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Gekränkte Freiheit Aspekte des libertären Autoritarismus | Der SPIEGEL-Bestseller jetzt im Taschenbuch

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

12774

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.11.2023

Abbildungen

mit Abbildung

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

478

Maße (L/B/H)

18,9/11,6/2,9 cm

Gewicht

335 g

Farbe

Zitronengelb / Weiß

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47363-4

Beschreibung

Rezension

»Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey ist ein Neoklassiker der Sozialwissenschaften gelungen.« ("derStandard")
»Theoretisch originell und empirisch gehaltvoll ...« ("Neue Zürcher Zeitung")
» Gekränkte Freiheit bietet weit mehr als ein bloß soziologisch fundiertes Psychogramm der von links nach rechts driftenden Querdenkerin; oder des ›gefallenen Intellektuellen‹, der den Schmerz des Verlusts von Diskursprivilegien durch den Kampf gegen Gendersternchen kompensiert. ... [Amlinger und Nachtwey] arbeiten minutiös heraus, wie der allgemeine gesellschaftliche Wandel gestern noch als fortschrittlich geltende Werte in autoritärer Weise aufladen kann.« ("Der Tagesspiegel")
»Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey liefern in ihrem Buch Gekränkte Freiheit die bisher wohl gründlichste und triftigste Analyse der Querdenkerszene ab.« ("Frankfurter Rundschau")
»Erhellende Bücher wie Gekränkte Freiheit sind ein Beitrag im andauernden Gespräch einer aufgeklärten Gesellschaft mit sich selbst.« ("DER SPIEGEL")
»Stimulierend an der Gekränkten Freiheit [ist], dass sie mit der Dialektik der Aufklärung wirklich ernst machen will.« ("Republik")

Produktdetails

Verkaufsrang

12774

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.11.2023

Abbildungen

mit Abbildung

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

478

Maße (L/B/H)

18,9/11,6/2,9 cm

Gewicht

335 g

Farbe

Zitronengelb / Weiß

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47363-4

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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Die "normative Unordnung" endlich verstanden

Bewertung am 25.06.2023

Bewertungsnummer: 1967700

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es ist ein Fachbuch, das es in sich hat. Allein 100 Seiten Fußnoten und Literaturangaben - und eben darum ist es ein Buch, bei dem wir Leser:innen uns darauf verlassen können, dass alle Quellen und Einlassungen miteingeflossen sind, die notwendig sind, die auch nach Coronapandemie sichtbare Diskursverschiebung zu erklären. Zugegeben, auch mit meinem Politikstudium im Hinterkopf habe ich es langsam lesen müssen, um alle "Aspekte des libertären Autoritarismus " zu verstehen. Dank des Buches wollte ich es aber auch. Denn es ist kein Buch, wiewohl aus Sicht der Wissenschaft geschrieben, das kalt und nüchtern ist. Es strahlt auch eine gewisse Wärme für die Nöte der Menschen aus, die idR irgendwann seit 2015 einen Pfad verlassen haben, um sich nun an der Dialektik eines demokratischen Staates aufzureiben/abzuarbeiten oder gar abzuwenden, der Freiheit verspricht und zugleich beschränkt. Ein Buch, das mir hilft, zu verstehen und auch meiner inneren Ratlosigkeit etwas entgegensetzt, die bisweilen in Ekel oder Wut übergeht, da ich selbst den Begriff Gemeinwohl zentral für lebendige Demokratie haltend, das Treiben einfach nur egozentrisch, narzisstisch oder bösartig finde. Nachdem ich es nun 1 Mal gelesen habe, um die neue kritische Theorie - für mich ist es eine solche - zu verstehen, werde ich es nun ein zweites Mal lesen, um die zentralen Aussagen und Referenzen nachzuvollziehen. Damit ich es richtig weitergebe. Denn dieses Buch braucht Publikum. Eine leichtere Fassung für Nicht-Akademiker wäre ein ehrenwertes Unterfangen.

