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Der Geruch von Ruß und Rosen Deutschlandfunk-Bestenliste Die besten 7 — Deutschlandfunk-Bestenliste Die besten 7

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19,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

21.08.2023

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

21,1/14,2/2,5 cm

Gewicht

318 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-27713-7

Beschreibung

Rezension

"Dieses Buch zieht einen von der ersten Seite so in seinen Bann, weil es einfach so aktuell, so spannend und so gut geschrieben ist. … Mich hat das Buch wirklich sehr beeindruckt, lange nicht losgelassen und man sollte es unbedingt lesen." Sarah Hartl, rbbKultur, 24.08.2023
„Es ist ein sehr differenziertes, sehr kluges und unglaublich berührendes Buch. Julya Rabinowich hat sehr viel mit Flüchtlingen gearbeitet und hat dieses Buch großartigst erzählt.“ Johannes Kössler, ORF „Bücher der Woche“, 05.09.2023
„Das Buch lässt sich auch ohne seine Vorgänger gut verstehen. Und es übertrifft diese noch an, ja, Sprachkraft und dem Mut, auch schwierige, moralisch unlösbare, ja grausame Themen anzufassen. … Hier stimmt jedes Wort und transportiert nicht nur eine Handlung, sondern trägt einen auf den Flügeln der Imagination davon.“ Kirstin Breitenfellner, Falter Magazin, 01.10.2023
"Absolut lesenswert und sehr mitreißend.“ Sylvia Schwab, Deutschlandfunk Kultur, 23.08.2023
"Berührend!" Marco Weise, Kurier, 30.08.2023

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

21.08.2023

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

21,1/14,2/2,5 cm

Gewicht

318 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-27713-7

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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  • Daggy

    5/5

    12.12.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Traurig und doch so schön erzählt

    Madina, die aus einem Land in dem Krieg herrschte geflohen ist, fühlt sich inzwischen in der geräumigen schönen Wohnung wohl. Sie hat mit Laura, der Tochter der Vermieterin eine gute Freundin gefunden, die sie sehr unterstützt. Madina empfindet nach den Strapazen der Flucht und der Ablehnung der Nachbarn, endlich sowas wie frei-sein. Ein Therapeutin und ihre frühere Klassenlehrerin machen ihr immer wieder Mut. Doch dann ist der Krieg aus und ihre Tante möchte zurück in das Land, in dem Madinas Vater vermisst wird. Madina macht sich mit der Tante auf den Weg in das Land ihrer Vorfahren, indem ihnen Misstrauen und Ablehnung entgegengebracht wird. Der Leser erfährt nicht um welches Land es sich da handelt, aber es hat noch sehr altmodische Strukturen und auch damit tut sich die inzwischen Jeans tragende Madina schwer. Ein wenig erinnert mich das an meine Jugend in den 1960er Jahren. Auch da war der Mann noch „der Herr im Haus“ und hatte das Sagen. Aber viele Mütter hatten sich im Krieg emanzipiert und wollten nicht wieder gehorchen. Auch hier wurden die Gesetzte erst in den 1970er Jahren geändert. Madina erinnert sich an die Gerüche, ich habe da auch oft Verbindungen, auch meine Erinnerungen werden häufig durch einen Geruch hervorgerufen. Madina muss ich entscheiden, bleibt sie hier oder geht sie in ihr altes Land zurück? Würde sie damit nicht auch ihre Freiheit aufgeben? Die Erzählung resultiert aus Madinas Tagebuch, aber es gibt keine Daten, nur 3 Teile und 24 Kapitel. Madina erzählt uns diesen Teil ihres Lebens in wunderschönen Worten und poetischen Vergleichen. Mir gefiel es sehr gut diese schönen Sätze zu lesen. Ein Buch über Flucht, Ankommen, Fremdsein und Zurückblicken, dass vieles nur anreißt und doch wissen wir, worum es geht.

