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Tasmanien Roman | Das Buch, das uns die Gegenwart erklärt

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.08.2023

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

335

Maße (L/B/H)

21,3/13,4/3 cm

Gewicht

446 g

Auflage

1

Originaltitel

Tasmania

Übersetzt von

Barbara Kleiner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-43132-0

Beschreibung

Rezension

» Tasmanien ist DAS große Buch über die Unruhe in der Welt von heute. Durch seine magische Klarheit und Aufrichtigkeit wärmt und tröstet es uns.« ("Le Monde")
» Tasmanien ist eine kraftvolle Fabel des Humanismus und ein tief bewegender Roman über die Menschlichkeit.« ("Lire")
»Als ›Chronik einer nahen Vergangenheit‹ fängt Tasmanien die aufgeladene Atmosphäre der Gegenwart auf intelligente Weise ein.« ("Deutschlandfunk")
»[Der Roman] ist ganz am Puls unserer Zeit.« ("Bayerischer Rundfunk")
»Paolo Giordano hat einen Roman geschrieben, in dem sich sehr viel bei der Lektüre auch zwischen den Zeilen im Kopf der Leserschaft ereignet.« ("NDR")
»Primo Levi, Don DeLillo, David Foster Wallace – sie alle vereint ein experimenteller Blickwinkel, zwischen realer und literarischer Welt. Giordano führt dies nun mit einer meisterhaften Genauigkeit fort, die in der heutigen Literatur ihresgleichen sucht.« ("La Repubblica")
»Ein Roman, der unserer Rastlosigkeit eine Stimme verleiht, der sich in unsere innersten Gedanken windet und die ungeahnte Beharrlichkeit der Schönheit und der Hoffnung bezeugt.« ("La Stampa")
»Wir, unsere Sorgen, unsere Einsamkeit, unsere Schwächen. Erzählt mit großer Anmut ... Brillant.« ("Livres Hebdo")
» Tasmanien ist ein Buch über die Suche, erzählt von einer kraftvollen Stimme.« ("Libération")
»Paolo Giordano liefert einen großen Roman über die Ängste unserer Zeit und über den Weg, sie zu überwinden. Brillant und oft überwältigend. Es ist bewegend, Tasmanien im Gefolge des Kinoerfolgs von Christopher Nolans Oppenheimer zu lesen.« ("Les Echos")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.08.2023

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

335

Maße (L/B/H)

21,3/13,4/3 cm

Gewicht

446 g

Auflage

1

Originaltitel

Tasmania

Übersetzt von

Barbara Kleiner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-43132-0

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • herrzett

    aus lübeck

    5/5

    25.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Tasmanien" ist ein sehr…

    "Tasmanien" ist ein sehr interessanter, informativer und aktueller Roman, den ich gerne vielen empfehlen würde und zeitgleich ist es mir bewusst, dass dieses stets mitschwingende, verstärkende Gefühl der Verlorenheit und Überforderung nicht gerade ein angenehmes Lesevergnügen bietet. Er ist mehr so ein vorgehaltener Spiegel. Wir wissen vieles, sollten durch Entwicklungen, Gespräche mit Experten und unsere Geschichte einiges gelernt haben, machen uns sehr viele Gedanken, suchen nach Lösungen und steuern doch häufig nur von einem Dilemma zum Nächsten. Oder greifen in entscheidenden Momenten nicht ein, sind wie gelähmt, schauen nur zu oder laufen gar weg, um nicht negativ aufzufallen oder jemanden zu enttäuschen und doch sind wir am Ende mehr oder weniger allein. Vielleicht liegt es in der Natur des Menschen, dass wir versuchen alles zu überblicken und dabei das Wesentliche aus den Augen verlieren? Anfangs war ich wirklich überrascht wie klimalastig dieser Roman ist und gleichzeitig schaffte Giordano es mich binnen kürzester Zeit genau dafür zu begeistern. Ich googelte nach Wolkenformationen und Pflanzen, Phänomene oder Klimakonferenzen und machte mir Gedanken über die Auswirkungen der Globalisierung und den Einfluss der Nachrichten auf uns Menschen. Das beschriebene Schicksal eines seiner Studenten hat mich dabei sehr getroffen und mich lange über die Frage "Ist es möglich [...], dass ein Wissensgebiet Oberhand über dich gewinnt?" grübeln lassen. Diese entstehenden Gedanken und Erklärungen sind eindrucksvoll und gleichzeitig so gewaltig, überfordernd. Genau dies zeigt Giordano auch an seiner Figur in diesem Roman. Ich kann nicht sagen ob er mir dadurch nun sympathischer oder unsympathischer geworden ist. Einerseits hätte ich mir bei vielen Problemen oder in einigen der beschriebenen Situationen etwas mehr Einsatz, Stärke und Positionierung erhofft. Andererseits entspricht das Beschriebene der heutigen Zeit, unserem eigenen Verhalten und dem Versuch Dilemmas zu umgehen in der Hoffnung, dass sich alles schon wieder zurechtrüttelt. Und das in einer Welt, die ganz viele Baustellen unterschiedlichster Themen bereithält.

