Produktbild: Die Hoffnung der Nebelkinder
Band 3

Die Hoffnung der Nebelkinder Roman

Aus der Reihe Die Schatten des Krieges
7

14,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.09.2023

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

376

Maße (L/B/H)

18,7/11,8/3 cm

Gewicht

307 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3986-4

Beschreibung

Rezension

»Ein augenöffnendes Buch für alle Generationen, das zum Nachfragen und zum Gespräch in der eigenen Familie einlädt.«

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.09.2023

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

376

Maße (L/B/H)

18,7/11,8/3 cm

Gewicht

307 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3986-4

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

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  • Bewertung

    aus München

    5/5

    21.10.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Der berührende Abschluss der…

    Der berührende Abschluss der Nebelkinder-Trilogie Als Lilith Vahrenhorst 1985 Robert Balan kennenlernt, ist sie sich sicher, das er der Mann ihres Lebens ist. Mit ihm will sie alles teilen, mit ihm will sie alt werden. Doch Robert, der von den Erlebnissen in seiner Kindheit traumatisiert ist, entgleitet ihr immer wieder. Bis er eines Tages vor ihrer Tür steht und verlangt, dass Lilith seinen Sohn Aaron, ihr Patenkind, der Sohn ihrer besten Freundin Frederike, die nun tot ist, aufnehmen. Sie, die Augenblicksammlerin, die selbst nie Kinder haben wollte. Kann sie überhaupt für einen 13-jährigen sorgen? Schon der Prolog mit den Gedanken, die Lilith umtreiben, macht so neugierig und Lust auf die Geschichte von Lilith und Robert. „Die Hoffnung der Nebelkinder“, der dritte und leider letzte Teil der Nebelkinder-Trilogie hat mich, wie die vorhergehenden Bände auch, sofort in seinen Bann gezogen. Hier nun geht es hauptsächlich um Lilith, Anastasias „Anas“ Tochter, die durch das, was ihre Mutter im Krieg und auch danach noch erleiden musste, geprägt ist. Auf einer Reise in die alte Heimat Breslau, auf der Lilith so viel aus dem Leben ihrer Mutter erfährt, kommen sie sich näher und Lilith sieht nun Vieles in einem anderen Licht. Sie kann auch sich selbst jetzt besser verstehen. Autorin Stefanie Gregg hat es auch hier wieder meisterhaft verstanden, die Gedanken, Empfindungen und Gefühle der hier agierenden Menschen festzuhalten, auszudrücken und mir sehr nahe zu bringen. Lilith mit ihrer vom Krieg traumatisierten Mutter ist genau so ein „Nebelkind“ wie Robert, der unter den Schlägen seines vom Krieg zerstörten Vaters gelitten hat. Da auch meine Eltern vom Krieg seelisch und auch körperlich gezeichnet waren, kann ich mich so gut in die verschiedensten Situationen und auch in die Menschen hinein versetzen. Die ganze Thematik kommt so echt und authentisch rüber, dass die Geschichte trotz der Ernsthaftigkeit sehr gut unterhält. Durch die immer wiederkehrenden kurzen Zeitsprünge in die Vergangenheit ist auch diese Geschichte ohne Kenntnis der Vorgängerbände gut lesbar. Mir persönlich hat es aber richtig gut gefallen, die meisten der Menschen hier in ihrer Entwicklung von Anfang an begleiten zu können. Stefanie Gregg hat es auch diesmal geschafft mich auf die Reise von Robert und Lilith und auch von Aaron und Ana mitzunehmen, mich zu beeindrucken, mich beim Lesen zu halten. Ich habe mit ihren Figuren gelitten, mich mit ihnen gefreut und die wunderbaren Landschaften sowohl in Schlesien als auch in Amerika genossen. Schade dass die Reise hier nun zuende ist.

  • gaby2707

    aus München

    5/5

    21.10.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Der berührende Abschluss der Nebelkinder-Trilogie

    Als Lilith Vahrenhorst 1985 Robert Balan kennenlernt, ist sie sich sicher, das er der Mann ihres Lebens ist. Mit ihm will sie alles teilen, mit ihm will sie alt werden. Doch Robert, der von den Erlebnissen in seiner Kindheit traumatisiert ist, entgleitet ihr immer wieder. Bis er eines Tages vor ihrer Tür steht und verlangt, dass Lilith seinen Sohn Aaron, ihr Patenkind, der Sohn ihrer besten Freundin Frederike, die nun tot ist, aufnehmen. Sie, die Augenblicksammlerin, die selbst nie Kinder haben wollte. Kann sie überhaupt für einen 13-jährigen sorgen? Schon der Prolog mit den Gedanken, die Lilith umtreiben, macht so neugierig und Lust auf die Geschichte von Lilith und Robert. „Die Hoffnung der Nebelkinder“, der dritte und leider letzte Teil der Nebelkinder-Trilogie hat mich, wie die vorhergehenden Bände auch, sofort in seinen Bann gezogen. Hier nun geht es hauptsächlich um Lilith, Anastasias „Anas“ Tochter, die durch das, was ihre Mutter im Krieg und auch danach noch erleiden musste, geprägt ist. Auf einer Reise in die alte Heimat Breslau, auf der Lilith so viel aus dem Leben ihrer Mutter erfährt, kommen sie sich näher und Lilith sieht nun Vieles in einem anderen Licht. Sie kann auch sich selbst jetzt besser verstehen. Autorin Stefanie Gregg hat es auch hier wieder meisterhaft verstanden, die Gedanken, Empfindungen und Gefühle der hier agierenden Menschen festzuhalten, auszudrücken und mir sehr nahe zu bringen. Lilith mit ihrer vom Krieg traumatisierten Mutter ist genau so ein „Nebelkind“ wie Robert, der unter den Schlägen seines vom Krieg zerstörten Vaters gelitten hat. Da auch meine Eltern vom Krieg seelisch und auch körperlich gezeichnet waren, kann ich mich so gut in die verschiedensten Situationen und auch in die Menschen hinein versetzen. Die ganze Thematik kommt so echt und authentisch rüber, dass die Geschichte trotz der Ernsthaftigkeit sehr gut unterhält. Durch die immer wiederkehrenden kurzen Zeitsprünge in die Vergangenheit ist auch diese Geschichte ohne Kenntnis der Vorgängerbände gut lesbar. Mir persönlich hat es aber richtig gut gefallen, die meisten der Menschen hier in ihrer Entwicklung von Anfang an begleiten zu können. Stefanie Gregg hat es auch diesmal geschafft mich auf die Reise von Robert und Lilith und auch von Aaron und Ana mitzunehmen, mich zu beeindrucken, mich beim Lesen zu halten. Ich habe mit ihren Figuren gelitten, mich mit ihnen gefreut und die wunderbaren Landschaften sowohl in Schlesien als auch in Amerika genossen. Schade dass die Reise hier nun zuende ist.