  • Daggy

    5/5

    12.12.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Madina, die aus einem Land in…

    Madina, die aus einem Land in dem Krieg herrschte geflohen ist, fühlt sich inzwischen in der geräumigen schönen Wohnung wohl. Sie hat mit Laura, der Tochter der Vermieterin eine gute Freundin gefunden, die sie sehr unterstützt. Madina empfindet nach den Strapazen der Flucht und der Ablehnung der Nachbarn, endlich sowas wie frei-sein. Ein Therapeutin und ihre frühere Klassenlehrerin machen ihr immer wieder Mut. Doch dann ist der Krieg aus und ihre Tante möchte zurück in das Land, in dem Madinas Vater vermisst wird. Madina macht sich mit der Tante auf den Weg in das Land ihrer Vorfahren, indem ihnen Misstrauen und Ablehnung entgegengebracht wird. Der Leser erfährt nicht um welches Land es sich da handelt, aber es hat noch sehr altmodische Strukturen und auch damit tut sich die inzwischen Jeans tragende Madina schwer. Ein wenig erinnert mich das an meine Jugend in den 1960er Jahren. Auch da war der Mann noch „der Herr im Haus“ und hatte das Sagen. Aber viele Mütter hatten sich im Krieg emanzipiert und wollten nicht wieder gehorchen. Auch hier wurden die Gesetzte erst in den 1970er Jahren geändert. Madina erinnert sich an die Gerüche, ich habe da auch oft Verbindungen, auch meine Erinnerungen werden häufig durch einen Geruch hervorgerufen. Madina muss ich entscheiden, bleibt sie hier oder geht sie in ihr altes Land zurück? Würde sie damit nicht auch ihre Freiheit aufgeben? Die Erzählung resultiert aus Madinas Tagebuch, aber es gibt keine Daten, nur 3 Teile und 24 Kapitel. Madina erzählt uns diesen Teil ihres Lebens in wunderschönen Worten und poetischen Vergleichen. Mir gefiel es sehr gut diese schönen Sätze zu lesen. Ein Buch über Flucht, Ankommen, Fremdsein und Zurückblicken, dass vieles nur anreißt und doch wissen wir, worum es geht.

  • TochterAlice

    aus Köln

    5/5

    06.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Krieg in irgendeiner (nicht…

    Krieg in irgendeiner (nicht sehr fernen) Zeit, in irgendeinem beliebigen Land. Die Betroffenen sind alles andere als beliebig, es sind Madina und ihre Familie, die geflohen sind. Bis auf den Vater, einen Arzt: der ist zurückgegangen, um zu helfen. Aber man hat seit Ewigkeiten nichts mehr von ihm gehört und das zehrt an der Familie. Madina, ihre Mutter, Tante, die Großmutter und der kleine Bruder: jeder einzelne verarbeitet es anders, aber niemandem geht es gut damit. Bis die Tante beschließt, zurückzugehen und nach den Verbliebenen zu suchen: mit Madina. Dabei ist der Frieden, der sich gerade erst ergeben hat, ein überaus brüchiger... Krieg hautnah - niemand, der einer solchen Hölle entronnen ist, kann diese abstreifen. Die Autorin Julya Rabinowich beschreibt dies ebenso einfühlsam wie schonungslos und beim Lesen wird klar, dass man diesen Krieg nicht abstreifen kann. Man muss mit ihm leben, Tag und Nacht, ob auf der Flucht, im sicheren Exil oder eben auch im Kriegsgebiet. Nach diesem Buch hatte sich etwas in mir geändert. Ich dachte, ich wüsste, was Krieg bedeutet. In Wahrheit weiß ich es erst jetzt - beziehungsweise habe ich eine gewisse Ahnung.

