nicht nur das karge Leben der Bauersleute, die Armut und der Hunger spielen hier eine Rolle. Auch die Liebe in zweierlei Hinsicht ist hier der Mittelpunkt. Zwei Frauen lernen wir näher kennen, die eine auf der Flucht aus Trondheim – 1897 – Unni mir ihrem Sohn Roar. Sie kommen nach Hälsinglands und beginnen von neuem. Die andere 80 Jahre danach Kara, ihr Schwiegervater: Roar. Die beiden Frauen haben sich zwar nie im Leben getroffen, aber verbindet sie so viel über die gemeinsame Familiengeschichte und leidvolle Schicksalsschläge. Hart und einschneidend sind die Erfahrungen. Spannend hat die schwedische Autorin Lina Nordquist diesen Roman komponiert in einer Gegend, die sie gut kennt, da sie dort aufgewachsen ist. Lina Nordquist ist eine vielfältige Frau, sitzt sie doch momentan im schwedischen Parlament, außerdem ist sie Professorin und Diabetesforscherin. Eine Frau, die ein Auge für Details und psychologisches Feingefühl zu haben scheint. Ihre Prosa in diesem Debütroman kommt prall und zugleich nüchtern daher. Überzeugend gut. Kein Wunder, dass dieser Roman im Jahr 2022 in Schweden zum Besten gekürt wurde. Im Original „Dit du gar, följer jag“ heißt wörtlich übersetzt: Wo du hin gehst, folg ich dir. Ein Roman, der die Widrigkeiten des Lebens im Gestern und Heute fiktiv dokumentiert und zugleich einen mit Fassungslosigkeit über himmelschreiende Ungerechtigkeit zurücklässt. Zugleich aber die immerwährende Hoffnung im Nacken zu sitzen hat, denn im Grunde bedeutet Hoffnung das Leben. Ist diese weg, bleibt nur ein Ende. Ich freue mich bereits auf neuen Stoff der Autorin, bin gespannt, was sie als nächste Thema beackert. Toll zu lesen durch die Übersetzung von Stefan Pluschkat.
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Im historischen Norden von Schweden abtauchen

nil_liest aus RheinMain Gebiet am 04.02.2024
Bewertungsnummer: 2123764
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch mit knapp 450 Seiten ist ein tiefer Blick in das historische naturnahe Leben im Norden von Schweden. Es ist ein Roman, der alle begeistert, die gerne das Raue der Natur erlesen und sich ein Leben im Einklang der Jahreszeit und der Abhängigkeit von den Erträgen der Ernten vorstellen möchten. Aber nicht nur das karge Leben der Bauersleute, die Armut und der Hunger spielen hier eine Rolle. Auch die Liebe in zweierlei Hinsicht ist hier der Mittelpunkt. Zwei Frauen lernen wir näher kennen, die eine auf der Flucht aus Trondheim – 1897 – Unni mir ihrem Sohn Roar. Sie kommen nach Hälsinglands und beginnen von neuem. Die andere 80 Jahre danach Kara, ihr Schwiegervater: Roar. Die beiden Frauen haben sich zwar nie im Leben getroffen, aber verbindet sie so viel über die gemeinsame Familiengeschichte und leidvolle Schicksalsschläge. Hart und einschneidend sind die Erfahrungen. Spannend hat die schwedische Autorin Lina Nordquist diesen Roman komponiert in einer Gegend, die sie gut kennt, da sie dort aufgewachsen ist. Lina Nordquist ist eine vielfältige Frau, sitzt sie doch momentan im schwedischen Parlament, außerdem ist sie Professorin und Diabetesforscherin. Eine Frau, die ein Auge für Details und psychologisches Feingefühl zu haben scheint. Ihre Prosa in diesem Debütroman kommt prall und zugleich nüchtern daher. Überzeugend gut. Kein Wunder, dass dieser Roman im Jahr 2022 in Schweden zum Besten gekürt wurde. Im Original „Dit du gar, följer jag“ heißt wörtlich übersetzt: Wo du hin gehst, folg ich dir. Ein Roman, der die Widrigkeiten des Lebens im Gestern und Heute fiktiv dokumentiert und zugleich einen mit Fassungslosigkeit über himmelschreiende Ungerechtigkeit zurücklässt. Zugleich aber die immerwährende Hoffnung im Nacken zu sitzen hat, denn im Grunde bedeutet Hoffnung das Leben. Ist diese weg, bleibt nur ein Ende. Ich freue mich bereits auf neuen Stoff der Autorin, bin gespannt, was sie als nächste Thema beackert. Toll zu lesen durch die Übersetzung von Stefan Pluschkat.

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