  • J. Kaiser

    5/5

    10.10.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Eindrückliche Nachkriegsgeschichte

    Lilith lernt Robert 1985 in München kennen. Sie weiss, dass er die Liebe ihres Lebens ist. Doch er hat ein Trauma aus seiner Kindheit, und so entgleitet er Lilith immer mehr. Sie verlieren sich aus den Augen. Nach einigen Jahren steht er vor ihrer Türe. Mit dabei sein 13 jähriger Sohn Aron. Er bittet sie Aron bei sich aufzunehmen. Nach einer gemeinsame Reise der drei versteht Lilith ihre eigene Vergangenheit. In diesem Buch wird eindrücklich und doch gefühlvoll die Vergangenheit beschrieben. Diese wird durch Erlebnisse und der Verhaltensweise der Eltern, die durch den Krieg gezeichnet waren und Auswirkungen auf die folgende Generation hatte, geschildert. Man kann sich sehr schnell in die verschiedenen Charakteren hineinversetzen. Alle werden sehr gut bildlich hervorgehoben. Dieses Buch fand ich eine sehr ergreifende und beeindruckende Geschichte, die man gelesen haben sollte. Gerne empfehle ich dieses Buch weiter.

  • Bewertung

    4/5

    12.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Schöne Geschichte!

    Dir Geschichte finde ich wundervoll, berührend und anschaulich geschildert. Beim Lesen reist man gedanklich in der Zeit. Allerdings finde ich die Satzstruktur manchmal merkwürdig oder unlogisch. Alle paar Seiten bin ich beim Lesen über merkwürdige Sätze gestolpert, die sich mir zum Teil erst beim 2. oder 3. Lesen (oder teilweise auch gar nicht) erschlossen haben. Auch ein kleiner Detail-Fehler in der Chronologie ist mir aufgefallen.

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2023

    eBook (ePUB 3)

    Suchtfaktor

    ‚Angst davor, wieder nicht sie selbst sein zu können, in ihrem Zuhause. ` Bereits dieser Satz, der ganz am Anfang des Prologs steht, hat mich mitten uns Herz getroffen und direkt mitgenommen in die Welt der Nebelkinder. Jener Kinder, deren Eltern den zweiten Weltkrieg hautnah miterlebt hatten und dadurch zutiefst traumatisiert waren. Kinder, die nie verstanden haben, wieso ihre Eltern oft nicht nachvollziehbar reagierten, weil diese nicht über ihre Kriegserlebnisse reden konnten oder wollten. Genau so geht es Lilith mit ihrer Mutter Ana, die zwar immer für finanzielle Sicherheit im Leben ihrer Tochter sorgte, sie aber nie an ihren Gefühlen teilnehmen ließ. Doch bei einer gemeinsamen Reise nach Breslau lernt Lilith ihre Mutter auf ganz besondere Weise kennen, denn Ana öffnet sich ihr, erzählt über die Flucht nach Westdeutschland. Endlich versteht die Tochter und ist damit in der Lage, sich selbst zu verstehen. Aber auch Robert, Liliths große Liebe, kann sich dem Kindheitstrauma nicht entziehen. Sein Vater, ein Spätheimkehrer, war ein gewalttätiger Mensch, schlug ihn und die Mutter immer wieder. So geht Robert auf seine Weise mit Nähe und der Liebe zu Lilith um. Er kann sich nicht an sie binden, kann sie aber auch nicht loslassen, heiratet schließlich eine Andere. Nach Jahren der Trennung taucht er bei ihr auf, bittet er sie, seinen halbwüchsigen, unehelichen Sohn bei sich aufzunehmen. Nach einigem Zögern stimmt sie zu, ist jedoch heillos überfordert mit der Situation. Der Roman beschreibt Gefühle auf eine sanfte und leise Weise. Niemals gleitet er ins Triviale ab, sondern vermittelt den Eindruck alles hautnah mitzuerleben, sich gut in die verschiedenen Charaktere hineinversetzen zu können. Das liegt sicherlich an Stefanie Greggs atmosphärischem Schreibstil. Sie schafft es, eine Szene mit wenigen, treffsicheren Worten zu Leben zu erwecken. Große Gefühle kommen ganz selbstverständlich und nachvollziehbar rüber. Das macht den Roman unglaublich authentisch. ‚Die Hoffnung der Nebelkinder‘ ist ein Buch, das ich nur empfehlen kann. Aber Vorsicht! Ich habe es nicht aus der Hand legen können, es hat einen gewissen Suchtfaktor!

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