  • Bewertung

    5/5

    25.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ein sehr informatives, aufrüttelndes Buch

    "Tasmanien" ist ein sehr interessanter, informativer und aktueller Roman, den ich gerne vielen empfehlen würde und zeitgleich ist es mir bewusst, dass dieses stets mitschwingende, verstärkende Gefühl der Verlorenheit und Überforderung nicht gerade ein angenehmes Lesevergnügen bietet. Er ist mehr so ein vorgehaltener Spiegel. Wir wissen vieles, sollten durch Entwicklungen, Gespräche mit Experten und unsere Geschichte einiges gelernt haben, machen uns sehr viele Gedanken, suchen nach Lösungen und steuern doch häufig nur von einem Dilemma zum Nächsten. Oder greifen in entscheidenden Momenten nicht ein, sind wie gelähmt, schauen nur zu oder laufen gar weg, um nicht negativ aufzufallen oder jemanden zu enttäuschen und doch sind wir am Ende mehr oder weniger allein. Vielleicht liegt es in der Natur des Menschen, dass wir versuchen alles zu überblicken und dabei das Wesentliche aus den Augen verlieren? Anfangs war ich wirklich überrascht wie klimalastig dieser Roman ist und gleichzeitig schaffte Giordano es mich binnen kürzester Zeit genau dafür zu begeistern. Ich googelte nach Wolkenformationen und Pflanzen, Phänomene oder Klimakonferenzen und machte mir Gedanken über die Auswirkungen der Globalisierung und den Einfluss der Nachrichten auf uns Menschen. Das beschriebene Schicksal eines seiner Studenten hat mich dabei sehr getroffen und mich lange über die Frage "Ist es möglich [...], dass ein Wissensgebiet Oberhand über dich gewinnt?" grübeln lassen. Diese entstehenden Gedanken und Erklärungen sind eindrucksvoll und gleichzeitig so gewaltig, überfordernd. Genau dies zeigt Giordano auch an seiner Figur in diesem Roman. Ich kann nicht sagen ob er mir dadurch nun sympathischer oder unsympathischer geworden ist. Einerseits hätte ich mir bei vielen Problemen oder in einigen der beschriebenen Situationen etwas mehr Einsatz, Stärke und Positionierung erhofft. Andererseits entspricht das Beschriebene der heutigen Zeit, unserem eigenen Verhalten und dem Versuch Dilemmas zu umgehen in der Hoffnung, dass sich alles schon wieder zurechtrüttelt. Und das in einer Welt, die ganz viele Baustellen unterschiedlichster Themen bereithält.

  • Dominik Alexander

    5/5

    24.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tasmanien ruht im Auge des Sturms unserer Zeit