Die "normative Unordnung" endlich verstanden

Bewertung am 25.06.2023
Bewertungsnummer: 1967700
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es ist ein Fachbuch, das es in sich hat. Allein 100 Seiten Fußnoten und Literaturangaben - und eben darum ist es ein Buch, bei dem wir Leser:innen uns darauf verlassen können, dass alle Quellen und Einlassungen miteingeflossen sind, die notwendig sind, die auch nach Coronapandemie sichtbare Diskursverschiebung zu erklären. Zugegeben, auch mit meinem Politikstudium im Hinterkopf habe ich es langsam lesen müssen, um alle "Aspekte des libertären Autoritarismus " zu verstehen. Dank des Buches wollte ich es aber auch. Denn es ist kein Buch, wiewohl aus Sicht der Wissenschaft geschrieben, das kalt und nüchtern ist. Es strahlt auch eine gewisse Wärme für die Nöte der Menschen aus, die idR irgendwann seit 2015 einen Pfad verlassen haben, um sich nun an der Dialektik eines demokratischen Staates aufzureiben/abzuarbeiten oder gar abzuwenden, der Freiheit verspricht und zugleich beschränkt. Ein Buch, das mir hilft, zu verstehen und auch meiner inneren Ratlosigkeit etwas entgegensetzt, die bisweilen in Ekel oder Wut übergeht, da ich selbst den Begriff Gemeinwohl zentral für lebendige Demokratie haltend, das Treiben einfach nur egozentrisch, narzisstisch oder bösartig finde. Nachdem ich es nun 1 Mal gelesen habe, um die neue kritische Theorie - für mich ist es eine solche - zu verstehen, werde ich es nun ein zweites Mal lesen, um die zentralen Aussagen und Referenzen nachzuvollziehen. Damit ich es richtig weitergebe. Denn dieses Buch braucht Publikum. Eine leichtere Fassung für Nicht-Akademiker wäre ein ehrenwertes Unterfangen.

Globale Bedeutung

Bewertung am 31.03.2023

Bewertungsnummer: 1912512

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch zeichnet eine weltweite Bewegung nach die in Folge der Neoliberalisierung aller Gesellschaftsbereich Staaten zersetzt und die Demokratie allerorts gefährdet. Eine sehr detailierte Analyse bedeutender gesellschaftlicher Veränderungen die eine gute Grundlage für eine Argumentation gegen einen falsch verstandenen Freiheitsbegriff liefert.

Globale Bedeutung

Bewertung am 31.03.2023
Bewertungsnummer: 1912512
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch zeichnet eine weltweite Bewegung nach die in Folge der Neoliberalisierung aller Gesellschaftsbereich Staaten zersetzt und die Demokratie allerorts gefährdet. Eine sehr detailierte Analyse bedeutender gesellschaftlicher Veränderungen die eine gute Grundlage für eine Argumentation gegen einen falsch verstandenen Freiheitsbegriff liefert.

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Gekränkte Freiheit

von Carolin Amlinger, Oliver Nachtwey

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  • Einleitung

    Freiheitskonflikte

    Libertärer Autoritarismus

    Zum Aufbau des Buches

    Aporien der Aufklärung: Kritische Theorie der Freiheit

    Kritik der Freiheit

    Freiheit in der Kritischen Theorie

    Liberalismus und Autoritarismus

    Freiheit in Abhängigkeit: Dialektik der Individualisierung

    Geburt des Individuums

    Negative Individualisierung

    Paradoxien der Emanzipation

    Verdinglichte Freiheit

    Ordnung der Unordnung: Gesellschaftlicher Wandel und regressive Modernisierung

    Die Tücken des normativen Fortschritts

    Wissenskränkungen

    Demokratie und Gegen-Demokratie

    Gegen-Epistemologie

    Paternalistische Gouvernementalität

    Soziale Kränkung: Zum sozialen Charakter aversiver Gefühle

    Konturen sozialer Kränkung

    Phänomenologie aversiver Gefühle

    Ausweitung der Kränkungszone

    Imaginäre Anwesenheit des Narzissmus

    Libertärer Autoritarismus: Eine Bewegung der verdinglichten Freiheit

    Libertär-autoritäre Charakterstruktur

    Figuren des libertären Autoritarismus

    Soziale Räume verletzter Selbstbehauptung

    Anstöße zum Driften

    Sturz der Wahrheitssuchenden: Gefallene Intellektuelle

    Bröckelnde Fundamente

    Verdrehte Freiheitskämpfe

    Exkurs: Sloterdijks Meditationen

    Intellektuelle Querfronten

    Überschießender Zweifel

    Nostalgischer Aktivismus

    Partisanen der Zeichen

    Register der Kritik

    Wiederverzauberung der Welt: Coronaproteste

    Pandemische Freiheitskonflikte und die Geburt einer Bewegung

    Die Gestalt der Querdenken-Bewegung

    Epistemischer Widerstand

    Verschwörungsspiritualität

    Libertär-autoritäre Gegengemeinschaften

    Subversion als destruktives Prinzip: Regressive Rebellen

    Engagement und Entfremdung

    Moralische Verurteilung und exkludierende Kritik

    Autoritäre Innovatoren

    Regressive Rebellen

    Schluss

    Staatskritik und die Paradoxien des Fortschritts

    Die kommenden Wahrheitskonflikte

    Soziale Freiheit und Demokratie