Könnte die allgemeine Jodierung von Salz Bluthochdruck verursachen?
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- Deutsch ausgewählt
34,50 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
28.03.2023
Verlag
Verlag Unser WissenSeitenzahl
60
Maße (L/B/H)
22/15/0,5 cm
Gewicht
107 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-620-5-82900-4
Die Inzidenz von Bluthochdruck ist in der älteren Bevölkerung recht hoch und nimmt nachweislich zu. Die meisten Patienten haben einen primären Bluthochdruck, bei dem trotz eingehender Untersuchungen keine offensichtliche Ursache festgestellt werden kann. Jodmangel in der Ernährung kann zu einem Jodmangelzustand führen, der einen Kropf und eine klinische Erkrankung namens Hypothyreose verursachen kann. Kinder, die von Müttern mit Jodmangel geboren werden, können an Kretinismus leiden, mit geistiger Retardierung, niedrigem Grundumsatz, langsamem Puls und allen anderen Merkmalen, die mit einer Hypothyreose einhergehen. Auf Anraten der WHO wurde als Abhilfemaßnahme ein universelles Jodsalzprogramm (USI) gestartet, in dessen Rahmen überall in Indien (und vielleicht auch anderswo in der Welt) nur noch mit Jod angereichertes Speisesalz geliefert und verwendet wird, unabhängig davon, ob in einer Region Jodmangel herrscht oder nicht. Weitere Untersuchungen sind auf jeden Fall erforderlich, insbesondere in Regionen, in denen Struma nicht endemisch ist, um herauszufinden, ob USI die Ursache für die steigende Inzidenz von Bluthochdruck ist? Vielleicht ein harmloser Faktor, der übersehen wurde? Die Autoren sind der Ansicht, dass die USI in Jodmangelregionen gerechtfertigt ist, nicht aber dort, wo kein Jodmangel besteht.
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