    Auf den ersten Blick plätschert das Buch leise und sanft vor sich hin. Paolo Giordano erzählt ruhig, in einer Sprache, die hineinzieht ins Geschehen, ohne handgreiflich zu werden. Doch bereits das Cover suggeriert die Brüchigkeit des Lebens, die Lücken, die sich auftun, wenn das eigene Dasein eben nicht nach Plan verläuft und man sich erneut auf die Suche begeben muss. Alles beginnt damit, dass Paolos Frau ihm mit Anfang Vierzig ihre Entscheidung mitteilt, alle Versuche, doch noch ein Kind mit ihm zu bekommen, einstellen will. Mutter, Vater, Kind - das war bisher ihre Idee vom gemeinsamen Glück gewesen. Ein Kind für die eigene Zukunft. Doch wenn das Kind unmöglich ist, gibt es dann überhaupt noch eine gemeinsame Zukunft? Diese Frage schwebt im Roman über den weiteren Worten, über den Reisen, die Paolo unternimmt. Er will seinen Freund unterstützen, dessen Ehe gerade zerbrochen ist - trotz Kind - und um dessen Umgangsrecht sich der Freund nun vor Gericht bemühen muss. Mal beiläufig, mal zentriert stolpert Paolo über die großen Fragen und Hürden der Gegenwart: islamistischer Terror, Klimawandel, Kriege, zwischenmenschliche Sprachlosigkeit. Das mag viel erscheinen, ist jedoch wohl dosiert und regt zum Nachdenken an statt zur Überforderung. Fazit: Tasmanien ist ein interessanter Report über die Gegenwart, die mich gewiss lange nicht loslassen wird. Er ermutigt, mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen, anstatt sich immer weiter zurückzuziehen. Große Lesefreude!

  • Alexandros

    aus Erde

    5/5

    24.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tasmanien ruht im Auge des…

    Tasmanien ruht im Auge des Sturms unserer Zeit Auf den ersten Blick plätschert das Buch leise und sanft vor sich hin. Paolo Giordano erzählt ruhig, in einer Sprache, die hineinzieht ins Geschehen, ohne handgreiflich zu werden. Doch bereits das Cover suggeriert die Brüchigkeit des Lebens, die Lücken, die sich auftun, wenn das eigene Dasein eben nicht nach Plan verläuft und man sich erneut auf die Suche begeben muss. Alles beginnt damit, dass Paolos Frau ihm mit Anfang Vierzig ihre Entscheidung mitteilt, alle Versuche, doch noch ein Kind mit ihm zu bekommen, einstellen will. Mutter, Vater, Kind - das war bisher ihre Idee vom gemeinsamen Glück gewesen. Ein Kind für die eigene Zukunft. Doch wenn das Kind unmöglich ist, gibt es dann überhaupt noch eine gemeinsame Zukunft? Diese Frage schwebt im Roman über den weiteren Worten, über den Reisen, die Paolo unternimmt. Er will seinen Freund unterstützen, dessen Ehe gerade zerbrochen ist - trotz Kind - und um dessen Umgangsrecht sich der Freund nun vor Gericht bemühen muss. Mal beiläufig, mal zentriert stolpert Paolo über die großen Fragen und Hürden der Gegenwart: islamistischer Terror, Klimawandel, Kriege, zwischenmenschliche Sprachlosigkeit. Das mag viel erscheinen, ist jedoch wohl dosiert und regt zum Nachdenken an statt zur Überforderung. Fazit: Tasmanien ist ein interessanter Report über die Gegenwart, die mich gewiss lange nicht loslassen wird. Er ermutigt, mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen, anstatt sich immer weiter zurückzuziehen. Große Lesefreude!

  • Bewertung

    5/5

    22.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    gelungener Lesestoff

    Dieses Buch ist vom Einband bis zur letzten Seite an ein gewisses Kunstwerk. Der Protagonist befindet sich auf einem Scheideweg - und nimmt die geneigte Leserschaft mit auf seiner Suche nach dem Sinn und Unsinn des Lebens. Das Ganze so einfach wie banal und doch originell - was nicht zuletzt an der herausragenden Titelgebung deutlich wird. Ein Land, welches man, wenn überhaupt, lediglich mit dem inzwischen nahezu ausgestorbenen Tasmanischen Teufel in Verbindung bringt. Zumindest mir ging es so. Aber ich war wirklich angenehm überrascht von der Prämisse, der einfachen und doch packenden Sprache und von der Faszination für die Fremde, die hier mehr als deutlich wird. Eine sehr angenehme Lektüre, die man nicht nur für den Urlaub wirklich nur empfehlen kann. Kompliment an den Autor und das Coverteam, die mal wieder tüchtig gezaubert haben!

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  • Im Fall der Apokalypse

    Die Wolken

    Die Strahlungen

    Danksagung