  • Bewertung

    5/5

    05.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Buch über Flucht, Schmerz und starke Frauen

    Madina teilt ihre Gefühle und Gedanken mit dem Leser, als wäre es ihr Tagebuch. Die Sprache hört sich an einigen Stellen sehr altklug an. Aber schließlich musste das Mädchen schnell erwachsen werden. Ihre Tante wirkt geheimnisvoll und bringt sie schließlich dazu, mit ihr ins Ungewisse aufzubrechen, um nach dem Vater zu suchen. Es wird spannend. Doch zunächst ist Madina gut angekommen, in ihrem neuen Zuhause. Sie ist mit ihrer Familie nach der Flucht sicher und geborgen bei einer Familie untergekommen. Sie ist umgeben von starken Frauen und ist auf dem Weg, selber eine zu werden, auch wenn es in ihrer Heimat nicht möglich gewesen wäre. Laura, die Tochter des Hauses, sieht sie als ihre beste Freundin an. Sie fahren sogar zusammen in den Urlaub. Es scheint, alles gut zu zu werden, zu sein. Aber da ist eine weitere junge Frau, die im Flüchtlingsheim wohnt und bei dem Freund der Mutter von Laura im Café arbeitet. Sie spricht ihre Muttersprache und ist verbittert. Sie hat Schlimmes in ihrem gemeinsamen Heimatland, das nicht genannt wird, erlebt. Sie ist später geflohen. Madina lebt schon viel länger im neuen Land. Sie fühlt sich mittlerweile eher zum neuen Land zugehörig. Becca bringt Madina zum Grübeln. Und besonders eine Frage quält sie: Wo ist ihr Vater? Er ist in die Heimat zurückgekehrt. Wie ist es ihm ergangen? Es kommt kein Lebenszeichen. Das Buch ist in drei Teile geteilt. Im ersten Teil lernt man Madina, die Hauptfigur, kennen, auch wenn man die ersten beiden Bücher der Reihe nicht gelesen haben sollte. Der zweite Teil ist schon härtere Kost, den muss man erst einmal verdauen. Madina und ihre Tante kehren zurück in die Heimat und finden alles zerstört vor, nicht nur die Häuser, auch die Seelen. Es wird sehr gut beschrieben, wie fremde Menschen einem teilweise näher stehen, als die eigenen Verwandten. Wie verschiedene Parteien eine Familie, ein Dorf spalten können. Wie Hass entstehen kann. Der Krieg ist nicht wirklich vorbei. Die Menschen sind immer noch untereinander verfeindet. Nur ein paar Menschen aus einer anderen Stadt wagen einen zarten Neuanfang in dem alten Dorf, haben aber mit den Menschen, die immer noch dort gewohnt haben, nichts zu tun. Es passiert etwas sehr Schlimmes, womit ich nicht gerechnet habe. Madina kann es nicht verhindern, aber ihr wird geholfen. Als sie zurückreist, beschreibt die Autorin den Gang durchs Fluggate wie eine Wiedergeburt. Sie ist durch das Erlebte, durch den Schmerz eine andere. Madina hat einiges mitgemacht und kommt in anderer Besetzung wieder nach Hause, erträgt alles tapfer. Das Mädchen arbeitet das Erlebte auf, so weit das möglich ist und kämpft um ihre Familie. Am Ende lernt sie, ihre eigenen Bedürfnisse zu formulieren. Hut ab! Die Figur kommt einem nahe. Die Geschichte und die Figuren wirken sehr authentisch. Man merkt, dass die Autorin gut recherchiert hat. Hat das Buch nun meine Sicht auf Menschen, die durch Krieg und Konflikte geprägt worden sind, verändert? Ja und nein. Ich habe schon vieles gewusst bzw. geahnt, aber das Lesen hat meine Eindrücke doch nochmal sehr stark intensiviert und mich auch viele Handlungen noch besser nachvollziehen lassen. Wunderbar in Sprache verpackte, gewaltige Bilder und Figuren, die nicht mehr so leicht aus dem Kopf gehen. Es gibt sicher viele Romane, die das Thema Flucht zum Inhalt haben, dieser gehört zu den besonderen. Unbedingt lesen!

  • Chris

    aus Wuppertal

    5/5

    05.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Buch über Flucht, Schmerz und…

    Buch über Flucht, Schmerz und starke Frauen Madina teilt ihre Gefühle und Gedanken mit dem Leser, als wäre es ihr Tagebuch. Die Sprache hört sich an einigen Stellen sehr altklug an. Aber schließlich musste das Mädchen schnell erwachsen werden. Ihre Tante wirkt geheimnisvoll und bringt sie schließlich dazu, mit ihr ins Ungewisse aufzubrechen, um nach dem Vater zu suchen. Es wird spannend. Doch zunächst ist Madina gut angekommen, in ihrem neuen Zuhause. Sie ist mit ihrer Familie nach der Flucht sicher und geborgen bei einer Familie untergekommen. Sie ist umgeben von starken Frauen und ist auf dem Weg, selber eine zu werden, auch wenn es in ihrer Heimat nicht möglich gewesen wäre. Laura, die Tochter des Hauses, sieht sie als ihre beste Freundin an. Sie fahren sogar zusammen in den Urlaub. Es scheint, alles gut zu zu werden, zu sein. Aber da ist eine weitere junge Frau, die im Flüchtlingsheim wohnt und bei dem Freund der Mutter von Laura im Café arbeitet. Sie spricht ihre Muttersprache und ist verbittert. Sie hat Schlimmes in ihrem gemeinsamen Heimatland, das nicht genannt wird, erlebt. Sie ist später geflohen. Madina lebt schon viel länger im neuen Land. Sie fühlt sich mittlerweile eher zum neuen Land zugehörig. Becca bringt Madina zum Grübeln. Und besonders eine Frage quält sie: Wo ist ihr Vater? Er ist in die Heimat zurückgekehrt. Wie ist es ihm ergangen? Es kommt kein Lebenszeichen. Das Buch ist in drei Teile geteilt. Im ersten Teil lernt man Madina, die Hauptfigur, kennen, auch wenn man die ersten beiden Bücher der Reihe nicht gelesen haben sollte. Der zweite Teil ist schon härtere Kost, den muss man erst einmal verdauen. Madina und ihre Tante kehren zurück in die Heimat und finden alles zerstört vor, nicht nur die Häuser, auch die Seelen. Es wird sehr gut beschrieben, wie fremde Menschen einem teilweise näher stehen, als die eigenen Verwandten. Wie verschiedene Parteien eine Familie, ein Dorf spalten können. Wie Hass entstehen kann. Der Krieg ist nicht wirklich vorbei. Die Menschen sind immer noch untereinander verfeindet. Nur ein paar Menschen aus einer anderen Stadt wagen einen zarten Neuanfang in dem alten Dorf, haben aber mit den Menschen, die immer noch dort gewohnt haben, nichts zu tun. Es passiert etwas sehr Schlimmes, womit ich nicht gerechnet habe. Madina kann es nicht verhindern, aber ihr wird geholfen. Als sie zurückreist, beschreibt die Autorin den Gang durchs Fluggate wie eine Wiedergeburt. Sie ist durch das Erlebte, durch den Schmerz eine andere. Madina hat einiges mitgemacht und kommt in anderer Besetzung wieder nach Hause, erträgt alles tapfer. Das Mädchen arbeitet das Erlebte auf, so weit das möglich ist und kämpft um ihre Familie. Am Ende lernt sie, ihre eigenen Bedürfnisse zu formulieren. Hut ab! Die Figur kommt einem nahe. Die Geschichte und die Figuren wirken sehr authentisch. Man merkt, dass die Autorin gut recherchiert hat. Hat das Buch nun meine Sicht auf Menschen, die durch Krieg und Konflikte geprägt worden sind, verändert? Ja und nein. Ich habe schon vieles gewusst bzw. geahnt, aber das Lesen hat meine Eindrücke doch nochmal sehr stark intensiviert und mich auch viele Handlungen noch besser nachvollziehen lassen. Wunderbar in Sprache verpackte, gewaltige Bilder und Figuren, die nicht mehr so leicht aus dem Kopf gehen. Es gibt sicher viele Romane, die das Thema Flucht zum Inhalt haben, dieser gehört zu den besonderen. Unbedingt lesen!

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